21
| Wandertage |
Schwierigkeit |
Karte mit eingezeichneter
Wanderroute |
Webcam Arosa |
| 6 |
T2
- T3 |
 |
 |
-Schanfigger
Höhenweg Arosa - Chur
Hinweise
-
Route: Der 6-tägige
Schanfigger Höhenweg fängt in Chur an und führt über
markierte Wanderwege über Tschiertschen und Arosa wieder zurück
nach Chur.
-
Beste Zeit: Juli - September.
Die Wege über den Tritt, über das Weissfluhjoch und von Triemel
bis Hütten sollten unbedingt schneefrei sein.
-
Wege: Viele schmale Bergwege,
weiche Moorpfade, aussichtsreiche Hangwege. Vorwiegend Naturwege; ausserhalb
Chur wenige kurze Hartbelagstrecken (je 10 Min.) sowie 1 h bei Tschiertschen.
-
Schwierigkeit: 1. - 5.Tag:
T2, 6.Tag: T3 (Skala).
Zwischen Triemel und Hütten ist Trittsicherheit nötig
(Umgehungsmöglichkeit: vorzeitiger Abstieg). Allfällige Schneereste
um Bereich Weissfluhjoch erfordern besondere Vorsicht.
-
Abkürzungsmöglichkeiten:
Jede Etappe kann als Tageswanderung unternommen werden; mit ÖV besonders
bequem erreichbar sind Tschiertschen, Arosa und das Weissfluhjoch. Entsprechend
einfach ist es, die Tour den eigenen Wünschen anzupassen und sie zum
Beispiel auf 3, 4 oder 5 Tage abzukürzen.
-
Der Wanderführer
„Schanfigger Höhenweg“ beinhaltet eine genaue Routenbeschreibung,
Skizzen und Bilder. Er ist mit informationsreichen Erläuterungen über
alle Sehenswürdigkeiten am Weg Ihr idealer Begleiter. Sie erhalten
den Führer bei http://www.schanfigg-tourismus.ch
oder in allen grösseren Buchhandlungen.
-
Wanderzeiten: Teilweise
stimmen die "Gehzeiten" im Führer nicht mit den Wegweisern überein.
Wir trugen das Gepäck für die ganze Route und brauchten die hier
angegebenen Zeiten. Zeitangaben siehe auch: http://www.schanfigg-tourismus.ch
-
Tipp für Winterwanderungen:
Die Wege zur Walsersiedlungen Strassberg (Casanna-Skihaus) und Heimeli
sind ab Langwies gespurt (je 2 h); für den Rückweg können
Schlitten gemietet werden.
Anreise: Bahn nach
Chur,
evtl. Stadtbus Nr.9 nach Chur Meiersboden
Rückreise:
Bahn ab Chur (Fahrplan)
1.
Tag: Chur / Meiersboden - Tschiertschen, T2
| Route: |
Wanderzeit |
| Chur Bahnhof - Krematorium
- Chur Meiersboden 642m (evtl. mit Bus Nr.9) |
0.55 h |
| Meiersboden 642m - Passugg
770m |
0.30 h |
| Passugg 770m - Ober Grida
982m - Maiensäss Ricaldei - Usser-Praden 1135m - Sagentobel - Inner-Praden
1161m |
1.45 h |
| Inner-Praden 1161m - Höhi
1262m - Tschiertschen 1343m |
1.00 h |
| Total: aufwärts
850 m, abwärts 110 m |
4.10 h |
-
Abkürzungsmöglichkeiten:
Chur - Meiersboden mit Stadtbus Nr.9, und Passugg - Inner Praden - Tschiertschen
mit Postauto Chur - Tschiertschen
Dem Bahnhof Chur gegenüber,
zwischen Globus und Café Maron, schlendern wir durch Bahnhofstrasse
und Poststrasse, beim Kreisel die Richtung haltend, in die hübsche
Altstadt (Fussgängerzone). Beim Martinsplatz gehts halbrechts durch
das Metzgertor zum Plessurquai, dem wir bachaufwärts folgen.
Auf dem Trottoir zwischen
Plessur und Geleise der Chur-Arosabahn wandern wir talaufwärts. Den
Wegweiser beim St.Hilarienbrüggli ignorieren! Bei der nächsten
Brücke überqueren wir die Plessur und steigen hinter dem Krematorium
waldaufwärts. Nach 5 Minuten zweigt links ein Weglein ab, das uns
allmählich wieder zum Ufer der Plessur führt (Variante Passugg
via "Araschgen" siehe Tageswanderung
Nr.541). Wo die Strasse zum Meiersboden die Plessur quert, folgen wir
dieser zur Zivilschutzanlage Meiersboden.
Auf einem Flurweg wandern
wir zum Weiler Äber und treffen oberhalb des alten Kurhauses
(heute Hotelfachschule) auf die Kantonsstrasse, die wir queren. Über
die Treppe steigen wir zum Schulhausplatz hinauf und folgen dort
dem Wegweiser "Churwalden/Grida".
Nach einem Waldstück
folgt ein steiler Wiesenpfad dem sonnigen Waldrand entlang bis hinauf zum
Weiler Grida. Tolle Sicht auf Chur! Oben am Waldrand, 50 m nach
dem Wegweiser Ober Grida, verlassen wir die Churwalden-Route und
wandern Richtung "Usser Praden" in den Wald hinein. Nach einer langgezogenen
Linkskurve wechseln wir auf die Schattenseite.
Der breite Weg steigt regelmässig
hangaufwärts. Nach 20 Minuten zweigt links unsere Route ab, ebenaus
in eine Waldlichtung, wo sich der Weg oberhalb des Hauses verengt. Wieder
im Wald, führt der gut angelegte Pfad oberhalb der Schlucht der Höhenkurve
entlang talaufwärts ins Steinbachtobel. Einige hoche Tritte
sind zu bewältigen. Der Bachübergang ist bei Trockenheit problemlos;
bei Hochwasser ist der Wildbach wohl unpassierbar.
Am Gegenhang führt der
Weg über ein paar Treppen aufwärts, dann schräg den Waldhang
hinunter. Kurz vor dem Waldausgang macht die Route einen giftigen Schwenker
bergauf (der bequemere Weg zum Waldrand quert später einen Wiesenhang
und sollte deshalb nur in der vegetationslosen Zeit benützt werden).
Oberhalb der Bushaltestelle "Krone Ausserpraden" treffen die beiden Wege
wieder zusammen. Parallel zur Strasse führt der Pfad beim Dorfbrunnen
von Usser Praden auf die Strasse.
Am "Rest.Tobelmatte" vorbei
marschieren wir 7 Minuten auf der Fahrstrasse. Nach dem Tobel steigt rechts
ein steiler, schmaler Pfad durch den Wald, der oben in den breiten, von
"Inner Praden" her kommenden Weg einmündet.
-
Wanderführer-Tipp: "Weitere
400 m auf der Strasse nach Inner Praden: Kleine Dorfkirche aus dem
Jahre 1642 mit der ältesten Kirchenorgel Graubündens, alte Holzbauten
mit Haussprüchen."
Weiter aufwärts, den weiss/roten
Markierungen folgend. Nach einer Spitzkehre haben wir die Höhe fast
erreicht. Nähe Waldrand, hoch über dem Tal, beginnt der schönste
Teil der Wanderung. Der schmale Pfad folgt der Höhenkurve und führt
im Waldsaum durch lichten Lärchenwald, mit Blick ins Calfreisental
(Schanfigg). Oberhalb der Bushaltestelle "Höhi" führt
der Wiesenweg an einem komfortablen Picknickplatz mit Feuerstelle vorbei
und mündet bei der "Willkommen in Tschiertschen"-Tafel in die Strasse.
Der Strasse entlang erreichen wir in 10 Minuten die Postautohaltestelle
in Tschiertschen.
Gasthäuser und Links:
2.
Tag: Tschiertschen - Ochsenalp - Rot Tritt - Maran - Arosa, T2
| Tschiertschen 1343m - Löser-Brücke
1683m (1.20 h) - Ochsenalp 1936m (1.10 h) |
2.30 h |
| Ochsenalp 1936m - Rot Tritt
2006m |
0.35 h |
| Rot Tritt 2006m - Prätschalp
1985m - Ober Prätschsee 1987m - Maran 1862m |
0.40 h |
| Maran 1862m - Arosa 1739m |
0.30 h |
| Total: aufwärts
650 m, abwärts 250 m |
4.15 h |
-
Abkürzungsmöglichkeit:
Gratis-Ortsbus Maran - Arosa
Im Dorfzentrum bei der Kirche
von Tschiertschen gehen wir strassaufwärts durch das Feriendorf
Richtung "Ochsenalp", an den Restaurant Hühnerköpfe und Furgglis
vorbei. Beim Fahrverbot weiter auf dem Teersträsschen, nun ebenaus
durch den ausgedehnten Bleiswald. Nach einer guten Stunde endet das Teersträsschen,
und bald erreichen wir die Löser-Brücke. Auf schönem
Weg gehts ins romantische Urdentäli. Dem Hang des Weisshorns entlang
führt der Weg aufwärts zum "Gatter und über Bergweiden zur
Ochsenalp,
einer grossen Alp mit Gartenwirtschaft.
Nach der Ochsenalp
verzweigen sich die Wege. Der Schanfigger Höhenweg führt bergauf
zum Aussichtspunkt Rot Tritt, von wo wir eine traumhafte Panoramasicht
ins untere Schanfigg und ins Churer Rheintal geniessen. Picknickplatz mit
Feuerstelle. Der Abstieg Richtung "Arosa" führt über über
die Prätschalp und den Ober Prätschsee nach Maran.
-
Variante: Wer müde ist,
kann beim Sporthotel Hof Maran den Gratis-Orstbus nach Arosa besteigen.
Zu Fuss folgen wir kurz der
Ringstrasse und wandern auf dem Eichhörnliweg durch den Schutzwald
nach Arosa hinunter. Das letzte Stück führt über
die Skiabfahrtspiste zur Talstation des Tschuggenlifts und zum nahen
Bahnhof
Arosa.
-
Alle Gäste, die im Sommer
in Arosa übernachten,
erhalten die "Arosa-Card" gratis. Damit kann man kostenlos Bergbahnen,
Badi, Bus, Pedalo, Eishalle und vieles mehr benützen. Ein tolles Angebot!
Gasthäuser und Links:
3.
Tag: Arosa - Medergen - Heimeli, T2
| Route: |
Wanderzeit |
| Arosa 1734m - Stausee 1607m
(0.30 h) - Furggaalp 1695m (0.20 h) - Tschuggen Alp 2041m (1.10 h) - Medergen
2000m (0.20 h) |
2.20 h |
| Medergen 2000m - Seeljiboden
2072m (0.30 h) - Jatz / Heimeli 1831m im Sapüntal ( 0.50 h) |
1.20 h |
| Total: aufwärts
480 m, abwärts 380 m |
3.40 h |
-
Hinweis: Abwechslungsreiche
Bergwanderung auf weiss-rot-weiss markierten Wegen.
Beim Bahnhof Arosa gehen
wir nach rechts zum Postgebäude und folgen 10 Minuten der Strasse
bergab zum Untersee. Beim Strandbad rechts sehen wir den Hauptwegweiser
wo der "Schanfigger Höhenweg" nach links abzweigt. Zunächst auf
bequemem Kiesweg talauswärts, dann auf schmalem Wurzelpfad bergab
durch ein Waldstück, das Geleise querend, wandern wir zum Stausee
hinunter, wo wir dem Kiessträsschen Richtung "Medergen" folgen. Nach
einer scharfen Kurve (Abzweigung nicht beachten) gehts gleichmässig
bergauf zur Furggalp.
Ein Wiesenpfad führt
in den Wald hinein und ziemlich steil bergauf. Beim Aussichtsbänklein
lohnt sich ein Blick auf das unter uns liegende spannende Bahntrassee.
Noch zehn Minuten, der Wald wird lichter, der Weg flacher und führt
der Höhenkurve entlang in den Taleinschnitt hinein. Am Gegenhang sehen
wir die Hütten von
Tieja, zu denen wir nun aufsteigen. Über
Alpweiden gehts zur
Tschuggenalp. Das Kiessträsschen führt
im leichten Ab und Auf am Naturfreundehaus vorbei zur Alp Medergen,
wo wir auf der Sonnenterrasse des gastfreundlichen Restaurants eine Rast
verdient haben. Gekocht wird am Holzfeuer, da der Strom fehlt. Es lohnt
sich ein Blick in die heimelige Gaststube.
Oberhalb des Gasthauses quert
der Pfad leicht ansteigend den Wiesenhang zum Seeljiboden. Auf dem
Wegweiser sind zwei Varianten zum "Strelapass" angegeben:
-
Seebjiboden - Tritt - Latschüelfurgga
- Strelapass, 2 h, Eisenleitern - spezielle Vorsicht bei Schneefeldern
- Schwierigkeit T3! (eindrückliche Bilder:
http://www.alpinrunner.ch)
-
Seebjiboden - Heimeli - Strelapass,
2.15 h
Wir wählen den Weg Richtung
"Heimeli", wo wir übernachten wollen. Durch Kuhweiden senkt sich der
Pfad ins
Chüpfer Tälli, überquert den Bach und folgt
bei der nächsten Verzweigung dem Pfeil "Heimeli 10 Min." nach rechts.
Der Höhenkurve entlang wandern wir ins Sapüntal und steigen
nach der Brücke zum Gasthaus Heimeli hinauf.
-
Variante: Abstiegsmöglichkeit
Heimeli - Langwies Bahnstation (1317m): 1.30 h
Gasthäuser und Links:
-
Arosa: Wanderhotel
Arve Central, Tel. 081 378 52 52
-
Arosa Unterkunftsliste: http://www.arosa.ch,
Tel. 081 378 70 20
-
Furggalp: Alpwirtschaft, geöffnet
Anfangs Juni - Ende Oktober
-
Tschuggen Alp: Naturfreundehaus
Medergerfluh, Tel. 081 377 15 76 oder 079 601 12 82, Fax 081 377 45
04, Touristenlager, Reservation obligatorisch
-
Medergen: Rest. Alpenrose, Tel.
081 374 21 57 oder 081 374 12 68, Sonnenterrasse, Küche mit Holzherd
(kein Strom)
-
Sapüntal: Berggasthaus
Heimeli, Tel. 081 374 21 61, einfache Zimmer und Lager, Reservation
empfohlen. Gemütliche Hüttenatmosphäre (Im Winter ist der
Weg nach Langwies gespurt)
-
Langwies: Gasthaus
Bahnhof Tel. 081 374 17 77, Zimmer
4.
Tag: Heimeli - Strelapass - Weissfluhjoch - Durannapass - Strassberg, T2
| Route: |
Wanderzeit |
| Heimeli 1831m - Strelapass
2350m |
1.40 h |
| Strelapass 2350m - Haupter
Tälli - Totalp - Wasserscheid am Weissfluhjoch 2629m (Seilbahnverbindung
mit Davos) |
1.05 h |
| Wasserscheide 2629m - Casannapass
2233m (1.15 h) - Grünsee 2110m (0.10 h) - Durannapass 2117m (0.05
h) |
1.30 h |
| Durannapass 2117m - Sattel
1970m (0.20 h) - Strassberg 1919m (0.35 h) |
0.55 h |
| Total, aufwärts
760 m, abwärts 670 m |
5.10 h |
-
Hinweis:
Anstrengender Aufstieg zum
Strelapass. Bei Schneeresten ist nach dem Felsenweg im Haupter Tälli
besondere Vorsicht unerlässlich (schattiger Geröllhang, Steinschlaggefahr).
Im Zweifelsfall ab Strelapass auf dem sonnigen Panoramaweg zur Haltestelle
"Höhenweg" wandern (1 h) und mit der Standseilbahn zum Weissfluhjoch
fahren.
-
Ausstiegsmöglichkeiten:
Strelapass - Schatzalp 1 h, Strelapass - Davos Platz, Seilbahn Weissfluhjoch
- Davos
Nach einem reichhaltigen Frühstück
verlassen wir das Heimeli Richtung "Strelapass", dem Hauptertällibach
entlang bergauf. Rechts am Berghang sehen wir ein grosses Rudel Gemsen.
Zuhinterst im Tal überqueren wir den Bach (Brettersteg ohne Handlauf!),
gehen kurz nach rechts und steigen im Zickzack den steilen Berghang hinauf.
Oben beim Strela-Passrestaurant
sind viele Touristen anzutreffen
- sie kommen vom bequemen Davoser Panoramaweg oder von der Schatzalp her.
Wir aber folgen nun dem Wegweiser
Richtung "Wasserscheid / Weissfluhjoch". Ebenaus gehts zum breiten
Felsenweg,
der imposant in die Felsen gehauen ist und durch Galerien führt. Teilweise
sind die Seilgeländer gerissen - also besser bergseitig gehen! Danach
wird auf gutem Weg ein steiler Schotterhang durchquert - vor Steinschlag
wird gewarnt. Bald steigen wir auf den Totalp-Skipisten bergauf.
Wie eine Mondlandschaft sieht das Gelände aus, kaum ein Pflänzchen
wächst im steinigen Tal.
Tipp: Falls der Felsenweg
gesperrt ist, kann man ab Strelapass auf dem Panoramaweg zur "Haltestelle
Höhenweg" (2218m) wandern und mit der Parsennbahn zum Weissfluhjoch
fahren (oder aufsteigen).
Oben bei Wasserscheid
stehen Aussichtsbänke zum Ausruhen zur Verfügung. Die "Weissfluhjoch-Bergstation"
wäre in 15 Minuten zu erreichen.
Ab Wasserscheid folgen
wir dem Wegweiser Richtung "Grünsee", der Skipiste entlang bergab.
Nach einer Viertelstunde
nicht der neuen Piste nach rechts folgen,
sondern halblinks in den Taleinschnitt hinein! Der markierte Pfad verlässt
dort den Pistenweg nach rechts, folgt dem Hang und führt über
Steilstufen zum Masten hinunter, wo er wieder auf den Pistenweg trifft
- falls noch Schneeresten liegen, kann also dem bequemeren Pistenweg gefolgt
werden. Bei den folgenden Wegweisern gehen wir immer Richtung "Grünsee".
Das Seelein, das wir bald unter uns sehen, ist aber nicht der Grünsee,
doch eignet es sich bestens als Picknickplatz nach dem etwas ruppigen Abstieg.
20 Minuten später kommen wir am Casannapass vorbei und könnten
an den Gestaden des idyllischen
Grünsees nochmals eine Pause
einschalten.
Schöner Wiesenpfad durch
Hochmoorlandschaft zum Durannapass, am "Duranna-Beizli" vorbei und
abwärts zum
Sattel, wo ein Natursträsschen zum hübschen
Walserdörfchen
Strassberg führt. Ab und zu kommen uns
Biker auf dem Weg Langwies - Klosters entgegen. In Strassberg beziehen
wir unser ruhiges Nachtquartier.
Gasthäuser und Links:
-
Strelapass: Bergrestaurant Strelapass,
Tel. 081 413 52 60 (keine Übernachtung)
-
Duranna-Beizli (Buvette) 10
Min. ab Durannapass, offen Sa - Mo bei schönem Wetter (Auskunft Tel.
081 374 20 82)
-
Strassberg Fondei: Berggasthaus
Strassberg, Tel. 081 374 22 32 oder 079 686 51 57, Zimmer und Familienzimmer,
Di Ruhetag; Abholservice in Langwies
-
"Das Berggasthaus Strassberg
ist jetzt unter neuer Führung und sehr gut. Ingrid H., Aug.2012"
-
Strassberg: Berggasthaus
Casanna, Tel. 081 374 20 82, Zimmer und Lager, ganzjährig geöffnet;
Reservation erwünscht, 20 Min.oberhalb Berghaus Strassberg (siehe
Feedback).
-
Standseilbahn Davos - Höhenweg
- Weissfluhjoch: http://www.davos.ch,
Tel. 081 417 67 67
-
http://www.schanfigg-tourismus.ch,
Tel. 081 373 10 10
-
Langwies - Durannapass - Conters
(Küblis), Tageswanderung
Nr.520
-
Langwies - Strelapass - Davos
(oder umgekehrt):
-
"Walserweg Graubünden",
in 19 Etappen vom Hinterrhein ins Rätikon, bei Books.ch
-
"Wandern und Geniessen", die
schönsten Zweitagestouren mit Berghotel-Komfort, bei Books.ch
-
1. Tag: Langwies - Schluchtweg
- Strassberg - Berghaus Casanna, 2 h
-
2. Tag: Strassberg - Mattjischhorn
- Faninpass - Peist, 4.15 h
-
"Bergfloh - Bergwandern mit
Kindern", bei Books.ch:
Leichte Variante 2.Tag: Heimeli - Sapün - Holzbrücke ob Langwies
P.1428m - Strassberg, 3.45 h
-
Weissfluhjoch - Parsennfurgga
– Gotschnagrat, 3 h: http://www.wanderrouten.ch/parsennfurgga.htm
5.
Tag: Strassberg - Hochwanghütte, T2
| Route: |
Wanderzeit |
| Strassberg 1919m - Berggasthaus
Casanna 1944m (0.20 h) - Blackter Fürggli 2141m (0.40 h) |
1.00 h |
| Blackter Fürggli 2141m
- Nufsch 2061m (0.30 h) - Alagsch 2045m (0.20 h) - Zalüenja 2070m
(1.20 h) - Hochwang-Hütte 1958m (0.20 h) |
2.30 h |
| Total, aufwärts
300 m, abwärts 260 m |
3.30 h |
-
Hinweis: Genussreiche
Panoramawanderung durch eindrucksvolle Moorlandschaft, im Wechsel von Trocken-
und Feuchtgebiete. Wasserdichte Schuhe sind von Vorteil.
-
Mit Zusatzschleife (Tipp
Wanderführer): Strassberg - Berggasthaus Casanna - Mattjisch Horn
(2460m) - Arflinafurgga - Faninpass - Zalüenja - Hochwanghütte,
3.45 h
-
Ausstiegsmöglichkeiten:
a) zu Fuss: Hochwanghütte
1958m - Fatschel 1542m (1 h) - St.Peter Rathaus 1259m (0.20 h), Postauto
nach Chur (Fahrplan)
b) Hochwanghütte -
Triemel, Bergstation des Sessellifts, 0.30 h. Sommeraktion:
die Wochenend-Benützung der Sesselbahn
Triemel - Fatschél ist gratis, inkusiv Shuttle-Bus zur Bahn-
oder Postautostation St.Peter.
Ab Berghaus Stassberg folgen
wir fünf Minuten der Naturstrasse Richtung "Langwies", wo unser Höhenweg
rechts bergauf abzweigt. Oberhalb vom Berggasthaus Casanna steigt
ein schmaler Wiesenpfad hangaufwärts und dreht zehn Minuten später
beim Wegweiser nach links, dem Zaun entlang. Immer den weiss-rot-weissen
Pfosten folgend, mündet der Pfad in den Weg ein, der von Langwies
herauf kommt. Hier die Richtung halten und zum Sattel hinauf zielen; Murmeltierpfiffe
begleiten den Weg. Oben auf dem Blackter Fürggli lohnt sich
ein Blick zurück - das ganze Fondei-Tal bis zum Durannapass ist zu
sehen!
Auf der andern Seite des
Passes ist der Pfad von den Kühen arg zertrampelt. Nach einer knappen
halben Stunde geniessen wir auf einer Kuppe den schönen Blick auf
das Schanfigg, das wir nun in einem Halbkreis umrundet haben - gegenüber
sehen wir Medergen, wo wir am 1.Tag vorbeikamen. Die Angaben auf dem nahen
Wegweiser
Nufsch (Hochwang 1.15 h) sind falsch - der nächste
Wegweiser
Alagsch stimmt schon eher (1.45 h). Hier die Richtung
halten und der Höhenkurve entlang von Pfosten zu Pfosten auf dem weichen
Wiesenpfad weiter wandern. Es folgt ein traumhaftes Wegstück durch
ein Meer von Alpenrosen-, Heidelbeerstauden und blühenden Erika hindurch.
Gut auf die Pfosten achten - der Moorpfad zweigt bei einem Bächlein
links ab.
Wir kommen an der Zalünja-Alp
vorbei, wo am höchsten Punkt eingezäunte Aussichtsbänke
zur Rast laden, dem Aroser Weisshorn direkt gegenüber. Beim Wegweiser
Zalüenja
das Kiessträsschen queren und den Pfosten entlang leicht rechts haltend
bergab wandern. Einem Erlen-gesäumten Bächlein entlang gehts
steil abwärts zu einem breiten Kiessträsschen, diesem rechts
über die Brücke folgen und den Markierungen entlang zur nahen
Hochwang-Hütte
("Skihaus Hochwang"). Auf der Sonnenterrasse geniessen wir Aussicht und
Verpflegung.
-
Übernachtung in der Hochwanghütte
(Skihaus Hochwang), Tel. 081 374 11 08, Touristenlager, Schlafsack, Reservation
obligatorisch
Gasthäuser und Links:
-
Strassberg: Berggasthaus
Casanna, Tel. 081 374 20 82, Zimmer und Lager, ganzjährig geöffnet;
Reservation erwünscht. Im Winter ist der Weg ab Langwies gespurt (2
h).
-
Hochwang: Hochwanghütte
(Skihaus Hochwang), Tel. 081 374 11 08, Touristenlager, Schlafsack, Reservation
obligatorisch
-
Fatschél: Sporthotel
Tanne, bei der Talstation der Sesselbahn, Tel. 081 374 16 85 (Abstieg
zu Fuss ab Skihaus Hochwang 1 h)
-
Sesselbahn Triemel - Fatschel:
Bergstation am Höhenweg, im Sommer Sa/So in Betrieb (Sommeraktion:
gratis!): Sportbahnen Hochwang, Tel.
081 374 11 22
-
http://www.schanfigg-tourismus.ch,
Tel. 081 373 10 10
6.
Tag: Triemel - Maladers - Chur, T3
| Route: |
Wanderzeit |
| Hochwanghütte 1958m
- Triemel 1849m (0.30 h) - Bargun 1791m (0.40 h) - Lafet 1855m (0.30 h) |
1.40 h |
| Lafet 1855m - Hütten
1918m (1 h) - Balnettis 1453m (1 h) - Stoggwald 1255m - Maladers
1000m (1.10 h, Bushaltestelle) |
3.10 h |
| Maladers 1000m - Tumma 820m
- Brandacker 780m (0.25 h) - Churer Kathedrale 630m (0.20 h) - Chur
Bahnhof 582m (0.15 h) |
1.00 h |
| Total |
5.50 h |
-
Hinweise: Wanderung durch
einmalige Alpenflora, wilde Tobel und Bergwälder nach Chur. Bei Hochwasser
erhöhte Vorsicht beim Überqueren der Tobel, die teilweise mit
Ketten gesichert sind. Schmale Pfade an steilen Grashängen,
Trittsicherheit
erforderlich.
-
Abkürzungsmöglichkeit:
Bus ab Maladers oder Brandacker nach Chur.
|
-
Webcam
Chur |
Zunächst führt unser
Weg von der Hochwanghütte fast ebenaus zur Alp Triemel.
Oberhalb der Sesselbahn-Bergstation kreuzen wir ein Strässchen und
folgen dem unscheinbaren schmalen Pfad der Höhenkurve entlang; er
ist mit rot/weissen Pfosten markiert. Der Höhenweg führt im leichten
Auf und Ab über mehrere kleine Bachläufe, an voll behangenen
Heidelbeerbüschen vorbei zu den oberen Hütten von Bargun (Abstiegsmöglichkeit
nach Castiel 1.15 h).
Um den Hang herum gehts ins
Stellitobel.
Nach einer weiteren Bachüberquerung steigt der Weg hinauf nach Lafet,
eine schön gelegene Feriensiedlung, von wo man auf der einen Seite
das Schanfiggertal überblickt, auf der andern Seite bis nach Chur
sieht (Abstiegsmöglichkeit nach Castiel, Teersträsschen). Wir
folgen dem weichen Wiesenpfad und finden am nordwestlichen Dorfrand die
Fortsetzung unseres Höhenwegs.
Dem Wiesenhang entlang wandern
wir ins imposante Castieler Tobel hinein; ein Stolpern auf dem schmalen
Weg im steilen Hang wäre fatal. Am Schluss gehts Ketten-gesichert
durch die Felsen steil zum Bach hinunter und auf der andern Seite nochmals
rund 100 Höhenmeter im Zickzack bergauf zum Wegweiser Hütten.
Es ist der oberste Punkt unseres heutigen Tages, mit schöner Sicht
ins Tal.
Der Abstieg bis "Balnettis"
ist problemlos - wir folgen den vielen Kurven des Natursträsschens
bergab; unterwegs gibt es eine steile Abkürzung (die wir nicht benützten).
-
Rückmeldung Monika, Juli
2007: "Am 6. Tag beschreiben Sie den Abstieg zum Weiler Balnettis über
den Fahrweg. 2 Personen unserer Gruppe nahmen die "steilen Abkürzung".
Wir fanden sie überhaupt nicht steil, ausser vielleicht wenn es regnet
oder nass ist, Sonst viel schöner als das Fahrsträsschen. Sehr
schöne Wiesen."
Beim Weiler Balnettis
führt der Höhenweg scharf nach rechts ins bewaldete Calfreiser
Tobel hinein - der Weg ist so schmal und teils überwachsen, dass
wir manchmal zweifeln, ob wir auf der richtigen Spur sind. Zwei Bachläufe
sind zu überqueren; einzelne Stellen erfordern nochmals Trittsicherheit;
die sichernden Seile hätten wir uns ein wenig zahlreicher gewünscht.
Nach dem Ausstieg aus dem Kessel gehts auf schönem Pfad kurz ebenaus.
Gut auf den Wegweiser achten - unser Weg zweigt links ab und führt
dann als bequemer Saumpfad regelmässig durch den lichten Wald bergab.
Bei den ersten Häusern
von Maladers benützen wir für 10 Minuten das Teersträsschen
ins Dorfzentrum (wer müde ist, kann am "Kehrplatz" im unteren Dorfteil
den Bus nach Chur besteigen). Beim Dorfbrunnen, vor dem Lebensmittelgeschäft
(Wegweiser fehlt), gehts nach rechts am Friedhof vorbei zum Dorfausgang,
wo wir dem Kiesweg bergab folgen. Beim Weiler Tumma scharf nach
rechts, dem Kiessträsschen entlang durch den Wald. Eine Treppe führt
fünf Minuten später zur Hauptstrasse bei der Bushaltestelle Brandacker
hinunter.
Auf
der andern Seite der Strasse führt der Wanderweg kurz bergab und folgt
dann der Höhenkurve des Waldhangs; ein letztes schönes Stück
auf unserem Schanfigger Höhenweg. Wir queren einen wilden Brennesselgarten
und betreten hoch über dem Schwimmbad das Kiessträsschen zum
Priesterseminar. Beim Gang durch den bischöflichen Rebberg sehen wir
die Altstadt von Chur unter uns. Wir folgen der Treppe bergab, überqueren
die Hauptstrasse und folgen dem Pfeil "Rätisches Museum".
Durch
die gepflästerte Fussgängerzone flanieren wir an der Kathedrale
vorbei, in die verwinkelten Gassen der Altstadt hinein. Es lohnt sich,
in einem der Strassencafés die Tour abzuschliessen. Wo die Obere
Gasse in die Engadinerstrasse einmündet, kann man den Bus zum Bahnhof
besteigen oder in 10 Minuten den Geleisen der Aroserbahn entlang den Bahnhof
Chur erreichen.
Gasthäuser und Links:
-
Sesselbahn Triemel - Fatschel:
Bergstation direkt am Höhenweg, im Sommer Sa/So in Betrieb: Sportbahnen
Hochwang, Tel. 081 374 11 22
-
Triemel: Restaurant Triemelhütte,
5 Min. unterhalb Bergstation Triemel
-
Maladers: Rest.Montalin, Strela
114F, Tel. 081 252 96 60; nur sporadisch geöffnet (Sa/So sowie werktags
12 - 15.30 Uhr geschlossen!)
-
Maladers: Lebensmittel Vis-à-Vis
mit Bistro, Tel. 081 252 43 70 (direkt am Weg); "Der Volg ist von 12.00
- 16.00 geschlossen. Glücklicherweise gibt es einen grossen Dorfbrunnen
mit frischem Wasser." Monika M., Juli 2007
-
Chur: Toms
Räblüta, Pfisterplatz 1, Tel. 081 257 13 57 ( von Stefan
Plieth empfohlen)
-
Chur: Comfort
Hotel Post, Poststrasse 11, Tel. 081 255 84 84
-
Chur: Wanderhotel
Chur***, Welschdörfli 2, Tel. 081 254 34 00
-
Chur, gegenüber Bahnhof,
Bahnhofplatz 1:
Café-Restaurant
Maron, Tel. 081 253 53 53 (grosse Auswahl an Patisserie)
-
Gastroliste: http://www.churtourismus.ch
-
Kathedrale
von Chur
-
Churer Stadtführungen:
http://www.churtourismus.ch/Altstadtfuehrung.5231.0.html?&L=0
-
Kinderstadtplan von Chur, mit
Quiz: http://www.graubuendenkultur.ch
-
Dr Churer Bus: Fahrplan
-
Jakobsweg durch Graubünden:
http://www.jakobsweg-gr.ch
Wer noch nicht
genug hat...
Infos
Karten, Literaturhinweise
-
1:25'000 Wanderkarte Aroa und
Umgebung, ganzer Höhenweg, bei Arosa
Tourismus, am Kiosk oder: http://www.arosa.ch
oder bei Amazon.de
-
1:50'000 Blatt 248T Prättigau,
bei http://www.wandern.ch oder http://www.swisstopo.admin.ch
-
Online-Karte mit eingezeichnetem
Schanfigger Höhenweg:
http://www.mapplus.ch
-
"Schanfigger Höhenweg",
Wegbeschreibung mit vielen Hintergrundinfos, bei Terra
Grischuna"Davos-Prättigau
- die schönsten Tal- und Höhenwanderungen", Rother, bei Books.ch
-
"Rheintal / Prättigau /
Mittelbünden", Bündner Wanderführer, bei bei
BAW
-
"Das Grosse Wanderbuch Graubünden",
David Coulin, AT-Verlag, bei Books.ch
-
"Alte Wege im Schanfigg", Hans
Danuser, erhältlich bei: http://www.walserverein-gr.ch
("Bestellungen")
-
"Bergfloh 1", Bergwandern mit
Kindern, bei Books.ch
-
1. Tag: Arosa - Medergen - Heimeli,
3.45 h
-
2. Tag: Heimeli - Sapün
- Holzbrücke ob Langwies P.1428m - Strassberg, 3.45 h
-
3. Tag: Strassberg - Strassberger
Fürggli - Fideriser Heuberge, 3.45 h
-
"Walserweg Graubünden",
in 19 Etappen vom Hinterrhein ins Rätikon, Rotpunkt, bei Books.ch
Geführte Tour
Wandern in
der Gegend
-
"Schanfigger Haute-Route", 3
Tage Wandern ohne Gepäck: Litzirüti - Medergen - Heimeli: http://www.langwies.ch
-
Via
Sursilvana: Oberalppass - Disentis - Chur, 7 Tage
-
Tschiertschen
- Engadin - Tirano, 10 Tage
-
Walserweg
Graubünden, 19 Tage
-
Wandern
ohne Gepäck: Davos - Arosa - Lenzerheide
-
"Weitwandern in Graubünden",
Übersichtskarte gratis bei http://www.graubuenden.ch
-
Reichenau-Tamins - Ems - Chur,
Tageswanderung
Nr.512
-
Flims - Caumasee - Conn - Tamins,
Tageswanderung
Nr.542
-
Tamins - Kunkelspass - Taminaschlucht
- Bad Ragaz, 2-Tageswanderung
Nr.101
-
Chur - Passugg - Tschiertschen,
Tageswanderung
Nr.541
-
Chur Haldenstein - Untervaz
- Landquart, Tageswanderung
Nr.515
-
Chur - Mittenberg - Maladers
- Chur, Tageswanderung Nr.516
-
Chur/Brambrüesch - Dreibündenstein
- Feldis, Tageswanderung
Nr.511
-
Kulturführung im Prättigau
GR: Sie wandern einer Bergbauernfamilie der Jahreszeit nach und treffen
sie auf Hof, Mahd oder Maiensäss: http://www.praettigau.info
-
3-tägige begleitete
Wandertour im Prättigau, mit Bio-Bauernhofbesuchen:
-
1.Tag: Pany - Chrüz - Stelsersee
- Stelserberg
-
2.Tag: Stelserberg - Salginatobelbrücke
- Schiers - Fanas
-
3.Tag: Fanas - Taschinastobel
- Seewis - Fadärastein - Malans
Feedbacks
- vielen Dank!
Juli 2006
"Vielen Dank für die
exakte Wegbeschreibung . Wir haben uns nicht einmal verlaufen. Die Beschilderung
war zwar sehr gut, aber am letzten Tag, als wir um die Mittagszeit bei
30C in Maladers standen, doch etwas erschöpft durch Hitze und langen
Abstieg, wären wir garantiert fehl gegangen, da die Markierung fehlte.
Wir sind den Weg so wie beschrieben gegangen, haben im Heimeli, Skihaus
Casanna und Hochwang übernachtet, was überall super war, da der
Schanfigger Höhenweg leider oder glücklicherweise noch nicht
so bekannt ist, und wir 3 Personen, praktisch alleine im Matratzenlager
übernachtet haben. Besonders empfehlen möchte ich jedoch das
Skihaus Casanna, wo wir exzellent gegessen haben und abends durch ein Riesenfernrohr
Gemsen Steinböcke und sogar einen Adler beobachten konnten.
Bedingt durch die Auswahl
unserer Nachtquartiere hatten wir am 5. Tag nur 3 Std. Wanderzeit. Deshalb
haben wir die Tour durch eine Gratwanderung zum Mattjisch Horn 2461m ausgedehnt
(2 Std zusätzlich); beim Blackter Fürggli rechts gehen. Der an
einigen Stellen etwas ausgesetzte Weg ist nur für schwindelfreie Wanderer
geeignet; er bot die Gelegenheit der leichten Felsenkletterei und belohnte
mit einer tollen Rundumsicht vom Gipfel.
Neben den sensationellen
Ausblicken haben mich die üppig blühenden Bergwiesen am meisten
beeindruckt. Wir hatten das Glück, dass noch nicht gemäht war,
und obwohl ich seit Jahren in den Bergen unterwegs bin, habe ich noch nie
solch eine Artenvielfalt erlebt. Rundum, unser verlängertes Wochenende
war ein großes Erlebnis. Wir werden sicherlich zu Wiederholungstätern.
Ist sicher im Herbst auch eine schöne Tour. In diesem Sinne, packt
euren Rucksack und wandert los!!!!!
Herzliche Grüße
aus dem Schwabenland, Sigrun, Marlene und Christine"
Juli 2007
"Wir hatten prächtiges
Wetter. Die Route ist wunderbar gemacht. Die Beschilderungen und die Beschreibung
finde ich perfekt. Viele Bergblumen erfreuten uns. Monica M."
Juni 2009
"Ich bin gerade mit einem
Wanderfreund aus Karlsruhe von einer dreitägigen Tour auf dem Schanfigger
Höhenweg zurückgekehrt. Das das "Heimeli" noch bis zum Wochenende
geschlossen hat und ab ca. 2200m reichlich Schnee liegt, sind wir den Weg
verkürzt gegangen. Was mittelfristig interessant sein könnte:
Das Hotel "Tanne" in Fatschel ist bis auf weiteres ohne Pächter, also
geschlossen, und deshalb ist für Übernachtungen auf dem Höhenweg
das "Skihaus Hochwang" auf diesem Abschnitt die einzige Möglichkeit.
Der Hüttenwirt Ruedi Erb gibt sich viel Mühe und hat uns müde
und hungrige Wanderer bestens versorgt. Wir waren sehr gut bei ihm aufgehoben
und können das Haus nur weiterempfehlen. Gerhard Jelinek"
Dezember 2011
"Das Gasthaus TranQuilo
in Strassberg heisst seit letztem Sommer wieder „Berggasthaus Strassberg“,
wie seit eh und je. Geführt wird das Gasthaus von Jole und Manu Kündig.
Wir waren im letzen Sommer
unterwegs von Klosters ins Schanfigg und hatten unser Nachtlager im Berggasthaus
Strassberg. Ich kann dieses Haus nur empfehlen, Mutter und Tochter Kündig
bewirten ihre Gäste vorzüglich. Da wirst du noch begrüsst,
wir genossen herrliche, frisch zubereitete Spaghetti zum Znacht und auch
der Zmorga war tiptop. Das Haus ist einfach, aber heimelig und sehr sauber.
Duschgelegenheit gibt’s auf der Etage.
Vielen Dank für die
vielen, nützlichen Infos auf dieser Seite. Wir nutzen sie immer mal
wieder, wenn wir neue Touren aushecken. Marlene Gantenbein"
PS: Wer die
Tour gewandert ist und seine Erfahrungen weitergeben möchte, melde
sich bitte bei: info@wandersite.ch.