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4.20 h, aufwärts 480 m, abwärts 480 m
Hinweise: Eine aussichtsreiche Rundwanderung auf einer Sonnenterrasse hoch über Thun, bei der unzählige Variationen möglich sind.
Wer zu Beginn einkehren möchte (keine Einkehrmöglichkeit unterwegs), steigt am besten in "Schwendi Alpenblick" aus; neben dem Verkehrsbüro befinden sich die beiden Hotels Alpenblick und Niesenblick. Bis zum Reha Zentrum sind es zusätzliche 7 Minuten dem Trottoir entlang.
Je nach Wegzustand kann die Wanderung von leicht bis anspruchsvoll sein. Die Wege sind viel begangen; sie sind aber nicht lila markiert - man folgt den gelben Sommerwanderwegen.
Bei unserer Tour lag ziemlich viel Schnee - die Wege waren eher Trampelpfade, weshalb wir länger als angeschrieben brauchten.Der Winterwanderprospekt des Verkehrsbüros gibt eine gute Übersicht - er liegt im Hotel Alpenblick auf.
Wir haben allerdings noch die attraktive Zusatzvariante mit der Besteigung der Blueme angehängt, ein beliebter Ausflugspunkt mit Aussichtsturm.
Gewandert: Feb.05http://www.heiligenschwenditourismus.ch
Unser erstes Ziel ist das "Niesenbänkli". Oberhalb des Reha Zentrums folgen wir der wenig befahrenen Strasse Richtung Sigriswil, am Parkplatz vorbei (Abzweigung Wanderweg ignorieren!) und leicht abwärts durch den Wald. Nach der Brücke bei der offenen Holzhütte zweigt unsere Route links ab. Gemächlicher Aufstieg durch den lichten Wald.
Bei der Abzweigung Schwanden folgen wir dem Pfeil "Niesenbänkli", rechts der Höhenkurve entlang, dasselbe beim nächsten Wegweiser. Beim Niesenbänkli sind wir überwältigt von der traumhaften Aussicht: Links die Eigernordwand, gegenüber der Niesen, rechts das Stockhorn und unten der Thunersee.
Wir gehen zurück zur ersten Verzweigung:
| Auch bei der Alphütte
müssen wir uns wiederum entscheiden (die erwähnte Website wählt
den Weg rechts um den Hang herum via Margensattel). Wir aber folgen dem
Prospekt, machen eine Spitzkehre und wandern Richtung "Hinterport". Aufsteigend
gelangen wir in den Wald; oben haben wir eine schöne Sicht auf Heiligenschwändi.
Beim Wegweiser Hinterport teilen sich die Wege: links Richtung "Klinik", rechts Richtung "Blueme". |
Aussicht auf Niesen |
Da die Wetterbedingungen ideal sind, wählen wir den Abstecher zur "Blueme", einem beliebten Ausflugspunkt mit Aussichtsturm. Beim Platz am Waldrand ignorieren wir den Gratweg und folgen dem breiten Weg um den Hang herum, wo zwei Wegvarianten angegeben sind. Wir wählen die etwas längere untere Route, weiter dem Waldsträsschen entlang, das dank Holzarbeiten bestens gepfadet ist und bequem der Höhenkurve entlang führt. Beim Kehrwald verlassen wir das Strässchen in einer Spitzkehre und folgen dem gelben Wegweiser nach links. Schmale Trampelpfade führen bergauf - schon sehen wir den Aussichtsturm. Eine letzte Anstrengung im tiefen Schnee, und wir sind auf der Blueme. Bänklein, Holzvorräte und Feuerstellen stehen bereit. Es lohnt sich unbedingt, die Treppen zur Plattform hinaufzusteigen; die Rundsicht ist traumhaft! Panoramatafeln stillen den Wissensdurst.
Für den Rückweg folgen wir dem Gratweg bis zur Verzweigung. Nach rechts mit den besten Spuren ginge es direkt zur Wolfgrube/Heiligenschwendi. Wir aber wollen den Tag auskosten und wählen den Umweg nach links. In einer Kurve folgen die schmalen und teilweise tiefen Spuren den gelben Markierungen, die den Wald schräg abwärts queren. Wir sind froh, den Weg nicht im Aufstieg gewählt zu haben. Der Pfad mündet beim Waldausgang in das Strässchen, wo wir uns beim Hinweg entscheiden mussten. Wir umrunden den Hang und wandern nach Hinterport zurück.
Beim Wegweiser Hinterport beginnt ein romantischer Trampelpfad dem steilen Hang entlang. Der Pfad ist schmal, führt über kleine Brücklein und fordert Aufmerksamkeit. Fünf Minuten später mündet eine der vielen Aufstiegsrouten in unseren Weg ein, der nun wieder breiter wird. Durch lichten Wald, immer wieder den Blick auf die Bergszenerie freigebend, schlängelt sich der Weg während den nächsten 40 Minuten der Höhenkurve entlang. Bei der Wolfsgrube treffen wir auf den direkten Weg von der "Blueme" her, hier könnte man über die sonnige Wiese direkt ins Reha Zentrum hinunter absteigen.
Wir aber bleiben auf dem Höhenweg, auch bei der nächsten Verzweigung Schluechtegg. Der Weg ist hier von Pferdespuren durchlöchert und fordert nochmals unsere Aufmerksamkeit. Zuhinterst treffen wir auf einen Schlittelweg, dem wir nach links zum nahen Hünibode folgen. In einer Waldlichtung vergnügen sich Kinder am Übungslift.
Ein letztes Mal müssen wir uns entscheiden: Der Wandersprospekt schlägt die Rückkehr nach Schwende ebenaus der Strasse entlang vor (1,3 km). Schöner ist's, dem gelben Wegweiser "Schwendi 0.30 h" zu folgen. An einem gedeckten Picknickplatz vorbei, die Loipe kreuzend, kommen wir aus dem Wald. Ein guter Trampelpfad steigt durch offenes Gelände links vom Winterberg zum bewaldeten Sattel hinauf, wo sich Denkmal undGründungsahorn des Reha Zentrums befinden, das wir fünf Minuten später erreichen. Es lohnt sich, den kurzen Weg ins Dorf Schwendi zurückzugehen und dort einzukehren.
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