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4 h, aufwärts 350 m, abwärts 470 m
Hinweis: Zuhinterst im Val Terbi, dort wo die Strasse zum Scheltenpass richtig zu steigen beginnt, versteckt sich das Dorf Mervelier. Hier befindet man sich irgendwie in einer anderen Zeit, vor allem wenn man die Bauweise der Häuser studiert und den Zustand der Strassen. In den 60-er Jahren würde man sicher nicht viel Unterschied ausmachen.
Eingesandt von Markus Trachsel, 2005 - vielen Dank!Zwischen Tiergarten und Abzweigung Pré Godat verläuft dieser Weg auf der "Valdorée-Route", führt dann aber um den Hang herum, anstatt den Umweg über Rebeuvelier zu machen.
Wandersite, Juni 2007
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Mervelier mit Forêt du Droit, dahinter Mont Raimeux
- Tipp:
Über das ganze Jahr verteilt werden in der Gegend geführte Wanderungen angeboten - für Deutschschweizer eine gute Gelegenheit, neben dem Wandern und dem Auffrischen von Französischkenntnissen auch den freundlichen Einheimischen zu begegnen:
- Pro Val Terbi, Programm mit geführten Tagestouren (F): http://www.provalterbi.ch
In Mervelier folgen wir zu Beginn kurz der Strasse Richtung "Schelten" und zweigen später links auf einen Kiesweg ab, der in mässiger Steigung am Gehöft von La Pécâ vorbei zum Waldrand aufsteigt. Nachdem uns die Wanderroute nach Grande Schönenberg und Gänsbrunnen links verlassen hat, tauchen wir in den Fôret du droit ein.
In leichtem auf und ab gehen wir so 20 Minuten im dunklen Wald auf einer Krete zwischen dem Val Terbi und dem Seitental, welches vom Bach Le Gabiare durchflossen wird. Bei einem Häuschen mit Natel-Antenne der Swisscom verzweigen sich die Routen nach Vermes (geradeaus) und Corban (rechts). Wir wählen die letztere Variante und steigen im Wald auf steinigen und lehmigen Untergrund abwärts. Kurz oberhalb von Corban zweigen wir vor einem Bauernhof links ab, den Markierungen nach "Vicques" folgend.
Immer etwas erhöht über dem Tal streben wir nun der Klus zu, welche den Gabiare aus dem Seitental ins Val Terbi entlässt. Der Engpass nennt sich Tiergarten (ebenso der Weiler ca. 2 km in Richtung "Vermes"). Es handelt sich hier um eine deutsche Sprachinsel inmitten des französichsprachigen Gebiets. Erst im Gebiet von Seehof im Kanton Bern, ca. 10 km entfernt, befindet sich die eigentliche Sprachgrenze.
Wir überqueren die Strasse und den Bach und treffen auf die Route, die von Vermes herkommt. Nun steigen wir auf Eisenstegen und Naturtreppen steil auf der anderen Seite der Klus empor, bis wir in einen Forstweg münden. Von hier weg streifen wir nun sehr lange durch herrlichsten Jurawald. In einer scharfen Rechtskurve die Richtung halten und dem schmalen Pfad über den Bach und waldaufwärts folgen. Oben bei der Verzweigung folgen wir dem Pfeil "Pré Godat" (links ginge es nach "Rebeuvelier").
Bei der Waldhütte Pré Godat (Picknickplatz) treten wir ins Freie, vor uns das Dorf Vicques. Oberhalb des Dorfs, bei einer Ruhebank biegen wir in die rechts abgehende Route nach "Courrendlin", die bald wieder im Gehölz verläuft.
Wir steigen nun wieder auf und biegen in ein Bachtobel ein (die Route innerhalb des Grabens würde ebenfalls hinauf nach "Rebeuvelier" führen). Wir biegen also nach rechts auf einen schmalen Pfad ab, der über den Bach führt und in einen breiten Forstweg mündet, welcher bald auf Wiesengelände führt. Schöne Sicht ins Tal! In einigen Kehren leitet der Schlussteil, bald auf Asphalt hinunter ins Dorf Courrendlin, wo man die Postautohaltestelle bei der Schule erreicht oder der Birs und den Schulanlagen entlang bis ins Zentrum des Dorfes weitergehen kann.
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