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T2

Vom Walensee zum Vierwaldstättersee

Bild:
                        Ruedi Flueler
Leglerhütte

Diese Route wurde der Wandersite freundlicherweise eingesandt von Ruedi Flueler
Herzlichen Dank!
Hinweise:
"Vor einpaar Jahren haben wir eine Tourenwoche vom Bodensee zum Walensee durchgeführt. Hier ist die Fortsetzung, welche von den Flumserbergen, ins Glarnerland, den Urnerboden, den Klausenpass und den Schächentaler-Höhenweg führt."
Gewandert: Anfang Juli 2010


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Die Etappen:

1. Tag: 2 ½ h, aufwärts 150m, abwärts 150m  -  T 2
Route: Maschgenkamm 2020m - Zigerfurgglen 1997m - Calanshüttli 1989m - Spitzmeilenhütte 2087m

Mit der SBB sind wir von der Umgebung von Zürich über Ziegelbrücke nach Unterterzen gefahren. Die moderne Luftseilbahn bringt uns hinauf zur Tannenbodenalp (1393m), eine weitere Luftseilbahn fährt anschliessend hinauf bis zum Maschgenkamm (2020m).

Bei der Bergstation Maschgenkamm befindet sich ein grosses Aussichtsrestaurant. Nur 100m nach der Seilbahn befinden sich viele Wanderwegzeichen.

Bei Zigerfurgglen haben wir uns für den einfacheren Weg entschieden, wandern gemütlich in Richtung Calanshüttli, geniessen auf dem schönen Weg die Alpenflora, die Bächlein; und ohne dass wir es merken, sehen wir bereits die moderne, im Jahre 2007 neu erbaute Spitzmeilen-Hütte.
Gasthäuser

Links

Wegweiser am Maschgenkamm
Bild: Ruedi
                    Flueler
Vom Ziger Richtung Walensee

Zigerrundweg mit Leist
Bild: Ruedi Flueler
Matossabach neben Spitzmeilen-Hütte

Spitzmeilenhütte


2. Tag: 5 ½ h, aufwärts 350m, abwärts 1600m  -  T 2
Route: Spitzmeilen-Hütte 2087m - Madseeli 2188m - Wissmilenpass 2420m - Mülibach-Oberstafel 1949m - Werbenstutz 1610m - Ueblital 1190m - Engi 821m

Von der Hütte aus, sehen wir bereits den Wissmilenpass. Wir wandern, gemütlich ansteigend über die Alpwiesen auf gut signalisiertem Weg, vorbei am Madseeli. Dann aber gewinnen wir in einem Zickzackweg gewaltig an Höhe, wo wir ab der Hütte bereits nach 1 Stunde den Wissmilenpass erreichen. (Hier besteht die Möglichkeit über den Wissmilen 2483m den Spitzmeilen 2501m zu besteigen, T 3).

Nach einem genussreichen Halt mit Aussicht auf die Churfirsten und die vor uns liegenden Glarneralpen steigen wir ins Ueblital hinunter. Der Weg ist gut angelegt, auf den Alpwiesen muss man die Wegmarkierungen etwas suchen, besonders im flachen Gelände, da dort noch lange Schnee liegt. Die Maiensäss Mülibach-Oberstafel sehen wir jedoch schon aus weiter Ferne, so dass wir ein Zwischenziel immer vor Augen haben. Auf einer Alpstrasse erreichen wir Mülibach-Oberstafel. Nur 150m nach diesen Alphütten ist ein Wegweiser, welche uns auf einem schmalen Zickzackweg hinunter nach Werbenstutz führt. Ein schöner Weg führt uns längs des Mülibaches hinunter bis Schlössli /Ueblital.


Im Schlössli /Ueblital befindet sich ein schöner Picknickplatz mit Feuerstelle,  und um die bereits heissen Füsse etwas abzukühlen, fliesst der Mülibach gleich neben dem überdeckten und schattenspendenden Picknickplatz hinab. Von hier aus ist es nochmals eine Stunde bis nach Engi.


Die Bushaltestelle können wir nicht verfehlen, wo ein Bus stündlich nach Elm fährt.

Übernachtung:

Gasthäuser

Links
Bild: Ruedi Flueler
Wissmilenpass Richtung Süden
Bild: Ruedi Flueler
brütendes Schneehuhn
Bild: Ruedi Flueler
Alpenveilchen
Bild: Ruedi Flueler
Blick auf Martinsloch und Tschingenhörner


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3. Tag: 4 ½ h, aufwärts 1000m, abwärts 300m  -  T 2
Route: Elm 977m / Ämpächli 1485m - Ober Ämpächli 1740m - Bergstation Gelb Chopf 2117m - Wildmad-See 2206m - Wildmadfurggeli 2292m - Schwarz Chöpf 2014m - Sunneberg-Furggele 2212m - Legler-Hütte 2273m

Am südlichen Ausgang des Dorfes Elm befindet sich die Gondelbahn, welche uns in wenigen Minuten nach Ämpächli hinaufbringt.

Der gut markierte Weg führt uns vorerst durch den schattenspendenden Wald, auf einer Alpstrasse hinauf zur Maiensäss Ober Ämpächli. Hier endet die Alpstrasse, wir steigen auf einem gut markierten Weg (unter einem im Winter betriebenem Sessellift) hinauf bis zur Bergstation dieses Sesselliftes, genannt Gelb Chopf. Wir geniessen hier eine einmalige Aussicht auf das Zwölfihorn 2471m und das Mittagshorn 2415m, aber auch hinunter auf den nahegelegenen  Chüebode-See.

Auf gutem Weg steigen wir unter der Felswand des Gelb Chopf weiter hinauf, erreichen einen kleinen Pass, vorbei am idyllisch gelegenen Wildmad-See und erreichen auf flachem Gelände bereits den höchsten Punkt dieses Tages, das Wildmadfurggeli 2292m. Ein Blick eröffnet sich rechts auf das Niderental, mit dem Stausee Garichti und links auf den Gross Chärpf 2645m.

Wir halten uns an die Wegweiser und die bemalten Steine und steigen stetig hinunter bis Schwarz Chöpf, wo wir den Niderenbach überqueren. Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Leglerhütte, zuerst Richtung Süd-West, anschliessend Richtung Norden bis wir beim Punkt 2108m auf den Weg vom Stausee Garichti (Chis) zusammentreffen. Und nun geht es auf gutem Weg hinauf, zwischen grossen Felsbrocken hindurch. Nicht umsonst heisst dieser Abschnitt „Sunneberg-Furggele“. Langschläfer werden hier leiden, die Felsbrocken haben sich bereits erhitzt. Glücklicherweise haben wir Elm bereits vor 08.00 Uhr verlassen.

Angekommen auf dem Sunneberg-Furggele sind es nur noch einige hundert Meter bis zur einzigartigen, im Jahre 2007 komplett renovierten und erweiterten Leglerhütte. Die Hütte liegt mitten im Freiberg Kärpf, dem ältesten Wildschutzgebiet Europas; heute UNESCO-Welterbe Schweiz. Ein grosses Kompliment an den Architekten, welcher „alt und neu“ so einzigartig zusammengebracht hat, aber noch ein grösseres Kompliment an das junge Hüttenwart-Paar, Sara und Romano, welche nicht nur sehr zuvorkommend sind, sondern uns auch excellent bekocht haben.

Übernachtung:


Gasthäuser

Links
Bild:
                    http://www.wanderblog.giacomello.ch
Bergrestaurant Ämpächli

Blick auf Chüebodensee
Bild:
                    http://www.wanderblog.giacomello.ch
Wildmad über dem Nebelmeer
Bild:
                    http://www.wanderblog.giacomello.ch
Wildmadfurggeli
Bild: Ruedi
                    Flueler
Leglerhütte


4. Tag: 4 ½ h, aufwärts 200m, abwärts 1200m  -  T 2
Route: Legler-Hütte 2273m - Aengisee 1989m - Alphütte Chamm 1918m - Ratzmatt 1749m - Matzlenfurggelen 1913m - Punkt 1676m - Chis 1029m

Aengisee; Bild: Ruedi FluelerNur schwer trennen wir uns von der Leglerhütte und seiner einzigartigen Aussicht, nehmen trotzdem den beschilderten Weg „Aengisee“ unter die Füsse. Auf gutem Zickzackweg steigen wir hinunter und erreichen nach einer knappen Stunde den Aengisee. Je nach Jahreszeit grasen schon am frühen Vormittag die Kühe auf den Alpwiesen.

Wir folgen den Wegweisern Matzlenfurggelen, vorbei am Aengisee. Bei der Alphütte Chamm überqueren wir den Bach und steigen nochmals hinunter bis zur Alp Ratzmatt. Eine kleine Verschnaufpause beim Wegweiser und wir steigen immer in nördlicher Richtung hinauf zur Matzlenfurggelen, wo wir weit unten den Stausee Garichtig und mit einem Blick zurück in weiter Ferne auf dem Felsvorsprung die Leglerhütte nochmals sehen.

Nun heisst es wieder abzusteigen, auf gutem Weg, bis Punkt 1676m.


Wir jedoch wählen beim Punkt 1676m den linken Weg, welcher im Wald auf weichem Boden im Zickzack hinunterführt. Wir folgen anschliessend, auf leicht abwärts führendem breiten Weg, dem Wegweiser in Richtung "Chis". Es ist ratsam, immer wieder einen Blick an den rechten Wegrand zu werfen, denn unverhofft zweigt ein unscheinbar bezeichneter Waldweg rechts ab in Richtung Chis (Talstation Luftseilbahn).

Von Chis fahren wir mit dem Bus nach Schwanden 528m. Zur Information: rund 1km nach der Talstation der Luftseilbahn Chis auf der Autostrasse in Richtung Schwanden befindet sich ein Restaurant. Obwohl dort keine Bushaltestelle ist, hält der Bus auf unser Zeichen und lässt uns einsteigen.

Von Schwanden fahren wir mit dem Zug nach Linthal und anschliessend mit der Standseilbahn nach Braunwald.

Übernachtung:


Gasthäuser

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5. Tag: 4h, aufwärts 250m, abwärts 200m  -  T 2
Route: Braunwald 1256m - Nussbühl 1362m - Obere Friteren 1500m - Unter Stafel 1440m - Vorder Stafel 1399m - Punkt 1310m - Urnerboden 1383m

Heute können wir den Tag richtig geniessen: keine grossen Höhenunterschiede, meist sehr gute Wege, schattenspendender Wald und herrliche Pick-Nick-Plätze. Von unserem Übernachtungsort Braunwald wandern wir zuerst in südlicher-östlicher Richtung auf einem breiten Landwirtschaftsweg nach Nussbühl (Restaurant mit feinen selbstgebackenen Kuchen).

Der breite Landwirtschaftsweg geht über in einen Wanderweg, durch den Wald, wir gewinnen an Höhe, leider teilweise etwas sumpfig. Wir verlassen den Wald und erreichen die Alp Obere Friteren. Auf der Alpstrasse wandern wir rund 500m hinunter, vorbei an den Gebäuden Unter Stafel bis Vorder Stafel. Hier in gleicher Richtung weiter, entlang dem Stall, auf einem Landwirtschaftsweg.

Nach rund 1km sehen wir links unten die Klausenpass-Strasse, hier steigen wir auf dem markierten Wanderweg hinunter und erreichen bei Punkt 1310m die Klausenpass-Strasse. Rund 600m laufen wir auf der Autostrasse, bis wir links durch den signalisierten und nicht übersehbaren Sand- und Kies-Lagerplatz gehen. Die letzten 3km durchwandern wir auf schönen Wegen den Urnerboden, dem Fätschbach entlang, mit vielen Picknickplätzen und Möglichkeiten, die Füsse im Bach zu kühlen. Von Weitem sehen wir bereits das kleine Dorf Urnerboden, welches zur Gemeinde Spiringen gehört.

Übernachtung:


Gasthäuser

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6. Tag: 5 ½ h, aufwärts 150m, abwärts 300m  -  T 2 (T 3)
Route: Urnerboden 1383m / Fisetenpass 2036m - Chamerstock 2123m - Hasentrittli - Schit 2016m - Gemsfairenhüttli 1951m - Griessbödemli - Firnband 2080m - Klausenpass 1948m - Untere Balm 1840m

Mit der Seilbahn, gleich neben dem Hotel Urnerboden, fahren wir in wenigen Minuten hinauf zum Fisetenpass. Wir deponieren die Rucksäcke und wandern auf einem schönen Wanderweg über Alpwiesen bis Chamerstock 2123m. Von hier aus haben wir eine einzigartige Sicht auf das Glarnerland bis hinunter nach Schwanden und auf der anderen Seite der gesamte Alpenkranz der Glarner-Alpen. Für diesen, bei schönem Wetter sich lohnenden „Ausflug“ müssen wir mit 1 ½ bis 2 Stunden rechnen.

Zurück auf dem Fisetenpass, wandern wir nun mit den Rucksäcken in Richtung Westen nach Hasentrittli und Schit, weiter bis Gemsfairenhüttli. Von hier führt ein Weg rechts ab zur Klausenpass-Strasse. Wir jedoch wandern in gleicher Richtung weiter nach Griessbödemli und Firnband. Hier hat es zwei, drei Stellen, welche für nicht ganz schwindelfreie Wanderer etwas unangenehm sein können. Besonders im Frühsommer sind noch Schneeresten vorhanden, welche eine gewisse Vorsicht verlangen.

Nach dem Firnband wandern wir erneut auf einem schönen „normalen“ Wanderweg auf den Klausenpass (Restaurant und WC). In der Nähe der Kapelle auf dem Klausenpass steht der Wegweiser, welcher uns links der Strasse auf dem Wanderweg zum Untere Balm, resp. zum Nostalgie-Hotel Klausenpasshöhe führt.
 


Übernachtung:

Gasthäuser

Links

Seilbahn Urnerboden-Fisetenpass

Clariden-Höhenweg
Bild: Ruedi Flueler
Urnerboden vom Klausenpass
Bild: Ruedi Flueler
der junge Vorder Schächen
Bild: Ruedi
                    Flueler
Nostalgie-Zimmer am Klausenpass


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7. Tag: 4 ½ h, aufwärts 200m, abwärts 300  -  T 2
Route: Schächentaler-Höhenweg: Hotel Klausenpasshöhe, Untere Balm 1840m - Heidmannegg 1862m - Gruebenhütten 1765m - Aelpeli 1727m - Unter Gisleralp 1685m - Vorder Weissenboden 1720m - Biel 1630m

Wanderland-Karte mit Schächentaler HöhenwegVom Hotel Klausenpasshöhe folgen wir dem markierten Weg „Schächentaler-Höhenweg“. Ein einfacher, schöner Weg mit gewaltiger Aussicht auf  das verschneite Schärhorn, Ruchen, Windgällen, hinunter nach Unterschächen und ins Brunnital. Hier können wir den Weg wirklich nicht verfehlen, er ist meist breit, gut beschriftet und ungefährlich.

Wir passieren Heidmannegg und Gruebenhütten, wandern durch den Heger Wald, den Aebneter Wald (Bergsturzgebiet) und kommen am Gehöft Aelpeli vorbei. Der Wanderweg geht nun auf einer kürzlich erstellten Alpstrasse hinauf zur Unter Gisleralp. Wir überqueren den Bach, rechts oben das Gehöft Vorder Weissenboden und nach einigen Metern, beim Wegweiser müssen wir uns entscheiden, welchen Weg wir nehmen müssen, je nach gebuchter Unterkunft in Biel: rechts weg zum Skihaus Edelweiss 1720m oder auf Treppenweg bergab, an Spielplatz und Kapelle vorbei, zum Berggasthaus Biel 1630m.

Übernachtung:


Links
Bild: Ruedi Flueler
Schärhorn

Bergsturzgebiet Äbnet
Bild: Ruedi
                    Flueler
traumhafte Aussicht
Bild: Ruedi
                    Flueler
Wegweiser Biel
Hotel Edelweiss Biel-Kienzig
Biel, Skihaus Edelweiss


8. Tag: 2 ½ h, aufwärts 150m, abwärts 400m  -  T 2
Route: Biel 1630m - Skihaus Edelweiss 1720m - Ruogig 1720m - Fleschsee 1812m - Eggberge 1445m

Die Fortsetzung des Schächentaler-Höhenweges beginnt heute beim Skihaus Edelweiss. Der gut markierte Weg, mit unserem Endziel "Eggbergen" angeschrieben, führt uns über Alpenweiden zur Alp Ruogig, von wo man per Seilbahn ins Tal fahren könnte. Unsere Route steigt nun am gemütlichen Alpstubli Selez vorbei zum Uebergang beim Fleschseeli (zeitweise geöffneter Flesch-Kiosk).

Von hier aus geht es auf einem breiten Naturweg durch den Wald an den oberen Rand der Eggberge. Weiter auf Naturstrasse bergab zur Bergstation der Seilbahn Eggberge. Schöner Blick auf die Berge und den Urnersee.
Die Seilbahn bringt uns zurück ins Unterland, wo wir per Bus Nr.1 oder Postauto (oder zu 15min Fuss auf Hartbelag) zum Bahnhof Flüelen gelangen.

Gasthäuser

Links
Bergstation Ruogig, Eggberge
Ruogig
Fleschseeli, 2015
Fleschseeli

Eggberge über dem Urnersee
Bild: Ruedi Flueler
Urnersee, Sicht ab Eggberge
Restaurant Seeblick, Eggberge
Rest.Seeblick, Eggberge


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