zur Titelseite
Wandertipps
der "Wandersite"
Wanderlinks 
im Internet
Allgemeine
Wanderlinks
Verschiedenes
Trekking-Routen Ganze Schweiz Unterkunft, Adressen Ausflugsportale
1-Tageswanderungen nach Regionen Wetter und Notfall Online-Karten
2-Tageswanderungen Nachbarländer Fahrpläne und Bergbahnen Interessantes für Wanderer

Organisierte Touren Tourismusbüros Foren und Pinwände
Winter-Wanderungen Wandern mit Kindern Ausrüstung Geschenk-Ideen
Aktuell Hotel-Wanderwochen Bücher und Karten info@wandersite.ch
11
Wandertage Schwierigkeit Karte Webcam
3 T2
sportlich

Emmenuferweg


Das grosse Lied der Kleinen Emme

Auf Wanderungen entlang der Kleinen Emme und der Waldemme im oberen Teil ist allerhand zu sehen: Vielfältige Ein- und Aussichten begleiten uns auf den unterschiedlichen Wegabschnitten quer durch die ganze Region. Und auf jedem neuen Meter klingen die Wasser der Bäche und des Flusses ein wenig anders als zuvor und hüllen den Wanderer in einen sanften Rausch.
Text: Laurent Puthod und Werner Vogel

Bild: http://www.biosphaere.ch

Hinweise

Die Kleine Emme (im oberen Teil Waldemme genannt) ist nicht zu verwechseln mit der Emme.

a) Die Emme entspringt der Nordflanke des Brienzer Rothorns-Massivs, westlich von der Waldemme, fliesst durch das Emmental via Schüpbach, Lützelflüh und Burgdorf und mündet dann bei Solothurn in die Aare; diese fliesst via Olten, Aarau und Koblenz in den Rhein.

b) Die Waldemme enspringt dem Brienzer Rothorn oberhalb Sörenberg und fliesst durch das Entlebuch via Flühli und Wolhusen nach Schüpfheim; dort wechselt sie ihren Namen in Kleine Emme, fliesst durch Entlebuch und Wolhusen nach Emmenbrücke, wo sie in die Reuss einmündet. Diesem Lauf folgt auch der folgende Emmenuferweg.

Der bekannte und viel begangene Emmenuferweg führt von der Mündung bei Emmenbrücke zum Emmensprung bei Sörenberg. Der abwechslungsreiche und romantische Weg weist eine Länge von 51 km auf. Er hat den Vorteil, dass man bei jeder Bahnstation aus- und zusteigen und deshalb gut auch nur eine Tagesetappe einplanen kann. Der wohl schönste Teil liegt zwischen Wolhusen (Chalchloch) und Entlebuch. Ab Schüpfheim bis Sörenberg fährt ein Postauto. Der gesamte Emmenuferweg ist leicht zu wandern, einzig zwischen Schüpfheim und Flühli hat es ein paar steile Stellen.

Im Erlebnisjournal der UNESCO-Biosphäre aus dem Jahre 2006 erschien ein spannender Artikel über den Emmenuferweg, den wir hier widergeben dürfen. Es handelt sich um einen dreitägigen Weitwanderweg dem Ufer der Emme entlang, den nachzuwandern sich lohnt.

zur Titelseite
nach oben
 
Diese Wegbeschreibung stammt nicht von der Wandersite und wird ungeprüft publiziert.
 

Etappen

1. Tag, 4h45
Emmenbrücke 438m - Littau (1 h) - Malters (1h30) - Schachen (45min) - Werthenstein (1 h) - Wolhusen 565m (30min)

Erstens: Von Emmenbrücke nach Wolhusen

Einmal längs durchs Entlebuch zu wandern, das hatte ich mir schon lange vorgenommen. Denn selbst wenn man die Region mit allen Gipfeln, Winkeln und Seitentälern so gut zu kennen glaubt wie
die eigene Westentasche, bietet diese einfachste Wegstrecke durch die Biosphäre den besten Überblick auf das Leben in unserer Ausnahmegegend und hält so manche Überraschung parat. In drei Etappen teilte ich mir den gut 70 Kilometer langen Weg von der Emmenmündung bis hinauf zum Emmensprung, um nicht mit aller Gewalt marschieren zu müssen. Schliesslich soll zwischendurch stets genügend Zeit bleiben für all das, was einen guten Ferientag ausmacht: bummeln, schauen und geniessen, selbst jetzt, an einem sonnigen Novembertag. Ich beginne den Weg an seinem Ende, wo das Entlebucher Wasser in die Reuss fliesst und sich für die lange Reise Richtung Meer mit dem Wasser des Vierwaldstädter Sees vereint.

Unweit der Mündung stehen drei Fliegenfischer im Kies und stellen den Saiblingen nach. Doch die Idylle täuscht; auf der ganzen ersten Etappe wird es die Natur nicht ohne den Menschen geben. Und das Tosen in der Luft kommt nicht von den Stromschnellen, sondern erst einmal vom gigantischen Verkehrskreisel Seetalplatz, an dem vorbei ich zum grossen Industrieareal der ehemaligen Viscosuisse wandere. 3000 Menschen arbeiteten hier einst, und aus dicken Rohren strömte buntes Abwasser in den Fluss. Das mag er uns inzwischen verziehen haben; die einengende Verbauung und Begradigung zeugt jedoch noch von jener überkommenen, rücksichtslosen und letztlich unrentablen Haltung zur Natur.

Der Weg führt zum nächsten imposanten Industriestandort. Die Hallen und Schmelzöfen der Swiss-Steel, die vollen Lagerplätze und die Graffittis auf dem Beton stehen im Kontrast zu dem mit Bäumen und Sträuchern gesäumten romantischen Emmenuferweg. Und auch auf dem Littauerboden leuchtet ein Heimwerkermarkt in die Landschaft hinein, doch kurz danach tauche ich wieder in beschauliche Wäldchen ein. Südlich glänzt der schöne Weiler Blatten und bald ragt schon der Kirchturm von Malters über die Türme der Getreidemühle. Weiter geht es gegen Schachen durch romantische Auenwäldchen, allerdings vom anderen Ufer her von einigem Verkehrslärm begleitet. Irgendwie muss man schliesslich in die Biosphäre gelangen; Mobilität und Natur bilden immer nur einen Kompromiss. In Gedanken über dieses Thema versunken, wandere ich Richtung Werthenstein. Hoch oben auf dem schroffen Felsen thront stimmungsvoll das Kloster Werthenstein aus dem Jahr 1636, heute von Missionaren bewohnt.

Beim Abstieg zum Dorf Werthenstein passiere ich das Gnadenbrünneli mit dem angeblich heilsamen Wasser; dann gehts über die alte Holzbrücke mitten ins Dorf Werthenstein und weiter auf eine Anhöhe, über Felder hinunter nach Wolhusen, zum Eingangstor der UBE.

Gasthäuser


2. Tag, 4 h
Wolhusen 565m - Station Doppleschwand-Romoos (1h15) - Entlebuch 684m (1 h) - Hasle (45min) - Schüpfheim 717 m (1 h)

Zweitens: Von Wolhusen nach Schüpfheim
Am nächsten Tag beginne ich die Tour mit einem kleinen Umweg, da der Emmenuferweg hier in Wolhusen beim reissenden Augusthochwasser 2005 beschädigt wurde. Gerade bei der Verbauung von Flüssen hat man heute viel aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Ich nehme das Postauto Richtung Romoos, doch ich fahre nur bis zum südlichen Ortsrand von Wolhusen mit, denn hier gibt es zwei Orte, die ich seit langem besuchen möchte.

Am Dorfausgang von Wolhusen, schon wieder auf dem Emmenuferweg, stosse ich auf Franz Heinis Veloladen. Hunderte von Fahrrädern liegen hier auf engstem Raum in einem Drahtverschlag gestapelt, ineinander verkeilt und verzahnt. «Neun Lager habe ich voller Raritäten. 300 Velos, über 100 Motorräder und Autos. Und ich habe die grösste Schweizer Fahrradsammlung», erzählt der schnauzbärtige Mechaniker, dessen Fernziel ein Fahrradmuseum ist. Schrott ist seine Leidenschaft. Was sich nicht retten lässt, ist zum Export bestimmt. Entsorgt wird gratis, die Leute wissen das und bringen ihre Fahrräder und Töffs gerne hierher. Nach einem langen, anregenden Gespräch verlasse ich leicht blechbenommen Franz Heinis Räderparadies.

Vor wenigen Tagen hat es geschneit. Die Luft ist kühl, die Sicht dafür glasklar; die Sonne sorgt für Aufbruchstimmung. Auch wenn ich jetzt keine Karte dabei hätte, käme ich dennoch zurecht, denn der Emmenuferweg ist bestens ausgeschildert. Dem Weg folgend, schlage ich einen Haken nach links, unter der Bahnlinie hindurch, an einem älteren Bahnwärterhäuschen und am Schulhaus Wolhusen Markt vorbei. Das Tal ist hier eng, die Nagelfluhwände am Emmenufer sind schroff. Die Landschaft wird zum Canyon; das Dorf franst aus.

In unmittelbarer Nähe des Flusses stosse ich an der Strasse nach Doppleschwand auf den Pizza-Wagen von Didian Fräcks. Fräcks, der international bekannte Fakir. Ein Feuerschlucker, der eine Pizzeria mit Holzofenbäckerei an einem Fluss betreibt. Feuer hat ihn ein Leben lang gefesselt. Heute knistert im Kachelofen des stimmungsvollen Gaststübleins ein Holzfeuerchen, während ich einen Kaffee nehme und mir vorzustellen versuche, wie die harmlose Kleine Emme im letzten August innert Minuten zum reissenden Wolf wurde und sich sehr nahe an das Haus heranfrass. Nun gluckst und plätschert das Wasser wieder friedlich, als ich in Richtung Kappelbodenbrücke weiterziehe.

Nach diesem nicht sonderlich attraktiven Wegabschnitt gelange ich bei der Brücke auf einen der landschaftlich reizvollsten Teile des Emmenuferwegs. Wunderbar erhaben ist hier die Natur, pure
Schönheit. Nicht von ungefähr wurde die vor mir liegende Auenlandschaft als «national bedeutend» eingestuft. Auf dem Abschnitt zwischen Wolhusen und Hasle wurde der Emmenuferweg als «Wasserweg » zum Erlebnispfad umgestaltet; an 15 Standorten erzählen Schautafeln anschaulich von der reichen Flora und Fauna rings umher. Tafel für Tafel erfahre ich Wissenswertes von Regenbogen- und Bachforellen, von Bergstelzen, Wasseramseln und Flusswasserläufern, von Fischottern und Wasserspitzmäusen.

Je weiter ich marschiere, desto bewusster wird mir, welche Gewalt der Fluss im letzten Sommer gehabt haben muss. Ganze Auengebiete trug er im Sturm davon und legte dafür neue frei. An der Liegenschaft Ämmemättili vor Entlebuch, wo bis zum Sommer noch eine reiche Vegetation den Weg säumte, klafft jetzt eine hundert Meter breite Geröllnarbe. Die Landschaft ist keinesfalls hässlicher geworden. Sie ist nur anders, rauer, ehrlicher, aber in ihrer wilden Rohheit immer noch - oder nun erst recht - ein Erlebnis.

Es ist noch zu früh, um bereits in Entlebuch in einer der Beizen einzukehren, so reizvoll diese auch sind. Also ziehe ich weiter, nach dem Bahnhof rechts runter, über die Zwischenwassernbrücke. Nach einem kurzen Aufstieg geht der Weg wieder gemächlich an der murmelnden Kleinen Emme entlang. Die wenigen Steigungen sind leicht zu bewältigen. Vor Hasle dann eine weitere Überraschung: ein Kinderspielplatz, der keine Wünsche offen lässt - inklusive Grillgelegenheit und Gratisholz.

Wegweiser
            SchüpfheimSpruch an der
            gedeckten Brücke beim Bahnhof Schüpfheim In Hasle könnte ich auf den Zug gehen. Doch eine weitere Stunde bis Schüpfheim liegt noch gut drin. Das Tal öffnet sich, der Weg ist flach und sehr gut begehbar. Das Ufer lädt im Sommer zum Baden ein. Jetzt, im November, ist von Badenden natürlich nichts mehr zu sehen. Doch auch so treffe ich immer wieder auf Leute, mit denen man schnell ins Gespräch kommt. Dieses Tal zeigt sich selbst im beginnenden Winter von seiner besten Seite.

Gasthäuser und Links

Trekkingliste
zur Titelseite
nach oben

Webcam Brienzer Rothorn
3. Tag, 6h10, aufwärts 640m, abwärts 190m
Schüpfheim 717m - Rest.Landbrücke (20min) - Chlusboden-Kapelle (40min) - Lammschlucht - Flühli 883 m (2h20) - Hüttlenen 915m (20min) - Hirseggbrücke 958m (45min) - Sörenbergli 1100m (35min) - Sägerei 1096m (40min) - Sörenberg 1159m (25min) - Schwändili 1212m (35min) - Schönenboden 1240m (20min) - Emmensprung 1300m (10min) - Schönenboden, Talstation Rothornbahn 1240m (10min)

"Drittens: Von Schüpfheim nach Sörenberg zum Emmensprung

Nach einem feinen Nachtessen und herrlich entspanntem Schlaf im Gasthof, dessen Stimmung selbst mich, den fast Einheimischen, immer noch berührt, bin ich am nächsten Morgen für die dritte Etappe parat. Entlang des gesamten Weges gibt es übrigens Anschlüsse an den öffentlichen Verkehr, so dass sich alle Abschnitte auch separat und in kurzen Teilstücken bewandern lassen (so nahm ich in Schüpfheim den Bus bis zur Haltestelle Wegmattensäge, denn erst dort wird der Emmenuferweg wieder interessant).
Emmenuferweg bei SchüpfheimIn Schüpfheim gehts durch die Bahnhofunterführung zum Emmenuferweg. Schöner, gekiester Weg durch den Uferwald, an einem tollen Wald-Spielplatz vorbei, zum Restaurant Landbrücke. Weiter dem "Emmenuferweg" entlang, abwechselnd der Strasse und dem Ufer entlang zur Chlusboden-Kapelle (1 h).

Was nun folgt, sind zweieinhalb Stunden Fitnesstraining pur. Der Aufstieg ins Waldemmental durch die Lammschlucht fordert mich armen Städter  ziemlich stark heraus. Vielleicht deshalb wächst in mir das Gefühl, den Rhythmus der engen Waldschlucht zu atmen, das Rauschen der Waldemme, ihr Murren und Brodeln. Ein Traum, in Landschaft gegossen.

Im Glaserdorf Flühli erwartet mich schliesslich ein wohlverdienter Kaffee. Das Hotel Kurhaus beherbergt eine reiche Sammlung an Bildern, die das Wirken der Glaser im 18. und 19. Jahrhundert im Waldemmental zeigen. In einem Stübchen entdecke ich exklusive Glaswaren aus der damaligen Zeit.

Wieder auf dem Weg, ziehen Wolken am Himmel auf und lassen nur noch manchmal die Sonne durch. Hin und wieder funkelt kaltes Feuer durch die Schneekristalle, die von den Bäumen geweht werden. Einige Zeit nach der Hirseggbrücke, wo auch der Postbus hält, gelange ich etwas ermattet auf einen Hochmoorpfad. Doch die Anstrengung hat sich gelohnt. Man könnte jauchzen vor Freude über die schroffe Schönheit dieser Natur. Vom Blitz gesprengte Bäume mahnen an die Gewalten, die diese Gegend immer wieder neu formen. Hinter einer Kuppe wächst beim Näherkommen der Birkenhof zu beachtlicher Grösse heran. Ein besonderer Ort, an dessen Hofladen man nicht vorbeigehen kann. Es gibt hier Erdbeerprodukte aus eigenem Anbau und eine ganze Reihe von «Echt Entlebucher»-Spezialitäten. Dem Erdbeerwein und der Rauchwurst kann ich nicht widerstehen. Die Wanderung dauert nicht mehr all zu lange, da kann man sich schon noch etwas aufladen. Doch die nun folgende Wegstrecke könnte nicht idyllischer sein und lässt den Waldläufer die Köstlichkeiten im Rucksack und die sich langsam einstellende Müdigkeit fast vergessen.

Nach sieben herrlichen Stunden stehe ich unterhalb der Liegenschaft Habchegg. Auf der anderen Seite der Brücke taucht der Weg ein letztes Mal in eine Traumschlucht ab. Das Plätschern der Waldemme kündigt den abschliessenden Kilometer meiner Wanderung an. Rechts an einem gedrungenen, ehemaligen Militärspital vorbei, dann nach rechts über die letzte Brücke und den Parkplatz der Rothornbahn. Von hier aus sind es nur noch zehn Minuten bis zum mythischen Quellsprung. Nun kann ich das Jauchzen nicht mehr zurückhalten. Die Berge rufen zurück. Drei Mal, um genau zu sein."

Wegbeschreibung der Wandersite ab Flühli:

Ab Flühli Post wandern wir auf dem orographisch rechtsufrigen Emmenuferweg zurück zur Thorbach-Brücke und weiter zur Rothbach-Brücke bei Hüttlenen, wo wir auf der Fahrstrasse nach rechts abbiegen (das breite Flussbett ist der Rothbach). Ein separater Wanderpfad führt kurz der Strasse entlang und taucht dann bei Churzenhütten in den schattigen Uferwald. Schöner Picknickplatz mit Weiher.

Bei der Hirseggbrücke (Bushaltestelle) kreuzen wir die Fahrstrasse. Nach einem ebenen Wiesenstück steigt der Weg im Wald steil auf einen Moränenhügel. Oben geniessen wir eine schöne Aussicht und wandern durch traumhafte Moorlandschaft zum Sörenbergli. Im Hoflädeli des Birkenhofs kann man sich mit Produkten der Region eindecken - eine Spezialität ist z.B. der Erdbeerwein. Nach dem Birkenhof gut auf die Markierung achten (die lila Pfeile gelten für den Winter)! Unsere Route dreht rechtwinklig nach rechts ab; ein schmaler Pfad führt bergab durch die Wiese zum Waldrand, von wo es mit Hilfe eines Handlaufs steil zum Emmeufer hinunter geht.

Romantischer Pfad direkt dem Bachlauf entlang. Er endet bei der Sägerei, von wo man auf Hartbelag direkt nach Sörenberg marschieren könnte. Wir aber folgen weiter dem Emmeuferweg, überqueren den Bach und die Strasse und finden neben dem Restaurant Ochsenweid die Fortsetzung des Wanderwegs. Nach der kleinen Holzbrücke führt unser Pfad (Vita-Parcours) im Uferwald Richtung "Sörenberg" und kommt bei der Wildbachbrücke an einem gedeckten Picknickplatz mit Feuerstelle vorbei. Bei der Brücke unterhalb der Dorfkirche überqueren wir die Emme und steigen ins Dorfzentrum von Sörenberg hinauf.

Nach einer Pause in einem der vielen Restaurants gehts bei der Käserei zurück zum Uferweg, nun Richtung "Emmensprung". Nach der Brücke gehts auf Kieswegen zum Parkplatz beim Fluehüttenboden. Der Wanderweg führt durch ein lichtes Birkenwäldchen und offenes Landwirtschaftsgebiet. Nach einer Viertelstunde mündet er in die Fahrstrasse: Dort nach links über die Brücke (Wegweiser Schwändili). Nun wieder im schattigen Uferwald, kommen wir an einem Wasserfall und dem Picknickplatz Bödili vorbei. Wo wir auf die Strasse treffen, gehts nach rechts und links zum grossen Parkplatz der Rothornbahn - hier werden wir das Postauto besteigen.

Noch steht noch der Höhepunkt bevor. Auf einem Betonsträsschen spazieren wir hangaufwärts bis zur Brücke und sehen über uns die Wasserfälle, die aus den Felsen herausquellen. Hier also entspringt die Emme, der wir nun drei Tage lang gefolgt sind! Wir betrachten sie vom Strässchen aus und kehren zurück zur Postautohaltestelle Schönenboden.

Tipp zum Weiterwandern:

Gasthäuser
  • Landbrücke Schüpfheim: Rest.Landbrücke, Tel. 041 484 13 26, Do/Fr gesch.
  • Flühli: Hotel-Rest.Kurhaus Flühli, Tel. 041 488 11 66
  • Flühli: Hotel Sonne, Tel. 041 488 11 10, Mi/Do geschl.
  • Flühli: Gasthaus Stutz, alte Gemeindestr. 5, Tel. 041 488 11 52
    • "Wanderungen zu historischen Berghotels - 22 Touren auf den Spuren alpiner Pioniere", 2010, beim Amazon.de
  • Sörenberg: Café Peters, Tel. 041 488 10 30, neben Bushaltestelle Sörenberg Post
  • Sörenberg: Hotel Bäckerstube, Tel. 041 488 13 61
  • Sörenberg: Hotel Rischli, Tel. 041 488 12 40
  • Sörenberg: Hotel Cristal, Tel. 041 488 00 44
  • Sörenberg: Tourismus Sörenberg mit Gastroliste

Kurhaus Flühli
Kurhaus Flühli
Sörenberg und
                  Brienzer Rothorn
Sörenberg und Brienzer Rothorn
Emmenuferweg
Emmenufer Sörenberg
Emmensprung in Sörenberg
junge Emme mit Emmensprung

Infos


Wanderungen in der Gegend

Karten, Literaturhinweise

Trekkingliste
zur Titelseite
nach oben