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19
Wandertage Schwierigkeit Karte Wanderwegnetz der Schweiz Webcam
Eingesandt
5
T2
Diese Route stammt nicht von der Wandersite und wird ungeprüft publiziert.
-
Moorlandschaftspfad Entlebuch
 
Oberhalb
                      Kemmeriboden, Blick aufs Brienzer Rothorn
Hochmoor beim Schibehüttli


Hinweise
In kaum einer anderen Region der Schweiz findet man noch derart zahlreiche Hoch- und Flachmoore wie im Entlebuch. 44 Hochmoore, 61 Flachmoore und 4 Moorlandschaften prägen die Landschaft. Die Moore zählen zu den wertvollsten Lebensräumen vieler geschützter Pflanzen- und Tierarten. Nicht umsonst wurde das Entlebuch von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt.

"Freuen Sie sich auf eine außergewöhnliche Wanderung durch die Moorlandschaften der UNESCO Biosphäre Entlebuch! Auf Ihrer 5-tägigen Rundwanderung weisen kleine Holzpfosten immer wieder auf spannende Erlebnisse hin. Die abwechslungsreiche und durchwegs signalisierte Route verläuft auf federnden Moorwegen, steinigen Bergpfaden und uralten Passrouten, vorbei an herrlichen Aussichtspunkten. Einige Abschnitte haben durchaus wilden Charakter. Gutes Schuhwerk und eine allwettertaugliche Ausrüstung sind nötig. Ebenfalls ist für die teilweise langen Wanderungen eine gute Kondition von Vorteil. Empfehlenswert sind Feldstecher, Pflanzen- und Tierbestimmungsbücher."

Gerne wird diese mehrtägige Wanderung hier vorgestellt; die Quelle von Information und Text stammt von www.biosphaere.ch  und www.pronatura.ch, die den Moorlandschaftspfad gemeinsam projektiert haben.

In der Broschüre "Moorlandschaftspfad" erfahren Sie weitere Hintergrundinformationen zu Routen, Unterkunftsmöglichkeiten und speziellen Erlebnissen im Moor. Sie kann als heruntergeladen oder per Post bezogen werden bei:

UNESCO Biosphäre Entlebuch
Chlosterbüel 28
6170 Schüpfheim
Tel: 041 485 88 50
zentrum@biosphaere.ch
Unterdessen gibt es eine reiche Palette an originellen, erlebnisreichen Exkursionen für Schulen und Gruppen und die Möglichkeit, den Weg mit GPS zu wandern - es lohnt sich, die Angebote zu studieren.
 
 
 
 
 
 
 
Übersichtskarte aus der Broschüre
"Moorlandschaftspfad"
 von Biosphaere.ch


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Die Etappen
 
An- und Abreise:
Bahn nach Schüpfheim, Postauto Schüpfheim - Flühli LU 
(Fahrplan)
Bitte an Naturfreunde:
In den Moorgebieten auf den Wegen bleiben, keine Pflanzen pflücken, Tiere in Ruhe lassen, Abfälle mitnehmen. Danke!

1. Tag: 6.30, aufwärts 650m, abwärts 580m
Flühli 884m - Hilferenpass 1310 m - Toregg 1396m - Bättenalp 1427m - Imbrig 1417m - Lauizug 1305m - Schibenhüttli 1261m - Chemmeri - Kemmeriboden-Bad 976m, Postautohaltestelle

Tageswanderung über den Hilferenpass mit vielen waldigen Hangwegen. Als ständiger Begleiter das ungewohnte Gesicht der Schrattenfluh mit ihren steilen, felsigen Abhängen. Die Moorlandschaft Hilferen ist eine abwechslungsreiche Landschaft: in hohen Lagen prägen Alpweiden mit dunklen Fichtenwäldern und blumenreichen Flachmooren das Bild. In mittleren Lagen bilden Moorweiden und Streuewiesen ein faszinierendes Mosaik. Selbst in tieferen Lagen finden sich noch immer grosse und zusammenhängende Flachmoore. Die typischen Streusiedlungen sind noch weitgehend erhalten.


Speziell:


Gasthäuser
Schibengütsch, Blick
                  von Bumbach
Schrattenflue mit Schibengütsch

Lauizug, Blick zum Hohgant
Steilhang
                  zwischen Lauizug und Schibehüttli
Rutschhang vor Schibenhüttli
Blick zum Brienzer
                  Rothorn
Aussicht vom Schibehüttli

Kemmeribodenbad Anfang Mai



 
 
2. Tag: 5h35, aufwärts 490m, abwärts 410m
Route: Kemmeriboden 976m - Schönisei 1120m - Arniberg 1560m (2h50) - Laubersmad - Zopf - Alp Salwiden 1439 m (1h50) -  Sörenberg 1159m (55min)
Angenehme Wanderung mit gut verteilten Steigungen. Auf verkehrsfreien Schotterstrassen durch das alpine und nordische Skigebiet von Sörenberg. Die Vielfalt an Moortypen ist beeindruckend.
Abkürzung (-30min): Gondelbahn Rossweid - Sörenberg (Betriebszeiten Tel. 041 488 21 21; Bergrestaurant Rossweid Tel. 041 488 14 70)
Variante Trans Swiss Tail: Kemmeriboden - Schneebärgli - Salwideli - Alp Salwiden - Rossweid - Sörenberg, Tageswanderung Nr.738 und Trans Swiss Trail
Speziell:
Gasthäuser und Links

Kemmeriboden

Alp Salwiden, Schrattenflue

Sörenberg und Brienzer Rothorn

junge Emme mit Emmensprung


3. Tag:  4h45, aufwärts  800m, abwärts  590m
Route: Sörenberg 1159m - Dählenboden 1800m (2 h) - Haglerengrat - Sattelschlucht 1290m (1h30) - Stäldili 1373m (1h15)
Wanderung über Hagleren (Naturschutzgebiet) mit dem höchsten Aussichtspunkt des Moorlandschaftspfades.

Speziell:


Übernachtungsmöglichkeit und Links

4. Tag:  5h15, aufwärts  450m, abwärts  810m
Route: Stäldili 1373m - Unt.Aenggenlauenen - Wasserfallenegg 1729m (1h55) - Chlusmättli 1445m - Chnubelalp 1232m - Grund - Brüederen - Gfellen 1015m (3h20)

Von Stäldili weiter in wilder und urtümlicher Landschaft mit Schluchten, Bergsturzgebieten und See über die Wasserfallenegg nach Gfellen.

Speziell:


Gasthaus und Links

5. Tag:  7h20, aufwärts  780m, abwärts  900m
Route: Gfellen 1015m - Schimbrig-Bad 1423m (1h50) - Angstboden 1061m (1 h) - First 1428m (1h20) - Finishütten 1252m (50min) - Baumgarten - Flühli 883m (2h20)
Konditionell anspruchsvolle, lange Tageswanderung auf historischer Strasse. Prächtige Aussichtspunkte belohnen die Strapazen zweier markanter Steigungen.

Speziell:


Varianten
Gasthäuser
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Infos


Wanderungen in der Gegend

Karten, Literaturhinweise

Erfahrungsbericht

Von Urs Weidmann erhalten wir folgenden Bericht - herzlichen Dank!
In der Zeit vom So. 14. bis Do. 18.08h05aben wir zu Dritt den Moorlandschaftspfad Entlebuch abgewandert. Die vorgeschlagenen Etappen haben wir alle von Flühli (Sörenberg) aus bewältigt. Den Ort ereicht man ab Basel in etwas mehr als 1 Stunde. Im haben wir uns für 4 Nächte einquartiert (CHF 40 je Nacht/Person inkl. Frühstück, Etagendusche und –WC).
 

Sonntag (3. Abschnitt umgekehrt):
Von Flühli wandern wir zum Chessiloch und von dort auf dem Moorlandschaftspfad nach Sörenberg. Nach ca. 2 Std. setzt starker Regen ein. Trotzdem werden wir noch mit kurzem Sonnenschein und herrlicher Landschaft belohnt. Von Sörenberg nehmen wir das Postauto (Abfahrt jede gerade Stunde) nach Flühli und beziehen das Hotel., wo wir die Kleider im Trockenraum aufhängen können.

Montag (2. Abschnitt):
Mit dem Auto fahren wir nach Kemmeriboden Bad um von dort nach Sörenberg zu wandern. Diesmal beginnt der Regen nach ca. einer Stunde und sollte nicht mehr aufhören. Da teilweise Nebel die Aussicht versperrt, bleibt dieser Tag in weniger guter Erinnerung. Bei schönem Wetter wird man jedoch bestimmt eine herrliche Sicht in die Umgebung haben. Durchnässt nehmen wir von Sörneberg wiederum das Postauto nach Flühli. Den 2. Abschnitt kann man auf unterschiedlichen Wegen stark abkürzen, sodass man alternativ Abschnitt 2 und 3 in einem Tag schaffen könnte.

Dienstag (1. Abschnitt):
Bei Nebel und tiefen Wolken brechen wir direkt von Flühli auf. Nach ca. 2 Stunden kommt die Sonne. Der Weg führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft. Im Hintergrund sehen wir die verschneiten Berner Alpen. Mit dem in Kemmeriboden Bad geparkten Auto fahren wir zurück nach Flühli.

Mittwoch (4. Abschnitt umgekehrt):
Diesmal fahren wir mit dem Auto nach Gfellen an der Glaubenbergstrasse, um den Weg von dort nach Flühli unter die Füße zu nehmen. Es war ein herrlicher Tag bei schönstem Sonnenschein. Der Pfad war wie an keinem anderen Tag abwechslungsreich und idyllisch. Bei der Wasserfallenegg entschlossen wir uns kurzfristig, zusätzlich noch den Fürstein (2040 Meter) zu „besteigen“ um von dort über den Sewensee nach dem Stäldili zu kommen. Der Entschluss wurde mit einer herrlichen Rundsicht auf die schneebedeckten Berge der Zentralschweiz und des Berner Oberlandes belohnt. Vom Stäldili ging es dann zurück nach Flühli, wo wir kurz nach 20 Uhr (!) ankamen. Heute waren wir über 9 Stunden auf den Beinen.

Donnerstag (5. Abschnitt umgekehrt):
Direkt unter dem Hotel in Flühli machen wir uns bei herrlichem Sonnenschein zur letzen Etappe vom Moorlandschaftspfad auf. Ziel ist Gfellen, wo wir gestern unser Auto geparkt hatten. Auch heute verläuft der Weg in abwechslungsreichen Abschnitten. Leider sind da auch mal einige Kilometer geteerter Strassen mit dabei. Da dieses Gebiet auch mit dem Auto gut erreichbar ist, gewöhnten wir uns wieder an die „Zivilisation“. Uns fiel auf, wie die Bauern ihr Heu hektisch einbrachten. Den Grund erlebten wir dann in der letzten Wanderstunde: Ein Gewitter mit Regen. Mit dem Auto holten wir um 17 Uhr das Gepäck in Flühli ab und machten uns auf den Heimweg.

Allgemeine Hinweise
Die Wegmarkierungen waren durchwegs in Ordnung, teilweise etwas verblasst und aufgrund der umgekehrten Abschnitte nicht immer sofort einsehbar. Es waren 5 erholsame Tage in einer äußert lieblichen Landschaft mit viel Abwechslung. Durch die zentrale Unterkunft hatten wir immer nur die „Tagesportionen“ mit uns herum zu tragen. Grundsätzlich hätten wir jedoch ohne Probleme auch ohne Anmeldungen jederzeit ein Bett bekommen, wenn wir die Route gemäß Vorschlag abgewandert hätten. Natürlich hätten wir in diesem Fall exakt planen müssen, was für 5 Tage wirklich wichtig wäre.

Ich hoffe, mit diesem Bericht einigen Lust auf ein schönes Wandererlebnis gemacht zu haben. Über die Links der Wandersite und http://www.soerenberg.ch/ kommt man auf alle wichtigen Informationen. Selbstverständlich können Sie mich auch kontaktieren um meine Erfahrungen detaillierter abzufragen.

Aug.2005, Urs Weidmann, Moorlandschaftspfad@uweidmann.de


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