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-Schanfigger Höhenweg Arosa - Chur



Hinweise
Gewandert: Anf.Sep.2005

Anreise:  Bahn nach Chur, evtl. Stadtbus Nr.9 nach Chur Meiersboden
Rückreise:     Bahn ab Chur   (Fahrplan)


1. Tag: Chur / Meiersboden - Tschiertschen, T2
 

Dem Bahnhof Chur gegenüber, zwischen Globus und Café Maron, schlendern wir durch Bahnhofstrasse und Poststrasse, beim Kreisel die Richtung haltend, in die hübsche Altstadt (Fussgängerzone). Beim Martinsplatz gehts halbrechts durch das Metzgertor zum Plessurquai, dem wir bachaufwärts folgen.

Auf dem Trottoir zwischen Plessur und Geleise der Chur-Arosabahn wandern wir talaufwärts. Den Wegweiser beim St.Hilarienbrüggli ignorieren! Bei der nächsten Brücke überqueren wir die Plessur und steigen hinter dem Krematorium waldaufwärts. Nach 5 Minuten zweigt links ein Weglein ab, das uns allmählich wieder zum Ufer der Plessur führt (Variante Passugg via "Araschgen" siehe Tageswanderung Nr.541). Wo die Strasse zum Meiersboden die Plessur quert, folgen wir dieser zur Zivilschutzanlage Meiersboden.

Auf einem Flurweg wandern wir zum Weiler Äber und treffen oberhalb des alten Kurhauses (heute Hotelfachschule) auf die Kantonsstrasse, die wir queren. Über die Treppe steigen wir zum Schulhausplatz hinauf und folgen dort dem Wegweiser "Churwalden/Grida".

Nach einem Waldstück folgt ein steiler Wiesenpfad dem sonnigen Waldrand entlang bis hinauf zum Weiler Grida. Tolle Sicht auf Chur! Oben am Waldrand, 50 m nach dem Wegweiser Ober Grida, verlassen wir die Churwalden-Route und wandern Richtung "Usser Praden" in den Wald hinein. Nach einer langgezogenen Linkskurve wechseln wir auf die Schattenseite.

Der breite Weg steigt regelmässig hangaufwärts. Nach 20 Minuten zweigt links unsere Route ab, ebenaus in eine Waldlichtung, wo sich der Weg oberhalb des Hauses verengt. Wieder im Wald, führt der gut angelegte Pfad oberhalb der Schlucht der Höhenkurve entlang talaufwärts ins Steinbachtobel. Einige hoche Tritte sind zu bewältigen. Der Bachübergang ist bei Trockenheit problemlos; bei Hochwasser ist der Wildbach wohl unpassierbar.

Am Gegenhang führt der Weg über ein paar Treppen aufwärts, dann schräg den Waldhang hinunter. Kurz vor dem Waldausgang macht die Route einen giftigen Schwenker bergauf  (der bequemere Weg zum Waldrand quert später einen Wiesenhang und sollte deshalb nur in der vegetationslosen Zeit benützt werden). Oberhalb der Bushaltestelle "Krone Ausserpraden" treffen die beiden Wege wieder zusammen. Parallel zur Strasse führt der Pfad beim Dorfbrunnen von Usser Praden auf die Strasse.

Am "Rest.Tobelmatte" vorbei marschieren wir 7 Minuten auf der Fahrstrasse. Nach dem Tobel steigt rechts ein steiler, schmaler Pfad durch den Wald, der oben in den breiten, von "Inner Praden" her kommenden Weg einmündet.

Weiter aufwärts, den weiss/roten Markierungen folgend. Nach einer Spitzkehre haben wir die Höhe fast erreicht. Nähe Waldrand, hoch über dem Tal, beginnt der schönste Teil der Wanderung. Der schmale Pfad folgt der Höhenkurve und führt im Waldsaum durch lichten Lärchenwald, mit Blick ins Calfreisental (Schanfigg). Oberhalb der Bushaltestelle "Höhi" führt der Wiesenweg an einem komfortablen Picknickplatz mit Feuerstelle vorbei und mündet bei der "Willkommen in Tschiertschen"-Tafel in die Strasse. Der Strasse entlang erreichen wir in 10 Minuten die Postautohaltestelle in Tschiertschen.

Gasthäuser und Links:


2. Tag: Tschiertschen - Ochsenalp - Rot Tritt - Maran - Arosa, T2
 

Im Dorfzentrum bei der Kirche von Tschiertschen gehen wir strassaufwärts durch das Feriendorf Richtung "Ochsenalp", an den Restaurant Hühnerköpfe und Furgglis vorbei. Beim Fahrverbot weiter auf dem Teersträsschen, nun ebenaus durch den ausgedehnten Bleiswald. Nach einer guten Stunde endet das Teersträsschen, und bald erreichen wir die Löser-Brücke. Auf schönem Weg gehts ins romantische Urdentäli. Dem Hang des Weisshorns entlang führt der Weg aufwärts zum "Gatter und über Bergweiden zur Ochsenalp, einer grossen Alp mit Gartenwirtschaft.

Nach der Ochsenalp verzweigen sich die Wege. Der Schanfigger Höhenweg führt bergauf zum Aussichtspunkt Rot Tritt, von wo wir eine traumhafte Panoramasicht ins untere Schanfigg und ins Churer Rheintal geniessen. Picknickplatz mit Feuerstelle. Der Abstieg Richtung "Arosa" führt über über die Prätschalp und den Ober Prätschsee nach Maran.

Zu Fuss folgen wir kurz der Ringstrasse und wandern auf dem Eichhörnliweg durch den Schutzwald nach Arosa hinunter. Das letzte Stück führt über die Skiabfahrtspiste zur Talstation des Tschuggenlifts und zum nahen Bahnhof Arosa. Gasthäuser und Links:

3. Tag: Arosa - Medergen - Heimeli, T2
 

Beim Bahnhof Arosa gehen wir nach rechts zum Postgebäude und folgen 10 Minuten der Strasse bergab zum Untersee. Beim Strandbad rechts sehen wir den Hauptwegweiser wo der "Schanfigger Höhenweg" nach links abzweigt. Zunächst auf bequemem Kiesweg talauswärts, dann auf schmalem Wurzelpfad bergab durch ein Waldstück, das Geleise querend, wandern wir zum Stausee hinunter, wo wir dem Kiessträsschen Richtung "Medergen" folgen. Nach einer scharfen Kurve (Abzweigung nicht beachten) gehts gleichmässig bergauf zur Furggalp.

Ein Wiesenpfad führt in den Wald hinein und ziemlich steil bergauf. Beim Aussichtsbänklein lohnt sich ein Blick auf das unter uns liegende spannende Bahntrassee. Noch zehn Minuten, der Wald wird lichter, der Weg flacher und führt der Höhenkurve entlang in den Taleinschnitt hinein. Am Gegenhang sehen wir die Hütten von Tieja, zu denen wir nun aufsteigen. Über Alpweiden gehts zur Tschuggenalp. Das Kiessträsschen führt im leichten Ab und Auf am Naturfreundehaus vorbei zur Alp Medergen, wo wir auf der Sonnenterrasse des gastfreundlichen Restaurants eine Rast verdient haben. Gekocht wird am Holzfeuer, da der Strom fehlt. Es lohnt sich ein Blick in die heimelige Gaststube.

Oberhalb des Gasthauses quert der Pfad leicht ansteigend den Wiesenhang zum Seeljiboden. Auf dem Wegweiser sind zwei Varianten zum "Strelapass" angegeben:

Wir wählen den Weg Richtung "Heimeli", wo wir übernachten wollen. Durch Kuhweiden senkt sich der Pfad ins Chüpfer Tälli, überquert den Bach und folgt bei der nächsten Verzweigung dem Pfeil "Heimeli 10 Min." nach rechts. Der Höhenkurve entlang wandern wir ins Sapüntal und steigen nach der Brücke zum Gasthaus Heimeli hinauf. Gasthäuser und Links:

4. Tag: Heimeli - Strelapass - Weissfluhjoch - Durannapass - Strassberg, T2

Nach einem reichhaltigen Frühstück verlassen wir das Heimeli Richtung "Strelapass", dem Hauptertällibach entlang bergauf. Rechts am Berghang sehen wir ein grosses Rudel Gemsen. Zuhinterst im Tal überqueren wir den Bach (Brettersteg ohne Handlauf!), gehen kurz nach rechts und steigen im Zickzack den steilen Berghang hinauf. Oben beim Strela-Passrestaurant sind viele Touristen anzutreffen - sie kommen vom bequemen Davoser Panoramaweg oder von der Schatzalp her.

Wir aber folgen nun dem Wegweiser Richtung "Wasserscheid / Weissfluhjoch". Ebenaus gehts zum breiten Felsenweg, der imposant in die Felsen gehauen ist und durch Galerien führt. Teilweise sind die Seilgeländer gerissen - also besser bergseitig gehen! Danach wird auf gutem Weg ein steiler Schotterhang durchquert - vor Steinschlag wird gewarnt. Bald steigen wir auf den Totalp-Skipisten bergauf. Wie eine Mondlandschaft sieht das Gelände aus, kaum ein Pflänzchen wächst im steinigen Tal.

Oben bei Wasserscheid stehen Aussichtsbänke zum Ausruhen zur Verfügung. Die "Weissfluhjoch-Bergstation" wäre in 15 Minuten zu erreichen.

Ab Wasserscheid folgen wir dem Wegweiser Richtung "Grünsee", der Skipiste entlang bergab. Nach einer Viertelstunde nicht der neuen Piste nach rechts folgen, sondern halblinks in den Taleinschnitt hinein! Der markierte Pfad verlässt dort den Pistenweg nach rechts, folgt dem Hang und führt über Steilstufen zum Masten hinunter, wo er wieder auf den Pistenweg trifft - falls noch Schneeresten liegen, kann also dem bequemeren Pistenweg gefolgt werden. Bei den folgenden Wegweisern gehen wir immer Richtung "Grünsee". Das Seelein, das wir bald unter uns sehen, ist aber nicht der Grünsee, doch eignet es sich bestens als Picknickplatz nach dem etwas ruppigen Abstieg. 20 Minuten später kommen wir am Casannapass vorbei und könnten an den Gestaden des idyllischen Grünsees nochmals eine Pause einschalten.

Schöner Wiesenpfad durch Hochmoorlandschaft zum Durannapass, am "Duranna-Beizli" vorbei und abwärts zum Sattel, wo ein Natursträsschen zum hübschen Walserdörfchen Strassberg führt. Ab und zu kommen uns Biker auf dem Weg Langwies - Klosters entgegen. In Strassberg beziehen wir unser ruhiges Nachtquartier.

Gasthäuser und Links:


5. Tag: Strassberg - Hochwanghütte, T2
 

Ab Berghaus Stassberg folgen wir fünf Minuten der Naturstrasse Richtung "Langwies", wo unser Höhenweg rechts bergauf abzweigt. Oberhalb vom Berggasthaus Casanna steigt ein schmaler Wiesenpfad hangaufwärts und dreht zehn Minuten später beim Wegweiser nach links, dem Zaun entlang. Immer den weiss-rot-weissen Pfosten folgend, mündet der Pfad in den Weg ein, der von Langwies herauf kommt. Hier die Richtung halten und zum Sattel hinauf zielen; Murmeltierpfiffe begleiten den Weg. Oben auf dem Blackter Fürggli lohnt sich ein Blick zurück - das ganze Fondei-Tal bis zum Durannapass ist zu sehen!

Auf der andern Seite des Passes ist der Pfad von den Kühen arg zertrampelt. Nach einer knappen halben Stunde geniessen wir auf einer Kuppe den schönen Blick auf das Schanfigg,  das wir nun in einem Halbkreis umrundet haben - gegenüber sehen wir Medergen, wo wir am 1.Tag vorbeikamen. Die Angaben auf dem nahen Wegweiser Nufsch (Hochwang 1.15 h) sind falsch - der nächste Wegweiser Alagsch stimmt schon eher (1.45 h). Hier die Richtung halten und der Höhenkurve entlang von Pfosten zu Pfosten auf dem weichen Wiesenpfad weiter wandern. Es folgt ein traumhaftes Wegstück durch ein Meer von Alpenrosen-, Heidelbeerstauden und blühenden Erika hindurch. Gut auf die Pfosten achten - der Moorpfad zweigt bei einem Bächlein links  b.

Wir kommen an der Zalünja-Alp vorbei, wo am höchsten Punkt eingezäunte Aussichtsbänke zur Rast laden, dem Aroser Weisshorn direkt gegenüber. Beim Wegweiser Zalüenja das Kiessträsschen queren und den Pfosten entlang leicht rechts haltend bergab wandern. Einem Erlen-gesäumten Bächlein entlang gehts steil abwärts zu einem breiten Kiessträsschen, diesem rechts über die Brücke folgen und den Markierungen entlang zur nahen Hochwang-Hütte ("Skihaus Hochwang"). Auf der Sonnenterrasse geniessen wir Aussicht und Verpflegung.

Gasthäuser und Links:

6. Tag: Triemel - Maladers - Chur, T3
 

Zunächst führt unser Weg von der Hochwanghütte fast ebenaus zur Alp Triemel. Oberhalb der Sesselbahn-Bergstation kreuzen wir ein Strässchen und folgen dem unscheinbaren schmalen Pfad der Höhenkurve entlang; er ist mit rot/weissen Pfosten markiert. Der Höhenweg führt im leichten Auf und Ab über mehrere kleine Bachläufe, an voll behangenen Heidelbeerbüschen vorbei zu den oberen Hütten von Bargun (Abstiegsmöglichkeit nach Castiel 1.15 h).

Um den Hang herum gehts ins Stellitobel. Nach einer weiteren Bachüberquerung steigt der Weg hinauf nach Lafet, eine schön gelegene Feriensiedlung, von wo man auf der einen Seite das Schanfiggertal überblickt, auf der andern Seite bis nach Chur sieht (Abstiegsmöglichkeit nach Castiel, Teersträsschen). Wir folgen dem weichen Wiesenpfad und finden am nordwestlichen Dorfrand die Fortsetzung unseres Höhenwegs.

Dem Wiesenhang entlang wandern wir ins imposante Castieler Tobel hinein; ein Stolpern auf dem schmalen Weg im steilen Hang wäre fatal. Am Schluss gehts Ketten-gesichert durch die Felsen steil zum Bach hinunter und auf der andern Seite nochmals rund 100 Höhenmeter im Zickzack bergauf zum Wegweiser Hütten. Es ist der oberste Punkt unseres heutigen Tages, mit schöner Sicht ins Tal.

Der Abstieg bis "Balnettis" ist problemlos - wir folgen den vielen Kurven des Natursträsschens bergab; unterwegs gibt es eine steile Abkürzung (die wir nicht benützten).

Beim Weiler Balnettis führt der Höhenweg scharf nach rechts ins bewaldete Calfreiser Tobel hinein - der Weg ist so schmal und teils überwachsen, dass wir manchmal zweifeln, ob wir auf der richtigen Spur sind. Zwei Bachläufe sind zu überqueren; einzelne Stellen erfordern nochmals Trittsicherheit; die sichernden Seile hätten wir uns ein wenig zahlreicher gewünscht. Nach dem Ausstieg aus dem Kessel gehts auf schönem Pfad kurz ebenaus. Gut auf den Wegweiser achten - unser Weg zweigt links ab und führt dann als bequemer Saumpfad regelmässig durch den lichten Wald bergab.

Bei den ersten Häusern von Maladers benützen wir für 10 Minuten das Teersträsschen ins Dorfzentrum (wer müde ist, kann am "Kehrplatz" im unteren Dorfteil den Bus nach Chur besteigen). Beim Dorfbrunnen, vor dem Lebensmittelgeschäft (Wegweiser fehlt), gehts nach rechts am Friedhof vorbei zum Dorfausgang, wo wir dem Kiesweg bergab folgen. Beim Weiler Tumma scharf nach rechts, dem Kiessträsschen entlang durch den Wald. Eine Treppe führt fünf Minuten später zur Hauptstrasse bei der Bushaltestelle Brandacker hinunter.

Auf der andern Seite der Strasse führt der Wanderweg kurz bergab und folgt dann der Höhenkurve des Waldhangs; ein letztes schönes Stück auf unserem Schanfigger Höhenweg. Wir queren einen wilden Brennesselgarten und betreten hoch über dem Schwimmbad das Kiessträsschen zum Priesterseminar. Beim Gang durch den bischöflichen Rebberg sehen wir die Altstadt von Chur unter uns. Wir folgen der Treppe bergab, überqueren die Hauptstrasse und folgen dem Pfeil "Rätisches Museum".

Durch die gepflästerte Fussgängerzone flanieren wir an der Kathedrale vorbei, in die verwinkelten Gassen der Altstadt hinein. Es lohnt sich, in einem der Strassencafés die Tour abzuschliessen. Wo die Obere Gasse in die Engadinerstrasse einmündet, kann man den Bus zum Bahnhof besteigen oder in 10 Minuten den Geleisen der Aroserbahn entlang den Bahnhof Chur erreichen.

Gasthäuser und Links:


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Karten, Literaturhinweise

Wanderpauschale: Geführte Tour "Schanfigger Höhenweg"


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