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Die Wegbeschreibung dieser Wandertour stammt nicht von der Wandersite und wird ungeprüft publiziert.
  Eingesandt von Ruedi Flueler, 2015 - herzlichen Dank!

Tschiertschen - Engadin - Tirano: Wandertour vom Bündnerland ins Veltlin

Wanderland-Karte SchweizSeit Jahrhunderten wird in der Schweiz Wein aus dem Veltlin genossen. Folgen wir den Spuren der ehemaligen Weinsäumern (und Schmugglern) und geniessen wir die Berge: von den satten Wiesen bis zu den Gletschern, vom harten Felsweg bis zum samtigen Boden in den Lärchenwäldern, vom versnobten Edelkurort bis zum idyllischen Bergseelein, von der einfachen Hütte bis zum feinen Hotel, von der Rösti bis zu den südlichen gastronomischen Spezialitäten, vom Calanda- oder Monstein-Bier bis zum Veltliner...

Die ViaValtellina führt als historische Wanderroute durch drei Länder und drei Sprach- und Kulturregionen von Schruns durchs Bündnerland ins Veltlin. In der Wandersite finden Sie sowohl die Etappen der Original-ViaValtellina in Kurzform sowie folgende spannende Variante von Ruedi Flueler, grösstenteils mit Übernachtung auf Bergeshöhen.

 


San Romerio


Die Etappen


1. Tag: 4h, aufwärts 1200m, abwärts 100m - T 2
Route: Tschiertschen 1343m - Ruchtobel 1300m - Löser 1683m - Usser Urden 1972m - Inner Urden 1974m - Urdensee 2249m - Hörnlihütte 2513m

Mit der SBB sind wir von der Umgebung von Zürich nach Chur gefahren, beim immer imposanten Glasdach des Busbahnhofes wartete bereits das Postauto nach Tschiertschen, wo wir eine halbe Stunde später unsere für 10 Tage gepackten Rucksäcke aufnahmen.

Zuerst wanderten wir auf der Hauptstrasse durch das ruhige Dorf Tschiertschen, halten bei Abzweigungen immer links, folgen den Wegweisern Ruchtobel. Auf einem schönen Waldweg, immer in der Nähe des tosenden Baches, steigen wir in südlicher Richtung hoch. Nach einer grösseren Waldlichtung überqueren wir bei Löser den Urdenbach und halten gleich nach der Brücke erneut die südliche Richtung bei.

Bald erreichen wir eine schöne Alpstrasse, welche in grossen Kurven zu den Alpen Usser Urden und Inner Urden führt. Wir folgen der Alpstrasse, dem Hang entlang, wo wir auf 2249m den tiefblauen Urdensee sehen. Auch sehen wir links oben am Horizont bereits die Hörnlihütte. Auf der rechten Seite (westlich) des See’s steigen wir hinauf gegen die Geröllhalde, kommen dann in den Weg, welcher von der Lenzerheide nach Arosa führt. Es sind nur noch einige hundert Meter bis wir unser Tagesziel, die Hörnlihütte erreicht haben.
 


Gasthäuser und Links:


Postautobahnhof Chur

Tschiertschen

Hörnlihütte, Blick zum Urdensee

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2. Tag, 5h, aufwärts 800m, abwärts 750m - T 2
Route: Hörnlihütte 2513m - Innerarosa 1832m - Müliboden 1731m - ARA 1619m - Maienfelder Furgga 2436m - Stafelalp 1894m

Wir gehen den Tag gelassen an, geniessen das herrliche Frühstücksbuffet in der Hörnlihütte, bewundern nochmals weit unten den von gestern bekannten Urdensee und lassen uns mit der Gondelbahn (Hörnliexpress) hinunterfahren nach Innerarosa. Von Frau Wolf, der Gastgeberin in der Hörnlihütte, haben wir eine Gästekarte erhalten, welche berechtigt, gratis auf den Aroser-Bergbahnen zu fahren.

Bei der Talstation der Gondelbahn überqueren wir den Parkplatz - in Richtung Hörnlihütte – folgen dann dem Wegweiser "Müliboden". Wir bleiben immer hart am Bach, der noch zahmen Plesssur, überqueren sie auf offenem Gelände auf einer breiten Brücke und nach weiteren 500m erreichen wir Müliboden. Hier scharf rechts halten, erneut über die Brücke und immer der Plessur folgend bis zur ARA. Bereits hier ist der Wegweiser mit "Maienfelderfurgga" angeschrieben.

Auf einer langen (ungefährlichen) Hängebrücke überqueren wir das Bachbett und wandern auf einem sanften, weichen Wanderweg durch den Wald, welcher zuerst sanft, aber dann immer heftiger ansteigt. Der schattenspendende Wald erleichtert uns die Höhendifferenz, bis wir bei rund 1900m die Waldgrenze erreicht und auch den steilen Aufstieg hinter uns gelassen haben. In gleicher Richtung, südöstlich, wandern wir leicht steigend weiter und erreichen die Maienfelder Furgga.

Auf gutem Wanderweg und immer gut signalisiert steigen wir ab in Richtung "Stafelalp". (Die Stafelalp ist ein kleiner Weiler mit einigen Häusern  -  der bekannte Maler Kirchner wohnte einige Sommermonate hier oben) Das Restaurant Stafelalp ist sehr romantisch mit einer schönen Holzterrasse und mit noch einer schöneren Stube mit Petrollampen. Die Uebernachtungsmöglichkeiten sind beschränkt und sehr einfach.
 


Wer es weniger romantisch, dafür bequemer haben möchte, nimmt den Rucksack nach einem herrlichen Halt auf der Stafelalp wieder auf den Rücken und wandert auf der Alpstrasse rund 1 Stunde hinunter nach Frauenkirch 1505m.


Gasthäuser und Links:


Hängebrücke
Bild: Ruedi Flueler
Berghaus Stafelalp

Gaststube Stafelalp


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3. Tag: 4 ½ h, aufwärts 350m, abwärts 400m - T 2
Route: Stafelalp 1894m - Frauenkirch bei Davos 1505m - Junkerboden 1545m - Mühle 1618m - Sertig Dörfli 1861m - Sertig Sand 1859m

Wie bereits oben kurz beschrieben, wandern wir von der Stafelalp auf einer Alpstrasse hinunter nach Frauenkirch, kommen am "Landgasthof Frauenkirch" vorbei und überqueren nach rund 200m auf einer Brücke den Sertigbach.

Hier folgen wir den Wegweisern hinauf zum kleinen Weiler Junkerboden. Auf der Waldstrasse folgen wir dem Wegweiser "Mühle",  kommen zuerst jedoch bei einem grossen Picknick-Platz vorbei und leicht an Höhe verlierend erreichen wir beim Sertigbach das Restaurant Mühle.

Es sind nur 300m, welche wir auf der Autostrasse das Tal hineinwandern. Auf der linken Seite, am Anfang des Waldes folgen wir dem Wegweiser hinauf zum Weg, welcher von Clavadel nach Sertig Dörfli führt. Zuerst auf einer Alpstrasse, welche in einen wunderschönen, gut unterhaltenen, weichen Waldweg überführt, erreichen wir, stetig langsam steigend, den Weiler Sertig Dörfli. Knapp 500m weiter hinten im Tal ist unser Tagesziel Sertig Sand. Wir übernachten im ehemaligen Kurhaus, welches vor einigen Jahren abgerissen wurde und anstelle dessen ist das sehr schöne Hotel Walserhuus gebaut worden.
 


Gasthäuser und Links:


Zusatzvariante:

Von Frauenkirch wandern wir nach Junkerboden, folgen jedoch im Wald auf der Waldstrasse den Wegweisern "Abirügg , Hubel, Rinerhorn". In grossen Schlaufen führt uns die Waldstrasse bequem bis nach Abirügg 2107m. Von hier aus geniessen wir die Aussicht ins Sertigtal hinein. Bei der Weggabelung halten wir links und wandern auf einem guten Wanderweg, leicht sinkend in Richtung Sertig Dörfli 1861m.
Da wir bereits rund 500m Höhenmeter und einen Abstieg von rund 300m unter die Füsse genommen haben, rechnen wir mit einem zusätzlichen Zeitaufwand für diese Variante von 1 ½ bis 2 Stunden.



4. Tag: 5 ½ h, aufwärts 1000m, abwärts 350m - T 2
Route: Sertig Sand 1859m - Alp Bim Schära 2201m - Grüensee 2204m - Sertigpass 2739m - Lai da Ravais 2505m - Punkt 2397m - Keschhütte 2630m

Vom Sertig Sand wandern wir weiter auf einer Alpstrasse das Tal hinein. Wir können nicht fehlgehen, da die gelben Wegweiser bereits "Sertigpass" und "Keschhütte" beschriftet sind. Auf der Alpstrasse können wir rechts den Chüealpbach bestaunen, steigen stetig hinauf, passieren die Alp Bim Schära auf 2201m und erreichen nach einem weiteren Kilometer den Grüensee.

Wir überqueren den Bach und gehen auf einem guten Wanderweg hinauf und hinauf zum Sertigpass. Hier oben geniessen wir die herrliche Aussicht, zurück ins Chüealptal und voraus auf die Gletscher, und wenn wir genau beobachten, sehen wir am Horizont bereits die moderne Keschhütte SAC. Es gibt einen direkten Weg hinunter in Richtung Keschhütte, wir jedoch machen den kleinen Umweg von rund 500m zu den Seen. Auf dem Sertigpass halten wir eher rechts und folgen den Wegweisern "Lai da Ravais" und "Bergün". Dieser kleine Umweg hat sich tatsächlich gelohnt, wir sehen zwei wunderschöne, tiefblaue Bergseen und wer nicht ganz so heikel ist, gönnt sich ein erfrischendes Bad.

Wir verlassen den Lai da Ravais, wandern in südöstlicher Richtung, entlang dem Bach „Ova Sartiv“ und erreichen nach rund 2km eine Weggabelung Punkt 2397m.Wir folgen weiter dem Wegweiser „Keschhütte“, aber hoppla, nicht zu schnell angehen, wir haben immerhin nochmals eine Höhendifferenz von rund 250m zu bewältigen, bis wir die schöne SAC-Hütte Keschhütte erreichen.
 


Gasthäuser und Links:


Sertigpass

Lai da Ravais

Wollgras am Seelein

Keschhütte


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5. Tag: 5h, aufwärts 100m, abwärts 950m - T 2
Route: Keschhütte 2630m - Punkt 2397m - Alp Funtauna 2192m - Susauna 1682m - S-chanf 1690m

Von der Keschhütte wandern wir denselben Weg zurück, rund 2km, wie wir gestern gekommen sind. Bei Punkt 2397m folgen wir dem rechten Weg über die Weiden, überqueren den Bach und erreichen auf einem gemütlichen Weg nach weiteren 3km die Alp Funtauna.

Von hier aus können wir den Weg nicht mehr verfehlen, immer auf der Alpstrasse entlang, mal links, mal rechts des tobenden Baches, bis wir langsam „genug“ haben vom hinunterwandern. Vor uns sehen wir den kleinen Weiler Susauna, wo wir ein gemütlches Restaurant antreffen (Ustaria da Susauna). In der Gartenwirtschaft konnten wir uns gut erholen, so dass wir getrost den Rest unserer Wanderung unter die Füsse nehmen können.

Vom Restaurant aus wandern wir der „Haupstrasse“ entlang, halten rechts, dem Wegweiser „S-chanf“ folgend. Aufgepasst: nach dem Pferdegehege dürfen wir den Wegweiser rechts in den Wald hinein nicht verpassen. Auf einem schönen, weichen Waldweg, er ist markiert, geht es rund 50m hinauf und nach rund 1km sehen wir in der Ferne links unter uns die Militärkaserne und vor uns S-chanf.

Da wir die Gegend bereits von früher kennen, als wir die Via Engiadina abgelaufen hatten, nehmen wir den nächsten Zug der Rhätischen Bahn und fahren nach "Bernina-Häuser", resp. Bernina Suot. Ein sehr schön renoviertes Hotel im typischen Engadinerstil aus dem 16. Jahrhundert.

Gasthäuser und Links:

  • Susauna: Ustaria da Susauna, Tel. 081 854 26 88
  • Tourismus Oberengadin: http://www.engadin.stmoritz.ch, Tel. 081 830 00 01
  • Tourismus Pontresina: http://www.pontresina.ch, Tel. 081 838 83 00
  • Tipp: Wer die ganze Strecke zu Fuss bewältigen will, wandert 2 km von S-chanf nach Zuoz, weiter auf der Via Engiadina bis Samedan (8.Etappe) = 5h15, quert dann nach Pontresina und steigt auf schönen Wanderwegen Richtung "Berninapass" bis Bernina Suot (4 h).
  • Via Engiadina - Engadiner Höhenweg
  • Poschiavo - Alp Grüm - Hospiz Bernina - Bernina Suot - Morteratsch - Pontresina, 2-Tageswanderung Nr.4
  • Wanderkarte 1:50'000 Blatt 258T Bergün, bei http://www.wandern.ch oder https://shop.swisstopo.admin.ch/
  • Wanderland-Karte mit eingezeichneter ViaValtellina Nr.30

  • 6. Tag: Ruhetag

    Hier einige Vorschläge, was an einem Ruhetag während einer verlängerten Tourenwoche alles „angestellt“ werden kann. Nebst ausschlafen, Füsse pflegen, Wäsche waschen stehen bei uns folgende Möglichkeiten im Vordergrund:

    Ein wirklich sich lohnender Ruhetag!

    Gasthäuser und Links:


    Morteratschgletscher und P.Bernina

    Piz Palü, Blick von der Diavolezza

    Steinmännchen auf Munt Pers

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    7. Tag: 4 ½ h, aufwärts 100, abwärts 400m  -  T 2
    Route: Station Berninahospiz 2259m - Punkt 2328m - La Motta 1938m - La Rösa 1871m - Salva 1757m - Salina 1892m - Lago Saoseo 2028m - Rif. Saoseo 1986m

    Gut ausgeruht steigen wir gegenüber dem Gasthaus Berninahaus in die Rhätische Bahn, welche wir der Bahnstation Bernina Ospizia verlassen.

    Wir steigen zehn Minuten hinauf zum Albergo Ospizio Bernina an der Passstrasse und folgen ihr 500m in östlicher Richtung, bis wir den Punkt 2328m erreichen und gleichzeitig hinunter in Richtung Puschlav sehen. Auf der rechten Strassenseite sind die Wegweiser angebracht.

    Wir nehmen den linken Wanderweg in Richtung "La Motta" und "La Rösa". Bei guter Sicht ist es kein Problem, den Weg durch das Unterholz zu finden, bei schlechter Sicht ist es vorteilhaft, sich bis La Motta in der Nähe der Passstrasse zu halten. Ab La Motta führt ein gut bezeichneter, breiter Wanderweg nach La Rösa (Restaurant, Hotel).

    Bei La Rösa überqueren wir auf einer breiten Brücke den „Poschiavino“ und folgen immer den Wegweisern „Camp“, denn unser Endziel liegt im Val da Camp. Durch einen schönen, lichten Wald erreichen wir Salva, wo wir auf der Naturstrasse rund 1200m weitermarschieren. Wir erreichen Salina und folgen dem Wegweiser, rechts, nach Saoseo 1973m. Wir wandern durch eine wunderbare, verwunschene Gegend mit Wald, Moor, Bächlein und Tümpel. Schon bald ist der Wegweiser mit "Lago Saoseo" angeschrieben. Und plötzlich ist er da, in einer ganz phantastischen Farbe, eingeschlossen vom Wald, der Saoseo-See.

    Vom Lago Saoseo wandern wir über viele Baumwurzeln, auf und ab in rund 15 Minuten zu unserem Tagesziel: Rifugio Saoseo  CAS. 

    Gasthäuser und Links:


    Val da Camp

    Saoseo-See

    Fenster der Saoseo-Hütte
    Capanna Saoseo, Juli 2013
    Rifugio Saoseo
    Variante mit Übernachtung im Rifugio Federico

    Wer vom Lago Saoseo über den Pas da Val Viola nach Italien wandern möchte, findet dort eine neue Hütte:

    "Vom Rif. Viola (Polentahütte) auf der italienischen Seite des Pas da Val Viola wandert man noch leicht abwärts und erreicht in rund 1 Stunde die empfehlenswerte, vor 7 Jahren neu erbaute Hütte, Rif. Federico CAI, Tel. 0039 340 468 00 54. Die Hütte weist 30 Betten (mit Duvets) auf, unterteilt in 6 und 8 Bett-Zimmer mit schöner Dusche. (Rif-Saoseo - Rif Federico rund 4 1/2 bis 5 Stunden).

    Eigentlich wollten wir auf dem selben Weg wieder zurück in die Schweiz und nach Sfazu hinuntersteigen. Der Regen war recht intensiv und so entschieden wir uns, möglichst schnell den öffentlichen Verkehr zu erreichen. Arnoga (rund 2 Stunden ab Rif Federico) sind einige wenige Häuser auf der Route Bormio - Livigno. Dort haben wir dann den Bus erreicht, hatten Glück, wir mussten nur 10 Minuten warten und fuhren für wenig Geld 2 Stunden lang nach Tirano für € 7.--. Ruedi Flueler, August 2011"





    8. Tag: 5 ½ h, aufwärts 150m, abwärts 1100m  -  T 2
    Route: Rif. Saoseo 1986m - Aurafreida 2116m - Urezza 1528m - Curvera 1299m - Poschiavo 1014m

    Vom Rif. Saoseo wandern wir die Kiesstrasse hinunter, nur 300m, und überqueren bei der zweiten Brücke bei einigen Häusern den Bach nach links und folgen den Wegweisern "Aurofreida". Erneut bewundern wir die wunderschöne Landschaft, der herrliche Wanderweg schlängelt sich langsam das Tal hinunter, bis uns eine Weggabelung mit Wegweiser links den steilen Hang hinaufführt.

    Wir gewinnen im Wald stetig an Höhe und erreichen nach einer halben Stunde eine grosse Waldlichtung. Der Weg führt uns über eine schöne Alpwiese, wo wir nach rund 1km die verstreuten Häuser und Ställe von Aurafreida erreichen. Auf dieser Alpstrasse geht es für heute nur noch bergab. Kurz vor Urezza ist in einer S-Kurve eine „Bühne“ gebaut worden. Ein idealer Picknickplatz mit einer herrlichen Aussicht auf die andere Talseite, wo wir die Rhätische Bahn beobachten können, wie sie sich den Weg hinauf oder hinunter sucht und wieder in einem Kehrtunnel verschwindet.

    Altstadt von
                Poschiavo, 2023Wir passieren Urezza und auch Curvera und achten, obwohl wir vom Strassentippel etwas nachlässig geworden sind, auf den langersehnten gelben Wegweiser, welcher uns auf einem Wanderweg hinunter ins Zentrum von Poschiavo führt. Unser Hotel befindet sich nach dem Zentrum in Richtung Le Prese auf der linken Seite.
     


    Gasthäuser und Links:


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    9. Tag: 4h25, aufwärts 1050m, abwärts 270m  -  T 2
    Route: Poschiavo 1014m - Cologna 1111m - Barghi 1412m - Bosch Vegl 1840m - Calcherin1787m - San Romerio 1793m

    Vom Albergo Croce Bianca, wo wir ausserordentlich gut aufgehoben waren, folgen wir dem Wegweiser nach Cologna. Wir folgen der Autostrasse den Hang hinauf und 150m nach der Kirche, sehen wir den Wegweiser "Romerio".

    Wir verlassen die Autostrasse und wandern gemütlich in derselben Richtung auf dem schönen Weg weiter. In südlicher Richtung steigen wir dem Hang entlang, meist durch den Wald, bis wir bei Barghi auf eine Alpstrasse stossen. Wir folgen dieser Alpstrasse weiter in südlicher Richtung, das Tal hinein. Ab Barghi gehts links hinauf bis 1840m (der alte Weg ebenaus ist wegen Erdrutschen gesperrt). Via Bosch Vegl gelangen wir zum Wegweiser Calcherin. Ab hier bequemer Weg nach San Romerio. Eine sehr schöne und gepflegte ehemalige Maiensäss, welcher Gino Bongulielmi mit sehr viel Arbeit und Liebe restauriert hat. Wir finden hier nicht nur Doppelzimmer oder Massenlager, eine feine Küche, aber auch sehr viel Gastfreundschaft und.... eine Wunderaussicht hinunter ins Puschlav..

    Variante 1
    Von Poschiavo wandern wir – wie oben beschrieben - nach Cologna und folgen dort weiter hinauf der Autostrasse Bei der dritten S-Kurve geht rechts eine beschilderte Alpstrasse weg, welche uns ebenfalls - wie oben beschrieben - nach Barghi führt. Von Barghi folgen wir dem oben beschriebenen Wanderweg.

    Variante 2
    Wenn es im Süden einmal regnet, dann regnet es richtig. Die Wetterprognose waren auf den Mittag bedeutend besser, so entschieden wir uns das schöne Angebot von Herrn Zanolari sen., den Inhaber des Albergo Croce Bianca, uns mit dem Bus etwas weiter als Viano zu fahren. Das kleine Entgelt bezahlten wir ihm gerne, so mussten wir - via Brusio über Viano - nur noch 1 ½ Stunden bis nach San Romerio im Regen wandern. Es gibt aber auch einen Ruftaxi (Postauto auf Abruf) von Brusio über Viano nach Piaz Tel. 0800 126 126.

    Gasthäuser und Links:

    Wegweiser Poschiavo
    Wegweiser Poschiavo
    Aussicht von
                    Barghi; unten der Lago di Poschiavo; 2013 2023
    Blick auf den Lago di Poschiavo

    San
                        Romerio oberhalb Poschiavo
    San Romerio
    San Romerio und
                  Gasthaus
    San Romerio

    Blick auf RhB Brusio

    10. Tag: 4 ½ h, aufwärts 100m abwärts 1350m - T 2
    Route: San Romerio 1793m - Piaz 1678m - Viano 1281m (1h30) - La Dogana 1381m - Roncaiola 802m - Tirano 436m (3h)

    Uns hat es in San Romerio sehr gut gefallen, wir verlassen jedoch bei herrlichem Wetter und stahlblauem Himmel diesen schönen, geruhsamen Ort und marschieren der Alpstrasse entlang nach Piaz und weiter nach Viano. Dort folgen wir der Autostrasse in gleicher Richtung weiter, steigen leicht auf und erreichen bei 1387m La Dogana, das ehemalige Zollhaus. Von hier aus führt uns der Wanderweg in gleicher Richtung, südlich, weiter bis zu einem kleinen Weiler Palü.

    Nun folgen wir den italienischen Wegweisern und benützen den rechten Weg in Richtung "Roncaiola" (nicht Madonna di Tirano). Immer wieder kommen und gehen kleine Wege von und zu unserer Route, wir bleiben stur auf  "Roncaiola" fixiert, betrachten aber auch zwischendurch die schönen Steinmauern, die Stadt Tirano unter uns und das herrliche Veltlin. Bei der Kirche von Roncaiola steigen wir die Treppe hinunter, durch eine schmale Gasse und geniessen die letzten Höhenmeter durch die Rebberge, bis wir an der „Adda“ über die Brücke in die Altstadt von Tirano eintauchen.
    Der Bahnhof befindet sich rechts in westlicher Richtung, rund 10 Gehminuten.

    Gasthäuser und Links:


    Palü-Gletscher, rechts S.Romerio

    Weg nach Tirano

    Blick auf Tirano

    Roncaiolo

    feine Traube ob Tirano
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    Dokumentation

    Selbstverständlich können Sie diese Route auch selbst planen und organisieren. Zu einigen Etappen gibt es Links zu detaillierten Wegbeschreibungen, andere finden Sie im Internet.


    Links


    Trekking-Touren in Graubünden



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