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Mit Kindern quer durch's Berner Oberland



Allgemeine Beschreibung

Im Juli 1983 brachen wir mit unsern drei Kindern (12, 11 und 9 Jahre) zu einer unvergesslichen 8-tägigen Wanderung auf.  Wettermässig hatten wir unwahrscheinliches Glück; bei Regen oder Nebel müssten die teilweise recht alpinen Etappen abgeändert oder verschoben werden. Alle Wege waren tadellos markiert.
Anreise
Bahn bis Brienz, (Dampf-)Zahnradbahn zum Brienzer Rothorn  (Fahrplan).
Hotel Rothorn

1. Tag: Brienzer Rothorn 2266 m - Eiseesattel 2025 m - Chäseren 1766 m - Wileralp 1434 m - Brünigpass 1002 m, 5 h

Nach einer unruhigen Nacht im Massenlager, das wir mit ein paar Mäusen teilten, wanderten wir durch den Skitunnel zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Ab Eiseesattel dem Höhenweg der Bergflanke entlang, unter dem Wilerhorn vorbei hinunter zum Brünigpass. Es war gleichzeitig die längste Etappe dieser Wanderwoche.


Blick auf Brienzersee

Brienzer Rothorn

Gallerie-Ausgang

Blick Richtung Brünig




2. Tag: Brünigpass 1002 m - Hasliberg/Reuti 1061 m, 3 h; Abkürzungsmöglichkeit: Postauto.
Kurz nach dem Motel Brünig zweigen wir links ab auf den Waldweg und benutzen die historische Strecke Richtung Gallenplatten-Hohfluh. Der folgende Wegteil führt rechts abwärts durch den Wald bis zur Hauptstrasse. Nach Überquerung der Strasse folgen wir dem bequemen Panoramaweg nach Reuti. Einkaufsläden und Gasthäuser unterwegs.

3. Tag: Planplatten 2186 m - Balmeregghorn 2200 m - Erzegg 2140 m - Tannalp 1974 m - Engstlenalp 1834 m, 3.10 h
Fahrt mit Gondelbahnen von Hasliberg/Reuti via Mägisalp auf Planplatten.
Schöne Höhenwanderung über das Balmeregghorn und die Erzegg zur Tannalp (Berggasthaus, Tel. 041 669 12 41) und weiter zur Engstlenalp.

Baden im nahen Engstlensee!


Aussicht von Planplatten

Gental, Titlis + Engstlenalp

Blick in die Alpen

Engstlensee

Hotel Engstlenalp


4. Tag: Engstlenalp 1834 m - Sätteli 2116 m - Tällihütte 1720 m, 4 h
Abkürzungsmöglichkeit: Postauto nach Meiringen benützen.
 
Gewagte Etappe mit Kindern - wir haben sie teilweise angebunden! Wanderung durch eine wilde Landschaft auf schmalen Pfaden zum Sätteli am Tälligrat, dann ein sehr steiler Abstieg auf Gras- und Geröllpfaden, weiter auf interessanten, aber nun ungefährlichen Wegen zur Tällihütte. Bis spät abends hatten wir die Hütte für uns, dann gesellten sich noch zwei Kletterer dazu, die von den Kindern entsprechend bewundert wurden.

2008: Neubau der Tällihütte, die nun in Privatbesitz und bewartet ist.


Gental; rechts der Tälligrat

Tällihütte über dem Gadmertal

Tällihütte - Morgenstimmung

Gadmertal mit Tällistock


5. Tag: Tällihütte 1720 m - Fuhren/Sustenpass 1149 m, 1.30 h
Gemütlicher, teils steiler Abstieg zur Talstation Fuhren im Gadmertal an der Sustenpass-Strasse.

Mit Postauto nach Meiringen (597m), wohin wir unsere Reservewäsche gesandt hatten. Mittagessen, Einkaufen und mit Postauto nach Rosenlaui.
Es bleibt noch Zeit zum Besuch der imposanten Gletscherschlucht Rosenlaui.

Rahfluh, Blick zum Sustenpass

Rosenlauital mit Wetterhorn und Eiger

Hotel Rosenlaui

Engelhörner ob Hotel Rosenlaui

6. Tag: Rosenlaui 1330 - Schwarzwaldalp 1454 m (0.30 h) - Grosse Scheidegg 1982 m (1.45 h) - First 2167 m (2 h), total 4.15 h
Aufstieg mehr oder weniger entlang der Postautostrecke (separater Wanderweg) über Schwarzwaldalp 1454 m (Berghotel) nach Alpiglen 1690 m. Der Wanderweg kreuzt dann die Strasse mehrmals und führt direkt hinauf auf die Grosse Scheidegg 1960 m (Berggasthaus). Damals mussten wir wegen einer Magenverstimmung hier übernachten. Besser ist es, über die Alp Grindel 2048 m (Alpkäserei) bis nach Grindelwald First 2167 m zu wandern.


Schwarzwaldalp mit Wetterhorn

Hochmoor Grosse Scheidegg

Eiger Nordwand


 
7. Tag: First 2167 m - Bachalpsee - Faulhorn 2684 m, 3 h
Ein berühmter Aufstieg steht uns heute bevor. Vor 100 Jahren wurden reiche Leute mit einer Sänfte hinaufgetragen! Unterwegs kommen wir am Bachalpsee 2265 m vorbei, wo ganz Mutige ein Bad nehmen können. Vom Faulhorn bietet sich eine wunderbare Rundsicht. Bei unserem Besuch brachte der Helikopter gerade neue Vorräte.
Bachalpsee

8. Tag: Faulhorn 2684 m - Schynige Platte 2100 m, 4 h
Über Männdlenen 2344 m (Weberhütte, Alpwirtschaft, Tel. 033 853 44 64) und Egg führt ein schöner Bergweg hinunter zur Schynige Platte (Berghotel). Alpenblumengarten und Restaurant.
Talfahrt mit Zahnradbahn nach Wilderswil und nach Hause zurück .


Wanderkarten und Literatur

Tourismusbüros Info

Weitere Trekkingrouten in der Gegend

Panoramaweg Berner Alpen

täglich 4 - 5 h, organisiert und geführt von http://www.apiedi.ch:


Brienz Rothorn Trail - individuelle Wanderwoche im Berner Oberland mit Gepäcktransport

Eine der schönsten Aussichten im Berner Oberland

Das Brienzer Rothorn ist auf der Grenze zwischen den Kantonen Luzern, Obwalden und Bern. Es gehört geologisch zur Wildhornecke und ist aus Kalken der Kreidezeit aufgebaut. Mit Fahrt auf das Brienzer Rothorn.

1. Tag: Anreise nach Interlaken
Interlaken, der traditionsreiche Ferienort zwischen Thuner- und Brienzersee mit Blick auf das weltberühmte Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau.

2. Interlaken – Brienz, 4 h
Sehr abwechslungsreiches, sonniges Teilstück des Brienzersee-Rundweges.Heimelige Dörfer,Ruinen, üppige Wiesen und prächtige Waldbestände säumen den Weg.
Fahrt mit der Brienz Rothorn Bahn. 3. Brienzer Rothorn 2266m – Arnihaagen 2207m – Brünigpass 1002m, 4.15 h
Prächtiger Höhenweg. Ein gut angelegter Pfad führt zuerst hoch über der Waldgrenze durch, dann in sanftem Gefäll nach dem Brünigpass. 4. Meiringen
Geniessen Sie die vielfältigen Angebote rund um Meiringen: Aareschlucht, Reichenbachfall, Rosenlauital, Triftbrücke. 5. Meiringen 595m – Axalp 1535m, 4.45 h
Keine übermässigen Steigungen. Höhepunkt am Wanderweg: das tiefblaue Hinterburgseeli, sowie die Aussicht auf Brienz, den Brienzersee und die gegenüberliegende Talseite. 6. Axalp 1535 – Schweibenalp – Iseltwald – Interlaken 580m, 5.30 h
Abwechslungsreicher Abstieg über Weiden und durch Bergwälder nach Iseltwald. Dem See entlang nach Interlaken-Ost.

Angebot mit Hotelreservation, Transfer, Wanderdokumentation und Gepäcktransport.



PS: Wer obige Treks gewandert ist und seine Erfahrungen weitergeben möchte, melde sich bitte bei: info@wandersite.ch.
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