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| Die einzelnen Etappen |
Digitale Karte unter "Wanderland", Helvetia-Weg |
Hinreise: Bahn nach Rorschach Hafen(Fahrplan)
Hinweis: Da wir zu Beginn nur die Etappenorte kannten (der Wanderführer war noch nicht erschienen), wanderten wir teilweise andere Varianten als im Buch.1. Tag, Rorschach - Trogen: 5.40 h, 17.8 km
April 2004.

In
der Unterführung des Bahnhofs Rorschach gehen wir bergseitig
zum Wegweiser Richtung "Heiden / Alpenpanoramaweg Nr.3", der uns parallel
zu den Geleisen der Strasse entlang in einer Viertelstunde nach Wiggen
führt. Auf Quartierstrassen und Kieswegen gehts nun bergauf Richtung
"Wartensee". Wir kommen am Schlossgut Wiggen vorbei, gehen kurz
auf dem Trottoir zur Busstation "Bernerhüsli", wo rechts der Weg weiter
bergan führt. Wir unterqueren die Autobahn und gelangen 10 Minuten
später zum Schloss Wartensee,
das heute als Tagungszentrum benützt wird (Wartensee ist auch eine
Haltestelle der Bahnstrecke Rorschach - Heiden). Es lohnt sich, die Parkanlage
in einem 10-minütigen Umweg zu besichtigen, schon wegen der wunderschönen
Aussicht auf den Bodensee. Das Schloss Wartensee ist heute ein Tagungszentrum
mit Restaurant.

An
der Strasse gegenüber dem Schlossgarten befindet sich der gelbe
Wegweiser. Wir verlassen nun den "Rheintaler Höhenweg", dessen Route
wir bisher teilten, und wandern auf verschlungenen Pfaden bergauf, zuerst
durch eine Wiese, dann durch den Wald. Bei Verzweigungen der Nr.3 und den
Pfeilen "Heiden" (kürzeste Variante) folgen; wir wandern eine Weile
parallel zum Trassee der RHB. Immer wieder wird der Blick frei auf den
Bodensee bis nach Deutschland und Österreich. Im Raum Wienacht-Tobel
ist
der bisherige direkte Weg durch die Wiese gesperrt; wir beschreiten die
Rechtskurve auf der Strasse und finden die Fortsetzung des Wanderwegs beim
Hildegard-Zentrum (Zeitangabe "Heiden 2.30 h" ist falsch). Eine Treppe
führt uns zu einem neueren Quartier, durch das wir an den schattigen
Picknickplatz
(mit Feuerstelle) am Waldrand gelangen.
Auf schmalen Wegen wandern wir nach Wienacht und finden beim Dorfbrunnen den Wegweiser Richtung "St.Anton/Heiden". Beim Punkt Helvetia gehts über die Kuppe zu einem traumhaften Hangweg der Höhenkurve entlang. Auf Wiesen- und Waldwegen kommen wir in ein wildes Tobel, wo die gestürzten Bäume kreuz und quer über dem Bach liegen. Wir überqueren ihn auf zwei Brücken und gelangen bei einer weiteren Feuerstelle aus dem Wald und an den Dorfrand von Heiden. 10 Minuten später mündet die Quartierstrasse in den Lindenplatz (Bushaltestelle) ein, und nach weiteren 10 Minuten, der Kurpromenade entlang, gelangen wir zum Postplatz Heiden. Die vielen Gasthäuser und Läden verlocken zum Rasten. Ab Heidenschlägt der Wanderführer die Route über den Kaienspitz nach Trogen vor.

Vom
Dorfplatz in Trogen wandern wir bergauf Richtung "Gäbris/Gais"
- wir folgen bis zum Gäbris dem "Meteo-Wanderweg",
wo auf Schautafeln allerhand Interessantes zum Wetter erklärt wird.
Nach einer Viertelstunde kommen wir am Kinderdorf
Pestalozzi vorbei; das Teersträsschen wird zur Naturstrasse und
führt uns über Wiesen zur Wirtschaft Sand. Weiter über
die
Hohe Buche (Restaurant Höchi Bueche), Bühler,
Saul
und
Studen nach Appenzell.
Oberhalb vom Bahnhof Urnäsch folgen wir dem Wegweiser Richtung "Tüfenberg/Hochhamm". Entweder rechts (steiler Pfad) oder links von der Bäckerei (Tüfenbergstrasse) steigen wir zum zum oberen Dorfrand hinauf. Nach einer Viertelstunde, beim Wegweiser Blatten,
Variante: Beim Wegweiser Blatten rechts am Haus vorbei finden wir einen neuen Wegweiser, ebenfalls Richtung "Hohchamm". Der schöne Wiesenpfad ist nach 5 Minuten aber bereits zu Ende, geteert gehts 30 Minuten bis zum Waldrand auf 1060 m hinauf. Ein Waldweg führen dann rechts um die Bergkuppe herum zur Fohlenweid. (siehe Online-Karte htttp://www.mapplus.ch )folgen wir für eine weitere Viertelstunde der Tüfenbergstrasse bis Eggli, wo der Wanderweg rechts abzweigt. Fünf Minuten später gehts links zum Wald hinauf. Der Wegverlauf durch die anschliessenden Weiden ist zu dieser Jahreszeit etwas unklar - teilweise liegt Schnee, Markierungspfosten liegen am Boden. Wir queren zum Bauernhaus, wandern dort halbrechts und dann steiler zur Waldschneise hinauf. Im Gehölz wird der Pfad deutlicher. Rechts oben übersteigen wir einen Hag und werden dann auf verschlungenen Pfaden durch den Wald geführt. Beim Bauernhaus Fohlenweid, nun wieder auf offenem Feld, treffen wir auf den Waldhöhenweg, der von Zürchersmühle her kommt.
Ebenaus gehts nun zum Hof Tüfenberg und dort nach links zur Wirtschaft Tüfenberg. Wenn sie offen ist, lohnt es sich, hier den Durst zu löschen; fast scheint es, als sei hier die Zeit stehen geblieben! Hier beginnen wir mit dem steilen Aufstieg, zuerst über die (zur Zeit noch tief verschneite) Wiese, dann durch den Wald, immer dem Grat entlang. Auf dem Gipfel des Hochhamm geniessen wir die Aussicht: unter uns liegt Schönengrund, auf der andern Seite sehen wir die Hochalp, den Kronberg, dahinter den Säntis. Noch 10 Minuten dem Grat entlang bergab, und wir sitzen in der gastfreundlichen Wirtschaft Hochhamm, wo wir uns stärken.
Auf
schönsten Wiesenwegen wandern wir weiter auf dem Bergkamm, zuerst
bergab, dann über längere Zeit bequem auf der Höhenkurve
- Wandergenuss pur! Bis kurz nach Chäseren, wo wir Toggenburger
Boden betreten, gehts immer in die gleiche Richtung; sämtliche Abzweigungen
seitlich ins Tal ignorieren! Bei der Starkstromleitung müssen wir
für 10 Minuten einem Strässchen folgen; kurz nach einem Bauernhaus
gehts nach links über die Weiden direkt nach Bächli hinunter
(Laden und Restaurant). Weiter über Harzenmoos und Schwandsbrugg
nach Hemberg.
Gewandert: April 2004.
In Hemberg folgen wir dem Wegweiser "Scherrer" bergab (gut auf Markierungen achten!) zum Rohr. Schöner Wiesenpfad nach Niederwil, wo wir links in den Jakobsweg einmünden. Ihm folgen wir für die nächsten Stunden. Ein Teersträsschen führt uns zum Scherrer und zum Hotel Churfirsten. Traumhafte Lage. Hier möchte man bleiben!
Abstieg über Wiesen nach Eschenberg. 300 m Teersträsschen, dann rechts und auf schönsten Wiesenpfaden nach Tüetlisberg (Bus), dem Waldrand entlang bis zum Wegweiser: Zwei Varianten nach Wattwil! Hier ist es empfehlenswert, dem "Jakobsweg" nach rechts zu folgen. Bergab gehts zur Brücke am Thurpark und von dort geradeaus in 5 Minuten zum Bahnhof Wattwil.
Beim Bahnhof die Unterführung benützen und zur Burgruine den schmalen Pfaden der "Alpenlandroute" folgen.
Variante: Der Jakobsweg macht einen Umweg über das Frauenkloster und trifft kurz vor der Ruine Iberg wieder auf die "Alpenlandroute".Ab der Ruine Iberg können wir links der Höhenkurve entlang durch die Bauernhäuser hindurch und parallel zur Teerstrasse auf Feldwegen zum Waldrand gelangen, wo der Jakobsweg einmündet (er folgt der Teerstrasse). Am Waldrand links bergauf, die Strasse später nochmals abkürzen!
Beim Wegweiser Hint.Laad
beginnt die Teer- und Betonstrecke via Heid, Cholloch (Schiessanlage)nach
Bodenwis
teilweise Beton mit Wanderspur.
Wer in Ricken übernachten
will, erreicht es in weiteren 25 Minuten.
Wegbeschreibung
Ab Oberricken marschieren wir weiter nach Walde. Der Strasse entlang bis Widen, dort auf Wanderweg (kurz sehr schön) bergab nach Rüeterswil. (Restaurant und Kapelle). Hier folgen wir dem Wegweiser Richtung "Goldingen". Via Feldli und Goldinger Bach steigen wir nach Goldingen auf. Nach Escheltschwil folgt ein schönes Wegstück dem Neuhüsler Tobel entlang zur kleinen Kapelle bei Neuhaus, wo wir uns entscheiden müssen:
Wegbeschreibung
In Schmerikon biegen wir rechts ab zum Uferweg (Veloweg), der meist zwischen See und Bahnlinie verläuft. Über Bollingen, an der Kapelle St.Meinrad und am Kloster Wurmsbach vorbei gelangen wir zur Hochzeitskapelle Busskirch.Die Strecke (grösstenteils Natursträsschen, Radweg) führt dem See und ist mit Kinderwagen begehbar. Abwechslungsreicher ist der Jakobsweg, der ab Neuhaus via Goldberg, Eschenbach und Jona ebenfalls nach Rapperswil führt. Während des Sommers besteht eine Schiffsverbindung zwischen Schmerikon und Rapperswil.
Herrliche Ausblicke auf den See, aber auch zum zackigen Mürtschenstock und zu den umliegenden Bergen wechseln sich ab, während der ebene Weg eher langweilig ist. An Sonntagen ist er bevölkert von Spaziergängern, Velofahrern und Familien mit Kinderwagen.
Beim Freibad Stampf überquert man die Jona und wandert weiter dem Seeufer entlang. Kurz vor dem Bahnhof Rapperswil kommen wir am Kinderzoo des Zirkus Knie und am Technikum vorbei .
Wegbeschreibung
Variante via Egg (weniger
Hartbelag): 5.10 h, aufwärts 670 m, abwärts 200 m:
Route: Rapperswil 410m - Hurdensteg
- Pfäffikon 412m (1.10 h) - Luegeten 595m (0.40 h) - St. Meinrad (1
h) - Kloster Einsiedeln via Egg (2.20 h) - Bahnhof Einsiedeln (0.10 h)
Ab Rapperswil gibt es zwei Wege zum berühmten Hurdensteg: entweder unter der Bahnhofunterführung hindurch oder von der Klosterkirche her auf dem Jakobsweg kurz dem See entlang zum Damm und dort durch die Unterführung. Auf dem Holzsteg, der speziell für die Jakobspilger gebaut wurde, gelangen wir nach Hurden auf der anderen Seite des Obersees. Ein neuer Kiesweg leitet die Wanderer dem Geleise entlang zur Hauptstrasse Rapperswil-Pfäffikon.
Neu gibt es einen schönen Seeweg abseits der Strasse. Auf der andern Seite der Hauptstrasse wandern wir in Seenähe durch das schöne Naturschutzgebiet Frauenwinkel bis zum Bahnhof von Pfäffikon. Dort unterqueren wir die Geleise, folgen dem Jakobsweg über die Fahrstrasse und gehen links am Kebab-Stand vorbei durch die Schmidegasse und die Oberdorfstrasse bis zum Oberdorf von Pfäffikon. Hier steigen wir auf dem Treppenweg bergauf, und bald bietet sich ein schöner Blick zurück auf den See. Auf schmalen Pfaden und vielen Treppen gelangen wir direkt zum Gasthaus Luegeten, das auf einer einzigartigen Aussichtsterrasse thront. Bei schönem Wetter in der Gartenterrasse einkehren ist wie Ferien!
Ab Luegeten folgt der Jakobsweg für 5 Minuten der Etzelstrasse (Vorsicht!). Bei der Linkskurve beginnt ein schöner, treppendurchsetzter Pfad steil durch den Wald hinauf; ein paar Mal kreuzen wir die Fahrstrasse, einmal ist der Wegweiser hinter Baumstämmen versteckt, doch die Markierungen führen uns sicher auf separatem Weg bergauf. Bei einer schönen Waldlichtung treffen die beiden Jakobsrouten von Romanshorn und Rorschach aufeinander. Die letzten Kurven der Fahrstrasse abkürzend, gelangen wir schliesslich zum Etzelpass mit der St.Meinradskapelle und dem gleichnamigen Gasthaus.
Varianten:Länger, aber noch schöner ist die die Route über "Egg". Links an der St.Meinradskapelle vorbei steigen wir 5 Minuten auf eine Anhöhe, wo wir eine grandiose Aussicht geniessen: auf der einen Seite sehen wir den Zürichsee, auf der andern den Sihlsee; von den Mythen bis zum verschneiten Glärnisch blicken wir auf das Bergpanorama. Wir folgen dem Teersträsschen (Bauernlehrpfad) nach rechts bis zum nächsten Bauernhaus (5 Min.). Der gelbe Wegweiser an der Lehrtafel weist uns nach rechts. Ein schmaler Pfad schlängelt sich durch Weiden und blumenreiche Magerwiesen bergab; unten gehts dem Hang entlang nach Egg.
Jakobsweg: Der direkte Pilgerweg führt von St. Meinrad via "Tüfelsbrugg" (0.15 h) und Galgenchappeli nach Einsiedeln (1.35 h); leider ist er grösstenteils geteert. Besser ist der Vorschlag von Trans Swiss Trail, 1 km nach der Teufelsbrücke die Fahrstrasse zu verlassen und beim Wegweiser 'Einsiedeln / Strandweg" nach links abzuzweigen, wo der Weg auf folgende Route trifft.
Hinter der Kirche von Egg steigt ein schöner Wiesenpfad zum Ruhebänklein auf; das Kreuz ist von weitem zu sehen. Oben befinden wir uns im Moorgebiet Roblosen, wo früher Torf gestochen wurde. Beim Wegweiser Hirzenstein mündet der Weg von der Teufelsbrücke her in unsere Route. Wir folgen dem Wegweiser "Einsiedeln / Strandweg" und werden auf verschlungenen Pfaden das Naturschutzgebiet geführt. Eine Viertelstunde nach "Hinzenstein" heisst es aufpassen: ein unscheinbarer Pfeil an einem Schopf führt uns nach links auf Wiesenspuren zum Strandbad am Sihlsee hinunter.
Am Uferweg entlang wandern
wir zur Staudammbrücke. Nach der Überquerung des Dammes folgen
wir der Fahrstrasse links bis zur Abzweigung mit dem Wegweiser 'St. Benediktsweg'.
Dieser St. Benediktsweg führt uns auf Nebenwegen zur berühmten
barocken
Klosterkirche von Einsiedeln. Nach der Besichtigung
(um 16.30 Uhr wird das Salve Regina gesungen) und einem eventuellen Spaziergang
durch die Pferdestallungen bummeln wir in 10 Minuten an den vielen Läden
vorbei zum Bahnhof Einsiedeln.
Gewandert: April 2004
Gasthäuser
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- Webcam
Einsiedeln |
Tipp:
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Beim Bahnhofkiosk in Einsiedeln folgen wir dem Wegweiser Richtung "Chatzenstrick", der Spitalstrasse entlang, am Rest. Rosengarten vorbei und auf der Chatzenstrickstrasse bis zu einer Ruhebank. Dort nach links auf schönem Wiesenpfad zum ehemaligen Restaurant Chatzenstrick hinauf - fünf Minuten später stehen wir auf der Passhöhe Chatzenstrick und wandern auf breiter Kiesstrasse bergab. Die Wirtschaft Schlüssel ist noch in Betrieb, nicht aber das Rest.Bahnhof/Reitstall auf der Dritten Altmatt.
Wir folgen weiter dem "Pilgerweg Einsiedeln" über die Ebene des geschützen Hochmoors (die Abzweigung halbrechts nicht beachten!) und beginnen beim Bibersteg mit dem Aufstieg Richtung "St.Jost". Auf schmalen Pfaden (nach der Überquerung einer Strasse 50 m links versetzt) steigen wir bergan: zuerst durch Wiesen und ein Waldstück, dann wieder durch schöne Wiesenpfade. Ruhebank mit schönem Blick auf das Hochmoor. Bei einem Schopf gehts rechts hinauf in den Wald. Steiler Aufstieg im Wald.
| Bei der hübschen St.Jost
Kapelle lohnt sich eine Rast - viele Pilger lassen es sich nicht nehmen,
mit dem Strick die Glocke erklingen zu lassen. Die früher bewartete
Hütte nebenan ist zur Ruine abgebrannt. Oberhalb der Kapelle befindet
sich ein grosser Spiel- und Picknickplatz.
|
In Mattli führt uns ein Wiesenpfad zum Chefibach und weiter auf Fahrsträsschen nach Oberhaltenbühl. Bis Grund folgen wir dem Strässchen nach Gruben, dort der Grubenstrasse und Erlibergstrasse entlang nach Erliberg. Bei der Sprachheilschule steigt die Route kurz an und führt bei der Verzweigung nach links an der Klinik Adelheid vorbei. Fünf Minuten später folgen wir dem Wegweiser nach Unterägeri, wo Bushaltestelle und viele Einkehrmöglichkeiten um die Kirche herum gruppiert sind.
Gasthäuser
Bei der Bushaltestelle Unterägeri (Konditorei/Café) folgen wir den Pfeilen "Boden/Brunegg/Zug" aus dem Dorf hinaus. Auf Nebenstrassen marschieren wir am "Landgasthof zum Schützen" vorbei zur Informationstafel "Walking Trail" beim Schützenstand und Wegweiser Boden. Bis zur "Brunegg" können wir fast durchwegs dem kürzlich eröffneten "Walking Trail Nr.3" folgen.
Kurz nach nach Überquerung der Brücke beginnt ein Naturweg, zuerst dem Waldrand entlang, dann durch schöne Riedwiesen. Beim Wegweiser Hünggi folgen wir 8 Minuten einem Teersträsschen, das wir bei der Rechtskurve verlassen. 5-minütiger Fusspfad durch die Wiese zum Waldrand: Hier steht etwas versteckt der Wegweiser Zigermoos (der Walking Trail macht hier einen Umweg). Der Wanderweg quert auf schmalen Wurzelpfaden ein Waldstück, führt an einer Lichtung mit Feuerstelle vorbei und vereint sich wieder mit dem Walking Trail.
Beim Wegweiser Unter Brunegg folgen wir für eine Viertelstunde dem Zugerberg-Fahrsträsschen: vorbei an der gemütlichen Gartenwirtschaft Brunegg bis hinauf zum Waldeingang. Hier verlassen wir Strasse und Walking Trail und wenden und nach rechts Richtung "Zug". Zehn Minuten später trennen sich die Wege; unsere Route führt ebenaus durch Kuhweiden zur oberen Brunegg; dort halbrechts auf Wiesenpfaden zum Betonsträsschen, dem wir bergab 150 m bis zum Urihof folgen (sämtliche Abzweigungen sind perfekt signalisiert).
Neben dem Bauernhof Urihof führt ein schmales Weglein bergab; wir sehen über das Lorzetobel und Richtung Baar. Nach Überquerung der Fahrstrasse kommen wir am Bilgerihof vorbei, ein schönes altes Zugerhaus. Kieswege, die nach Steren recht steil werden, führen durch ein Waldstück zur sehenswerten St.Verena Kapelle hinunter (alte Votivtafeln!).
Der schönste Weg nach
Zug folgt nun dem Kreuzweg Richtung "Altstadt". Nach 10 Minuten
erreichen wir auf einem Wiesenpfad den Wegweiser Rägeten am
Zuger Stadtrand. Vorbei an imposanten Gebäuden und alten Mauern (Kloster
St.Michael, Stadtkirche, Stadttürme) gelangen wir direkt in die hübsche
Altstadt
von Zug (Tipp: Kafi fertig und Zuger Kirschtorte). Entweder auf
der "unteren" oder "oberen Altstadt" bummeln wir zur Schiffanlegestelle,
von wo der Bahnhof in 5 Minuten erreicht werden kann.
Gewandert Mai 2004
Gasthäuser
11. Tag, Zug - Meierskappel:
3.15 h, aufwärts 80 m
12.4 km, davon 8 km Hartbelag
Zug 413m - Strandbad - Brüggli
(0.30 h) - Alpenblick (0.20 h) - Schloss St.Andreas - Cham 418m (0.30 h)
- Chämleten - Dersbach - Zwijern - Buonas 430m (1.10 h) - Brüglen
465m (0.25 h) - Meierskappel 497m (0.20 h)
Hinweis: Bequeme Strand- und Parkwanderung mit Badegelegenheit. Im zweiten Teil viel Hartbelag. Kirschbäume! (Kirschenernte 1.Hälfte Juli).Von der Schiffanlegestelle Zug schlendern wir durch den Park am See entlang zum Strandbad. Nach einem kurzen Strassenstück folgt die Route für 1 km dem Veloweg am Bahndamm entlang. Bei der Einmündung der Lorze, vor dem Campingplatz, beginnt ein schöner Abschnitt direkt am See, mit Picknickplätzen, Feuerstellen Spielwiesen und Badeplätzchen, teilweise mit kleinem Sandstrand. Besonders schön ist es im Uferwald und Naturschutzgebiet nach dem Brüggli. Ein Kiesweglein führt später dem Bahndamm entlang, vorbei an der Haltestelle Alpenblick zum Strandbad von Cham. Die Schlossanlage am See ist in Privatbesitz und muss auf einem Strässchen (250 m) umgangen werden.
Gewandert Anfang Juli 2004
In der Nähe der Schiffanlagestelle Cham betreten wir den traumhaft schönen Seepark mit den riesigen Rhododendron, den exotischen Bäumen, mit Spielplatz und der berühmten Villette, die heute Ausstellungen und ein Parkrestaurant beherbergt. Neben der Villette befindet sich der Bahnhof von Cham.
Die Etappe von Cham bis Buonas folgt dem Veloweg und ist fast durchgehend geteert, aber verkehrsfrei. Zwischen See und Weg liegen Villen oder Naturschutzgebiet. Kurz vor Buonas gibt es eine Übernachtungsmöglichkeit "Schlafen in der Trotte"; hier geniesst man ausser Kuhglocken absolute Ruhe. Bei der Kapelle von Buonas verlassen wir den Zugersee und gehen rechts zur Hauptstrasse hinauf. Nach der Überquerung der Strasse gehts in gleicher Richtung durch neue Quartiere. Unter einem der vielen Kirschbäume steht "Kirschen zum Selberpflücken, Fr. 2.50/kg", was wir uns nicht entgehen lassen. Beim Ruhebänklein folgen wir dem Wegweiser "Meierskappel", und für ein kurzes Stück dem Waldrand entlang haben wir endlich wieder Naturbelag unter den Füssen.
In Brüglen den Pfeil "Meierskappel Bahnstation" nicht beachten! Wir überqueren Bahngeleise und Autobahn und folgen dem Strässchen bergauf ins Dorf Meierskappel (im Landgasthaus Strauss wurden wir rasch und freundlich bedient).
Gasthäuser
12. Tag, Meierskappel
- Luzern: 5.30 h, aufwärts 520 m, abwärts 580 m
18.3 km (davon 7 km Hartbelag)
Meierskappel 497m - Obertal 630 m (0.25
h) - Michaelskreuz 795m (0.35 h) - Schiffmannshof (0.20 h) - Hof Fusterli
787m (0.20 h) - Udligenswil 621m (0.25 h) - Stegmatt 550m (0.20 h) - Adligenswil
534m (0.40 h) - Talacheri - Dietschiberg 629m (0.40 h) - Utenberg 550m
- St.Anna (0.20 h) - Bahnhof Luzern 435m (0.35 h
Abkürzungsmöglichkeit:
Bus Klinik St.Anna - Bahnhof Luzern
Von der Bushaltestelle Meierskappel gehts auf dem Strässchen links an der Kirche vorbei bergauf Richtung "Michaelskreuz". Auf der Anhöhe folgen wir dem Strässchen nach rechts. Hinter dem Bauernhaus Obertal beginnt ein schöner Wiesenpfad; immer wieder geniessen wir freie Blicke auf Zugersee und Zugerberg. Oben lohnt sich der kurze Abstecher zur Michaelskapelle; die Panoramasicht ist grandios: Reusstal, Jura, Üetliberg, Rigi, Schwyzer und Urner Alpen sind zu sehen! Im Restaurant Michaelskreuz etwas unterhalb lohnt sich ein Halt.
Wir überqueren die Strasse und steigen auf Naturwegen weiter bergauf. Der im Wanderführer schlägt beim Schiffmannshof den Wiesenweg über den Hügel vor. Auf der andern Seite des Hügels befindet sich der stattliche Bauernhof Fusterli, wo wir das Füttern der Schwalben in den vielen Nestern beobachten können. Links am Stall vorbei gehts durch die Wiese bergab zum Hof Oberegg (Einmündung der Variante).
Variante: Wer beim Schiffmannshof dem Wegweiser "Luzern, nach 40 m links" folgt, quert den Wiesenhang der Höhenkurve entlang, geht nach der Einmündung ins Strässchen am Bauernhaus vorbei, und wandert dann links auf dem (unmarkierten) ebenen Kiesweg dem Waldrand entlang Richtung Hof Oberegg, wo sich nach einer Viertelstunde die beiden Varianten wieder treffen.Beim Hof Oberegg nicht dem Teersträsschen nach rechts folgen, sondern nach links zum Kiessträsschen am Waldrand! Dort rechts in den Wald hinein. Den gelben Markierungen entlang wandern wir durch den Wald bergab - beim Waldausgang stehen wir direkt der Rigi gegenüber! Durch die Wiesen gehts weiter bergab zur Kirche von Udligenswil.
Im Dorfzentrum folgen wir für 5 Minuten der Hauptstrasse Richtung "Adligenswil". Beim zweiten Wegweiser, kurz vor dem Rest. Frohsinn, zweigt der Wanderweg halbrechts ab, am Bauernhof mit dem Milchautomaten vorbei. Nun beginnt wohl die schönste Strecke des Tages, und eigentlich müsste man barfuss laufen: ein weicher, aussichtsreicher, ebener Wiesenpfad, direkt dem Pilatus zu! Beim Ziegenstall gehts auf der andern Seite des Strässchens weiter die Wiese hinunter zum Wegweiser Stegmatt an der Fahrstrasse.
Am Gegenhang führt ein Teersträsschen aufwärts; nach einer Viertelstunde auf 620 m zweigt ein Kiessträsschen links ab, dem wir folgen. Verschiedene Bauernhöfe verkaufen Apfelringe, Kirschen, Honig und andere Köstlichkeiten. Eine Viertelstunde vor Adligenswil folgt der Wanderweg der schmalen Strasse ins Dorf hinunter. Den ersten Wegweiser "Luzern, 2 h" beim Coop nicht beachten! Rechts vom Hotel Rössli fährt das Postauto nach Luzern, links vom Rössli gehts zur Busstation und zu unserem Wegweiser "Talacheri, Luzern".
Auf dem Fahrsträsschen
wandern wir bergauf, rechts am Bauernhaus vorbei zum Golfplatz. Ab Talacheri
führen zwei Kieswege am Golfplatz entlang, einer über den Dietschiberg,
ein anderer (5 Min. kürzer ) der Flanke des Dietschibergs entlang.
Beim Abstieg treffen die Routen wieder zusammen. Wir folgen dem geteerten
Fussweg zur Klinik St.Anna. Unmittelbar nach der Bushaltestelle St.Anna
beginnt
ein Treppenweg zum See hinunter. Auf der andern Seite der Strasse gehen
wir ans Seeufer und schlendern zusammen mit andern Touristen auf der teilweise
gekiesten
Strandpromenade Richtung Bahnhof. Unterwegs können
wir im Schiffrestaurant einkehren oder rechts vor der Seebrücke in
die Altstadt-Fussgängerzone mit den vielen kleinen Läden und
der berühmten gedeckten Kapellbrücke eintauchen. Auf der andern
Seite der Strassenbrücke befinden sich
Schiffstation und Bahnhof
Luzern.
Gewandert: Juli 2004
Variante: Wer direkt weiter marschieren möchte, spaziert statt über die viel befahrene Strassenbrücke besser über die Kapellbrücke. Die Theaterstrasse am Ende dieses hölzernen Fussgängerstegs führt in die Pilatusstrasse, wo die nächste Etappe beginnt.
Gasthäuser
Links
|
Kapellbrücke Luzern; Quelle: http://www.ch-info.ch |
13. Tag, Luzern -
Malters: 4.50 h, aufwärts 820 m, abwärts 770 m
16.3 km (davon 3 km Hartbelag)
Luzern 435m - Busstation Moosegg (0.15
h) - Gigeliwald 550m - Amlehn - Sonnenberg 682m (1 h) - Chrüzhöchi
776m (0.20 h) - Hinter Gütsch 690m (0.30 h) - Ränggloch (0.10
h) - Rängg-Steg (0.15 h) - Wegkreuz (0.40 h) - Gspan 753m (0.40 h)
- Siten 785m (0.20 h) - Bahnhof Malters 496m (0.40 h)
Abkürzungsmöglichkeiten:
Bus Nr.1 Bahnhof Luzern - Moosegg oder Obernau (Endstation)
oder Bus Nr. 10 Bahnhof
Luzern - Steinhofstrasse - Obergütsch
Wegänderung: Die folgende Beschreibung macht den kurzen, aber lohnenswerten Umweg über das Ränggloch.Beim Bahnhof Luzern folgen wir der Pilatusstrasse bis zum Pilatusplatz, dort links durch die Obergrundstrasse bis zur Busstation Moosegg, wo sich der erste Wegweiser befindet. Auf der kurvigen Sälistrasse gehts aufwärts, dem Sonnenberg zu. Oben dem gelb markierten Treppenweg folgen; bei der Bushaltestelle Steinhofstrasse gehts halblinks in den Gigeliwald hinauf. Achtung, die vielen Pfade können verwirren! Im Wald links halten, bald gelangen wir wieder aus dem Wald heraus und kommen zum Aussichtspunkt Gigeliwald: uns gegenüber der Pilatus, unter uns Luzern mit dem Vierwaldstättersee!
Auf Wiesenpfaden und Kieswegen gehts weiter über den Hof Amlehn zu einem weiteren Aussichtspunkt hinauf, dort links am "Bauernhof mit Stallvisite" vorbei (Besichtigung erlaubt). Auf der Panoramaterrasse des Hotels Sonnenberg stärken wir uns für den Weiterweg. Wir kommen an der Bergstation der Sonnenbergbahn vorbei und wählen nun den Gratweg zur Chrüzhöchi. Aussichtsbänklein.
Variante: Wer den Weg verpasst und am Eder-Bänkli vorbei kommt, geht dort rechts zur Weide hinauf und trifft später auf den Gratweg.
Ab
der Chrüzhöchi bleiben wir auf dem Gratweg, dies auch
bei weiteren Verzweigungen im Wald, den wir nun betreten. Bei einer Waldlichtung
mit Tisch und Bänken können wir die Aussicht aufs Berner Mittelland
geniessen. Bei der Verzweigung nach der Waldlichtung folgen wir dem gelb
markierten Waldsträsschen halblinks. Es führt zunächst durch
Sturmschadengebiet dem Hang entlang und dann im Zickzack bergab zu einem
breiten Kiesweg. Wir wandern am einsamen Hof Hinter Gütsch
vorbei und gehen rechts bergab - wir befinden uns auf dem "Weg um Kriens"
mit der gelb/rot/grünen Markierung sowie dem "längsten Klimaweg
der Schweiz"..
8 Minuten später, beim gelben Wegweiser, folgen wir links dem neuen Kiespfad, der direkt zur Strasse und zum eindrücklichen Ränggloch führt.
Auf der andern Seite der Schlucht, nach kurzem Zickzack-Aufstieg, verzweigen sich die Wege. Wir gehen nach links (Jakobsweg) Richtung Obernau und treffen fünf Minuten später auf die im Buch vorgeschlagene Variante am Rängg-Steg,Punkt 182.8. Steil gehs durch Brennessel-Wiesen zum Fahrsträsschen hinauf. Nach 10 Minuten auf dem steilen Strässchen führt ein schöner Pfad durch Weiden und Waldpartien bergauf. Bei der Scheune mit Wegkreuz, dem Pilatus gegenüber, lohnt sich eine Pause.
Nach weiteren 5 Minuten Aufstieg haben wir die Höhe erreicht. Ohne grosse Höhendifferenzen, immer den gelben Markierungen folgend, gehts durch den sturmgeschädigten Wald. Beim Waldaustritt sehen wir die Kirche von Malters. Wir folgen aber nicht dem Teersträsschen bergab, sondern bergauf. Nach 5 Minuten zweigt rechts ein Wiesenpfad ab, dem wir folgen. Wir kommen am Hof Gspan vorbei, queren ein Waldstück und gelangen zum Hof Siten. Wegen dem bellenden Hund die Markierung um das Haus herum nicht verpassen! Am Waldrand entlang steigen wir auf Wiesenspuren bergab, dasselbe unterhalb des nächsten Hofs. Beim grossen Stein mit dem gelben Pfeil links in den Wald hinein, über den Bach und auf der linken Seite des Bachs nach Malters absteigen.
Wir kommen an der sehenswerten
Kirche vorbei, queren die Strasse beim Gasthof Klösterli (die Krone
befindet sich 200 m rechts) und gehen geradeaus zum Bahnhof Malters.
Gewandert: Juli 2004.
Gasthäuser
14. Tag, Malters -
Wolhusen: 2.45 h, aufwärts 180 m, abwärts 120 m
10.3 km (davon 2,5 km Hartbelag)
Malters 496m - Emmenbrücke (0.10
h) - Schachen (1 h) - Werthenstein 550m (1 h) - Hackenrüti (0.20 h)
- Bahnhof Wolhusen 565m (0.15 h)
Rechts vom Bahnhof Malters überqueren wir die Geleise und folgen der Hellbühlstrasse bis zur Emmenbrücke. Dabei kommen wir an der Biscuitfabrik Hug vorbei, wo wir im Fabrikladen Guetsli testen und einkaufen können. Vor der Emmenbrücke biegen wir links ab und folgen nun dem Ufer der Kleinen Emme (Uferpfad oder Waldrand). Bei einer Lärmwand gibt es auf beiden Seiten Wege, die beim Grill- und Spielplatz wieder zusammentreffen. Leider ist die Schnellstrasse am andern Ufer nicht zu überhören, was die Freude über die sonst idyllische Uferwanderung schmälert. An Badeplätzen, Spiel- und Picknickplätzen mangelt es nicht; liebevoll werden die Feuerplätze gepflegt. Im Weiler Schachen gehts (kurz geteert) zwischen den Häusern zurück zum Uferweg - bis Werthenstein befinden wir uns übrigens auf dem Jakobsweg.
Kurz nach einem weiteren gedeckten Rastplatz überqueren wir eine viel befahrene Strasse und wandern auf der andern Seite des Bahngeleises, nun ohne Strassenlärm und auf Naturwegen, dem Waldrand entlang Richtung Werthenstein. Bald sehen wir die Kirche über uns thronen. Ein kurzer Aufstieg auf Hartbelag, und wir befinden uns neben der imposanten Klosteranlage mit altem Kreuzgang, die zu besichtigen es sich unbedingt lohnt. Klosterladen und Erfrischungen in Selbstbedienung!
Ein Teersträsschen führt uns ins Dorf Werthenstein hinunter und auf der Gegenseite wieder bergauf durch den Wald. Direkt beim Waldaustritt (Wegweiser fehlt) nach links abbiegen! Ein schöner Wiesenpfad quert den Hang und führt uns abwärts ins Industriegebiet Hackenrüti. Weiter zur Hauptstrasse und zum Bahnhof von Wolhusen.
Tipp: Wer in Wolhusenübernachtet, wandert noch 5 Minuten bis zum Kreisel:
15. Tag, Wolhusen -
Napf, 5.30 h, aufwärts 1060 m, abwärts 220 m
17.7 km (davon 3,5 km Hartbelag)
Wolhusen 565m - Schrufenegg 800 m (0.50
h) - Ätzlischwand 921m (0.40 h) - Längenbüelschür 976m
(0.40 h) - Guetenegg 975m (0.20 h) - Oberlehn 1078m (0.30 h) - Gmeinalp
(0.45 h) - Chrotthütten (0.25 h) - Stächelegg 1315 m (0.55 h)
- Napf 1408m (0.25 h)
In Wolhusen gibt es zwei Varianten zum Napf: Die Trans Swiss Trail Route folgt der Strasse Richtung Entlebuch bis zur Brücke nach dem Kreisel (10 Min. ab Bahnhof). Rechts am blauen Haus vorbei gehts vorerst der Emme entlang durch ein neueres Quartier. Am Dorfende steigen wir auf steilem Pfad bergauf - den weissen Tafeln "Schattweid" folgend (gelbe Wegweiser fehlen). Abwechselnd durch Wald und Wiese gewinnen wir an Höhe. Nach dem zweiten Waldaustritt dann der erste gelbe Wegweiser. Wir halten die Richtung und betreten bei Schrufenegg ein Fahrsträsschen. Links geht es in 8 Minuten zum nächsten Bauernhof, wo der Wanderweg halbrechts abzweigt. Ein aussichtsreicher Wiesengratweg führt uns von Bänklein zu Bänklein.
Nach einem kurzen Stück Teerstrasse zweigt bei der Schreinerei links der Wanderweg ab. Bald erblicken wir zum ersten Mal den Napf: rechts vom markanten Felsabbruch steht der Hengst, daneben der Napf. Links am Bauernhaus Ätzlischwand und am Wagen der Bärgtrichler vorbei, führt der Weg durch ein Wiesenstück zum Teersträsschen mit Wegweiser. Wir folgen nun immer den Pfeilen "Napf".
Für die nächste halbe Stunde bis zum Rastplatz Längenbüelschür bleiben wir auf dem Strässchen. Fünf Minuten später, nun wieder auf Naturwegen im Wald, zweigt unsere Route überraschend nach links ab zum unteren Waldrand, wo wir nach einem Hangweg zum Rastplatz Tschoope gelangen; Getränke und Glacé sind in Selbstbedienung erhältlich. Von dort führt ein Strässchen zur nahen Haltestelle Guetenegg. Wir folgen der Postautolinie Richtung Menznau; nach 6 Minuten zweig rechts der Wanderweg ab.
Wir umrunden ein Waldstück und steigen rechts am Hundezwinger vorbei bergauf und weiter zum Bauernhof Oberlehn. Dort nach rechts. Nach wenigen Metern steigt ein Wiesenpfad zum Aussichtspunkt auf. Eine sensationelle Rundsicht mit Panoramatafeln und Bänklein lässt uns die Zeit vergessen: Jura, Mittalland, Säntis, Schwyzer, Urner und Berneralpen sind zu sehen! Nun geht es leicht bergab, zuerst auf Forstwegen, dann auf einem Teersträsschen, das wir nach 5 Minuten wieder verlassen. Bei der Verzweigung am tiefsten Punkt die Richtung halten! Ohne grosses Auf und Ab wandern wir an der Gmeinalp (Besenbeiz) vorbei, queren im Wald einen Hang, wählen links die Abkürzung zur Chrotthütte, wo wir die Trinkflaschen am Brunnen nochmals auffüllen.
Ebenaus gehts zum Brücklein am Talende. Nun folgt ein stündiger Härtetest! Steil bis sehr steil steigen wir durch den Wald zur Stächelegg hinauf. Dort lockt eine weitere Besenbeiz mit Kafi fertig und kalten Getränken - Kunststück, dass wir das letzte Stück zum Napf nicht in den angegebenen 20 Minuten schaffen! Der Napf ist nur zu Fuss oder per Bike erreichbar. Oben treffen sieben Wanderrouten aufeinander - entsprechend ist immer etwas los. Einheimische Läufer machen abends noch rasch einen Trainingslauf auf ihren Berg, von dem man eine wunderschöne Aussicht und romantische Sonnenuntergänge geniesst.
Gasthäuser
16. Tag, Napf - Lüderenalp,
3.50 h, aufwärts 340 m, abwärts 600 m
12.2 km, praktisch ohne
Hartbelag
Napf 1408m - Grüebli 1280m (0.20
h) - Nideränzi 1233m (0.25 h) - Änzisattel 1196m - Höchänzialp
1322m (0.45 h) - Lushütte 1328m (0.30 h) - Lushüttenalp 1300
m - Hohmattgätterli 1300m (0.45 h) - Lüderenalp 1144m (1.05 h)
Ab Napf folgen wir den Wegweisern "Lüderenalp" oder "Lüderen". Obwohl die Lüderenalp nur 260 m tiefer liegt, sind dazwischen manche steile "Hügel" zu überwinden, sodass daraus schlussendlich 600 Höhenmeter Abstieg werden. Wurzelpfade und rutschiges Geröll erfordern griffige Schuhsohlen. Vorsichtig gehen: ein Stolpern könnte bedeuten, dass man steil den Hang hinunter rutscht; Schwindelfreiheit ist hingegen nicht nötig. Wir steigen also steil zum Grüebli hinunter und queren einen Waldhang zur schön gelegenen Alpwirtschaft Nideränzi. Fünf Minuten später, beim Änzisattel, führt ein steiler Zickzack am sonnenausgesetzten Hang bergauf. Oben bei der Alphütte gibt es eine Bank zum Ausruhen und einen Brunnen mit frischem Wasser.
Beim nahen Wegweiser Höchänzialp verlassen wir den "Grenzpfad Napfbergland" und steigen links auf heimtückischem Wurzel-Weglein kurz ab und holen aus zum Gegenanstieg. Das geht noch zweimal so weiter, bis wir dann bei der Lushütte ankommen. Gartenwirtschaft unter Bäumen. 5 Minuten später, bei der Lushüttenalp, beginnt ein gut angelegter, teilweise feuchter Höhenweg am rutschgefährdeten steilen Waldhang entlang. Nach einer halben Stunde kommen wir bei einem Bänklein in eine kleine Waldlichtung mit blumenreicher Magerwiese, queren einen weiteren Waldhang und machen am Geissgratflue-Grat bei Hohmattgätterli eine Spitzkehre nach rechts.
Nach einer weiteren Hangquerung
gelangen wir eine Viertelstunde später in offenes Gelände. Schöner
Gratweg am Waldrand entlang, bis nach einer weiteren Viertelstunde bei
einem Gatter der Weg halblinks abzweigt. Weiter auf dem aussichtsreichen
Wiesengrat, vorbei an Bänklein und Feuerstellen! Wieder im Wald, gehts
steil zur Forststrasse hinunter und auf dieser direkt zur Postautohaltestelle
neben dem Hotel Lüderenalp.
Gewandert: Juli 2004
Gasthäuser
17. Tag, Lüderenalp
- Moosegg, 5.05 h, aufwärts 480 m, abwärts 670 m
16.7 km, davon 4.5 km Hartbelag
Lüderenalp 1144m - Ober Rafrüti
(0.20 h) - Sunnberg 1078m (0.20 h) - Fluehüsli 1007m (0.20 h) - Hullerenschür
929m (0.25 h) - Ober Hochfeld 876m (1 h) - Buechschachen (0.20 h) - Äbnit
688m - Neumühle 631m (0.30 h) - Kirche Lauperswil 645m (0.10 h) -
Ruine Wartenstein 790m (0.25 h) - Hinter Längholz (0.40 h) - Felbach
(0.20 h) - Moosegg 956m (0.15 h)
Beim Hotel Lüderenalp, wo die Strasse nach Langnau abbiegt, gehen wir zum Hauptwegweiser. Zunächst folgen wir den Pfeilen "Fluehüsli". Nach wenigen Schritten führt ein schmaler Pfad zum Grat hinauf. An Bänken und Feuerstellen vorbei, immer mit schönster Aussicht, wandern wir zum Hof Ober Rafrüti. Nun heisst es, rechts auf dem Kiesweg vorsichtig abzusteigen, denn der Weg ist rutschig. Unten beim Tällihüttli folgen wir dem Gratweg am Waldrand entlang (Abzweigung nicht beachten!) zum Aussichtspunkt Sunnberg. Auch hier die Richtung halten!
Beim steilen Abstieg über die Wiese den verblichenen Holzpfeil nicht beachten! Unten beim Holzplatz im Wald gehts geradeaus weiter - der Wegweiser ist etwas versteckt. Wir gelangen zum Fluehüsli, ein origineller Rastplatz im Wald. Hier verlassen wir den Trans Swiss Trail 1, dessen Route wir auf der Lüdernalp gekreuzt haben, und wandern geradeaus Richtung "Hullerenschür". Am Waldrand steht wiederum eine Feuerstelle mit Tischen und Bänken bereit. Bei der Wegkreuzung halten wir die Richtung und gelangen zur Hullerenschür.
Bis "Buechschachen" folgen wir nun den Pfeilen Richtung "Zollbrück". Auf Kieswegen, abwechselnd durch Wiesen und Wald, steigen wir bergab, an Ober Hochfeld vorbei. Eine Viertelstunde später, nach einer geteerten Strassenkreuzung, die gelben Markierungen nicht verpassen! Auf Wiesenpfaden gelangen wir nach Buechschachen. Wir verlassen die Zollbrück-Route und wandern auf Teersträsschen nach Äbnit hinunter. Wir überqueren die Hauptstrasse und wandern ans Emme-Ufer mit der Bahnstation Neumühle (Halt auf Verlangen!).
Nach Überqueren der Emmenbrücke durchqueren wir das Bauerndorf Lauperswil. Bei der Dorfkirche (vor dem Rest.Löwen) folgen wir dem Wegweiser nach rechts Richtung "Wartenstein". Oberhalb vom letzten Bauernhof gehen wir nicht bergauf, sondern dem zunächst ebenen Feldweg entlang (Wegweiser fehlt). Nun immer die Richtung haltend, queren wir den Hang aufwärts durch Wiesen und Wald, an imposanten Sandfelsen vorbei. Wo wir in ein Teersträsschen einmünden, sehen wir rechts die Ruine Warthenstein thronen.
Wir aber gehen links zum Bauernhof, folgen dem Pfeil durch ein Wiesenstück bergauf und gelangen zum Bauernhof obere Burg, wo Glacé und Getränke erhältlich sind. Feldweg zum Wald hinauf und dort die Richtung halten! Am Wegweiser Hinter Längholz vorbei gehen wir halblinks Richtung "Moosegg". Kurz vor der Einmündung in die Strasse steht uns ein gedeckter Sitzplatz zur Verfügung. Durch die Siedlung Feldbach marschieren wir eine Viertelstunde lang auf Hartbelag, folgen dann bis Moosegg den Waldpfaden parallel zur Strasse.
18. Tag, Moosegg -
Münsingen, 5 h, aufwärts 290 m, abwärts 810 m,
18.1 km, davon 7.5 km Hartbelag
Moosegg 956m - Waldhüseren (0.05
h) - Blasenflue 1118m (0.45 h) - Blasenhorn 1020m (0.15 h) - Blasen 974
m - Chapfwald - Chrutberg - Picknickplatz Büel (0.45 h) - Möschberg
(0.25 h) - Grosshöchstetten Marktplatz 755m (0.30 h) - Ober Hötschigen
(0.45 h) - Ballenbüel (0.20 h) - Hürnberg - Gysenstein (0.15
h) - Tägertschi Station 647m (0.20 h) - Tägershalden - Walental
- Bahnhof Münsingen 531m (0.35 h)
Ab Moosegg Waldhüseren folgen wir der Strasse in den Wald. Nach 5 Minuten biegt links der Wanderweg Richtung "Blasenflue" ab. Nach weiteren 10 Minuten müssen wir uns entscheiden:
100 m rechts vom Seminarhotel Möschberg beginnt der geteerte Abstieg nach Grosshöchstetten: zuerst durch die Wiesen, dann durch neuere Quartiere zur Kirche hinunter. Unterwegs könnten wir in einem Freiluft-Holzzuber ein Bad geniessen... Wer in der "Sonne" einkehren möchte, geht bei der Kirche direkt zur Hauptstrasse hinunter. Die gelben Markierungen queren oberhalb der Kirche nach rechts ins Dorfzentrum von Grosshöchstetten und über die Bernstrasse zum Marktplatz.
Wir folgen für 10 Minuten der Strasse durch den Wald und nehmen dann rechts die Abkürzung. Wieder auf dem Strässchen, überqueren wir die Geleise an der Haltestelle Tägertschi und gelangen an den Dorfrand von Münsingen. Den gelben Markierungen folgend, marschieren wir an einer Baumschule vorbei ins Dorfzentrum. Zwischen Gasthaus Löwen und Bären* betreten wir die Hauptstrasse, gehen nach links bis zur Verkehrsampel, dort rechts am Schlosspark vorbei zum Bahnhof Münsingen.
*aus LiteraTour: Mordspaziergänge:Gasthäuser
Im Restaurant Bären in Münsingen, dem wohl ältesten Gasthof der Schweiz, lässt sich wunderbar tafeln, mit etwas Glück gar an jenem Tisch, an dem ein Teil von Jeremias Gotthelfs «Anne Bäbi Jowäger» verfilmt wurde.
Über längere Zeit wandern wir heute dem Jakobsweg entlang.
Beim Hauptwegweiser vor dem Bahnhof Münsingen folgen wir dem Pfeil Richtung "Toffen". Durch die unteren Quartiere werden wir zur Brücke über die Autobahn und über die Aare gelotst. Nebenan liegt das Schwimmbad direkt am Aareufer! Auf der andern Seite der Aare, bei Schützenfahrbrügg, zweigt links unsere Route ab. Auf anstrengendem Treppenweg gehts bergauf durch den Wald. Nach Rohrmatt halten wir rechts zum oberen Bauernhof und steigen am Rande einer Schlucht nach Hinter Chlapf.
Nach einem Waldstück verlassen wir bei Simmlerenmoos die gekieste Waldstrasse und steigen auf dem Teersträsschen zu den Bauernhöfen bei Simmleren. Jetzt heisst es aufgepasst: Gut markiert, aber immer wieder die Richtung ändernd, gehts durch die Wiesen bergauf zum Belpberg. Wegweiser nach einer Treppe bei Punkt 269.8.
Nach Heiteren überqueren wir die Strasse und marschieren auf dem Veloweg über die Talebene. Vor dem Bahnübergang folgen wir rechts dem Kiesweg und unterqueren bei der Bahnstation Toffen die Geleise. An Restaurants und Läden vorbei gehts ins Dorfzentrum und dort halbrechts hinauf ins Oberdorf. Nach Überquerung der Bernstrasse beim Gasthof Bären wandern wir nach 50 m zwischen zwei markierten Pfosten durch das Drehkreuz in die Wiese und immer rechts haltend, zur Scheune und zum Wald hinauf. Wo die Forststrasse in den Wald hinein abbiegt, steigen wir weiter dem Waldrand entlang bergauf. Beim nächsten Wegweiser scharf links abbiegen; auf breiter Kiesstrasse steigen wir über Obertoffen nach Oberfeld hinauf.
In Oberfeld gut auf die Markierungen achten! Über Buechweid gelangen wir nach Gschneit (Restaurant und Bushaltestelle). Beim Hof Leuenberg gehts rechts zur Tavel-Gedenkstätte, ein schöner Aussichtspunkt unter Linden. Bei guter Sicht ist das ganze Alpenpanorama vom Pilatus bis Eiger, Mönch und Jungfrau zu sehen. Bei den nächsten Wegweisern immer Richtung "Rüeggisberg" ("Riggisberg" gibts auch, wäre aber falsch)!
Auf
schönen Waldwegen wandern wir durch den Taanwald und gelangen
bei einem Picknickplatz auf offenes Gelände. Tolle Aussicht ins ins
Tal und ins Gantrischgebiet! Auf Naturwegen wandern wir zum Weiler Mättiwil,
wo wir kurz die Hauptstrasse streifen. Hier treffen auch zwei Äste
des Jakobswegs zusammen. Links zweigt nach 50 m ein Wiesenweg ab, dem wir
bis zu den ersten Häusern von Rüeggisberg folgen. Die letzten
400 m wandern wir auf Quartiertstrassen ins Dorfzentrum von Rüeggisberg.
Gasthäuser
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Wegweiser Rüeggisberg |
20. Tag, Rüeggisberg
- Guggisberg, 5.10 h, aufwärts 740 m, abwärts 560 m
17.5 km, davon 8,5 km Hartbelag
Rüeggisberg 935m - Riedstattwald
985m (0.25 h) - Schwandbachbrücke 706m (0.50 h) - Rossgrabenbrücke
682m (0.10 h) - Elisried 801m (0.30 h) - Schönentannen (0.10 h) -
Galgenzälg 850m (0.20 h) - Bahnhof Schwarzenburg 792m (0.10 h) - Schloss
- Klösterli - Schiltberg (0.45 h) - Pfad 915m (0.15 h) - Walenhus
1103m (0.35 h)- Guggershorn 1283m (0.40 h) - Guggisberg 1115 m (0.20 h)
In Rüeggisberg gibt es zwei Verianten nach Schwarzenburg.
Variante: Der Jakobsweg schlägt eine etwas kürzerze Route (mit mehr Harbelag) über Wislisau vor.Wir wählen die längere Variante (2.50 h), gehen zwischen Gasthof Bären und Bäckerei zum Schulhaus hinauf und folgen dem Teersträsschen (immer Richtung "Schwarzenburg") bis zum Waldrand Riedstattwald. Auch dies ist eine Strecke des Jakobswegs, und zwar jene von Rüeggisberg nach Schwarzwasserbrücke/Fribourg. Hier verlassen wir den des Jakobsweg und folgen weiter dem Teersträsschen.
Nach 100 m zweigt rechts ein schöner Wanderweg ab; auf verschlungenen Pfaden werden wir zur Schwandbachbrücke geführt. Den Sandfelsen entlang führt ein Teersträsschen zur imposanten Rossgrabenbrücke. Unten liegt die breite Uferlandschaft der Sense mit unzähligen Inselchen, wo man picknicken und baden könnte.
Auf der andern Seite der Brücke marschieren wir noch 500 m dem Strässchen entlang. Im Wald zweigt links ein alter, ausgewaschener Hohlweg ab, der uns hinauf an den Waldrand führt. Bald senkt sich der Weg wieder zum Strässchen. Es folgt eine Viertelstunde Hartbelag an Elisried vorbei nach Schönentannen. Gegenüber der Gartenwirtschaft steht etwas versteckt der Wegweiser. Auf schönen Umwegen führt er uns Richtung Schwarzenburg: Zuerst auf den Hügel, dann dem Waldrand entlang zum Galgenzälg (Aussichtspunkt etwas oberhalb) und zum Schluss durch ruhige Quartierstrassen am Hotel Büel vorbei zum Bahnhof Schwarzenburg. Die Leute hier sind auffallend freundlich - von Jung und Alt werden wir gegrüsst.
Nun folgen wir den Wegweisern Richtung "Guggisberg" und gehen am Hotel Bären und dem Gemeindehaus vorbei in den oberen Dorfteil zum Schloss Schwarzenburg. Beim Wegweiser Klösterli die Richtung halten! Leider ist die Route von Schwarzenburg bis Schiltberg - abgesehen von einem kurzen Waldstück, durchgehend geteert.
Bei der Käserei Schiltberg gibt es zwei Varianten Richtung "Guggisberg" - wir wählen die längere mit weniger Hartbelag. Oberhalb der Käserei gehts auf abwechslungsreichen Kies- und Wiesenpfaden bergauf, zuerst gemächlich, ab der Siedlung Pfad steiler. Wir kommen durch einen Wald und finden am Waldausgang Tisch und Ruhebänke. Eine Viertelstunde später, beim Walenhus, haben wir die Anhöhe erreicht. Auf dem Strässchen nach rechts!
Nach 200 m, beim zweiten Wegweiser Walenhus, haben wir wiederum zwei Wegvarianten. Entweder links über das Guggershorn (1 h) oder ebenaus dem Strässchen entlang nach Sand (Busstation) und von dort auf schönstem Wiesenweg direkt ins Dorfzentrum von Guggisberg (0.20).Bei schönem Wetter lohnt sich der steile Aufstieg auf das Guggershorn, ein weit herum sichtbarer Felskopf; es gilt als Ort der Kraft. Oben auf der Aussichtskanzel geniessen wir eine herrliche Panoramasicht. Nach dem Abstieg auf der andern Seite des Gipfels mündet unser Weg in die Fahrstrasse ein (die nächste Etappe führt hier vorbei); rechts erreichen wir in 3 Minuten das Dorfzentrum von Guggisberg. Auf der Terrasse des gastfreundlichen Hotels Bären, mit Blick auf die Freiburger Alpen, lässt man sich gerne nieder.
Gasthäuser
21. Tag, Guggisberg
- Schwarzsee, 4.45 h, aufwärts 620 m, abwärts 690 m
16.1 km, davon 4.5 km Hartbelag
Guggisberg 1115m - Laubbach 860 m (0.50
h) - Hirschmatt 830m - Demwool (0.20 h) - Punkt 1096m (0.35 h) - Brönnti
Egg 1200m (0.25 h) - Martenen 1205m (0.20 h) - Obersti Siten 1084m (0.10
h) - Zollhaus 869m (0.30 h) - Rohrmoosbrücke (1.10 h) - Schwarzsee
Gypsera 1047m (0.35 h)
Wer wilde, einsame Pfade liebt, kommt heute auf seine Rechnung. Viele Viehzäune sind zu überklettern.Für die nächsten 3 Stunden folgen wir immer dem Wegweiser "Zollhus". Ausgangs Guggisberg, gegenüber vom Feuerwehrgebäude, zweigt rechts der Wanderweg ab. Wir kommen am Friedhof vorbei und werden auf verschlungenen Feld- und Wiesenwegen und schliesslich am Tobel entlang talwärts geführt.
Nach einer halben Stunde gehts auf einem Strässchen nach rechts. Achtung: nach 200 m in der Rechtskurve zeigt der Wegweiser nach links, und zwar nicht zum Weg, sondern zum neuen Eisengatter (gelbe Markierung fehlt). Rechts am Hag entlang wandern wir bergab - zwei weitere neue Eisengatter sind zu übersteigen. Unten führt ein ruppiger, steiler Weg durch die Wiese zur Strasse im Laubbach-Talboden. Rechts sehen wir das Schulhaus von Hirschmatt, wo unsere Route links abzweigt.
Wir folgen dem Strässchen, das bis zur Wollkarderei Demwool (Dämmstoffe aus Schafwolle) geteert ist. Stetig gehts bergauf, nun auf Kies-, später auf Waldwegen. Auf der andern Talseite sehen wir Guggisberg mit dem Guggershorn thronen. Achtung: 10 Minuten nach Waldeintritt zweigt links ein schmaler Pfad ab (Pfeil an Tanne), dem wir folgen. Der Pfad ist beinahe zugewachsen, folgt aber der elektrischen Leitung. Nach Überquerung eines breiten Waldwegs führt die Route weiter bergauf, eine sumpfige Wiese querend und wieder in den Wald. Der holprige Weg führt nahe am Waldrand entlang zu einem Zaun, die überklettert werden muss. Weglos gehts durch die Wiese zum nahen Haus mit dem Spielplatz und zum Teersträsschen hinauf (Punkt1096 m).
Wir folgen dem Teersträsschen für 7 Minuten; halblinks zweigt ein romantischer Wanderweg ab, meist parrallel zur Strasse. Wir kommen an einer gedeckten Waldhütte mit Brunnen, Tisch und Bänken vorbei und wandern auf wenig benütztem und entsprechend verwachsenen Pfad dem Waldhang entlang. Bei einer Waldlichtung gehts um den Hang herum zum Brönnti Egg und ebenaus durch Wald und Weiden zu einem Bauernhaus. Dieses letzte Stück teilen wir mit den Kühen auf der Weide; nach Regenwetter kann es hier entsprechend schlammig sein! Die Gegend hat sich verändert; sie erinnert an die Weiden im Jura.
Hinter dem Bauernhaus weist uns der Wegweiser über die Weide zur Strasse hinunter. Ihr folgen wir für 5 Minuten bis Martenen, wo rechts unser Wanderweg bergab führt. Beim Bauernhaus Obersti Siten beginnt ein Teersträsschen (auf dem wir den Talboden erreichen könnten). Direkt nach dem Haus sehen wir etwas versteckt den gelben Pfeil, der uns auf einer (unbequemen) Abkürzung über die Weiden wiederum zum Strässchen führt. Eine weitere unbequeme Abkürzung folgt rechts am Waldrand entlang. Für die letzten 10 Minuten bis zum Zollhaus (Busstation) benützen wir dann das Strässchen.
Neben der Busstation gehts rechts direkt zum Uferweg; dort das "Betretungsverbot" nicht beachten und der Markierung entlang, am Schreinereigebäude vorbei, talaufwärts wandern. Ein schöner Pfad schlängelt sich bald auf der einen, bald auf der andern Seite der "Warmen Sense", und Scharen von Schulkindern kommen uns entgegen. Bei einem offenen Heuschopf im Wald rechts vorbei (Markierung versteckt). Ein weiterer versteckter Wegweiser befindet sich nach dem Werkhof hinter der Holzbeige.
Bei der Rohrmoosbrücke
sind zwei Varianten nach Schwarzsee angegeben - wir bleiben auf dem orographisch
linken Ufer und gelangen fünf Minuten später ins Moorgebiet,
wo uns ein schöner Naturpfad zum Schwarzsee führt.
Gewandert: September 2004.
Gasthäuser
22. Tag, Schwarzsee
- Charmey, 3.50 h, aufwärts 420 m, abwärts 580 m
13.4 km, davon 3 km Hartbelag
Schwarzsee Gypsera 1047m - Schwarzsee
Camping (0.20 h) - La Balisa 1414m (1.10 h) - Grattavache 1323m (0.20 h)
- 1160m (0.15 h) - Les Ciernes 920m - (1.20 h) - St.Anna
- Charmey 887m (0.25 h)
In Schwarzsee lassen wir die Bus- und Seilbahnstation links liegen
und wandern zunächst auf dem Trottoir Richtung "Schwarzsee-Bad". Kurz
nach dem "Hotel Primrose" beginnt der schöne Uferweg dem See entlang
bis zum Tennisplatz und "Hotel Bad", wo wir wieder das Strässchen
benützen. Am Ende des Talkessels, nach
Campingplatz und Brücke,
verlassen wir den Seerundweg und folgen dem Wanderweg "Balisa/Charmey directe".
Ein steiler Kiesweg führt durch den Wald bergauf (Abzweigungen nicht
beachten). Oben am Waldrand zweigt unsere Route rechts in einen Wiesenweg
ab. Wir steigen weiter bergauf, vorbei an einer kleinen Alpwirtschaft.
Traumhafte Weidelandschaften!
Auf der Passhöhe steht die schöne neue Alp La Balisa mit gemütlicher Gartenwirtschaft. Ab nächstem Jahr kann man dort auch übernachten. Wald und Weide wechseln sich nun ab. Der Weg wird wild und holprig und führt steil in ein Bachtobel hinunter. Wieder auf Weidegebiet, passieren wir die schindelgedeckte Alp Grattavache, die anfangs September bereits geschlossen ist. Auffallend sind die vielen Tuffsteine in diesem Gebiet.
Beim Wegweiser Punkt 323.8
des Wanderführers, auf 1160 m, wählen wir die Route "Charmey
directe". Unser Weg führt dem Wiesenhang entlang und mündet in
ein Betonsträsschen. Nun folgen 2 km auf Hartbelag. Auf der andern
Talseite erblicken wir die berühmte Klosteranlage "Valsainte". Wieder
auf schönem Wanderweg, oberhalb der Strasse, wandern wir der Höhenkurve
entlang Richtung Charmey. Wir streifen den Dorfrand von Les Ciernes
und kommen an der St.Anna-Kapelle vorbei. Das Strässchen führt
zwar direkt ins Zentrum von Charmey; der Wanderführer schlägt
aber einen kleinen Umweg vor: Wir folgen beim Wegweiser "Tourisme Pédestre"
dem schmalen Pfad nach rechts. Es führt uns zu einer Strasse
mit gekiestem Trottoir (bravo!), auf dem wir talabwärts wandern. Kurz
vor Einmündung in die Hauptstrasse gelangen wir links durch eine Allee
ins Dorfzentrum von Charmey.
Gewandert: September 2004.
Gasthäuser
23. Tag, Charmey -
Gruyères, 3.10 h, aufwärts 200 m, abwärts 290 m
11.2 km, davon 2.5 km Hartbelag
Charmey 887m - Holzsteg 860m (0.25
h) - Staudamm Montsalvens (Barrage) 855m (0.35 h) - Gorge de la Jogne -
Broc 728m (0.55 h) - Kapelle N.Dame des Marches (0.25 h) - Holzbrücke
660m (0.20 h) - Altstadt Gruyères 800m (0.30 h)
Während der ersten halbe Stunde begegnen wir einer verwirrenden Fülle von Wegweisern - doch längerfristige Ziele wie "Gruyères" fehlen fast überall. Wir wandern heute auf der "Route des Préalpes".Ab Charmey folgen wir stur den gelben Pfeilen "Presque l'Île".
In abwechslungsreichem Auf und Ab folgt der Weg dem Ufer; verschiedene Picknickplätze, zum Teil mit kleinem Badestrand, laden zur Rast ein. Bei der Barrage überqueren wir den Staudamm und finden oberhalb der Treppen einen weiteren Picknickplatz mit Feuerstelle und Bänken. Rechts führt der schattige Schluchtweg hinunter in die wilde Gorge de la Jogne oder Jaunbachschlucht. Schmale, gesicherte Pfade, eigenartige Felsformationen, Felstunnels, Brücklein und Wasserfälle sind die Höhepunkte dieses halbstündigen Abschnitts. Ausgangs der Schlucht führt der Wanderweg ebenaus zum Parkplatz (Feuerstelle).
Auf dem Teersträsschen gelangen wir zur Hauptstrasse; dort nach links zu den ersten Häusern von Broc. Den Wegweiser sehen wir auf der andern Seite der Strasse.
Zwischen Trinkbrunnen und Restaurant "Abri des Marches" führt unser Weg links bergab, durch ein kurzes Waldstück und ebenaus durch die Wiese. Bei der Eimündung in den breiten Kiesweg halten wir die Richtung, und bald schon sehen wir rechts die Sarine, deren Lauf wir bis zur schindelbedeckten Holzbrücke Pont qui Branle hinauf folgen. Dort überqueren wir den Fluss und wandern auf dem Teersträsschen zum Fuss des Château Gruyères.
Über einen Treppenweg
erreichen wir die Kirche und bald darauf das schöne mittelalterliche
StädtchenGruyères.
Das Schlossmuseum, hübsche Läden, die alte Strassenpflästerung,
aussichtsreiche Restaurant-Terrassen - hier lassen sich bestens ein paar
Stunden verbringen. Abends, wenn die vielen Touristen weg sind, wird es
traumhaft still hier oben, und es lohnt sich, die Nacht im Städtchen
zu verbringen.
Gewandert: September 2004.
Gasthäuser
24. Tag, Gruyères
- Les Paccots, 5.40 h, aufwärts 920 m, abwärts 650 m
18 km, davom 5 km Hartbelag
Altstadt Les Gruyères 800 m
- Gruyères Gare 746m (0.10 h) - Pringy Picknickplatz 342.9 (0.20
h) - 344.1 (0.30 h) - Tourisme Pédestre 1240 (0.45 h) - Chalet des
clés SAC 1352m (0.30 h) - Plan Francey 1597m (0.30 h) - Gros Plané
1480m (0.30 h) - Alp Punkt 352.3 (0.25 h) - Creux de l'ours 1212m (0.40
h) - La Pudze 1213m (0.15 h) - Les Pueys 1176m (0.15 h) - Les Rosaleys
(0.40 h) - Les Paccots Ermitage 1065m (0.15 h)
Bei gutem Wetter eine der schönsten Etappen; am Schluss leider Strassentippel.Wir schreiten durch das Stadttor von Les Gruyères Richtung Car-Parkplatz. Rechts an einem Holzschopf, versteckt hinter Gebüsch, steht der Pfeil "Gare". Auf Treppenwegen steigen wir bergab, überqueren die Strasse und finden am Ende des Quartiersträsschens (B&B Bourgoz) links einen schmalen Kiesweg, der uns zum Bahnhof hinunter führt.
Zwischen dem Maison du Gruyère und Gruyères Gare gehen wir zum oberen Rand des Parkplatzes. Es gibt zwei Varianten Richtung Moléson, und die Wegweiser zeigen eine Fülle von Wanderzielen an, leider fehlt "Plan Francey". Wir folgen dem "Sentier des fromageries" nach rechts, wandern um die "Pinte de Vernes" herum Richtung "Le Pâquier/Moléson Village". Am Rand des Dorfs Pringy wandern wir bis zum Waldeingang; dort geradeaus weiter auf dem Teersträsschen Richtung "Les Reybes/Moléson village" bis zum Picknickplatz mit Schautafel.
Unsere Route zweigt rechts
ab, überquert eine Brücke und führt durch ein Waldstück
bergauf - dort 20 m nach rechts und wieder nach links - weiter auf dem
"Sentier des fromageries". Der Kiesweg wird zunehmend steiler und führt
durch offene Weiden. Bei Punkt 344.1, auf 990 m Höhe, der erste
Wegweiser "Plan Francey"! Bei der nächsten Alp haben wir die erste
Geländestufe erreicht; ebenaus gehts in den Wald. Wo wir wieder in
offenes Gelände kommen, sehen wir rechts die Hütte des Skiclubs
Moléson. Beim nächsten Wegweiser links durch die Wiese.
Achtung: 300 m später
verlassen wir den "Sentier des formageries" und folgen bergauf dem Pfeil
"Tourisme pédestre". Oben am Waldrand weiter Richtung "Plan
Francey".
Bei der zweiten Alphütte halten wir die Richtung und wandern auf dem Wiesengrat bergauf (Wegweiser fehlt; wer den Weg verpasst, findet beim Parkplatz den Anschluss an unsern Weg). Wir kommen am schön gelegenen Chalet des Clés SAC vorbei, wo wir uns für den Schlussanstieg stärken können (Trinkbrunnen). Steil gehts durch Wiesen und Wald zur Mittelstation Plan Francey (gleichnamiges Hotel oberhalb) hinauf.
Tipp: Bei klarer Sicht ein Retourbillett auf den Moléson lösen (Fr. 7.- mit Halbtax) und sich sich auf der Terrasse des Gipfelrestaurants verpflegen - traumhaft!Bei den Informationstafeln am Passübergang Plan Francey folgen wir dem Wegweiser "Les Paccots". Scharen von Gipfelstürmern steigen den steilen Klettersteig hinauf - unser Weg folgt der Höhenkurve, auch bei der nächsten Verzweigung. Wir kommen am Alprestaurant Gros Plané vorbei und müssen uns bei der Alp (Punkt 352.3) entscheiden.
Hartbelag-Variante (ca. 0.30 h kürzer): Das Teersträsschen geradeaus führt auf die Passhöhe, am Rest. Chalet Incrota vorbei nach La Pudze (2 km)Variante Sentier (empfohlener Wanderweg): Wir folgen dem Wegweiser "Les Paccots Sentier" nach rechts durch die Wiese zum Wald. Auf verschlungenen Pfaden (bei der "Village-Nègre" rechts) werden wir zum sturmgeschädigten Südhang geführt. Schöne Hangwanderung im lichten Wald bis zum grosszügigen Picknickplatz Creux de l'ours. Ein sumpfiger Pfad ("suivez la clôture") führt uns durch ein Tobel. Wieder oben, gelangen wir bald zu einer Teersträsschen-Verzweigung. Richtung "Les Paccots" gehts nochmals 5 Minuten lang bergauf bis La Pudze, wo die beiden Varianten sich treffen.
Der Pfad führt rechts
um die Alphütte von La Pudze herum und mündet kurz nach
Les Pueys in die Fahrstrasse ein. Das letzte Stück führt
total unattraktiv entlang der Fahrstrasse (teilweise kann ein Wiesenstreifen
benützt werden) nach Les Rosaleys (2 km, Busendstation) und
Les
Paccots Ermitage (1 km, Busstation, Gasthäuser).
Gewandert: September 2004
Tipp: Wer am nächsten Tag weitermacht, kann 2 Min. oberhalb der Endstation im idyllisch am Rand eines Hochmoors gelegenen "Hotel Les Rosalys" übernachten und am nächsten Tag auf schönem Wanderweg direkt nach Les Joncs wandern.Gasthäuser
25. Tag, Les Paccots
- Vevey, 5.20 h, aufwärts 300 m, abwärts 1020 m
17.6 km, davon 7,5 km Hartbelag
Les Paccots/Les Rosaleys 1100m - Les
Joncs 1107m (0.35 h) - Passerelle Fégire 1023m (0.30 h) - Fontanna
David 1133m (0.25 h) - Les Mossettes (0.15 h) - Prantin 1221m (0.15 h)
- Les Tenasses 1230m - Parkplatz Monfalles (0.20 h) - Lally 1235m (0.15
h) - Fayaux 970m (0.25 h) - Blonay 620m (0.50 h) - St-Légier 656
m (0.30 h) - Pont de Fénil 535m (0.25 h) - Vevey gare 383m (0.35
h)
Hinweise:
In Les Rosaleys führt ein steiles Strässchen in 2 Minuten zum Gasthaus Les Rosaleys hinauf, wo man sich in der Gartenwirtschaft mit Blick auf das Hochmoor für die Wanderung stärken kann, schliesslich befinden wir uns auf dem "Sentier gourmand". Rechts, der Höhenkurve entlang, queren wir nun den Hang: Zuerst auf dem Kiessträsschen, dann auf schmalem Pfad durch den Wald. Beim Waldausgang mündet der Weg in die von Les Paccots herauf kommende Fahrstrasse.
- Einige längere Strecken mit Harbelag.
- Statt in Les Paccots ab der Haltestelle "Ermitage" auf der Fahrstrasse nach Les Joncs zu wandern, lohnt es sich, bei der Anreise bis zur Endstation "Les Rosaleys" zu fahren, von wo ein schöner, etwa gleich langer Wanderweg nach Les Joncs führt.
- Von Lally (oder Bergstation Les Pléiades) nach Vevey verkehrt eine Drahtseilbahn, sodass die Wanderung nach Belieben abgekürzt werden kann.
Bei der nahen Verzweigung
Les
Joncs lohnt sich ein Abstecher (5 Minuten) zum Lac de Joncs; schöne
Gartenwirtschaft mit Blick auf den See, Picknickplatz.
Zurück bei Les Joncs,
gehen wir Richtung "Les Pléiades". An nostalgischen Skiliften vorbei
führt das Teersträsschen in den Wald, wo halbrechts ein Wanderweg
durch die Weide bergab führt. Nach dem Picknickplatz (mit Feuerstelle,
rechts unter den Bäumen) heisst es gut aufzupassen: Wo das Kiessträsschen
nach einem Waldstück eine Linkskurve macht, führt der Wanderweg
durch eine Sumpfwiese; der Holzweg und der anschliessende steile Pfad durch
den Wald zur Brücke hinunter sind in reparaturbedürftigem Zustand.
Auf der Passerelle Fégire überqueren wir den Bach und steigen bergauf, überqueren ein Waldsträsschen und werden auf verschlungenen Pfaden durch ein Sturmschadengebiet voller Büsche und Wildstauden gelotst. Wo der Weg in ein Teersträsschen mündet, folgen wir ihm für eine halbe Stunde (nach rechts), an den Alpwirtschaften Fontanna David und Les Mossettes vorbei, die Ende September nicht mehr bewartet sind; dafür entschädigt ein Picknickplatz links beim Waldeingang nach Les Mossettes. Achtung: Kurz danach überqueren wir eine Brücke und folgen dem Wegweiser "Tourisme pédestre" scharf nach links.
Durch den Wald gelangen wir bei Prantin ins Naturschutzgebiet von Les Tenasses. Auf weichen Wiesenwegen, später auf Holzknüppelwegen, wandern wir ebenaus durch die schöne Moorlandschaft zum Parkplatz Monfalles; im Winter fährt man hier Ski und Langlauf, und im Frühsommer ist die Gegend berühmt für ihre wildwachsenden Narzissen. Nun folgt eine bei Ausflugsverkehr unangenehme Viertelstunde auf der Strasse bergauf Richtung "Les Pléiades".
Bei der Bahnstation Lally verlassen wir die Fahrstrasse und überqueren das Geleise; leider wird im "Hotel Les Sapins" nebenan nur noch auf Bestellung gekocht: Wer will, kann auf dem Treppenweg in 10 Minuten zum Gipfelrestaurant aufsteigen (oder das Bähnchen benützen). Wir wandern nun Richtung "Blonay" kurz aufwärts. Oberhalb des Hotels Le Sapin führt das Strässchen bergab zum Wald; beim Aussichtsbänklein erblicken wir zum ersten Mal den Genfersee! Im Wald beginnt links ein Treppenweg nach Fayaux; dort überqueren wir das Geleise und finden schräg gegenüber, versteckt hinter einer Abfalltonne, den Wegweiser. Auf Treppen gehts 5 Minuten bergab. Unten macht der Wanderweg eine Schleife nach rechts, die wir übersehen haben - wir wanderten geradeaus, überquerten die Strasse und stiegen auf Treppenwegen weiter bergab. Bei der zweiten Strassenüberquerung fanden wir die Fortsetzung des Weges schräg links. Ein steiler, teilweise ausgewaschener Hohlweg führt direkt zum Hotel/Rest. Le Signal hinunter und trifft dort auf den markierten Wanderweg.
Gegenüber dem Restaurant führt ein geteerter Fussweg bergab; nach 10 Minuten treffen wir auf Fahrstrasse und Bahngeleise, denen wir nach links folgen. Nach 50 m zweigt rechts ein Fussweg ab, hinein ins Dorf Blonay. Der markierte Weg macht links einen Abstecher zum Bahnhof. Durch ein ruhiges Quartier gelangen wir an der Fahrverbots-Barriere vorbei (Wegweiser fehlt) ins Schulgelände und finden hinter dem gelben Schulhaus den Gleisübergang zum Bahnhof von Blonay.
Zwischen Blonay nach St-Légier gibt es (mit kurzen Ausnahmen) einen verkehrsfreien, geteerten Fussweg dem Geleise entlang. Einmal müssen wir eine Fahrstrasse (Rte du Village) überqueren, ein andermal (nach den Bänklein unterhalb vom Schlosspark) gehts ein Stück dem Trottoir der Hauptstrasse entlang (bis kurz vor die Ortstafel St-Légier, dort links zum Geleise). Zum Schluss macht der Weg den Bogen um eine Wiese herum und führt an der Bahnstation vorbei ins Dorfzentrum von St-Légier hinauf.
Links, nach 120 m beim Kiosk, folgen wir dem Wegweiser Richtung "Pont de Fénil" leicht aufwärts. Nach 2 Minuten kurz halblinks, dann nach rechts auf schmalem Pfad der Mauer entlang zum Wald. Nach einem Waldstück gelangen wir an lärmgeplagten Villen vorbei zur Hauptstrasse hinunter, der wir auf dem Wiesenstreifen nach rechts folgen. Nach 150 m gehts über die Autobahnbrücke bis zur Eisenbrücke. Kurz vor der Eisenbrücke steigen wir rechts über das Wiesenbord hinunter und in den Wald hinein zum nächsten Wegweiser.
Es folgt ein schönes
Wegstück der Veveyse-Schlucht entlang Richtung "Vevey". Auf weichen
Finnenbahnwegen unterqueren wir die Eisenbrücke und kommen an einen
Spiel-
und Picknickplatz. Hier zweigt unser Wanderweg halbrechts ab, am steilen
Hang entlang und zur Schlucht hinunter. Wo das Wasser in einem Tunnel verschwindet,
werden wir unter Autobahnbrücken durch ein militärisch genutztes
Gebiet gelotst und kommen an einer Fischtreppe entlang wieder zum Bach
hinunter, vorbei an der alten Bogenbrücke Pont de Fénil.
Unser Uferweg wird zu einem Trottoir mit Baumallee; Hochhäuser und
Autoverkehr machen auf die Nähe der Stadt aufmerksam. Auf gerader
Linie erreichen wir die Unterführung beim Bahnhof Vevey.
Gewandert: Ende September
2004
Gasthäuser
| 26. Tag, Vevey -
Lausanne, 5.10 h, auf- und abwärts je 200 m
20.3 km, durchgehend Hartbelag Vevey 383m - Talstation Mont Pélerin (0.15 h) - Corseaux 438m (0.15 h) - 502m (0.30 h) - St-Saphorin 405 m (0.15 h) - Rivaz 445m (0.25 h) - Epesses 432m (50 h) - Cully 391m (0.25 h) - Villette 397m (0.30 h) - Lutry 373m (0.30 h) - Pully Hafen 373 m (0.25 h) - Seepromenade - Lausanne Ouchy (Hafen) 374m (0.50 h) |
Bahnwandern |
Lavaux |
Hinweise: Obwohl die ganze Strecke Hartbelag aufweist, lässt sie dank grosser landschaftlicher Schönheit diesen Makel vergessen. Im ersten Teil, der sich gut auch für Velotouren eignet, wandert man mitten durch die weiten, sonnigen Rebhänge des Lavaux mit fantastischer Sicht auf See und Berge. Kleine hübsche Dörfer und herrschaftliche Rebgüter säumen die Route, die grösstenteils für den allgemeinen Verkehr gesperrt ist.Den Hauptwegweiser finden wir beim Bahnhof von Vevey, rechts vom kleinen Park. Wir folgen den Pfeilen "Lutry" am neuen Postgebäude vorbei und dort rechts unter den Geleisen hindurch. Nach der Unterführung gehts links auf der "Avenue Reller" durch ein Industriequartier. Bei der Kreuzung überqueren wir die Strasse auf dem Zebrastreifen, umrunden die Talstation der Standseilbahn Mont-Pélerin und folgen der Fahrstrasse Richtung "Corseaux". Nach 5 Minuten zweigt rechts unsere Route ab und steigt durch ruhige Quartiere steil bergauf.
Das Gebiet ist Teil des UNESCO-Welterbes.
Gewandert: Okt 2004
In Corseaux gehen wir and der Post vorbei und biegen bei der "Vinicole" scharf rechts ab, bergauf in die Weinberge. 5 Minuten später haben wir die Anhöhe erreicht und geniessen den schönen Ausblick auf den Genfersee und das Bergpanorama. Nun gilt es, gut auf die gelben Pfeile und Markierungen zu achten. Auf verschlungenen Wegen werden wir durch die Rebgüter gelotst. Jetzt im Oktober ist die Weinlese im vollen Gang; ein liebenswürdiger Weinbauer schenkt den vorbei kommenden Wanderern eine Kostprobe von den süssen Trauben.
Bergabwärts unterqueren wir die Bahnlinie und finden einen schönen Brunnen mit Ruhebank. Wir durchqueren das kleine St-Saphorin und steigen bei der "Auberge de Monde" wieder aufwärts, den Rebhängen zu. Auf dem Weiterweg kommen wir an verschiedenen Schautafeln zum Thema Reben und Wein vorbei, und immer wieder gibt es Gelegenheit, den Wein zu degustieren. In Rivaz ist der Pfeil zur Zeit hinter einem Baugerüst versteckt. Unsere Route geht 30 m links und dann wieder rechts durch das Dorf hindurch und nach einem Brücklein wieder aufwärts. Oben locken Aussichtsbänke mit einer sensationellen Aussicht.
Durch ausgedehnte Weinberge, immer mit Blick auf den Genfersee, wandern wir Epesses zu. Beim Dorfeingang weiter Richtung "Lutry", dem oberen Dorfrand entlang. Nach 100 m beginnt eine interessante Strecke: Nach ein paar Treppenstufen bergab auf den Pfeil an der Mauer achten! Zwischen Rebenstauden führt ein schmalem Betonpfad ebenaus; leider ist der Pfad nach 10 Minuten schon wieder zu Ende. Auf dem Teersträsschen wandern wir dem Geleise entlang, am Friedhof, Bahnhof und Fussballplatz von Cully vorbei.
Wieder in den Rebbergen, gelangen wir nach Villette. Ausgangs Dorf gehts unter der Bahnstation hindurch zur Fahrstrasse Richtung Lausanne, der wir 10 Minuten lang folgen müssen (Trottoir). Nach einer Bambushecke zweigt links ein Pfad zum Seeufer ab. Nah am Wasser führt der romantische Pfad an Villen und Gärten vorbei nach Lutry. Es lohnt sich, in die Fussgängerzone hinein zu schlendern, nur schon wegen den Puppenstuben im Spielzeugladen! Diverse Quersträsschen führen zur Strandpromenade zurück; verschiedene Strandrestaurants locken zur Einkehr, auch auf der folgenden Etappe bis Pully Hafen.
Der ganze Weg bis Lausanne Ouchy verläuft nun nah am Ufer, ausgenommen zwei Strandbäder, wo die Uferzone nur vor und nach der Badesaison betreten werden darf. Die Strecke ist eine beliebte Freizeitzone mit vielfältigen Spiel- und Sportmöglichkeiten. Schöne Pärke und Blumenrabatte säumen den Weg.
Tipps:
27. Tag, Lausanne
- Morges, 3.10 h, kaum Höhenunterschiede
13.7 km, davon 8 km Hartbelag
Lausanne Ouchy 374m - Strandbad (0.10
h) - Vidy 374m (0.30 h) - Dorigny (0.30 h) - Plage du Pélican (0.15
h) - St.Sulpice Kirche (0.20 h) - Venoge-Brücke (0.25 h) - Prévérenges
- Port du Bief 376m (0.40 h) - Morges Hafen (0.10 h) - Morges gare 378
m (0.10 h)
Grosszügige Bade- und Parkanlagen, viele Verpflegungsstätten, Picknickplätze, WC-Anlagen und Brunnen.Wieder in Ouchy, folgen wir dem gelben Wegweiser Richtung "Morges". Am Yachthafen vorbei, um das Rest.Nautique herum, gelangen wir dem Ufer entlang zum Strandbad Lausanne. Die Badesaison ist vorbei, und so können wir den schönen Uferweg zwischen See und Strandbad benützen.
Wer in Lausanne "einsteigt", findet die Métrostation entweder in der Genf-seitigen Bahnhofunterführung oder auf dem Busbahnhofplatz neben dem McDonalds.
Gewandert: Nov.2004
Nach einer Segelschule beginnt in Vidy die schattige Park-Promenade zum Plage de Vidy, ein natürlicher Sandstrand mit eingeschränktem Badevergnügen, da sich hier viele Wasservögel im Wasser tummeln. Bis Morges befinden wir uns auf dem Jakobsweg, dem "Chemin de Saint-Jacques"; bei diffuser Sicht sieht man das französiche Ufer nicht - man glaubt, am Meer entlang zu wandern, ab und zu gibt's sogar feinen Sandstrand. Seitlich der geteerten Promenade benützen wir naturbelassene Trampelpfade. Nach dem Plage de Dorigny (Naturstrand) kommen wir am Rest. "Au Petit Port" vorbei, wo wir freundlich und speditiv bedient werden. Scharen von Studenten der nahen Lausanner Hochschulen benützen die Mittagszeit für eine Joggingrunde.
Nach einem kurzen Quartiersträsschen führt die Route beim Place Pélican links über den Spielplatz nah ans Seeufer, dann am "Café d'Abordage" vorbei und wiederum durch ein ruhiges Quartier zur Schiffstation von St-Sulpice. Der nächste Anziehungspunkt ist die nahe, über 1000-jährige romanische Kirche von St-Sulpice, die zum Besuch einlädt.
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| Nach einer Parkallee überqueren wir den Vénoge-Kanal und folgen einem schönen Stück lichten Uferwalds mit der Ile des Oiseaux, einem Vogelschutzgebiet. In Prévérenges könnten wir ein Seebad nehmen, Duschen stehen zur freien Benützung am Ufer. Nach einem schönen Stück Uferweg dem "Sentier Oiseaux" entlang gelangen wir in die halbrunde Bucht von Morges mit dem Port du Bief. |
Am Hafen verlassen wir den Jakobsweg, der weiter dem See entlang nach Genf führt. Wir überqueren die Strasse, folgen dem braunen Pfeil "Musée forel" am Casino vorbei in die Grand-Rue (schöne Fussgängerzone) und, die Richtung haltend, der Rue Centrale entlang zum Bahnhof von Morges.
Gasthäuser
28. Tag, Morges -
Aubonne, 3.50 h, aufwärts 360 m, abwärts 240 m
14.3 km, davon 12 km Hartbelag
Morges gare 378m - Chigny 435m (0.40
h) - Vufflens-le-Château 465m (0.15 h) - Denens 502m (0.30 h) - Yens
Gare 524m (0.45 h) - Yens 578m (0.15 h) - St-Livres 600m (0.40 h) - Aubonne
502m (0.45 h)
Hinweis: Heute und morgen geniessen wir aussichtsreiche Panoramawege durch Rebberge und ländliche Gebiete, oft mit Sicht auf den See und die Berge. Es gibt herrschaftliche Weingüter, märchenhafte Schlösser, viele schöne Brunnen, hübsche kleine Dörfer, eine traumhaft schöne Landschaft, die zum Wandern hervorragend geeignet wäre - aber leider ist fast alles geteert oder betoniert.Vom Bahnhof Morges aus gibt es zwei Routen nach Vufflens-le-Château - der Trans Swiss Trail folgt der kürzeren. Nach der Bahnunterführung folgen wir den gelben Pfeilen, links an der Pizzeria vorbei zum Bach, der links am Hochhaus vorbei führt. Bei der Kunsteisbahn verzweigen sich die Wege - unsere Route steigt links auf dem Treppenweg zur Strasse hinauf, dort rechts. Auf dem Trottoir biegen wir links in den Chemin de Tolochenaz ein, verlassen die Strasse aber nach 120 m nach rechts; der Wegweiser steht etwas versteckt hinter der Plakatsäule.
Weshalb die Wege durch die Rebberge betoniert sind? Früher wurde die Erde zwischen den Reben gepflügt - bei Regenfällen führte das immer wieder zu Bodenerosionen und überschwemmten Wegen. Heute wäre eine Betonierung nicht mehr nötig, denn die Zwischenräume sind alle grasbewachsen. Wer weiss, vielleicht erkennt man eines Tages den Wert des Tourismus, bekiest die markierten Wanderwege oder lässt wenigstens schmale Seitenstreifen naturbelassen. Teilweise gibt es bereits solche Strecken.
Der Panoramaweg bis Nyon wird als Variante oft auch von Jakobspilgern begangen.
Gewandert: Nov.2004
Auf dem schattigen Chemin de la Mattaz (Markierungen fehlen) geht's einer Mauer entlang leicht bergauf; Abzweigungen nicht beachten! Nach einem kurzen Waldstück treten wir auf die Hochebene, und sogleich verschlägt es uns den Atem: Wie ein Märchenschloss steht über den Rebbergen das Schloss Vufflens. Auf schmalen Betonsträsschen mit teilweise unscheinbaren Bodenmarkierungen wandern wir über die Ebene: Kurz vor der Haltestelle Chigny nach rechts zum Weiler Chigny. Dort links zur Bahnlinie Morges - Bière, die sich in weiten Kehren bergauf schlängelt; Abzweigungen nicht beachten! Dem Geleise entlang erreichen wir die Haltestelle Vufflens-le-Château. Neben dem Schloss auf dem Gemeindeplatz lädt ein gedeckter Picknickplatz zur Rast ein.
Zurück bei der Bahnhaltestelle, gehen wir 150 m der Bahnlinie entlang bergauf. Beim Wegweiser links am Schulhaus vorbei und zum Rebberg hinauf. In den folgenden Stunden heisst es immer wieder gut auf die gelben Pfeile am Boden zu achten! Unsere Route folgt zunächst der schmaler Betonpiste ebenaus durch den Rebberg, wechselt dann zum oberen parallellen Weg. Auf verschlungenen Strässchen werden wir durch das Dörfchen Denens (Bäckerei) gelotst - das letzte Stück auf dem Kiesstreifen neben der Fahrstrasse, amBauernhof-Camping Le Bonderet vorbei.
Bei der Bushaltestelle "Cité-Jardin" zweigen wir rechts ab - auf der schnurgeraden Betonpiste erreichen wir die Bahnlinie. Dort links, dem Geleise entlang bis zur Fahrstrasse. Auf dem Wiesenstreifen, den Gewächshäusern entlang, erreichen wir die Tankstelle, wo unsere Route rechts zur Bahnstation Yens führt - nebenan das Buffet de la Gare. Zum Dorf hinauf müssen wir mit dem Trottoir vorlieb nehmen. Links geht's zwischen den Häusern hindurch zur Kirche von Yens. Wir halten die Richtung und marschieren auf dem Gütersträsschen zur Mühle hinunter - auch hier wieder ein schöner Brunnen, die alle einen Namen haben "Fontaine des amoureux". Kurz steil bergauf führt uns die Route zum Dörfchen St-Livres.
In St-Livres weist und der Wegweiser parallel zur Hauptstrasse an der Kirche vorbei durch die schmalen Gassen. Kurz vor der Einmündung in die Hauptstrasse zweigt rechts das Strässchen "Chez la Bûche" ab, auf dem wir ins Tobel hinunter steigen (Wegweiser Richtung "Aubonne"). Unten dann eine scharfe Linkskurve und nach 100 m halbrechts zum Bach hinunter. Ein kurzes Stück auf Waldweg dem Bach entlang. Beim Waldausgang die Richtung halten und durch die Panzersperren zur Strassenbrücke; die Strasse überqueren. Am linken Ufer des Baches beginnt ein romantischer Waldweg, vorbei an Slum-artigen Hütten von Altstoffhändlern mit einem unglaublichem Durcheinander von Müllgut. Wo der Pfad endet, führt eine alte Bogenbrücke über den Bach. Auf der andern Seite des Bachs gelangen wir bergauf direkt zum Busbahnhof von Aubonne. Es lohnt sich, die Altstadt mit dem Schloss und den kleinen Läden zu besichtigen. Einen Besuch wert ist auch das Hôtel du Commerce mit seiner charmanten Pariser Bistro-Atmosphäre.
Gasthäuser
29. Tag, Aubonne -
Nyon, 6.10 h, aufwärts 450 m, abwärts 550 m
25.3 km, davon 21 km Hartbelag
(siehe Hinweis Tag 28)
Aubonne 502m - Féchy Dessus
(0.35 h) - Bougy Villars 546m (0.20 h) - Mont Dessus 604m - Bugnaux 599
m (0.45 h) - La Romma - Vincy 534m (0.35 h) - Gilly 484m (0.15 h) - Bursins
Kirche 483m (0.15 h) - Vinzel 476m (0.20 h) - Luins (0.10 h) - Begnins
541m (0.35 h) - Château Grillet (0.30 h) - Coinsins (0.20 h) - Duillier
Kirche 466m (0.30 h) - Nyon gare 406m (1.00 h)
In Aubonne wandern wir durch das hübsche Altstädtchen bergauf bis zum "Fiduciaire", wo unsere Route Richtung "Nyon" links abzweigt. Wir schlendern durch ruhige Quartiere, überqueren eine Fahrstrasse und gelangen bergab durch eine Sackgasse in den Rebberg. Rechts geht's nun auf bequemen, meist betonierten Wegen ebenaus durch die Rebberge. Traumhafte Sicht auf den Genfersee und die französichen Hochalpen. Bald sehen wir unter uns das fotogene Dörfchen Féchy Dessus - unsere Route führt oberhalb der Häuser weiter durch die Reben, vorbei am Weingut "Domaine de la Vignarde", wo man übernachten kann (B&B).
Im nächsten Dörfchen Bougy-Villars führt das Strässchen halbrechts leicht bergauf, an Villen vorbei und durch ein Waldstück. Achtung: Bei der Verzweigung im Wald weist der etwas versteckte Wegweiser (provisorisch an Schnüren aufgehängt), fälschlicherweise nach links - richtig wäre, die Richtung zu halten und auf dem Strässchen zum nächsten Bauernhof zu wandern. Wer (wie wir) den falschen Weg erwischt, kann fünf Minuten später bei den neuen Häusern braunen Pfeil folgen und durch die Wiese zum Bauernhof aufsteigen, wo sich die Wege treffen.
Links oben ist der nächste Wegweiser zu sehen. Ein schöner Weg führt uns über Mont Dessus zur grossen Strassenkurve mit der Bushaltestelle "Essertines-sur-Rolle, Bugnaux". Dem Waldrand entlang wandern wir ins nahe Dörfchen Bugnaux. Ebenaus führt die Route am herrschaftlichen Weingut vorbei und kurz der Strasse entlang nach La Romma hinunter. Nach einem Waldstück führt ein Teersträsschen bergauf in die Rebberge. Oben locken Bänke, Tische und Grill zu einer Rast. Unsere Route schlängelt sich in Vincy an einer stattlichen Villa vorbei bergab - wo die Parkmauer endet, zweigt unser Weg rechts ab ins schöne DörfchenGilly.
Wir folgen der "Route de Bursins" für 200 m, zweigen dann rechts ab und kommen an einem weiteren grossen Landsitz vorbei. Wenn die Tore offen sind, lohnt sich der Weg durch den Schlosspark, links am Tennisplatz vorbei zu den riesigen alten Bäumen und den gepflegten Anlagen. Am andern Ende gehts durch das Tor wieder auf die Strasse. In Bursins wandern wir am "Hôtel de l'Union" vorbei und ebenaus durch schmale Gütersträsschen. Unten verengt sich der Genfersee, und die Autobahn rückt näher.
Ausgangs Vinzel führt unsere Route durch den Weinberg leicht bergab; nach 7 Minuten auf Bodenmarkierung achten! Rechts gelangen wir zur Siedlung Luins und um die oberen Häuser herum wiederum in die Weinberge. Neben der Betonpiste verläuft eine Grasnarbe, auf die wir ausweichen können. An einem Schloss vorbei werden durch die Strassen von Begnins gelotst und finden im Dorfzentrum zwei Einkehrmöglichkeiten. Der Hauptstrasse entlang geht's ebenaus zum Dorfausgang. Dort scharf nach links und sofort rechts auf der Treppe bergab ins Bachtobel (Sentier des Toblerones).
Unten bei den Panzersperren überqueren wir die Brücke und steigen im Wald steil bergauf. Auf der Anhöhe weisen Tafeln auf das Eichenwald-Reservat hin (Réserve naturelle du Bois de Chênes).
Abkürzung: Geradeaus durch die Abschrankung führt ein unmarkierter Waldweg quer durch das Reservat, direkt auf den nächsten Wegweiser bei Punkt 441.5 zu.Die gelben Markierungen führen links in einem grossen Halbkreis um das Wälchen herum; nach 10 Minuten beim Parkplatz scharf nach rechts auf schönem Weg dem Waldrand entlang zum Wegweiser "Château Grillet" bei Punkt 441.5. Dort nach links Richtung "Nyon". Schöner Pfad, zuerst durch die Wiese, dann durch ein Waldstück. Beim Waldausgang dem Strässchen nach Coinsins folgen. Neben dem Spielplatz wechseln wir die Strassenseite, überqueren beim Minôtel die Fahrstrasse und folgen dem geteerten Velo- und Wanderweg bergab durch die Ebene, der Autobahn zu. Unten bei der Mühle stehen Bänke und Tische für's Picknick bereit. Auf dem Strässchen überqueren wir die Autobahn und wandern ins Dorfzentrum von Duillier; auf Schlangenlinien werden wir dann zur Kirche gelotst.
Zusammen mit der Veloroute folgt unser Weg ausgangs Duillier einem Gütersträsschen bergab, an Kuhweiden und Eichenbäumen vorbei. Rechts oben sehen wir La Dôle, den höchsten Juraberg. Bei der nächsten Verzweigung biegen wir links ab, an einem Bauerngut vorbei. Wo der Veloweg abbiegt, halten wir die Richtung und wandern geradeaus weiter bis zur landwirtschaftlichen Forschungsanstalt. Dort zweigt auch unsere Route nach rechts ab, durch den Rebberg hindurch zum Bach, über die Brücke und auf der andern Seite zur Hauptstrasse hinauf.
Wir befinden uns bei der
Busstation "Le Groseille" mit dem "Rest.Les Glycines" nebenan. Noch ein
viertelstündiger Marsch der Hauptstrasse "Rte de St-Cergue" entlang,
und wir stehen an der Grossbaustelle vor dem Bahnhof. Dort geht's auf dem
schmalen Strässchen zur Bahnhofunterführung von Nyon Gare
hinunter.
Gewandert: Nov.2004
Gasthäuser
Am Bahnhof Nyon wandern wir auf der Migros-Seite fünf Minuten den Bahngeleisen entlang Richtung Lausanne. Bei der Verkehrsampel überqueren wir die Geleise und finden halblinks den Wanderwegweiser am "Chemin du Vignolet". Beim letzten Haus zweigt links ein Pfad zum Bach hinunter und führt durch ein Waldstück hinauf zum Wegweiser Bois Bougy. Wir befinden uns auf dem Chemin de St-Jacques (braune Tafeln). Links führt ein Teersträsschen dem Waldrand entlang; bei der Rechtskurve halten wir die Richtung: ein schöner Pfad schlängelt sich, immer den gelben Rhomben folgend, durch den Wald. Beim ersten Strässchen nach dem Waldausgang geht's links zum Bahndamm hinunter. Dort rechts den Geleisen entlang nach Crans Gare.
Rechts oberhalb der Bahnhaltestelle befindet sich das hübsche Dorfzentrum Crans Village mit schöner Sicht auf den Genfersee. Am Hotel du Cerf vorbei (ein schöner Platz zum Übernachten!) marschieren wir Richtung Céligny, eine unattraktive Strecke der Strasse entlang. Bei der Ortstafel Céligny geht's halbrechts ins Dorfzentrum hinein (Auberge du Soleil) und weiter bis zum Friedhof. Dort geradeaus auf dem schmalen Pfad zum Wald hinunter. Zehn Minuten später befinden wir uns beim Château de Bossey; hier nach rechts, der Allee entlang, immer Richtung "Versoix". Auf einem Teersträsschen durchqueren wir ein Waldstück, unterqueren die Autobahn und kommen links ins Dörfchen Bogis Bossey.
Dem "Chemin des Buissons Ronds" folgend, biegen wir bei der Kläranlage nach links ab und wandern auf der Betonpiste durch offenes Gelände. Bei der Einmündung in die Hauptstrasse sehen wir rechts die Zollstation Chavannes de Bogis Douane; links befindet sich die Cafeteria der Tankstelle, wo wir uns verpflegen können. Auf der andern Seite der Strasse finden wir die Fortsetzung unserer Route. Ein schöner, teilweise feuchter Feldweg führt dem Waldrand entlang durch landwirtschaftliches Gebiet. Eindrücklich ist die Sicht auf den Jura mit dem Dôle. Der Weg mündet nach einer knappen Stunde links in die Hauptstrasse ein, der wir ca. 150 m vorsichtig entlang gehen. Halbrechts zweigt ein Betonsträsschen ab, dem Waldrand entlang. Kurz vor Chavannes-des-Bois ignorieren wir die erste Abzweigung links und wandern auf dem Reitweg bis zur zweiten Abzweigung.
Die Route führt links zur Hauptstrasse an den Dorfrand von Chavannes-des-Bois, folgt dieser 200 m nach rechts und führt nach dem Weiler Le Château (Bauernladen) wieder rechts ins offene Gelände. Auf schönsten Wiesenpfaden gelangen wir direkt zum Flüsschen "Versoix" an der Landesgrenze zu Frankreich. Links und rechts der Grenze befinden sich die beiden Sauverny Genève und Sauverny France.
Die Fortsetzung unseres Weges liegt etwas versteckt hinter der Zolltafel, direkt neben der Brücke. Es folgt ein romantischer Pfad der Versoix entlang, die sich durch den Wald schlängelt. Wo sie zu einem kleinen See gestaut ist, führt der Weg etwas oberhalb des Geländes hindurch (Ruhebank); ein anderes Mal kürzt er den Bachlauf ab (den gelben Markierungen folgen!). Wo sich die Pfade teilen und der breitere leicht aufwärts führt, müssen wir uns entscheiden, welchem wir folgen wollen:
In La Bâtie treffen die beiden Routen wieder zusammen. Wir überqueren die Brücke und wandern auf dem Teersträsschen, am ehemaligen Restaurant "Au Rendez-vous des Chasseurs" vorbei, rund 500 m aufwärts bis zum Waldrand. Dort links nochmals 300 m dem Waldrand entlang. Beim künstlichen Kanal scharf links in den Wald hinein. Wo sich der schmale Pfad teilt und zu senken beginnt, heisst es gut auf die Markierung achten! Unser Weg folgt rechts dem abschüssigen Hang entlang und senkt sich zum Stausee hinunter. Auf einem schmalen Eisenbrücklein überqueren wir den Ablaufkanal und folgen seinem Uferlauf bis zur Einmündung in die Hauptstrasse, wo sich eine riesige Sägerei befindet.
Variante: Der Wanderführer schlägt vor, bis nach der Autobahnunterführung der Hauptstrasse zu folgen und dort nach rechts abzuzweigen.Ein Einheimischer schlägt uns eine schönere Route vor. Nach der Sägerei und der Brücke über die Versoix zweigen wir rechts ins Industriegelände Richelien ab; bei der nahen Barriere finden wir die Fortsetzung des Uferweg der Versoix entlang. Sie führt in einem grossen Bogen um das Gelände herum und unterquert die Autobahn, welche das Tal in weitem Bogen überspannt. Bei der neuen Brücke folgen wir weiter dem linken Uferweg bis zur Naturschutztafel. Hier haben wir die Wahl:
Variante:Wer gleichentags Richtung Genf weitermarschieren will, folgt am besten dem Ufer der Versoix bis zum Campingplatz von Versoix (Fortsetzung Tag 31).Wir aber halten die Richtung und wandern geradeaus dem Waldrand entlang bis zur nächsten Tafel. Dort folgen wir dem Wegweiser Richtung "Versoix Gare" links bergauf, einem kleinen Bach entlang. Oben am Kanal (eine Art Bisse) treffen wir auf den vom Wanderführer vorgeschlagenen Weg. Rechts durch den Wald, dem Wasserlauf entlang, gelangen wir an den Dorfrand von Versoix. Flugzeuge donnern über die Häuser hinweg - hin zum nahen Genfer Flughafen. Hier treffen wir auch wieder auf den Jakobsweg, den wir in Crans verlassen haben. Den gelben Pfeilen folgend, erreichen wir zehn Minuten später den Bahnhof von Versoix.
Tipp: Auf dem Jakobsweg nach Genf weitermarschieren (siehe Tag 31). Für die Rückfahrt lohnt sich ein Click and Rail-Ticket.Gewandert: Dezember 2004
Gasthäuser und Unterkunft
31.
Tag, Versoix - Genf, 3.10 h; auf- und abwärts je 50 m
12 km, davon 7 km Hartbelag
Versoix gare 388m - Campingplatz (0.10
h) - Malagny 407m - Genthod Village (0.40 h) - Les Tuilleries (0.40 h)
- Chambésy Gare (0.10 h) - Jardin botanique (0.40 h) - La Perle
du Lac 375m (0.20 h) - Genf Hauptbahnhof 401m (0.30 h)
Am Bahnhofplatz von Versoix folgen wir am besten dem Veloweg Richtung Genf. Er führt dem Geleise entlang, zuerst auf einem Strässchen, dann auf separatem Veloweg, unterquert die Geleise bei der ehemaligen Papierfabrik, überquert auf einem Steg den Fluss Versoix und trifft auf den Campingplatz von Versoix vorbei. Auf dem Fahrsträsschen "Chemin du Molard" wandern wir gemächlich bergauf zur Kreuzung mit der Bushaltestelle "Les Fayards". Wir überqueren die Strasse und folgen für längere Zeit der Route de Malagny, vorbei an Diplomatenvillen und internationalen Schulen mit riesigen Parkanlagen, die leider für das Publikum nicht zugänglich sind.
Ab Genthod gibt es parallel zur Strasse einen Kiesweg einer Allee entlang. Bei der Strassenkreuzung mit dem Kreisel halten wir noch für 200 m die Richtung und biegen dort links ab (Wegweiser etwas versteckt). Schnurgerade gehts hinunter zu den Bahngeleisen, wo wir dem schönen Kiesweg nach rechts folgen. An der Haltestelle Les Tuilleries vorbei (Ruhebank), die Autobahn überquerend, gelangen wir zur Haltestelle Chambésy.
Wir überqueren die Geleise und finden in der Fortsetzung des Perrons einen Kiesweg den Geleisen entlang. Beim Parkplatz vor der grossen Überbauung können wir entweder rechts oder links an den Häuser vorbei nochmals einen Kiesweg benützen, der dann vor einem Privatparkgelände ein apruptes Ende findet. Eine Viertelstunde lang müssen wir nun auf dem Trottoir der viel befahrenen "Route de Lausanne" entlang marschieren, wofür wir zwei Mögleichkeiten haben:
Nun
folgt eine Parkanlage der anderen, immer dem See entlang. Riesige Mammutbäume,
internationale Gebäude und gepflegte Anlagen säumen den Weg.
Oft kann im Rasen gewandert werden. Mitten in einer Parkanlage befindet
sich das noble Restaurant La Perle du Lac. Immer näher kommen
wir ans Wahrzeichen von Genf, den Jet d'Eau, eine riesige Wassersäule
im Seebecken. Nebenan befindet sich die Badeanlage mit Sauna, die auch
jetzt im Dezember rege besucht wird.
Nach den Schiffanlegestellen
am Ende des Sees drehen wir nacht rechts, überqueren die Hauptstrasse
und wandern auf der Rue du Mont Blanc geradeaus zum Hauptbahnhof von Genf
hinauf.
Gewandert: Dezember 2004.
Tipps zum Abschluss:
Bereits gibt es Lauf-Events, wo die gesamte Strecke von 478 km in 8 Etappen gerannt wird. Anmelden kann man sich auf der Website:
Und dies ist die Streckeneinteilung:Schweizer Links inkl. Wetter und Fahrpläne