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65
Wandertage Schwierigkeit Wanderland-Karte mit eingezeichneter Route Webcam
6 T2 - T3

-

Genzpfad Napfbergland


Wegskizze
- Allgemeine Beschreibung
Das Rückrat des Grenzpfades Napfbergland bildet ein durchgehender Wanderweg von der barocken Anlage des ehemaligen Klosters St. Urban bei Langenthal bis zum Brienzer Rothorn auf 2350 Metern. Während der letzten Eiszeit war das Napfbergland als einziges Gebiet weitherum nicht von Gleschern überdeckt; das erklärt die eigenartigen runden Hügel rund um den Napf.

Der Weg verläuft entlang der Grenze Bern/Luzern und reformiert/katholisch und war für die Bewohner lange Zeit ein eigentlicher Röstigraben.  Ausgangspunkt ist St. Urban (nahe Langenthal), Ziel das Brienzer Rothorn. Dazwischen Stationen wie Huttwil, Ahorn, Napf, Trubschachen, Marbach, Schangnau und Kemmeriboden.

Der einheitlich mit Nr.65 ausgeschilderte und mit Infotafeln versehene Grenzpfad Napfbergland wurde auf das Eidgenössische Jubiläumsjahr 1998 hin realisiert. Die 85 km lange Strecke kann in 6 Tagen zurückgelegt werden.



1. Tag:  St. Urban - Huttwil, 5.30 h, aufwärts 330 m, abwärts 110 m, T1
Route: St. Urban 447m - Gross Sonnhalden 492m - 600m - Wässermatten/Altbüron 528m - Schlossberg Melchnau 615m - 700m - Gondiswil 664m - Huttwil 638 m

Angenehme, mehrheitlich flache Einstiegswanderung von St. Urban entlang des idyllischen Rottals und über das Hochplateau von Gondiswil. Weiter Blick über den Jura und die Napfkette.


Klosterkirche St.Urban

Kirchenvorplatz

Innenhof mit Gartenwirtschaft

Wegweiser St Urban

Huttwil



 
 
2. Tag: Huttwil - Napf, 6.30 h, aufwärts 950 m, abwärts 200 m, T2
Route: Huttwil 638m - Ahorn 1140 m - Naturfreundehaus Ämmital  1150m - Höchänzi 1339 m - Niederänzi 1199m - Napf 1406 m

Stetig steigend bis auf das Ahorn (Bergrestaurant). Von dort aus sehr abwechslungsreiche Höhenwanderung entlang der Kantonsgrenze Bern/Luzern bis zum Napf.

Aussichtspunkt und Gasthaus Napf (nur zu Fuss erreichbar). Panoramablick über die Alpen, den Schwarzwald und die Vogesen.

Gasthäuser und Links

Aussicht vom Napf


3. Tag: Napf - Trubschachen, 4.30 h, aufwärts 100 m, abwärts 800 m, T2
Route: Napf 1406m - Schwesterboden 1200m - Chrüzboden 1155m - Turner 1215m - Trubschachen 731 m

Aussichtsreiche Höhenwanderung durch Wald und Wiesen, auf teilweise schmalen, aber gut erhaltenen Wegen.

Gasthäuser


Aussicht vom Wachthubel; Bild Ruedi Anneler4. Tag: Trubschachen - Schangnau, 5 h, aufwärts 750 m, abwärts 500 m
Route: Trubschachen 731m - Geisshaldenalp 1220m - Rämisgummen 1301m - Grosshorben 1240m - Wachthubel 1415 m - Schangnau 990 m.

Durchs einst umstrittene Grenzgebiet zwischen Emmental und Entlebuch, dem imposanten Hohgant-Massiv und den Berner Alpen entgegen. Sowohl für den Aufstieg auf den Wachthubel (1415 m.ü.M.) wie für den Abstieg stehen zwei gleichwertige Möglichkeiten offen.


Gaststätten und Links


5. Tag: Schangnau - Salwideli, 4 h, aufwärts 370 m, T2
Route: Schangnau 990m - Bumbach - Hotel Kemmeriboden-Bad 976m (2.20 h) - Salwideli 1353m (1.40 h).

Zwischen Hohgant und Schrattenfluh hindurch in die ausgedehnten Moorgebiete von Sörenberg.

Gaststätten
gewandert: April 2010
Bumbach-Brücke

Gasthaus Kemmeriboden-Bad

Hangweg zum Schneebärgli

Bauernhaus vor Schibengütsch

Salwideli

6. Tag: Salwideli - Brienzer Rothorn, 4.30 h, aufwärts 1000 m, T3
Route: Salwideli 1353m - Blattenegg 1637m (1.10 h) - Brienzer Rothorn 2350 m, Bergstation der (Dampf-)Zahnradbahn.

Die Königsetappe! Zwischen Hohgant und Schrattenfluh hindurch in die ausgedehnten Moorgebiete von Sörenberg und hinauf aufs Brienzer Rothorn. Im Übergang über das Lattgässli teilweise etwas ausgesetzt.

Aus dem Wanderprospekt von Sörenberg: "Ab Blattenegg wandern wir weiter zum Chruterenboden. Es folgt nun der Einstieg ins Lättgässli mit den 203 Stufen. Im Gebiet Lättgässli verweilen immer etliche Steinböcke, welche aus nächster Nähe betrachtet werden können. Kurz nach dem Lättgässli führt der Weg über einen kurzen Grat, welcher in gutem Zustand ist (Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich).

Auf einem schönen Weg gelangen wir zum höchsten Punkt im Kanton Luzern - dem Brienzer Rothorn. Im Gipfelrestaurant besteht die Möglichkeit sich zu verpflegen während man die wunderbare Aussicht auf die Berner Alpen geniesst."

Fahrt mit der Zahnradbahn nach Brienz.

Gasthaus und Link

Blick zum Lattgässli

Brienzer Rothorn

Blick auf Brienzersee

Hotel Rothorn


Tipps zum Weiterwandern:


Dokumentation

Links

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