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Die Etappen:
Tag
1:
Von der Bergstation Le
Chargeur (2364m) zur Cabane de Prafleuri (2660m)
Tagesetappe 1:40 Std., 400m
Aufstieg, 100m Abstieg
Ab
Sion
fahren wir mit dem Bus nach Le Chargeur am Fuß der Staumauer
des Lac de Dixence. Hier ist ein kleines Informationszentrum. Für
den ersten Aufstieg hilft uns die Kraftwerk-Seilbahn.
Der Wanderweg zur Hütte
hat eine geänderte Wegführung, die in der gelben Karte für
Arolla von 2005 noch nicht so verzeichnet ist.
Der markierte Weg führt zunächst hinab in die Combe de Prafleuri, quert den Bach, dann steigt er fast bis zum Punkt 2317 und trifft auf den Weg, der von "Pralong" hinaufführt. Hier hält man sich links und steigt langsam hinauf zur Cabane de Prafleuri. Rechts des Weges haben wir in der Abendsonne eine große Herde Steinböcke in den Felsen über uns bewundern dürfen.
Von der Cabane de Prafleuri geht es auf neuem, aber bei Feuchtigkeit recht rutschigem Weg über den Col de Roux hinunter zum Lac des Dix. Wir wandern auf breitem Weg am größten Stausee der Schweiz entlang bis zu dessen Ende. Hier folgt der steile Aufstieg über den Pas du Chat zum Punkt 2574. Dann wird der Weg weniger steil und führt zunächst auf der Moräne in die Geröll- und Eislandschaft des M.Blanc de Cheilon hinein.

Der
Gipfel des Tête Noir liegt fast am Weg und ist am einfachsten
im großen Linksbogen zu erklimmen. Er bietet einen unvergleichlichen
Ausblick in die Nachbartäler bis hin zum Dent Blanche und Matterhorn.
Zum Abstieg zur Cabane des Dix gehen wir zurück zum Gedenkkreuz
und nehmen den markierten Weg.
Wir
überqueren den flachen
Gletscher auf mit roten Punkten markierten
Weg problemlos und ohne besondere Ausrüstung. Dann erfolgt der Aufstieg
mit Markierung Richtung "Col de Riedmatten" durch steiles Blockgelände.
Unterhalb der Felswand halten wir uns rechts und erreichen über die
etwa 25 m hohe, fast senkrechte, aber stabile Leiter den Pas de Chèvres
(1:30 Std. von der Hütte).
Gipfelmöglichkeit Mont de l’Etoile 3370m/3 Stunden:
Nach kleiner Rast in der Hütte steigen wir mit kleinem Gepäck in knapp 2 Stunden hinauf zum Gipfel mit herrlichem 360 Grad Rundblick. Der Weg ist zunächst rot-weiss, dann blau-weiss und dann grün-weiss markiert (Schwierigkeit T3). Er führt zunächst über eine lange Moräne, biegt dann nach rechts und geht durch Geröll und über fast sandige Hänge und eine schwarze Kuppe auf schuttigem Weg hinauf zum ersten Gipfel. Der eigentliche Gipfel mit dem Steinmann ist eine interessante Fotokulisse, bleibt aber für uns unerreichbar (Grat mit Kletterei). Für den Rückweg zur Hütte brauchen wir eine knappe Stunde.
Glacier de Cheilon |
Pas des Chèvres |
Aiguilles Rouges |
Weg zum Mont de l'Etoile |
Aussicht vom Mont de l'Etoile |
In 1:20 Stunden wandern wir von der Cabane des Aiguilles Rouges auf schönem Weg hinab zum Lac Bleu.
Auf dem folgenden Abschnitt
des Höhenweges in Richtung "Le Tsalè de la Coûta" ist
nach etwa 30-45 Minuten der markierte Weg gesperrt und die Wegführung
geändert. Der neue Weg ist auf der Karte Arolla von 2005 nicht eingezeichnet.
Es gibt leider keinen Hinweis darauf, dass der markierte Weg einen Anstieg
von gut 300-400m mehr erfordert als der eingezeichnete Weg. Die Mühe
wird mit einem herrlichen Panoramaweg belohnt. Mit wunderbarer Aussicht
führt der wenig markierte, aber deutlich sichtbare Weg auf und ab
bis zur Alpage de l’Etoile auf 2270m (2:10 Std von Lac Bleu).
Von hier kann man den steilen Abstieg nach Les Haudères (1:45 Std.) und dann den Anstieg durch den Wald nach La Sage (1 Std) machen. (Wir wanderten alternativ weniger steil, aber etwas weiter auf unmarkiertem Weg über Punkt 2171 und La Niva hinunter nach Evolène. Der Weg führt dann etwa 2 km entlang der Straße, bevor er steil nach La Sage hinaufsteigt.)
Abkürzungsmöglickeit: Alternativ kann man diesen Tag leichter gestalten, indem man direkt nach La Gouille absteigt und mit dem Bus nach Les Haudères und La Sage fährt.
Tag
5:
La Sage (1644m) - L’A
Vieille (2370m) - Pas de Lona (2787m) - Cab. des Becs de Bosson (2983m)
Tagesetappe, 6:30 Std.,
1600m Aufstieg, 300m Abstieg
Etwa 1600 Höhenmeter wollen überwunden werden bis zur Hütte. Zunächst führt der Weg von La Sage durch den Wald in 2:30 Std nach Volvoron (Wasserstelle am letzten Haus vor dem Aufstieg rechts vom Fels). Dann weiter mit herrlichen Aussichten in 2 weiteren Stunden hinauf nach l'A Vielle.
Über Weiden und Alpwege wandern wir zum Schluss recht steil hinauf zum Pas de Lona (1:15 Std). Vom Pass brauchen wir weitere 45 Minuten auf dem schottrigen Kammweg zur herrlich gelegenen und sehr freundlichen Cabane des Becs deBosson.
Pas de Lona und Becs de Bosson |
Cabane des Becs de Bosson |
Aussicht von der Hütte |
Der Weg führt von der Hütte hinab zum Pas de Lona und weiter zum Bergsee Lac de Lona. Über Matten steigen wir auf einem Fahrweg zum Basset de Lona, dem Übergang vom Val d´Herens ins Tal Val d’Anniviers. Wir steigen weiter auf dem neuen Fahrweg in ausgedehnten Kehren ab zum Lac de Moiry mit Einkehrmöglichkeit, den wir nach 3 bis 3:30 Stunden ab Hütte erreichen.
Der Aufstieg für hinauf zum Col de Sorebois mit Gipfel Corne de Sorebois ist recht steil und dauert etwa 2 Stunden. Nach 45 Minuten sind wir an der Bergstation Sorebois und nehmen gemütlich die Bahn nach Zinal.
Lac de Lona |
Lac de Moiry |
Zinal |
Tag
7:
Zinal (1675m) - Les Doberts
(1760m) - Alp Combautanna (2578m) - Cabane de Tracuit (3256m)
Tagesetappe 5 Std., 1600m
Aufstieg, 0m Abstieg
Hier beginnt der vielleicht
grandioseste Teil der Tour. Selten wird man in den Alpen so nah an eine
dem Wanderer sonst vorenthaltene Welt geführt – hautnah erscheinen
die Eisabbrüche und Séracs der von Weisshorn, Zinalrothorn
und Dent Blanche sich herabwälzenden Gletscher.
Von Zinal steigen
wir über Les Doberts und Alp Combautanna hinauf zur
Cabane
de Tracuit. Der erste Aufstieg ist steil und mühsam, aber
oberhalb der Alp Tracuit wird der Weg flacher.
Cabane de Tracuit und Bishorn |
Zinalrothorn und Dent Blanche von Cab de Tracuit |
Blick auf Bishorn und Weisshorn |
Tag
8:
Cabane de Tracuit (3256m)
- Roc de la Vache (2581m) – Zinal (1675m)
Tagesetappe, 5 Std., 100m
Aufstieg, 1700m Abstieg
Zunächst auf dem Hüttenweg abwärts bis zur Kreuzung zum Roc de la Vache – herrlicher Aussichtspunkt! Von hier steigen wir über den Punkt 1908 auf angenehmen Wegen hinab ins Tal der Navisence und auf breitem Weg nach Zinal