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Allgemeines
Verkehrsbüro Ovronnaz:
"Die Muverans-Tour wurde
erst 1989 von einer Handvoll Freunden, allesamt Bergliebhaber, als eine
der grossen Wanderstrecken aus der Taufe gehoben. Diese Tour verbindet
die Kantone Waadt und Wallis über die wunderschönen Plätze
Derborence, das Nanttal, Anzeindaz, Rambert und die Seen von Fully, die
allesamt um das Muverans-Massiv herum gruppiert sind. Sechs auf der
Rundstrecke gelegene Pässe bieten atemberaubende Ausblicke auf die
Peninnischen Alpen, das Mont-Blanc-Massiv, die Dents du Midi und die Voralpen
des Waadt. "
Wer die Tour des Muverans beendet, erhält im Tourismusbüro Ovronnaz gegen Abgabe des ausgefüllten Talons gratis ein Diplom. Die Stempelkarte ist in allen Hütten am Weg erhältlich.
Die beste Jahreszeit für
diese Wanderung, die mehr als 2500 m hohe Pässe überwindet, ist
Mitte Juni bis Ende September.
Anfang der Saison können
Pickel und Steigeisen für die Querung einiger steiler Schneefelder
nötig sein. Man erkundige sich bei den Hüttenwarten über
den Zustand der Wege, vor allem über den Abstieg vom Col des Perris
Blancs zur Cabane de La Tourche.
Die Tour kann auch im Oktober
begangen werden, allerdings muss man dann - wegen einzelner Hütten,
die nicht mehr bewartet sind - mit einem schwereren Rucksack rechnen!"
Verkehrsbüro Ovronnaz:
"Der ausgewählte Weg
birgt keinerlei technische Schwierigkeiten. Er kann während der Sommerzeit
von Familien oder Wanderern begangen werden, die ausreichend trainiert
sind, um fünf bis sechs Stunden Marsch pro Tag zu bewältigen.
Die Muverans-Tour vermeidet Autostrassen und Ortschaften und verläuft
im wesentlichen über gut markierte und gepflegte Bergwege in einer
Durchschnittshöhe von zweitausend Metern."
www.tourdesmuverans.ch:
L’itinéraire choisi
ne comporte aucune difficulté technique. Il est praticable durant
toute la belle saison par des familles ou des marcheurs possédant
un entraînement suffisant pour «digérer» cinq
à six heures de marche par jour. Le Tour des Muverans qui évite
les routes carrossables et les agglomérations se réalise
essentiellement sur des sentiers de montagne bien balisés et bien
entretenus à une altitude moyenne de deux mille mètres."
www.wandersite.ch:
Wer Abgeschiedenheit, wilde
Naturlandschaften und Berge liebt, kommt zu einem grossartigen Erlebnis.
Die Tour des Muverans würde
ich aber nicht als Familientour beschreiben; sie ist nur für Kinder
mit Kraft und Ausdauer geeignet; andern könnten die vielen anstrengenden
Auf- und Abstiege das Wandern verleiden.
Bei Nässe können
steile Wege (und davon hat es viele), die im Aufstieg problemlos bewältigt
werden, im Abstieg gefährlich werden. Die Wege sind gut markiert und
unterhalten.
Achtung: Während des
grössten Teils der Tour gibt es keinen Natel-Empfang! Wer auf eine
Verbindung angewiesen ist, mietet am besten ein Funkgerät (in vielen
Sportgeschäften möglich). Einige Hütten haben Münzautomaten
zum Telefonieren.
Anspornend für alle
ist das Sammeln von Hüttenstempeln - am Schluss der Tour erhält
man dafür ein Diplom!
Variante 1: Tour des Muverans, im Uhrzeigersinn
Hinweise:
1. Tag: Ovronnaz - Lac de Fully
- Cabane du Demècre - Cabane Chalet Neuf
| Variante
rechts
um den Grand Chavelard: |
Variante
links
um den Grand Chavelard: |
||||
| Ovronnaz - Bougnone mit
Sessellift
Bergstation Jorasse |
1940 m | Ovronnaz - Bougnone mit
Sessellift
Bergstation Jorasse |
1940 m | ||
| Petit Pré | 1995 m | 0.40 h | Petit Pré | 1995 m | 0.40 h |
| Euloi | 2102 m | 0.25 h | Gîte de Lui d'Août | 1957 m | 0.10 h |
| Col de Fénestral | 2453 m | 1.00 h | L'Erié | 1854 m | 0.45 h |
| Cabane de Fénestral | 2450 m | 0.05 h | Cabane de Sorniot | 2064 m | 1.20 h |
| Lac de Fully | 2140 m | 0.45 h | Lac de Fully | 2140 m | 0.15 h |
| Cabane du Demècre | 2361 m | 1.00 h | Cabane du Demècre | 2361 m | 1.00 h |
| Dzéman | 2052 m | 0.20 h | Dzéman | 2052 m | 0.20 h |
| Cabane Chalet Neuf | 1865 m | 0.30 h | Cabane Chalet Neuf | 1865 m | 0.30 h |
| Total | +740 m, -820 m | 4.45 h | Total | +720 m, -800 m | 5.00 h |
Von der Sesselbahn-Bergstation Jorasse wandern wir links leicht bergauf Richtung Petit Pré. Bei den Alphütten teilen sich die Wege rechts oder links um den Grand Chavelard herum; rechts der Passweg über den Col Fénestral mit dem spektakulären Sicht auf die Walliser Alpen, den Mont Blanc und die Fully-Seen, links der scheinbar leichtere Weg um den Berg herum, mit der balkonartiger Aussicht auf das Rhonetal. Das Auf und Ab läppert sich aber zusammen, sodass die beiden Wege schliesslich etwa gleich anstrengend sind.Die Sessellift-Talstation erreichen wir von der Postautohaltestelle "Ovronnaz, croisée du centre" in 10 Minuten (Nähe "Pension d'Ovronnaz"), oder in 15 Minuten von "Ovronnaz poste", wo sich das Hotel "Grand Muveran" befindet. Sessellift Ovronnaz - Jorasses, Tel. 027 306 35 53 (Mittagspause 12.20 - 13.30 h) Bergstation Jorasses: Restaurant Jorasses: Tel. 027 306 56 08, von Juli bis Oktober täglich geöffnet, warme Küche, Getränke
Weil wir in der Cabane de Sorniot essen wollten, wählten wir den Weg links um den Grand Chavelard herum (bei der Passvariante über den col de Fénestral wäre der Hüttenbesuch mit einem kleinen Umweg verbunden, zudem wäre es für uns als Mittagspause noch zu früh gewesen).Von Petit Pré gehts leicht abwärts zur Alpwirtschaft Lui d'Août, worin kürzlich ein schönes Touristenlager eingebaut wurde (übrigens eine empfehlenswerte Variante für jene, die zu Beginn nicht in Ovronnaz übernachten wollen). Nach einem weiteren kurzen Abstieg führt ein schmaler, teilweise ruppiger Pfad durch lichten Lärchenwald. Als aussichtsreicher, ungefährlicher Panoramaweg führt er dann durch die steilen Hänge hoch über dem Rhonetal und erzeugt ein erhabenes Gefühl des Abgehobenseins. Kurze steile Auf- und Abstiege wechseln ab mit bequemen Höhenwegen, die uns regelmässig ansteigend um den Berg herum führen. Wir bleiben auf der Höhenkurve und erreichen 20 Minuten später die Cabane de Sorniot.
Direkt neben der Hütte steigt der Weg zur Staumauer des oberen Lac de Fully, wo sich die beiden Wegvarianten treffen (Passwanderer können direkt zu dieser Staumauer absteigen). Auf gut angelegtem Weg steigen wir bergauf zum Demècre-Pass mit der gleichnamigen Hütte. Kinder tummeln sich an einem Kletterfelsen, und wir sind froh, die winzige Küche nicht mit all den andern Besuchern teilen zu müssen. Da wir am nächsten Tag nicht den ausgesetzten Weg benützen wollen, nehmen wir heute noch ein Stück Abstieg in Angriff.
Nach einem Zickzackweg durch
steiles Geröll kommen wir beim Brunnen (zur Zeit ohne Wasser) und
Wegweiser Dzéman zu einer Verzweigung: rechts geht es hinauf
zum ausgesetzen Felsenweg nach Rionda, links weiter bergab durch Wald und
Weiden zur sympathischen Cabane Chalet Neuf. Selten noch haben wir
eine so gut eingerichtete Hüttenküche gesehen.
| Lange geniessen wir den Abend draussen auf der Terasse, neben der Hütte die grasenden Kühe, oben die wuchtigen Felsen in der Abendsonne. |
| Cabane Chalet Neuf | 1865 m | |
| L'Au d'Arbignon | 1650 m | 0.35 h |
| Rionda | 2156 m | 1.30 h |
| Cabane de la Tourche (2010 geschlossen) | 2198 m | 0.20 h |
| Col des Perris Blancs | 2544 m | 1.00 h |
| Nant | 1500 m | 1.50 h |
| Auberge de Pont-de-Nant | 1253 m | 0.45 h |
| Total | + 920 m, - 1530 m | 6.00 h |
Tipp: Spätestens um 7.30 Uhr starten und im kühlen Schatten aufsteigen.Im lichten Lärchenwald gehts vom Chalet Neuf bergab; zwei Bäche sind zu überspringen; zum Glück führen sie zur Zeit nur wenig Wasser. Bei der Alphütte l'Au d'Arbignon lässt sich die Bäuerin beim Melken der Ziegen nicht stören, während wir dort zu steigen beginnen. Im Zickzack gehts regelmässig bergauf, durch Weiden und Wald. Oben queren wir halblinks zu den Militärbaracken (Schiessübungen) von Rionda, wo der Felsenweg in unseren Weg mündet. Die nächsten 20 Minuten wandern wir ebenaus zur Cabane de la Tourche, die wie ein Adlerhorst über dem Rhonetal thront. Überwältigende Sicht vom Mont Blanc bis zum Genfersee!
| Nach einer kurzen Stärkung gehts einem Wiesengrat entlang steil zu den Felsen hinauf, wo es kein Weiterkommen zu geben scheint. Ein schmales, luftiges Weglein, teilweise aus dem Felsen herausgesprengt, verlangt erhöhte Aufmerksamkeit und quert 500 m nach links. Von dort windet sich der Pfad im steilen Geröll rund 200 Höhenmeter zum Col des Perris Blancs hinauf - bei Nässe oder gar Schnee könnte dieser Abschnitt vor allem im Abstieg lebensgefährlich sein. |
Durch verschiedene Geländestufen, durch Moräne-Landschaften und blumenreiches Felssturzgebiet steigen wir endlos bergab. Unten gilt es nochmals einen Bach zu überspringen, wonach ein breiter Weg an der Alp Nant vorbei durch die Ebene führt. Das ganze Gebiet steht unter Naturschutz; der Weg verläuft entlang des Baches bergab, durch lichten Wald und an interessanten Schautafeln vorbei. Ausflügler kommen in Scharen vom Parkplatz herauf. In der Auberge de Pont-de-Nant (tiefster Punkt der Tour) werden wir freundlich bedient und einfach, aber sauber untergebracht.
Variante Felsenweg: Falls Sie schwindelfrei sind, das Wetter trocken ist und Sie den ausgesetzten Felsenweg entlang eines Felsbandes nach Rionda wandern möchten, übernachten Sie am Vorabend besser in der Cabane du Demècre. Vom Pass aus gehts heute nach Dzéman und von dort hinauf in die Wand. Laut Auskunft von Wanderern ist die Aussicht sensationell, und an den schwierigsten Stellen sind Seile angebracht.
Der Wegweiser in Rionda zeigt (umgekehrt) folgende Zeiten zur Cabane du Demècre: Oberer Weg via Felswand 2.40 h, unterer Weg via L'Au d'Arbignon 2.50 h, also fast gleich lang.
3.
Tag: Pont-de-Nant - Anzeindaz - Pas de Cheville - Derborence
| Auberge de Pont-de-Nant | 1253 m | |
| Refuge de la Vare | 1756 m | 1.35 h |
| Col des Essets | 2029 m | 1.00 h |
| Anzeindaz, Refuge Giacomini | 1880 m | 0.30 h |
| Pas de Cheville | 2038 m | 0.45 h |
| Refuge du Lac de Derborence | 1480 m | 1.10 h |
| Total | + 990 m, - 760 m | 5.00 h |
In Pont-de-Nant wird das Frühstück bereits um 7.30 Uhr serviert, sodass wir beinahe bis zum Refuge de la Vare im Schatten wandern können. Wir folgen dem Wegweiser bergauf; bald können wir wählen, ob wir dem 5 Minuten längeren Natursträsschen oder dem steileren Fussweg folgen wollen. Dieselbe Wahl haben wir auf 1535 m bei der Alp Richard. Oberhalb der Baumgrenze öffnet sich das weite, flache Hochtal von La Vare, mit einer einladenden Alpwirtschaft (mit Übernachtungsmöglichkeit).
Nach einer Stärkung und dem üblichen Stempeln unseres "Brevets" queren wir die Weiden und steigen auf den Col des Essets. Von hier ist es nicht mehr weit nach Anzeindaz zum Refuge Giacomini - halblinks bergab, die Kulisse der Diablerets in Sicht. Gäste werden laufend per Hüttentaxi von Solalex herauf chauffiert.
Der Weg von Anzeindaz über die Weiden zum Pas de Cheville eignet sich als Verdauungsspaziergang, nicht aber der anschliessende steile Abstieg durch Fels, Bäche und Geröll. Nach der Steilstufe wird der Weg wieder sanfter, auch hier weiden die schwarzen Eringerkühe; seit 2009 gibt es hier die kleine Gîte du Grenier de Cheville, wo man einkehren übernachten kann. Oben auf dem Diableret ist die Abbruchstelle des Bergsturzes auszumachen. Kurz vor unserem Ziel, dem Lac de Derborence, zweigt links der Wanderweg nach Godet ab; wir aber halten nach rechts und sehen unter uns den Lac de Derborence mit seinem geschützen Urwald und dem Refuge du Lac de Derborence, wohin wir absteigen.
| Refuge du Lac de Derborence | 1480 m | |
| Gîte de l'alpage de Dorbon | 1956 m | 1.40 h |
| Lac La Forcla | 2450 m | 1.35 h |
| Col de la Forcla | 2612 m | 0.25 h |
| Geröllfeld | 2460 m | |
| Cabane Rambert | 2580 m | 1.00 h |
| Total | + 1250 m, - 150 m | 4.40 h |
Beim Wegweiser neben dem Refuge du Lac gehen wir Richtung Cabane Rambert; in lichtem Wald gehts aufwärts, immer den Markierungen entlang. Nach der Baumgrenze folgen wir weiter den Markierungen (es gibt auch einen direkteren Weg zur Gîte Dolbon hinauf). Die Weiden, die wir durchqueren, sind voller gutmütiger Eringer Rinder. Oben beim Wegweiser lohnt sich ein kurzer Abstecher in die Gîte de l'alpage de Dorbon - sei es für ein Getränk, oder sei es für die Skizze, die der Alpwirt anstelle eines Stempels in unsere Karte zeichnet.
Nach einem kurzen Aufstieg zum grossen markierten Felsen queren wir den Hang nach links und wandern oberhalb der Steilstufe dem Bach entlang durch die Ebene des Pro-Fleuri und weiter zum Lac La Forcla, ein künstlich angelegter See, der unten im Tal zur Bewässerung der Weinberge dient. Hier gäbe es links einen direkten Weg nach Ovronnaz hinab. Wir aber halten die Richtung, steigen über den Forcla-Pass, der höchste Punkt unserer Tour. Auf der andern Seite des Passes gäbe es eine weitere Abzweigung nach Ovronnaz. Ein letzter Anstieg über ein Geröllfeld, und wir erreichen die Cabane Rambert.
Varianteohne Hüttenbesuch in der Cabane Rambert, gemäss Wegweiser 5.50 h: Derborence - Lac La Forcla - Ovronnaz5. Tag: Cabane Rambert - Saille - Bougnone (Sesselbahn nach Ovronnaz)
| Cabane Rambert | 2580 m | |
| Saille | 1790 m | 1.50 h |
| Alp Bougnone | 1866 m | 0.20 h |
| Ovronnaz-Bougnone Bergstation Jorasse | 1940 m | 0.10 h |
| Total | + 160 m, - 800 m | 2.10 h |
Von der Cabane Rambert senkt sich der Weg steil bergab zum Plan Salentze; eine weitere Steilstufe führt uns von Plan Coppel nach Saille hinunter. Hier könnten wir in 30 Minuten direkt nach Ovronnaz (1400 m) absteigen. Wir schonen unsere Knie und steigen zur Bergstation der Sesselbahn auf, von wo wir uns nach Ovrannaz hinunter tragen lassen.
Variante 2: Start in Derborence, Tour im Uhrzeigersinn (F)
1er jour, 5.15 h
Derborence (1513 m) - Col de la Forcla
(2612 m) - Cabane Rambert CAS (2580 m)
Le départ de cette étape est le célèbre site de Derborence. Tout en haut, on voit apparaître la langue du Glacier des Diablerets. La Quille du Diable ou Tour Saint-Martin se dresse, isolée au bord du précipice. Le départ du sentier conduisant à Rambert se trouve à proximité du Refuge du Lac dont la terrasse ensoleillée domine le lac. En s´éloignant un peu du cours d´eau sur la rive droite, on retrouve un chemin qui mène au grand replat de Six-Long, centre du pâturage avec un chalet sur la rive droite et un autre à la Chaux sur le versant gauche. A 300m au sud-ouest, on trouve un sentier qui rejoint la rivière et nous élève au palier supérieur de Pro-Fleuri.
L'ascension se poursuit. On arrive alors au Col de la Forcla (2612 m). On y admire le lac artificiel créé par la commune de Chamoson pour l'irrigation de son vignoble.
Le sentier menant à Rambert passe au pied de la Dent de Chamosentze par le nord, se poursuit en légère descente jusqu'à Outannes (2500 m) pour gagner ensuite la Cabane Rambert, (CAS) où l'on pourra se restaurer et y passer la nuit.
2ème jour, 4.50 h
Rambert (2580 m) - Col de Fenestral
(2453 m) - Col du Demècre (2361 m).
Depuis la Cabane Rambert le chemin descend en direction du sud pour atteindre le premier seuil du Plan Salentze. L'itinéraire aborde alors la descente sur Plan Coppel: deuxième seuil. Le sentier continue alors vers le Pessot: nom donné à la cascade qu´effectue la Salentze à cet endroit; une pente assez raide nous amène au troisième seuil: l'alpage de Saille (1790 m) (station d'Ovronnaz à 30 minutes).
Laissons là le sentier qui conduit à la station d¹Ovronnaz et, en prenant sur la droite, dirigeons-nous vers Bougnone (1864 m), en traversant la Salentze. De l'alpage, le chemin continue à flanc de coteau et traverse pâturages et forêts pour arriver à Petit-Pré (1996 m) au pied de la Seya (2181 m). De là, direction le Grand-Pré d´Euloi. De là, on prend le chemin pédestre légèrement sur la gauche dans le fond de la cuvette et on remonte la Combe du Fenestral pour atteindre le col qui porte le même nom (2453 m). S'ouvre alors à nos yeux un spectacle unique: des lacs aux reflets d'émeraude enchassés dans un écrin de roches et de verdure. Ce site est dominé à droite par la Tità Sèri (2850 m) et la Dent de Morcles (2970 m) et, à gauche, par le Grand Chavalard (2898 m). Juste au-dessous du col, se situe la Cabane de Fenestral, propriété du Ski-Club de Fully.
Au lac de Fully deux possibilités:
Soit passer à gauche ou à droite pour rejoindre son extrémité.
Quelques dizaines de mètres plus bas se trouvent l´alpage
et la Cabane de
Sorniot, (2064 m) également propriété du Ski-Club
de Fully. Depuis le mur du lac, un sentier monte au Col du Demècre
(en patois mercredi). A nouveau une cabane, Cabane
du Demècre, récemment rénovée par des marcheurs
de Fully. Vue exceptionnelle sur le Massif du Mont-Blanc, les Alpes valaisannes
et perspective plongeante sur la Vallée du Rhône.
3ème jour, 6 h
Demècre (2361 m) - La Tourche
(2198 m) - Pont de Nant (1253 m)
Du Col du Demècre (2361 m) le sentier se dirige à l'ouest et décrit une grande courbe dans une pente assez raide de plantes alpines et d'éboulis, pour atteindre le Dzéman** (2052 m) près d'un abreuvoir. De là, direction nord-ouest jusqu'à Rionda (2156 m). Ce passage offre un panorama grandiose: le Dolent, frontière Suisse - France - Italie, le Massif du Trient, le Mont-Blanc et les Dents du Midi. Vue panoramique et plongeante sur la plaine du Rhône, de Martigny au Léman.
De Rionda, en vingt minutes,
un large sentier dominé par les Martinets, conduit le randonneur
à la Cabane de la Tourche
(2198 m, fermée 2010). De la Cabane de la Tourche, un sentier relativement
raide grimpe dans la pente herbeuse et atteint la Vire aux Boeufs (2343
m) dominant le haut du Vallon de Javerne. Après environ 500 mètres
de traversée en pierrier, il atteint rapidement le Col des Perris
Blancs à 2544 m.
A Pont de Nant, tête
de notre étape, on trouvera gîte et couvert.
**Variante de l'étape
no 3
En cas de mauvais temps,
ou pour les personnes sujettes au vertige, il est recommandé d'emprunter
la variante inférieure qui, dès Dzéman (2052 m) passe
par Chalet Neuf (1865 m) - L'Au d'Arbignon (1650 m) et rejoint l'itinéraire
principal à Rionda (2156 m).
4ème jour, 4.15 h
Pont de Nant (1253 m) - Anzeindaz (1876
m) - Pas de Cheville (2038 m) - Derborence (1513 m)
Après avoir quitté l'accueillante auberge-restaurant de Pont de Nant (1253 m), le chemin grimpe à travers forêts de mélèzes et de sapins et conduit d'abord au Richard (1535 m). Ensuite, il se dirige dans un vallon pentu et étroit jusqu'à l'alpage de la Vare (1756 m). Une longue prairie étonnament plate amène le randonneur au sentier qui serpente entre des rochers blancs et permet d'atteindre le Col des Essets (2029 m). De là, vers l'est, le panorama grandiose s'étend des Diablerets aux Alpes pennines ou valaisannes.
Du Col, le sentier descend en pente douce, passe à proximité de la Cabane Barraut pour atteindre une dizaine de minutes plus tard, Anzeindaz (1876 m). Là, le randonneur aura tout loisir de se reposer, voire se restaurer ou passer la nuit dans les deux gîtes du lieu (Refuge Giacomini et Refuge de la Tour d´Anzeindaz). L'itinéraire se poursuit à travers le plus grand pâturage des Alpes vaudoise pour atteindre le Pas de Cheville (2038 m). Avant de s'engager sur le versant valaisan, admirons un instant le magnifique paysage constitué, plus bas, par le cirque de Derborence et par les Alpes valaisannes au loin.
Variante 3:
Tour für gut trainierte Bergwanderer, im Gegenuhrzeigersinn
(Quelle Schweizer
Alpenclub, "Die Alpen, 1999", Zeitschrift SAC)
1. Tag, 4 h, Aufstieg: ca. 1200
m
Ovronnaz (1400 m) - Cabane Rambert
(2580 m).
Von Ovronnaz steigt man bis zum Parkplatz bei der Talstation der Sesselbahn auf, der als Ausgangspunkt der Wanderung dienen kann. Man folgt dem Forstweg über Coppe, der nach NW gegen Plan Passe aufsteigt. Bei Punkt 1514, wo sich die Wege kreuzen, nimmt man den linken. Er führt in steilen Kehren zur Alp Saille (1790 m) hoch. Man folgt zuerst dem Talgrund, steigt dann ganz nahe des Bachs Pessot auf einem luftigen, aber gut angelegten Weg auf; er führt mitten durch einen Felsriegel. Man gelangt so in ein zweites Hochtal (Plan Coppel, 2125 m) unter dem Grand Muveran (3051 m). Über sanfte, schiefrige Hänge gelangt man nach Plan Salentse und umgeht dann einen Felssporn. Ein letzter, anstrengender Hang (50 Höhenmeter) führt in einen klar ausgeprägten Pass (2504 m) unter den Gouilles Rouges. Man steigt nicht auf die andere Seite ab, sondern hält nach N, um die Cabane Rambert über einen letzten steilen Hang zu erreichen. Zahlreiche Steinböcke in der Umgebung.
Abkürzung: Will man Zeit gewinnen, so kann man die Sesselbahn von Bougnone benützen und dann den Hang leicht absteigend queren, um so nach Saille (1790 m) zu gelangen. Die Alp Bougnone wird übrigens noch bewirtschaftet, und im Sommer kann der Wanderer dem Alpbetrieb und der Käseherstellung beiwohnen.
Zusatzvariante:
Gut trainierte Wanderer können den Gipfel des Grand Muveran besteigen.
2. Tag: 6 h, aufwärts
900 m, abwärts 1600 m
Cabane Rambert (2580 m) - La Forcla
(2612 m) - Derborence (1513 m) - Anzeindaz (1876 m).
Lange Etappe: steiniger Abstieg im Schatten des Grand Muveran, weiter durch lichten Bergwald nach Derborence mit dem beeindruckenden Trümmelfeld des Bergsturzes von 1714. Er forderte 14 Opfer und verschüttete 50 Hütten und wurde durch den Roman "Derborence" von C.F.Ramuz berühmt. Steiler Aufstieg zum Pas de Cheville und bequemer Weg zum Ref. Giacomini.Von der Cabane Rambert nimmt man den Weg, der nach NE und über einen wenig steilen Weg zu einem grossen Geröllfeld (2340 m) hinunterführt. Man quert zahlreiche Runsen in einem strengen Ambiente, das vom Grand Muveran überragt wird. Fast direkt unter der Dent de Chamosentse (bei Les Outannes) geht der Weg nach N weg und in ein paar Kehren in den Pass La Forcla (2612 m). Man rechnet für diesen Abschnitt 1.50 h. Etwas links vom Rücken weiter, dann einem grossen Tal entlang, das von einem künstlichen See beherrscht wird. Er wurde von der Gemeinde Chamoson für die Bewässerung ihrer Rebberge geschaffen. Im Kalk erkennt man interessante geologische Formationen wie gefaltetes Gestein, verbogene Schichten oder das Auftreten von Karst. Man umgeht oder überwindet die hier auftretenden Felsen und erreicht Pro Fleuri (2124 m). Eine felsige Zone vermittelt den Zugang zum obern Teil des Tals von Derbon, wo man sich zur Alp Six Long hält. Der Weg senkt sich leicht, und auf ca. 1700 m betritt man den Wald von Derborence. Der Höhenweg über den imposanten Wänden und dem amphitheaterartigen Kessel führt zum Dorf in die Nähe des Refuge du Lac de Derborence 2 Std. (1455 m, schönes Restaurant, Postauto nach Sion). Am idyllischen Bergsee lohnt sich eine Pause, er hat sogar einen Sandstrand!
Dann geht es auf dem Weg gerade links der Hütte weiter, steigt über Lichtungen und durch den Wald auf, in dem man seltene Bäume findet (wie die hier wachsende Weisstanne), die es sonst nur noch in den Karpaten und in der Slowakei gibt. Man kommt an den Hütten von Les Pénes (1660 m) vorbei und betritt das Tälchen von Cheville, wo man Grenier (1744 m) links liegen lässt. Der Hang und die Zickzackkehren des Weges in schiefrigem Gelände werden steiler - Vorsicht bei Regenwetter! Man erreicht den Pas de ChevilIe (2038 m) und links über eine riesige Alpweide das Refuge Giacomini (1876 m). 2 Std. von Derborence.
Hinweis: Anzeindaz
erreicht man mit Autobus bis Solalex (1462 m); von dort zu Fuss (1 h) oder
Taxi (Tel. 024 498 22 95, Fr. 12.-) nach Anzeindaz. Stand Herbst 2002.
3. Tag, 6 bis 7 h, aufwärts
1450 m, abwärts 1130 m
Anzeindaz (1876 m) - Pont de Nant (1253
m) - Col des Perris Blancs (2544 m) - Cabane de La Tourche (2198 m).
Heute ist Kondition gefragt: Gemütlicher Start mit wenig Höhendifferenz, gastfreundliche Älplerinnen auf der Alp La Vare, steiler Abstieg (oder weniger steil dem Kiessträsschen entlang) zum Gasthaus Pont de Nant. Langer und zunehmend steiler, der Sonne ausgesetzter Aufstieg zum Col des Perris Blancs, heikler Abstieg zur Cabane de la Tourche (anfangs Saison oder bei noch liegendem Schnee ist es sinnvoll, für diesen steilen und stellenweise ausgesetzten Abstieg Pickel und evtl. sogar Steigeisen mitzunehmen).Vom Refuge Giacomini geht man über Alpen auf einem guten Weg direkt nach S und erreicht den Col des Essets (2029 m). Sehr schöner Blick vom Genfersee bis zu den Dents du Midi. Man steigt auf einem steilen, oft rutschigen Weg zwischen weissen Felsen gegen den Plan des Bouis (1802 m) ab und kommt an der Alp La Vare (1756 m) vorbei, wo man sich verpflegen kann. Man steigt weiter ab und lässt auf ca. 1667 m den Weg zur Cabane de Plan Névé hinauf rechts liegen. Ein enges, steiles Tälchen führt nach Le Richard (1535 m), dann folgt ein schöner Weg, vorbei an Lärchen und Fichten nach Pont de Nant (1253 m) hinunter.
Man befindet sich hier am tiefsten Punkt der ganzen Wanderung (Postautoverbindung Les Plans - Bex). Am Alpengarten von Thomasia vorbei gelangt man auf einem Forstweg ins Tal von Nant, das für seine Flora bekannt ist. Über 40 Prozent aller für die helvetische Flora typischen Arten kommen hier vor! Manche Bäume (Fichten, Weisstannen, Ahorne, Bergahorne und Lärchen) sind mehrere hundert Jahre alt! Den Bach L'Avançon de Nant entlang ereicht man den Weiler Nant (1500 m). Gegen 1664 m wählt man den linken Weg und lässt sich nicht durch jenen verleiten, der zum Col ries Pauvres aufsteigt. Der Wegweiser ist etwas zu weit nach links versetzt !
Eine erste Steilstufe führt
nach Ayers, dann führt der immer noch steile Weg in die Grande Vallée
(2300 m). Man betritt eine Alp La Vare, Blick auf den Grand Muveran Moräne,
steigt über sie und dann über die letzten Zickzackkehren in den
Col des Perris Blancs (2544 m) auf. Auf einen ersten steilen Abstieg zur
Vire des Boeufs (2343 m) folgt eine grosse Querung, die auf einen Grashang
über der Cabane de La Tourche hoch
über der Rhoneebene führt (2010 geschlossen!).
4. Tag: 4 - 5 h, aufwärts: ca.
1000 m, abwärts 750 m
Cabane de La Tourche (2198 m) - Col
du Demècre (2361m) 3 h - Cabane de Fenestral (2453 m).
Besonders schöne Etappe, die an die Dolomiten erinnert und zugleichgrossartige Ausblicke auf das Montblanc-Massiv und den Grand Combin bietet.Von der Cabane de La Tourche quert man zuerst den Hang auf einem breiten Weg und erreicht die Militärhütten von Rionda (2136 m). Vorsicht: Diese Zone wird militärisch genutzt; man erkundige sich über evtl. militärisches Schiessen ! Der Weg steigt in luftigem, schiefrigem Gelände in steilen Kehren auf (stellenweise Drahtseile**). Man erreicht einen ersten Sporn gegen 2230 m, dann senkt sich der Weg leicht, bevor er über extrem ausgesetzte Bänder zwischen Kalktürmen, die an die Dolomiten erinnern, quert. Man erreicht Le Dzéman (2052 m) in einem ständigen Auf und Ab, wobei man einige meist trockene Bachläufe quert und im allgemeinen nach E hält; 2 Std. 10 Min. Man ignoriert den Weg nach Chalet Neuf. Eine ansteigende Querung hält gegen den Fuss der Pointe de Besery und führt zu einem letzten Aufstieg zum Col du Demècre (2361 m). Dafür rechnet man 50 Min. Die Hütte befindet sich gerade unterhalb davon in einem geschlossenen Tälchen. Von hier steigt man in einer halben Stunde auf einem leichten Weg zur Montagne de Fully ab, wo sich eine der grössten Alpen des Wallis befindet. Kommt man hier früh am Morgen an (vor 9 Uhr), kann man bei der Käseherstellung zuschauen und natürlich auch Käse kaufen. Man geht dann vor dem Cabane de Sorgno (2064 m) durch und den oberen See von Fully entlang. Nach einer Stunde erreicht man die Cabane de Fenestral (2453 m), die sich einige Meter unter dem gleichnamigen Pass befindet; hier geniesst man Ausblicke auf das Montblanc- und das Combin-Massiv.
**Bemerkung: Der Weg, der von Rionda nach Le Dzéman führt, ist extrem ausgesetzt. Wanderer, die unter Schwindel leiden, wählen besser den Weg von Rionda (2136 m) über Sur Le Coeur, L'Au d'Arbignon (1650 m) und Chalet Neuf (1865 m) nach Dzéman (2052 m), wo man wieder auf die Hauptroute trifft.Diese ebenfalls schöne Variante ist grundsätzlich bei schlechtem Wetter zu empfehlen. Beschreibung siehe Variante 1.
Zusatzvariante: Wer am Ziel noch Lust und Kraft hat, steigt von der Cabane du Demècre ca. 100 Höhenmeter auf den Diabley (2469 m, gut markierter Pfad). Das Panorama ist fantastisch, man blickt auf das Rhonetal, die Dents du Midi, die Walliser Alpen und das Montblanc-Massiv.5. Tag: 2 h, abwärts: 900 m
Schlussetappe, auf der man nochmals die Landschaft geniessen kann. Eilige Wanderer können die vorhergehende Etappe mit dieser zusammenhängen, um schneller ans Ziel zu gelangen.Von der Hütte steigt man ein paar Meter gegen den Pass auf und schwenkt dann nach E unter dem Grand Chäteau durch, um in die Combe de Fenestral abzusteigen. Man kommt am Grand Pré d'Euloi vorbei, das schiefrige Gelände ist eine eigentliche Doline (Kreisförmige tiefe Senke im Karstgelände), in der der Schnee in einem Trichter verschwindet und rund 1500 m weiter unten in Saillon als Wasser wieder hervortritt. Man geht am Petit Pré (1998 m) vorbei und quert von hier nach Bougnone (wo man auf die eingangs erwähnte Sesselbahn trifft) oder steigt direkt über Forstwege nach Ovronnaz ab.
Die offizielle Tour des Muverans hat hier eine andere Wegführung (Abstieg zum Lac de Fully, Wiederaufstieg zum Pas de Fenestral).
Die Tour des Muverans verfügt über alle Trümpfe einer grossen Rundwanderung: hochinteressante Geologie, Flora und Fauna, zahlreiche Hütten, bewirtschaftete Alpen, Derborence, ein wunderbarer Höhenweg über dem Rhonetal, verschiedene Varianten. Dort, wo sich das Rhonetal krümmt, entdeckt man auf dieser Höhenwanderung einige der schönsten Ausblicke der Alpen: Sie gehen auf das Montblanc-Massiv, die Combin-Gipfel, die Walliser Alpen, die Dents du Midi und an gewissen Stellen auf den Genfersee.
Ebenso spannend ist die Geologie: Die Zeitalter von der Kreide bis zum Jura haben hier ihre Schätze und Spuren zurückgelassen. Kohlehaltige Felsen, Ammoniten, Flintknollen, Schratten- und Karrenformationen erzählen die Geschichte unseres Planeten. Das ganze Gebiet, das immer noch das Interesse der Wissenschaftler auf sich zieht, ist für Geologen ein Höhepunkt.
Die Flora steht dem nicht nach: Hier trifft man auf sehr seltene Arten; so vereint etwa das Tal von Nant über vierzig Prozent der Helvetischen Flora. Bei Derborence gibt es Weisstannen, die ein halbes Jahrtausend alt sind! In diesem Garten Eden ist auch die Fauna reich vertreten - im intakten Lebens-raum wimmelt es von Gemsen und Steinböcken. Das Klima ist eines der trockensten der Schweiz und begünstigt das Wandern. Schliesslich gilt es, Derborence zu erwähnen, wo sich im 18. Jahrhundert zwei grosse Bergstürze ereigneten. Bekannt wurde es durch den Waadtländer Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz.
Die Tour des Muverans fehlt es lediglich an Bekanntheit. Die hier vorgestellte Route ist nur eine der möglichen Varianten. Es gibt zahlreiche andere Orte, wo man in die Wanderung «einsteigen» kann, z. B. in Anzeindaz, Derborence und Pont de Nant. Begeht man die Tour in fünf Tagen, so hat man genügend Zeit, um die vielfältigen Aspekte dieser ziemlich wilden Wanderung kennenzulernen. Die Hüttenwarte der verschiedenen Unterkünfte schätzen, dass die ganze Tour jährlich nur von etwa fünfhundert Personen begangen wird - im Unterschied zur Tour du Montblanc, die jedes Jahr von über zwanzigtausend Wanderinnen und Wanderern besucht wird !
Literatur zur Einstimmung: "Derborence, Farinet ou Ia fausse monnaie", und "La grande peur dans Ia montagne" (diese Werke sind unter den Titeln Derborence, Farinet oder das falsche Geld, Die grosse Angst in den Bergen auf deutsch erschienen) Charles Ferdinand Ramuz.
Jürg Käser, Juli 2010:
"Eine wirklich tolle Tour!!! Einige Bemerkungen zum Beschrieb, der stellenweise nicht mehr aktuell ist:- Die Links und Tel.Nr. der einzelnen Hütten / Kontaktpersonen sollten allg. à jour gebracht werden.
- Cabane de Demècre: Tolle Hütte, toller Empfang, jedoch armseliges Frühstück (eine Hand voll Zwieback als Basis für den 6stünder zur Pont de Nant ist massiv ungenügend...)
- Die Cabane de La Tourche ist z.Z. nicht verfügbar, da sie neu aufgebaut wird. --> Damit gibt es zw. Cab. Demècre und Pont de Nant gerade mal eine Alp, wo verpflegt und Wasser aufgetankt werden kann. Bei den Temperaturen der letzten zwei Wochen, muss der Tag entsprechend sorgfältig vorbereitet werden!!!
- Die Auberge Pont de Nant ist innen frisch renoviert. Tolle Zimmer, sauberes Sanitär, exzellentes Restaurant mit bester Ambiente und freundlicher Bedienung.
- Refuge Giacometti hat einen neuen Wirt. Die Lobeshymnen im Beschrieb gehören der Vergangenheit an! Gäste erscheinen unerwünscht, da sie Arbeit verursachen: Ein Glace war das höchste der Gefühle, was man um 15 h bestellen konnte.... Das angepriesene Hausgemachte und die glustige Karte stammen noch vom Vorgänger und diese wurde "leider noch nicht aktualisiert"...
- Gîte de Dorbon: Bitte eindeutiger darstellen, dass der Punkt auf der Karte "La Chaux" heisst. Unter "Gîte Dorbon" sucht man vergebens und es ist wirklich der einzige Ort zw. Derborence und Cab. Rambert, wo man sich verpflegen / Wasser auffüllen kann!! Übrigens ein tolles Team und eine exzellente Bewirtung dort.
- Interessant war die Strecke von Derborence zur Cab. Rambert: Für die Strecke benötigten wir deutlich mehr Zeit als angeben, und auch andere Wanderer empfanden die Strecke als sehr lang und lagen über der Zeit."
Anreise, öffentliche Verkehrsmittel:
Bahn nach Martigny,
Bus nach Ovronnaz (Fahrplan)
Auto: Man fährt
auf der Autobahn Lausanne-Sitten nach Martigny, nimmt anschliessend die
Ausfahrt Riddes und wechselt die Spur, um nach Leytron zu gelangen; von
hier erreicht man ca. zehn Kilometer später Ovronnaz.
Weitere Einstiegswege zu den einzelnen Etappenorten sowie Zeitangaben, Höhenmeter und Unterkunftsmöglichkeiten finden Sie im Faltblatt, das Sie u.A. im Verkehrsbüro Ovronnaz erhalten, oder in der ausgezeichneten Homepage der http://www.tourdesmuverans.ch. Beispiele:
Schweizer Hüttenlisten:
Gîte
de Lui d'Août, bewartet: Juli und August, 16 Plätze
Hütte: Tel. 027 744
14 20, Hüttenwart Tel. 027 744 30 24
Cabane
de Fénestral, 45 Plätze.
Tel. 027 746 28 00 (Hütte),
fenestral@chavalard.com
Juli - Sep sowie an Wochenenden
im Juni und Okt. bewartet
Cabane
de Sorniot, (oder "Sorgno"), Fully, 51 Plätze, Duschen, bewartet
Tel. 027 746 24 26 (Hütte),
sorniot@chavalard.com
Cabane
du Demècre, Fully, 40 Plätze, für Selbstkocher,
Vorräte erhältlich
Tel. 027 746 35 87 (Hütte),
demecre@omedia.ch
Cabane
du Chalet Neuf, Collonges, 32 Plätze, für Selbstkocher,
sauber, super eingerichtet; Vorräte (Spaghetti, Gewürze, Kaffee,
Getränke) erhältlich.
WC mit Lavabo in der Hütte.
Übernachtung CHF 10.-. An Wochenenden meist viel Betrieb, unter der
Woche wenig besucht
Tel. 027 767 10 29 (Reservation
obligatorisch)
Cabane
de Plan Névé, 2262 m, Tel. 024 498 22 11 oder 021
781.12.38, Koord.122.32 / 577.30
30 Plätze, 2.30 h ab
Pont-de-Nant
Cabane
de la Tourche (SAC): Diese Hütte wird umgebaut und ist 2010
geschlossen. Grandiose Aussicht auf Mont Blanc, Dents du Midi und ins Rhonetal.
Tel. 024 485 26 65 oder
079 471 98 56.
Auberge
de Pont-de-Nant, Bex, Chalet-Restaurant, 33 Plätze, Zimmer
und Lager mit Halbpension, Fondue.
Tel. 024 498 14 95
Refuge
Alpage de la Vare, Alpwirtschaft mit Touristenlager, 41 Plätze
Tel. 024 463 44 12 (Buvette),
Tel. 079 355 49 52 (Hüttenwart)
Refuge
Giacomini, Anzeindaz,
80 Plätze, Zimmer und Massenlager, Hüttentaxi ab Solalex,
bewartet von Mai bis Oktober.
Tel. 024 498 22 95
Refuge
de la Tour, Anzeindaz, 86 Plätze; Zimmer und Lager, Restaurant
Tel. 024 498 11 47
Gîte
du Grenier de Cheville, 1744 m, 10 Plätze, Dusche, Koord.
581.478 / 125877 (zwischen Anzeindaz und Derborence)
bewartet Juni - Sep
Tel. 079 306 45 04
Refuge
du Lac de Derborence, (1480
m) Derborence, 36 Plätze (Bus nach Sion 2x/Tag).
Tel. 027 346 14 28
Auberge
du Godet (1380 m), unterhalb Derborence, zu Fuss 0.30 h Strasse
oder 1 h Wanderweg, Bus Lac de Derborence - Godet (2x/Tag), Zimmer + Lager,
einfach und freundlich, aber eher schmuddelig (2003).
Tel. 027 346 31 41
Gîte
de l'alpage de Dorbon / Refuge La Chaux (1956 m), Koord. 580.854
/ 123 117
25 Plätze, Tel.
078 761 52 47
Cabane
Rambert, 40 Plätze
Tel. 078 638 33 31
Sonja: Hier können
abends Steinböcke beobachtet werden.
Ovronnaz:
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