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Vom Val d'Anniviers ins Zermattertal

Wandertouren und Trekking in der Schweiz:
                      Turtmanntal im Wallis
Abstieg ins Turtmanntal; 4.Tag
Kurzinfos


 
Anreise:
  • Bahn nach Sierre
  • Postauto Visp - Vercorin poste; Bus/Bahn-Fahrplan
  • Seilbahn Vercorin 1281m - Crêt du Midi 2332m, Fahrplan Bergbahnen Val d'Anniviers: http://www.rma.ch
Vercorin, Bild
                      http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/dc/Vercorin.jpg
Vercorin

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Die Etappen

1.Tag
2h45, aufwärts 230 m, abwärts 430m
Route: Crêt du Midi 2336m (Restaurant) - Alp Orzival 2120m (1h20) - Chiesso Blanc 2014m (40min) - Le Chequet 2053m - Bendolla 2130m (45min)
Bequeme Höhenwanderung auf aussichtsreichen Pfaden.

Oben bei der Bergstation Crêt du Midi geniessen wir einen tollen Panoramablick über das Val d'Anniviers und das Valon de Réchy. Nach einer Stärkung im Restaurant der Bergstation wandern wir in 5 Minuten zum Sattel mit dem Wegweiser Crêt du Midi 2300m hinunter. Wir drehen nach links ("Grimentz 4 h", richtig wären 3h15) und folgen zwei Minuten später dem schmalen Hangweg nach rechts. Nun sind wir eingefädelt.

Durch Erika-, Alpenrosen- und Heidelbeerstauden führt der schöne Weg in leichtem Auf und Ab zu einem Aussichtspunkt mit tollem Blick über das Tal; gegenüber, links vom Hotel Weisshorn, werden wir übermorgen auf den Meidpass wandern. Oberhalb der Alp Orzival  kommen wir an einer Herde friedlicher Eringerkühe vorbei. Abwärts zur Alp Orzival und fünf Minuten zum zweiten Wegweiser Orzival, wo rechts ein ebener Weg Richtung "Grimentz 1h30" weiterführt.

In unserem Blickfeld sind die 4000er Weisshorn und Zinalrothorn. Im lichten Wald führt ein breiter Weg sanft abwärts, bis sich bei Chiesso Blanc die Wege teilen. Wer kein Wochenbillett im Sack hat, wandert wohl besser zu Fuss nach "Grimentz".

Wir wollen unsere Knie schonen und folgen dem Waldpfad Richtung "Bendolla", kurz aufwärts und ebenaus ins offene Gelände. Bei Le Chequet treffen wir auf das Teersträsschen, mit dem wir für eine Viertelstunde Vorlieb nehmen müssen, immer leicht aufwärts. Nach Unterquerung eines Wintersessellifts queren wir die Hochebene auf dem Natursträsschen zur Bergstation Bendolla. Tolle Aussicht von der Restaurantterrasse.

Mit der Gondelbahn erreichen wir Grimentz; unten gehts über eine unterirdische Treppe abwärts zum Platz vor dem Hotel Alpina; das Hotel Cristal befindet sich rechts davon. Nach links gehts zum berühmten alte Dorfkern mit den braungebrannten Walliserhäusern und Geranien davor.

Mögliche Zusatzvarianten:

Gasthäuser Links

Regenwolken am Crêt du Midi

Höhenweg Crêt du Midi

traumhafte Wege

Bergstation Bendolla

Grimentz, Dorfbrunnen


2.Tag
Grimenz - Zinal, 2h45, aufwärts 590 m, abwärts 400m
Route: Staudamm Moiry 2249m - Col de Sorebois 2835m (1h50) - P. de Sorbois 2896m (10min) - Sorebois Bergstation 2438m (45min)

Mit dem Postauto fahren wir von Grimentz hinauf zum Stausee Lac de Moiry. Hier treffen wir auf die Trekkingtouren Alpenpässeweg Nr.6 und der Tour du Cervin / Rund ums Matterhorn, welchen wir bis zum Augstbordpass folgen werden.

Beim Wendeplatz des Postautos führt unser signalisierter Wanderweg hinauf auf Punkt 2374m, wo wir bei der Weggabelung den linken Weg nehmen. Immer wieder blicken wir hinunter auf den azurblauen Moiry-See. Im Zickzack gehts weiter bergauf durch Kuhweiden und Geröll zum Passübergang Col de Sorebois. Tolle Aussicht auf mehrere Gletscher und 4'000er Gipfel: Weisshorn, Zinalrothorn, Obergabelhorn, Matterhorn und Dent Blanche. Bei sichtigem Wetter lohnen sich die letzten 60 Höhenmeter aufwärts zur Pointe de Sorbois, wo man zusätzlich einen Panoramablick über das ganze Val d'Anniviers bis ins Rhonetal geniesst.

Abstieg über Pisten- und Wanderwege, an Kuhweiden vorbei zur Bergstation Sorebois. Auf der Terrasse des Restaurants nebenan geniessen wir nochmals die schöne Aussicht, bevor wir die Gondelbahn ins Tal besteigen.
Fahrt stündlich bis 17 Uhr.

Varianten:

Gasthäuser Links

Wegweiser Barrage de Moiry

Lac de Moiry - Sorebois

über dem Regenbogen

oberhalb Bergstation Bendolla
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3. Tag
Zinal - Hotel Weisshorn - Tignousa / St-Luc, 5h20, aufwärts 920 m, abwärts 410m
Zinal 1678m - Perrec-Bach (20min) - Lirec 2173m (1h30) - Barneuza Alpage 2211m (40min) - Bella Lé 2400m (50min) - Hotel Weisshorn 2337m (50min) - Le Chiesso 2198m (20min) - Tignousa 2186m (50min)
Fahrt mit Standseilbahn nach St-Luc (oder zu Fuss); Abfahrt 16 + 17 Uhr

Obwohl der heutige Weg auf der Strecke des jährlichen Bergmarathons Sierre - Zinal verläuft, sucht man in Zinal vergeblich einen Pfeil Richtung "Hotel Weisshorn". Am einfachsten ist es, gegenüber der Talstation der Sorebois-Gondelbahn den Pfeilen "Alptrekking/Nr.6" zu folgen. Am oberen Dorfrand findet man den ersten Wegweiser "Hotel Weisshorn" (der schnellste Weg ab Dorfzentrum wäre: 150 m oberhalb der Kapelle Naturweg halblinks zum genannten Wegweiser).

Der Wanderweg quert nach den obersten Häusern von Zinal zu den Perrec-Bachverbauungen, wo erstmals eine Zeitangabe steht (Hotel Weisshorn 3 h) und kurvt dann im Wald auf ziemlich steilen, aber gut angelegten Pfaden bergauf. Mit zunehmender Höhe öffnet sich die Landschaft und man bekommt einen wunderschönen Überblick über das Zinaltal. Bei den Alpweiden von Lirec sind oberhalb der Waldgrenze - hier lohnt sich ein Blick zurück auf die Gletscher und Schneeberge.

Nun beginnt ein traumhafter Höhenweg, und immer wieder müssen wir stehenbleiben und die Aussicht geniessen. Neben dem Weisshorn sieht man die weissen Gipfel des Zinalrothorns und des Obergabelhorns; gegenüber die Corne de Sorebois, wo wir gestern standen. Nach der Barneza Alpage sehen wir auch das Matterhorn. Der leicht ansteigende Weg dreht sich um den Hang herum ins Nava-Tal hinein, wo sich die Wege verzweigen. Wir bleiben auf unserem perfekt markierten Höhenweg, auch bei der Verzweigung Bella Lé ("Forcletta / Gruben 3h40"), kreuzen ein Alpsträsschen und finden gegenüber die Fortsetzung durch eine Lawinenverbauung. Grandioser Blick ins Rhonetal mit dem Wildstrubel- und Diablerets-Massiv.

Wegweiser Hotel
            WeisshornDer Weg verläuft im leichten Auf und Ab dem Hang entlang. Wo man etwas unterhalb einen Sternenbeobachtungspunkt mit dem Planeten Pluto entdeckt, ist es nicht mehr weit, bis man zum ersten Mal das Hotel Weisshorn erblickt; auch kommen uns die ersten Turnschuhwanderer auf dem Planetenweg entgegen. Bei einem Aussichtspunkt oberhalb des Hotels können wir für das letzte Stück entweder den direkten Gratweg oder den Höhenweg nehmen - fünf Minuten später sitzen wir in der aussichtsreichen Gartenterrasse des Hotels Weisshorn.

Sinnvoll wäre es, hier oben zu übernachten. Wir wollten diesmal ins historische Wellnesshotel Bella Tola von St-Luc. Vom Hotel Weisshorn führt eine Naturstrasse zur Bergstation Tignousa - für das erste Teilstück bis Le Chiesso gibt es eine eher ruppigen Wanderwegabkürzung mit hohen Tritten. Nach Le Chiesso (wo wir morgen zum Meidpass abzweigen werden) wandern wir in leichtem Auf und Ab, das sich auf rund je 100 Höhenmeter zusammenläppert, zur Bergstation Tignousa der Drahtseilbahn nach St-Luc.

Varianten:

Gasthäuser Links

Dent Blanche über Zinaltal

traumhafte Kulisse

Barneuza Alpage

Blick über das Rhonetal
Hotel Weisshorn,
                  Bild Ruedi Flueler
Hotel Weisshorn


4. Tag
St-Luc / Tignousa - Gruben, 4h50, aufwärts 690 m, abwärts 1050m
Bergstatin Tignousa 2186m - Le Chiesso 2198m (50min) - Tounot 2204m - Seelein 2553m (1h10) - Meidpass 2790m (40min) - Meidsee 2661m (30min) - Meiden Ob.Stafel 2334m (40min) - Meiden Mittl.Stafel 2273m - Gruben im Turtmanntal 1825m (1 h)

Fahrt mit Standseilbahn St-Luc - Tignousa, Abfahrt 9 Uhr (alle h)
Höhenweg zurück nach Le Chiesso (wer im Hotel Weisshorn 2337m übernachtet, rechnet für den Abstieg nach Le Chiesso 20 Min.).

Beim Alpgebäude Le Chiesso links um den den Stall herum und rechtwinklig aufwärts zur Alp Tounot. Durch eine hügelige Alplandschaft mit Bächlein, kleinen Seen und Feuchtgebieten führt der Bergweg sanft bergauf Richtung "Meidpass". An einem kleinen namenlosen Seelein machen wir Pause. Den Wegweiser Lac de Bella Tola sowie weitere Pfeile zu Seen ignorieren; immer Richtung "Meidpass", wohin der Weg nun steiniger und steiler wird. Oben auf dem Meidpass verschlägt es uns ob der schönen Aussicht schier den Atem: vor uns liegt ein gewaltiges Alpenpanorama mit Barrhorn, Bishorn und Weisshorn, davor die Turtmann- und Brunnegggletscher. Wir haben einen Traumtag erwischt und können uns kaum satt sehen.

Die ersten 20 Meter des Abstiegs verlaufen quer zu einem steilen Hang - Vorsicht bei Nässe! Bereits sehen wir von oben den Meidsee, unser nächstes Ziel. Selten haben wir einen so klaren und sauberen Bergsee gesehen! Nach einer ausgiebigen Rast gehts abwärts durch das steinige Tal. Bei der Alp Meiden Ob.Stafel treffen wir auf den "Panoramaweg Turtmanntal"; weiter unten beim Mittl.Stafel können wir am Brunnen unsere Flaschen auffüllen.

Richtung "Gruben" führt der Pfad abwärts in den Wald. In endlosen, aber gut angelegten Kurven wandern wir talabwärts; die Bäume duften nach Harz; Blütenstauden säumen den Weg. Schliesslich kommen wir unten im Tal aus dem Wald. Das Hotel Schwarzhorn sehen wir von hier. Wir wandern über die Brücke und erreichen das Wanderhotel Schwarzhorn in Gruben.

Vom Val d'Anniviers über den Meidpass und durch das wildromantische Meidtäli ins Turtmanntal.

Links:


Aufstieg zum Meidpass

kurz vor der Passhöhe

Traumaussicht am Meidpass

Meiden ob.Stafel

Abstieg ins Turtmanntal
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5. Tag
Gruben - Schalb ob Kalpetran, 5h40, aufwärts 1120 m, abwärts 1020m
Gruben 1825m - 2270m (1h10) - Alp Grüobu - Grüobu Oberstafel 2370m (20min) - Grüobtäli 2643m (45min) - Augstbordpass 2894m (45min) - Inners Tälli 2528m (1 h) - Augstbordstafel 2270m (30min) - Höhenweg - Schalb 1890m (1h10)

Im Hotel Schwarzhorn gibts bereits ab ab 6.30 Uhr Frühstück!
Arvenwald ob GrubenPasshöhe
            AugstbordpassDirekt neben der Gartenterrasse beginnt der Aufstieg Richtung "Augstbordpass, Nr.6". Gut angelegter Weg im duftenden Wald; die Abzweigung ("zur Strasse") ignorieren wir. In der Nähe einer grossen Lawinenverbauung kommen wir aus dem Wald und treffen bald auf die Alp Grüobu. Abwechslungsreiche Landschaft; noch sind die Kühe auf den Weiden. Nach dem Oberstafel folgt ein etwas flacheres Stück durch das Iobere Grüobtäli. Es beginnt zu regnen. Steil führt ein steilniger Aufstieg zu einem Sattel: dort senkt sich der Weg zu einem kleinen See. Auf Steinplatten gehts dem Geröllhang entlang und kurvt dann auf den Augstbordpass hinauf. Der Wind kommt von der Seite, Regenschirme werden nutzlos, die Sicht ist gleich Null. Schade, hier stehen wir gegenüber des höchsten Bergs der Schweiz, das Mischabelmassiv mit dem Dom!

Zum Glück ist der Weg gut zu finden. Durchs Inners-Tälli gehts zügig bergab. Nach einer Stunde trennen sich die Wege: Richtung "Jungu 1h45" oder "Schalb 1h30" (mit 1h15 zu knapp angegeben). Die etwas mühsamen Plattenwege nach "Jungu" kennen wir, deshalb entscheiden wir uns für "Schalb" und lassen uns telefonisch bestätigen, dass die offene Seilbahn auch bei diesem Wetter fährt. Gute Bergwege führen Alp Augstbordstafel hinunter (Trinkbrunnen); dort können wir kurz unterstehen.

In einer S-Kurve wandern wir durch schöne Wiesen abwärts zum Embd-Bach und ein Stück ihm entlang. Der Alpenpässeweg zweigt nach "Jungu" ab - unsere Route Richtung "Schalb/Embd/Moosalp" führt nach links über den Bach, von wo ein schöner Höhenweg durch lichten Wald und mit theoretisch toller Sicht ins Mattertal dem Hang entlang führt. Bei einem Aussichtspunkt mit Wegweiser teilen sich die Wege nochmals; wir nehmen den unteren "Höhenweg", der in abwechslungsreichem Auf und Ab um den Waldhang herum zur Bergstation Schalb führt.

Nach der abenteuerlichen Fahrt in der offenen Seilbahn nach Embd wechseln wir unsere Kleider im Restaurant Morgenrot und lassen dort unsere Woche ausklingen, Zum Abschied scheint wieder die Sonne und lässt unsern Blick über das Tal nach Grächen schweifen.

offene Seilbahn Schalb - EmbdRückreise:


Varianten
(Fahrplan vorher konsultieren, spärliche Busverbindungen):

Links

Alp Grüobu

Schlussaufstieg Augstbordpass
Augstbordpass,
                  Blick ins Mattertal und zur Mischabelgruppe; Bild:
                  Marianne W.
Blick vom Augstbordpass

Abstiegsweg

Schalb: Blick zum Dom
Blick von Kalpetran ins
                  Mattertal; gegenüber Grächen und die Mischabelgruppe
Kalpetran, Mattertal

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Wanderkarten und Literatur
Info

Weitere Trekkingrouten in der Gegend:

Pässewanderung vom Val d'Anniviers nach Brig Übernachtung im Hotel Beschreibung
1. Tag: Anreise nach St. Luc im Val d'Anniviers. Aufstieg zum Hotel Weisshorn Hotel Weisshorn, Tel. 027 475 11 06 Tour Val d'Anniviers
2. Tag: Hotel Weisshorn - Meidpass - Gruben/Meiden.  Gruben: Hotel Schwarzhorn, Tel. 027 932 14 14 Tour rund ums Matterhorn
3. Tag: Gruben - Augstbordpass - Jungu; mit Seilbahn nach St.Niklaus, mit Postauto nach Saas Grund Saas Grund Hotelliste Tour Augstbordhorn
4. Tag: Saas Grund - Gsponer Höhenweg - Gspon Gspon: Gasthaus Mosji, Tel. 027 952 22 34 Tour Fletschhorn
5. Tag: Gspon - Gebidempass - Bistinepass - Simplonpass Simplonpass: Simplon Hospiz, Tel. 027 979 13 22. Stockalperweg
6. Tag: Simplonpass - Stockalperweg - Brig Brig: Hotel Good Night Inn, Tel. 027 921 21 00 Stockalperweg



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