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La Valdorée 
en français
4 - 5 T1 - T2
leicht - sportlich

La Valdorée - Tour de Delémont

82 km Rundwanderung im Jura

Hinweise

Das östlich von Delémont liegende Val Terbi ist in der Deutschschweiz wenigen bekannt. Es liegt zwischen den beiden Jura-Höhenwegen an der Sprachgrenze Deutsch - Französisch. Während die Haute Route du Val Terbi" den Gratwegen folgt (mit Übernachtung in Berghütten), umrundet die "Tour Valdorée" das Tal auf mittlerer Höhe.

Im Verlauf von 5 Jahren haben sich die Gemeinden rund um da Delsbergtal zusammengetan, um mit Hilfe von Freiwilligen und Sponsoren einen attraktiven, speziell markierten Rundweg "La Valdorée - Tour de Delémont" zu schaffen. Die letzte Etappe ist eingeweiht, nun freuen sie sich, wenn möglichst viele Wanderer diese schöne Ecke der Schweiz kennenlernen. 
Ihre Hauptziele sind :

  • Einen leicht zugänglichen Wanderweg, der vor allem für das breite Publikum oder für Familien geeignet ist, vorzuschlagen.
  • Der Wanderweg, der dem Waldrand entlang führt, liegt zwischen 400 und 600 m/über Meer. Er bietet einen weiten Rundblick.
  • Die schöne Landschaft der Region, das geschichtliche Kulturgut und andere Besonderheiten geniessen zu lassen.
  • Die Landgasthöfe, Waldhütten und Picknickstellen entdecken zu lassen.
  • Die Besuche in unserer Region zu fördern und Ihr Interesse für Kurzaufenthalte im Jura anzuspornen.
  • Die 82 Kilometer lange Rundtour ist speziell markiert.
  • Wanderkärtchen mit eingezeichneter Route und Höhenkurven: gratis bei: fred.lovis@juraevasion.ch oder für Fr. 2.- beim Tourismusbüro Delémont (im Bahnhofgebäude neben dem http://www.rothus-verlag.ch/shop.php?menuid=66)
  • Die ganze Route ist nun auch auf Französisch übersetzt: http://www.sird.ch/portail
  • In der Website: http://www.juratourisme.ch und im Portail Vallée de Delémont http://www.sird.ch finden Sie weitere Informationen.
     
    • Tipp: 

    • Über das ganze Jahr verteilt werden in der Gegend geführte Wanderungen angeboten - für Deutschschweizer eine gute Gelegenheit, neben dem Wandern und dem Auffrischen von Französischkenntnissen auch den freundlichen Einheimischen zu begegnen:

    Wandersite: Gewandert: Juni 2007 und Mai 2008:
    Genügend Trinkbrunnen unterwegs (ausser am 4.Tag). Gaststätten sind etwas rar; viele kämpfen ums Überleben oder haben bereits geschlossen. Wer auf Nummer sicher gehen will, ruft vorher an. 
    Eine attraktive Möglichkeit wäre, jeweils abends mit Bahn oder Postauto nach Delémont zurückzukehren und immer im selben Hotel zu übernachten - was den Vorteil hätte, dass mit leichtem Gepäck gewandert und problemlos Picknick eingekauft und gemütlich die hübsche Altstadt besichtigt werden könnte. Busverbindungen unbedingt vorher abklären - von Delémont nach Châtillon z.B. fahren die Busse werktags um 7.45 und 11.22 Uhr ab!

    • Siehe auch Rückmeldung von Damian K. (Start und Übernachtungen in der Jugi Delémont)
    • Tour Val Terbi, Unterdessen gibt es auch eine 4-tägige Hüttentour auf verschlungenen Jura-Wegen


    Die Etappen

    Übersichtskarte Tour Valdorée
    Markierung der Valdorée-Route

    Wegweiserpfosten


    1. Tag:  5h45, aufwärts 560m, abwärts 620m, 18 km (davon 6 km Hartbelag)
    Route: Glovelier 505m - 600m - La Rochette 570m (45min) - Berlincourt 498m (10min) - Cabane forestière 610m (50min) - 670m - Aussichtsbänklein 630m (50min) - Auberge Chez les Pic 585m (35min) - Abzw.Courtételle 540m (20min) - 613m - Châtillon JU 517m (1h20) - 560m - Courrendlin 444m (55min)

    Juraweiden mit riesigen Föhren, Tannen, Eichen und Linden prägen die erste Etappe.
    Bushaltestellen in Berlincourt, Châtillon JU und Courrendlin: Fahrplanfelder
    Von der Bahnstation in Glovelier gehts den Geleisen entlang zum Bahnübergang, wo man sich entscheiden muss, ob man die Valdorée-Tour rechts oder links herum machen will. Diese Beschreibung folgt dem Gegenuhrzeigersinn, also nach links Richtung "Berlincourt", dem Trottoir entlang. Beim Kreisel die Richtung halten und nach dem Lebensmittelladen links auf die Valdorée-Markierung achten. Wir folgen dem ansteigenden Weg zu einer schönen Juraweide hinauf. Oben teilen sich die Wege - auf Wiesenspuren queren wir schräg links zur Hecke und nach rechts um die Hecke herum. Durch das einsame Hochtälchen wandern wir zum Bauernhof La Rochette und auf Teersträsschen abwärts nach Berlincourt.

    In der Dorfmitte marschieren wir rechts am Restaurant Croix-Blanche vorbei, über den Bach und dem Teersträsschen folgend bergauf. Nach 20 Minuten gehts auf Naturwegen weiter.

    Wir verpassen die Abzweigung nach links und gehen in gleicher Richtung auf dem Wiesenweg zum Wald. Dort finden wir im Waldsaum einen ebenen Weg (Vita Parcours), dem wir nach links folgen. Später steigt er leicht an und mündet in eine breite Kiesstrasse, auf der wir 7 Minuten hinabkurven (Wanderweg-Abzweigung nicht beachten). Bei der Brücke treffen wir auf die geteerte Valdorée-Route, die von Bassecourt heraufkommt (vielleicht haben wir sogar eine bessere Route erwischt).
    Nun wieder auf dem richtigen Weg, folgen wir dem Strässchen noch 10 Minuten bergauf, an der schön gelegenen Cabane forestière (Picknickhütte) vorbei. Im Wald noch 5 Minuten bergauf und dann der Höhenkurve entlang - gut auf die Markierungen achten! Schliesslich senkt sich der Weg zum Waldrand hinunter. Ihm entlang gehts wieder aufwärts zu einer Verzweigung mit Aussichtsbänklein und Totempfahl. Der Wegweiser ist etwas versteckt hinter der Holzbeige.

    Das nächste Wegstück ist für Wanderer mit Hunden nicht ganz einfach. Wir kreuzen das Strässchen und folgen dem oberen Naturweg, quer durch eine Pferdeweide. Eine Viertelstunde nach dem Aussichtsbänklein, nun wieder im Wald, erfolgt eine überraschende Abzweigung nach links bergab, einem Bächlein entlang. Am Waldausgang bei einem Gatter wird um Rücksicht gebeten, da eine Weide mit Mutterkuhhaltung durchquert wird. Hinter dem unteren Gatter steht das Gebäude der Auberge Chez les Pic, mit einladender Gartenwirtschaft.

    Im Zickzack um die grosse Linde herum gehts über die Hochebene und in den Wald hinein Richtung "Courtételle".  Noch vor dem Waldausgang, bei der Verzweigung mit dem Ruhebänklein, fehlt die Markierung - unsere Route (roter Pfeil) führt halbrechts leicht bergauf dem Waldhang entlang. Wir treffen auf ein Teersträsschen, dem wir für 5 Minuten folgen, bergab aus dem Wald.

    Nach rechts ebenaus, zwischen Hecke und Kuhweide. Dann schöner Weg dem Waldrand entlang, riesige Wettertannen sind zu bewundern. Bei einer Holzbank führt ein schmales Weglein wieder in den Wald hinein, überquert ein Bächlein und führt am Gegenhang treppaufwärts. Wieder am Waldrand, geniessen wir eine prächtige Sicht ins Val Terbi bis nach Delémont. Die Route verzweigt sich, wir drehen nach rechts Richtung "Châtillon". Nach einem Waldstück abwärts zum Schützenhaus, an mächtigen Eichenbäumen vorbei. Die letzten 7 Minuten nach Châtillon verlaufen auf einer Betonpiste.

    Leider ist das einzige Restaurant im Dorf nicht mehr in Betrieb. Wer müde ist, kann den Bus nach Delémont nehmen. Für den Weg nach "Courrendlin" wird die Höhenroute vorgeschlagen, die aber zur Hälfte geteert ist. Die Abzweigung nach links finden wir am oberen Dorfrand.

    Nach einer Viertelstunde strassaufwärts haben wir die Anhöhe erreicht. Eindrücklich sind die Naturwiesen und die grossen Eichen- und Lindenbäume am Weg. Wir bewundern die Aussicht und tauchen wieder in den Wald ein. Beim Bauernhof Cras des Chénals bietet man uns einen jungen Hund zum Mitnehmen an...

    Wir marschieren auf der Hofzufahrt bis zur Einmündung in eine Fahrstrasse (Picknickplatz). Schmaler Pfad parallel zur Strasse waldabwärts. Nachdem wir wieder auf die Strasse gelangen, folgen wir der geteerten Abzweigung nach rechts, unterqueren die Geleise und erreichen den Dorfrand von Courrendlin. Die Busstation "Courrendlin écoles" befindet sich 200 m links an der vielbefahrenen Hauptstrasse (ein Umfahrungstunnel ist geplant).

    Gasthäuser:


    Links:

    Wegweiser Glovelier

    Glovelier, Hôtel de la Gare

    Chocolatier von Glovelier

    Glovelier - das 1.Wegstück verläuft oben am Waldrand
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    2. Tag, 4h50, aufwärts 590m, abwärts 480m, 17 km (davon 1.5 km Hartbelag)
    Route: Courrendlin 444m - Rebeuvelier 664m (1h20) - Tiergarten 540m (1h10) - Vermes 566m (50min) -  botanischer Weg nach Plain Fayen, cabane forestière 713m (40min) - Forêt du Droit 766m - Mervelier 556m (50min)

    Die heutige Strecke ist sehr abwechslungsreich, verläuft meist im Wald und - mit Ausnahme des Starts - fast ausschliesslich auf Naturbelag.
    Bushaltestellen in Rebeuvelier, Vermes und Mervelier: Fahrplanfelder
    Am Ende der vorherigen Etappe überqueren wir die Hauptstrasse von Courrendlin und folgen dem Strässchen bergauf durch den Wald Richtung "Rebeuvelier" (die 2 h gelten für den längeren Weg via "La Bergerie"). Nach 20 Minuten verzweigt sich die Route - unsere Route führt nach links und wird zu einem schönen Feldweg. Er führt kurz aus dem Wald, einer aussichtsreichen Juraweide entlang und taucht wieder in den Wald hinein.

    Ein schmales, steiniges Weglein führt um den Hang in ein wildes Tobel, folgt diesem kurz bergauf und trifft auf einen breiten Kiesweg. Ihm folgen wir bergauf bis zur Anhöhe. Ein fruchtbares Tälchen liegt vor uns, und wer nicht picknicken will, kann weiter dem schönen Kiesweg folgen. Unsere Route führt kurz steil bergauf durch ein Waldstück zum oberen parallelen Weg, wo sich ein komfortabler Picknickplatz mit Spielgeräten und Feuerstelle befindet. Ebenaus gehts ins blumengeschmückte Dorf Rebeuvelier hinein. Hübsches Restaurant.

    Wir folgen nicht dem gelben Wegweiser nach "Vermes", sondern der Valdorée-Markierung Richtung "Vicques". Sie führt in den ausgedehnten Jurawald, einem romantischen Tobel entlang bergab.  Nach 20 Minuten kommt eine wichtige Verzweigung: Unsere Route zweigt rechts ab - der schmale Pfad beginnt versteckt hinter einer Holzbeige, führt zum Bach hinunter und trifft auf eine Naturstrasse. Ihr folgen wir bergauf, um den Waldhang herum. Breite Wege und schmale Wurzelpfade wechseln sich ab - immer gut auf die Markierungen achten. Hohe Felsköpfe säumen den Weg - wir befinden und in der engen Klus Tiergarten. Die heiklen Stellen sind mit Handläufen gut gesichert, Treppen mit Geländer führen über die steilen Abhänge zum Uferweg der La Gabiare hinunter.

    Ein Stück weit folgen wir dem lauschigen Uferweg, dann gehts wieder waldaufwärts, um den Hang herum zu einem sonnig gelegenen Bauernhof, wo Reben und Obstbäume gedeihen. Die Hofzufahrt verlassen wir nach 200m, umwandern den oberen Bauernhof und folgen dem Naturweg durch die fruchtbare Ebene. Bei einem Wegkreuz (mit Ruhebank) die Richtung haltend, gelangen wir ins Dorf Vermes.

    Wir queren das Dorf, steigen links an der Kirche vorbei bergauf zum Waldrand, wo sich der Einstieg in den "Sentier botanique" 20 m links befindet. Auf gut angelegtem Zickzackweg wandern wir bergauf, an zahlreichen liebevoll gestalteten Holztafeln vorbei, wo Interessantes zu Fauna und Flora gezeigt werden. Oben bei der Skihütte Plain Fayen lohnt sich eine Pause: Tisch und Bänke unter einem mächtigen Förenbaum, mit Sicht ins Tal. Zwei Minuten später im Wald (Kiesstrasse nach rechts) befindet sich eine komfortable Picknickhütte (cabane forestière) mit Feuerplatz, Tisch und Bänken.

    Die Kiesstrasse verlassen wir nach 5 Minuten und folgen dem Wegweiser nach links, dem Zaun entlang, kurz bergauf. Der Pfad mündet in den schönen Gratweg, rechts in den Wald hinein. Er führt uns durch den Forêt du Droit (bei der Antenne die Richtung halten). Schliesslich senkt er sich zum Waldrand hinunter und quert einen Wiesenhang. Wer auf den Bus will, benützt das unmarkierte Wiesenweglein direkt zur Kirche hinunter - der markierte Weg senkt sich später zum Dorfrand von Mervelier hinab.
     

    Sonnige Hochebene von Rebeuvelier

    Mervelier mit Forêt du Droit, dahinter Mont Raimeux

    Gasthäuser:


    Links:
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    3. Tag,  6h10, aufwärts 350m, abwärts 490m,  21 km (davon 6 km Hartbelag)
    Route: Mervelier 556m - 660m - Montsevelier Dorfzentrum 585m (45min) - Tennisplatz 600m (20min) - 660m - Tafel 1 Parcours sportif 600m (50min) - Courchapoix 495m (50min) - Sur Tevie 535m (25min) - Recolaine 461m (25min) - Observatoire Vicques (10min) - gedeckter Picknickplatz (30min) - 615m - Neufs Champs 578m (45min) - Abzweigung Delémont 420m (1 h) - Auberge de Jeunesse 409 m (10min)

    Lange Etappe, die man aber nach Belieben unterbrechen kann. Landschaftlich nicht so juratypisch - wir wandern am Sonnenhang des Val Terbi, dem Fuss der zweiten Jurakette entlang: Kornfelder, Kirsch- und Obstbäume prägen die Route. Achtung: Die beiden Restaurants unterwegs haben werktags Nachmittagspause!
    Wer mit dem Postauto (Haltestelle "Mervelier poste" anreist, folgt 5 Min. dem Trottoir Richtung "Scheltenpass", wo man auf die Valdorée-Markierungen trifft.
    Bushaltestellen in Montsevelier, Courchapoix, Recolaine und Courroux: Fahrplanfelder
    Im westlichen Dorfteil von Mervelier verlassen wir die Scheltenpassstrasse und gehen 100 m dorfaufwärts Richtung "Montsevelier". Links zweigt ein Feldweg ab, dem wir folgen. Er führt uns leicht aufwärts durch landwirtschaftliches Gebiet mit vielen Obst- und Kirschbäumen. Schöne Wiesenwege! Bei der ersten Verzweigung die Richtung halten, bei der zweiten dem Bogen nach links folgen. Wir befinden uns nun am östlichsten Rand des Valdorée-Parcours; Sicht über das Val Terbi. Unser Weg trifft auf ein Strässchen, dem wir kurz abwärts bis zur Kurve folgen, dort wieder auf Naturweg zum Dorf Montsevelier hinunter.

    In Montsevelier ergänzen wir im Laden unser Picknick und durchwandern das Dorf dem Bach entlang, an der ehemaligen Auberge vorbei. 5 Minuten nach der Bushaltestelle "Montsevelier poste" führt ein Teersträsschen aufwärts zum Tennisplatz. Die Richtung halten! Der Weg, nun ein Kiessträsschen, führt in einer Linkskurve in den Wald hinein. Wo sich der Weg verengt und über ein Bächlein führt, gut auf die Markierungen achten; er schlängelt sich im leichten Ab und Auf dem Waldsaum entlang, folgt einem "Parcours sportif" der lokalen Primarschüler bis zu einem langen Holztisch neben Tafel Nr.1.

    Wo wir 5 Minuten später auf eine Verzweigung treffen (schöne Sicht Richtung Scheltenpass und Mont Raimeux), folgen wir nicht dem Wegweiser "Delémont".


    Die Valdorée-Route führt in die Dörfer hinunter. Wir kommen an einem kleinen Picknickplatz und einer riesigen Kiesdeponie vorbei, queren das Hochtal in einer S-Kurve und wandern 10 Minuten auf einem Teersträsschen bergab. Bei einem Wäldchen wechseln wir auf den Kiesweg, der uns zum Gemeindehaus von Courchapoix hinunter führt. Letzter Trinkbrunnen bis Courroux. Links um die Ecke befinden sich Laden, das gastfreundliche "Relais du Val-Terbi" und die Bushaltestelle.

    Beim Brunnen machen wir eine Spitzkehre und marschieren dorfaufwärts. 10 Minuten später, nach dem Spiel- und Picknickplatz unter der grossen Eiche, gehts auf Naturweg durch ein Waldstück und durch Weidegebiet zum Bauernhof Sur Tevie. Scharf nach rechts in ein Wäldchen hinein. Der Weg führt abwärts durch Weideland und - die letzten 10 Minuten auf Beton - nach Recolaine hinunter, direkt zu Bushaltestelle "Recolaine Es Montes" und "Restaurant Helvetia". Gut dreieinhalb Stunden sind wir unterwegs.

    Weiter gehts 100 m auf der Strasse Richtung "Retemberg". Nach der Schreinerei zweigt unser Weglein im Zickzack bergauf durch ein Waldstück zum schön gelegenen Observatoire, das wir links liegen lassen, ebenso das Strässchen, das ins Tal hinunter führt. Unsere Route zweigt bei der Ruhebank scharf rechts, bei der Kriegs-Gedenkstätte links und bei der nächsten Verzweigung rechts ab - ein richtiger Slalom! Gelbe Kornfelder sind zu bewundern - das Valdorée (vergoldete Tal) macht seinem Namen alle Ehre. Im Waldrand steht ein gedeckter Picknickplatz.

    Bei der Vogelschutztafel ignorieren wir die gelb markierte Abzweigung nach links, sondern gehen nach rechts zum Wald hinauf. Dort ist die Route im Prospekt unklar eingezeichnet - jedenfalls folgen wir dem steinigen Weg durch das Waldtälchen, ziemlich steil bergauf (sodass wir schon befürchten, falsch zu sein), zuletzt auf einer Treppe, wo wir der vertrauten Valdorée-Markierung begegnen. Bei 615m treffen wir auf gelb markierte direkte Delémont-Route.

    Ebenaus gehts nach links aus dem Wald: ein traumhafter Hangweg liegt vor uns, mit schöner Sicht übers ganze Tal. Er führt uns zum Weiler Neufs Champs, wo wir nach dem Viehgatter das Strässchen schräg aufwärts kreuzen und im Waldsaum die Fortsetzung des Höhenwegs finden. Bei der nächsten Verzweigung nicht der Bikeroute folgen - unsere Markierung findet man versteckt neben der Holzbeige. Über längere Zeit queren wir den grossen Wald, an zwei kleineren Picknickplätzen vorbei, sämtliche Abzweigungen ignorierend.

    Wo wir bei Le Bambois aus dem Wald kommen (Aussichtsbänklein), drehen wir nach rechts in den Feldweg. Ebenaus gehts über die Felder, an einem Hundezwinger vorbei (hier kurz geteert). In der Kurve verlassen wir das Strässchen und wandern rechts um ein Holzhaus herum. Der Hecken entlang gehts abwärts zu einem Wegkreuz mit Wegweiser, wo man sich entscheiden muss:


    Die Valdorée-Route dreht nach rechts Richtung "Delémont" und folgt einem geteerten Veloweg durch schönes Naturschutzgebiet. Nach der Brücke über die Birs und Überquerung der Geleise befinden wir uns gegenüber der Jugendherberge / Auberge de Jeunesse.

    Gasthäuser:

    Links:

    Sicht über das sonnige Val Terbi

    Oberhalb Courchapoix

    gedeckter Picknickplatz

    Traumhafter Hangweg
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    4. Tag,  6h50, aufwärts 830m, abwärts 730m, 22 km (davon 8 km Hartbelag)
    Route: Auberge de Jeunesse 409m - N.-D. du Chêne 510m (25min) - 570m (10min) - Sous la Côte - Wildgehege 415m (25min) - Schiessstand Delémont 533m (25min) - Schloss Domont 538m (40min) - Waldlichtung 575m (30min) - Develier Dessus Reservoir 561m (30min) - Les Lavoirs 513m (50min) - Séprais 615m (30min) - Waldhütte 728m (40min) - Mt-Russelin 796m (30min) - Picknickplatz 660m (25min) - Glovelier 505m (40min)
    Vor der Jugendherberge von Delémont folgen wir dem Trottoir Richtung "Vorbourg" (Strasse nach "Basel"). Nach wenigen Schritten zweigt der Valdorée-Weg links in den Wald hinein ab - oberhalb der ersten Treppe nach rechts! Der schmale Pfad steigt im Waldsaum kontinuierlich an. Bald sind wir hoch über der Hauptstrasse, streifen eine neue Wohnsiedlung und wandern im Waldsaum bergauf zum Aussichtspunkt N.-D. du Chêne. Altes Wegkreuz, schöner Blick auf Delémont.

    Wir kreuzen das Strässchen und steigen am alten Wegkreuz vorbei ziemlich steil waldaufwärts (im Prospekt andere Linienführung). Nach 10 Minuten, beim gelben Wegweiser auf 570m, könnte man nach rechts zur nahen Burgruine Vorbourg oder zum Grat hinauf wandern - wir aber drehen nach links Richtung "Delémont". Sanft bergab gehts zum Waldausgang und noch 100 m durch eine mächtige Baumallee. Dort treffen wir auf ein Kiessträsschen, dem wir nach rechts folgen (Valdorée-Markierung vorne am Pfosten). Ebenaus gehts 10 Minuten der sonnigen Weide von Sous la Côte am Fuss des Béridier entlang - gut auf die Markierung achten, die links an einem Gatter befestigt ist (ungefähr unter dem Felsen mit dem Jurawappen).


    Die Valdorée-Route führt talabwärts durch das Gatter (schöne Wiesenwege zwischen Kornfeldern), vorbei an einer neu entstehenden Siedlung und zum Aussichtsbänklein neben einem Wildgehege. Nun auf Spazierwegen nach rechts, am Spielplatz vorbei, zur Rue de Chêtre. Achtung, der Pfeil zeigt in die falsche Richtung! Unten sehen wir das Stadttor zur hübschen Altstadt von Delémont (die man während der Valdorée-Wandertage unbedingt einmal besuchen sollte).

    Für unseren weiteren Weg aber heisst es, auf dem Trottoir bergauf gehen, zusammen mit dem Jurahöhenweg. Nach 7 Minuten gibt es oberhalb vom Strässchen einen separaten Pfad. Er führt links am Schiessstand vorbei und trifft beim Munitionsdepot mit dem erwähnten Kiessträsschen zusammen - hier verlassen wir den Jurahöhenweg nach links.

    Nach dem Queren des Teersträsschens folgt ein bequemes, schönes Wegstück durch eine fruchtbaren, langen Waldlichtung oberhalb Bois Brûlé. Jogger drehen ihre Runden, wir geniessen die Landschaft und die schönen Blumen am Waldrand. Bei Abzweigungen die Richtung halten, bis bei einer Feuerstelle unsere Route nach links dreht. Durch landwirtschaftliches Gebiet erreichen wir das Schloss Domont; die Gartenwirtschaft in der Wiese unter den Bäumen lässt Ferienstimmung aufkommen, das Restaurant befindet sich in den alten Gemäuern - ein Blick in den Rittersaal lohnt sich.

    Weiter auf schönem Feldweg. Wo er sich teilt, ist der obere Weg der richtige. Er führt leicht bergauf in den Wald, wechselt zwischendurch auf Hartbelag (10 Min.) und trifft vor einer Waldlichtung auf die Abzweigung nach Develier - eine Variante für Wanderer, welche die lange Etappe aufteilen wollen.


    Wegkreuz ob Delémont

    Wiesenweg ob Delémont

    Schloss Domont

    Abzweigung ob.Develier
    Die Valdorée-Route führt weiter ebenaus und verzweigt sich nach der Waldlichtung erneut. Wir marschieren 10 Minuten auf einem Teersträsschen waldaufwärts. Oben im Waldsaum ebenaus, an einer Picknickstelle vorbei. Wir kreuzen die Fahrstrasse und folgen dem Kiesssträsschen. Achtung: nach 100 m beim Waldeingang (Picknickbank) gut auf den Wegweiser achten! Ein schmaler Pfad führt zuerst dem Waldrand entlang, dann bergab zum unteren Strässchen, von wo man links herum in gut 5 Minuten nach Develier Dessus (Postautohaltestelle) absteigen könnte.

    Wir bleiben oben und gehen nach rechts. Genussvolles Auf und Ab im lichten Waldsaum der Côte de Develier Dessus, mit schönem Blick ins Tal. Wir treffen auf eine weitere Fahrstrasse, auf der wir 100 m talabwärts marschieren. In der Kurve halten wir die Richtung und folgen dem Kiesweg; die Valdorée-Markierungen lotsen uns sicher durch den Wald. Bei einem Weiher gehts rechts vorbei. Wo der Weg in ein Teersträsschen mündet, machen wir mit Vorteil einen 5-minütigen Umweg und folgen den gelben Pfeilen zum Weiher hinab. Idealer Platz zum Picknicken.

    In einem Bogen gelangen wir zum nahen Weiler Les Lavoirs, wo wir zwei Möglichkeiten haben, um den halbstündigen Aufstieg nach "Séprais" zu bewältigen:


    In Séprais treffen wir auf die "Balade de Séprais" mit spannenden Kunstobjekten. Beim Stier gehts ins Dorf hinein und rechts zur Postautohaltestelle Séprais. Dort nicht den gelben Wegweisern nach rechts, sondern den Valdorée-Pfeilen folgend hangaufwärts. Wir kommen an einem alten Wegkreuz vorbei und steigen während einer weiteren Viertelstunde auf Hartbelag bergauf (wobei für die letzte Kurve nach dem Viehgatter hinter dem obersten Haus ein unscheinbarer Wiesenweg dem Waldrand entlang benützt werden könnte).

    Oben im Wald kreuzen wir eine Fahrstrasse und geniessen den schönen Naturweg dem Hang entlang. Erdbeeren, Himbeeren und eine reiche Flora! Bei einer offenen Waldhütte könnte man nochmals eine Pause einlegen - viel Holz liegt zum Abtransport bereit. Uns steht ein steiler Aufstieg bevor. Ein neuer Weg ist im Bau, steil gehts waldaufwärts. In der Kurve verlassen wir die noch unbewachsene Lehmpiste und folgen dem steilen, aber schöneren Wiesenpfad bergauf. Parallel zur Strasse führt oben ein schmaler Pfad im Ab und Auf zur idyllischen Hochebene von Mont-Russelin.

    Wieder im Wald, nehmen wir den Abstieg in Angriff. Gut angelegte Hangwege führen sanft bergab. Traumhaft sind die Wiesenwege, so wir aus dem Wald treten. Ein skurriler Märchenbaum steht in der Weide, von wo man einen weiten Blick auf Glovelier und über das Valdorée geniesst. Beim Aussichtsplatz mit den langen Picknickbänken ist der schöne Abschnitt vorbei. Auf Teersträsschen überwinden wir die letzten Höhenmeter, unterqueren die Bahnlinie und wandern durch Wohnquartiere und am Werkplatz vorbei zur Bahnstation von Glovelier.


    Gasthäuser:
    Links:

    Côte de Develier Dessus

    Kunst-Stier

    altes Wegkreuz

    Märchenbaum

    Sicht auf Glovelier
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    Einteilung als 5-Tagestour mit Standort in Delémont

    Hotelstandort Delémont, erreichbar nach jeweils kurzer (15 - 30 Min.) Bahn- oder Postautofahrt (teils wenige Kurse).
    Online-Fahrplan: http://www.sbb.ch, detaillierte Fahrplanfelder: http://www.fahrplanfelder.ch
     
    Route Rückkehr nach Delémont
    1. Tag, 4h45: Glovelier (Bahnstation) - Châtillon Postauto Chatillon - Delémont
    2. Tag, 4h15: Châtillon - Vermes Postauto Vermes - Delémont, umsteigen in Vicques
    3. Tag, 5h05: Vermes - Recolaine Es Montes Postauto Recolaine Es Montes - Delémont
    4. Tag, 5h30: Recolaine - Develier Poste Postauto Develier Poste - Delémont
    5. Tag, 4h40: Develier Poste - Glovelier Bahn

    Einteilung als 4-Tagestour mit Standort in Delémont
     
    Route Rückkehr nach Delémont
    1. Tag, 6h50: Delémont Aub.Jeunesse - Glovelier Bahn
    2. Tag, 5h45: Glovelier - Courrendlin  Postauto Courrendlin Ecoles - Delémont
    3. Tag, 4h50: Courrendlin - Mervelier Postauto Mervelier Poste - Delémont
    4. Tag, 7h: Mervelier - Delémont Gare Heimreise

    Links


    Dokumentation

    Wanderungen in der Gegend


    Rückmeldung

    Damian K., Juli 2007
    "Zuerst einmal vielen Dank für die vielen Informationen zu der Route.Sie ist sehr detailliert und informativ beschrieben. Ein Kompliment; Supersache die Wandersite.
    Der Weg ist sehr gut beschildert. Trotz Gratiskarte und Beschilderung war dein Beschrieb aber sehr hilfreich.
    Wir haben keinen einzigen Wanderer getroffen. Die Jurassier sind nicht gerade die Wanderer, aber freundlich und grüssen immer.

    Meine Frau und ich sind letzte Woche 3 Etappen von 4 gelaufen.

    1. Delémont - Glovelier
    2. Glovelier - Courrendlin
    3. Courrendlin - Mervelier

    (Statt der 4.Etappe sind wir mit dem Zug nach Malleray und von dort auf den Mont Moron zu dem Botta Turm gegangen.)

    Zur Einteilung wäre ein Vorschlag die Route Delemont-Glovelier an erster Stelle zu nehmen.Das hat den Vorteil, dass die ganze Tour bei der Jugendherberge beginnt und dort endet. Man kann das Gepäck dort deponieren und gleich loslegen. Überhaupt ist es wohl besser in Delémont eine Übernachtung zu suchen und von dort jeweils zu starten, statt den Startpunkt in Glovelier zu setzen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die strengste Route am Anfang kommt, was nach getaner Arbeit einen psychologischen Vorteil für den Rest der Tour hat.

    Ein weiterer Vorschlag ist von Courrendlin bis Montsevelier statt Mervelier laufen. Somit bliebe dann ein gemütlicher letzter Teil bis Delemont."
    Wandersite: Herzlichen Dank für die guten Vorschläge!



    PS: Wer diesen Trek gewandert ist und seine Erfahrungen und seine Etappeneinteilung weitergeben möchte, melde sich bitte bei: info@wandersite.ch.
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