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201
Wandertage Schwierigkeit Webcam Savognin
Eingesandt von:
8
T2
Webcam Savognin
Ruedi Flueler

Tourenwoche Savognin - Zuoz

  • Die Etappen:
Fuorcla digl
                  Leget; Bild Ruedi Flueler
Fuorcla digl Leget
Wanderlandkarte Savognin-Zuoz
zur Detailkarte  (gezeichnet mit SchweizMobilPlus)
Eine Tourenwoche im Bündnerland, eingesandt von Ruedi Flueler
Herzlichen Dank!
Hinweise:

Diese Tourenwoche „Savognin – Zuoz“ bringt uns in drei wunderschöne Bündner Naturreservate:

28.08. - 04.09.2014 - Ruedi Flueler

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Die Etappen

1. Tag: 3h  -  aufwärts 700m, abwärts 100m  -  T2
Route: Savognin 1206m - Curt 1183m - L’Eisla 1489m - Radons 1885m

Mit der SBB und ab Chur mit dem Postauto fahren wir nach Savognin-Post. Nur wenige Meter zurück führt ein Weg und eine Strasse hinunter zum Dorfteil Curt. Auf der alten Bogenbrücke überqueren wir den Fluss „Geglia“.

Die gelben Wegweiser führen uns hinauf zur weissen Barockkirche Son Martegn. In gleicher Richtung zuerst über Wiesen, dann im Wald steigen wir hoch bis L’Eisla. Kurz vor der Brücke den Wegweiser beachten, welcher uns links weiter hinaufführt. Nach rund 1,5km kommen wir zu einer Forststrasse. Wir folgen ihr, überqueren die Brücke. Unser Weg führt uns auf der anderen Seite des Baches 100m zurück. Links beachten wir den Wegweiser Radons. Auf dem Weg steigen wir noch etwas hoch, wir sehen bereits unsere Unterkunft. (rechts das Skihaus Tigia und links, etwa 200m entfernt, das Berghaus Radons)

Gasthäuser und Links
Brücke in
                  Savognin; Bild Ruedi Flueler, 2014
Brücke in Savognin
Savognin,
                  Bild Ruedi Flueler, 2014
Savognin
herrlicher Wald im Aufstieg nach Radons, Bild
                  Ruedi Flueler
schöner Wald im Aufstieg nach Radons


2. Tag: 5 ½ h  -  aufwärts 800m, abwärts 750m  -  T2
Route: Radons 1885m - Alp Curtegns 1866m - Val Curtegns - Fuorcla Starlera 2516m - Fuorcla Curtegns 2663m - Val Gronda - Tga 1922m


Von Radons wandern wir das ganze Tal, das Val Curtegns hinauf, rechts sprudelt der Bach hinunter. Es ist vorerst ein langsamer Aufstieg, meist im Schatten des Piz Arblatsch und Piz Forbesch, bis wir zuhinterst im Tal, auf der Fuorcla Starlera auf den Wegweiser kommen. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht auf die danebenliegenden Berge, die verschiedenen Täler hinunter. Der kleine See gleich neben der Fuorcla ladet ein für einen herrlichen Stundenhalt.

Wir folgen der Richtung des Wegweisers und erreichen nach rund 1km und wenigen Höhenmetern auf gutem Weg die Fuorcla  Curtegns. Von hier aus geht es östlich, nur noch runter ins Val Gronda. Ueber Alpweiden, vorbei an herrlich sprudelnden Bächen bis wir nach 3 km den kleinen Weiler Tga erreichen. Inmitten dieser hübschen Walsersiedlung liegt unser romantischer Übernachtungsort, einfach, aber sauber eingerichtet, neue WC-Anlage, auch ein Brunnen vor dem Hause für ein sehr kaltes Bad.


Gasthäuser und Links
Val
                  Curtegns, Bild Ruedi Flueler, 2014
Val Curtegns
Steinbrech,
                  Bild Ruedi Flueler
Steinbrech
Fuorcla
                  Starlera; Bild Ruedi Flueler
Fuorcla Starlera
Schwalbenwurz; Bild Ruedi Flueler
Schwalbenwurz-Enzian
Wanderhütte und Brunnen in Tga; Bild Ruedi
                  Flueler
Wanderhütte in Tga


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3. Tag: 4 ½ h  -  aufwärts 450m, abwärts 350m  -  T2
Route: Tga 1922m - P. 1746m - Tgarnet - P. 1638m - Marmorera-Stausee 1684m - P. 1696m - Gruba 1855m - Salategnas 1976m - Tigias 1975m / Alp Flix

Am Vormittag können wir den Naturpark Val Faller betrachten und durchwandern. Von Tga wandern wir vorerst die Autostrasse hinunter in Richtung Mulegns. Nach rund einem Kilometer überqueren wir den stiebenden Bach „Ava da Faller“. Wir kommen auf eine Waldlichtung mit grossem Felsen und einem „Bildstöckli“. Von hier aus noch  200m weiter auf der Strasse. Wir verlassen hier die Strasse und folgen, rechts hinauf, dem Wegweiser in Richtung Tgarnet.

Durch dieses Wald-Naturreservat steigen wir auf weichem, von Tannennadeln gesättigtem Weg hinauf. Es riecht nach Tannen- und Föhrenharz. Wir folgen den Markierungen, halten oben einen Moment an, lassen die wunderschöne Natur auf uns einfliessen und steigen den Weg hinunter – immer durch den herrlichen Wald – bis Punkt 1738m. Hier treffen wir auf eine Forststrasse, welcher wir folgen. Beim ersten Bauernhaus P. 1638m nehmen wir den Weg rechts, Wegweiser Staudamm. Diesem Weg folgen wir und erreichen die Krone der Staumauer.

Wir überqueren die Staumauer, kommen auf die Julier-Auto-Strasse und folgen rechts, dem See entlang. Hier befindet sich ein kleines Restaurant, direkt über dem Stausee. Auf einem guten Steg wandern wir, links die Autostrasse, rechts der blauglitzernde See, in Richtung Süden. 200m nach der Strassen-Galerie, bei P. 1696m, vor dem Bach, steigen wir anfangs steil hinauf. Es geht schon rund 150m im zick-zack hoch. Oben angelangt können wir uns auf einem aussichtsreichen Bänkli ausruhen, mit Blick über den See.

Von hier aus geht es nur noch langsam aufwärts. Wir durchwandern wunderbare, romantische Hochmoore (Naturpark Alp Flix), und erreichen Gruba. Der Wegweiser zeigt uns den Weg nach Salategnas und Tigias auf der Alp Flix, ehemalige Walsersiedlungen. Hier befindet sich das Berghaus Alp Flix (obere Preisklasse) und einen Kilometer weiter besteht ebenfalls eine Übernachtungsmöglichkeit, ein Agroturismo.

Gasthäuser und Links
Aufstieg
                  nach Tgarnet; Bild Ruedi Flueler
Aufstieg nach Tgarnet
Marmorera-See; Bild Ruedi Flueler
Marmorera-See
Hochmoor ob Marmorera; Bild Ruedi Flueler
Hochmoor ob Marmorera
Lais da
                  Flix; Bild Ruedi Flueler
Lais da Flix


4. Tag: 5 ½ h  –  aufwärts 750m, abwärts 500m, T2
Route: Alp Flix / Tigias 1975m - Kanonensattel 2241m - P. 2296m - Fuorcla digl Leget 2715m - P. 2530m - Ospizio La Veduta, Julierpass 2238m

Fuorcla digl Leget; Bild Ruedi FluelerHochmoor Alp Flix bei Salategnas, 2005Von unserem Übernachtungsort auf der Alp Flix wandern wir auf der Fahrstrasse Richtung Süden nach Salategnas. Am Ende dieses Weilers folgen wir dem Wegweiser halb links, über Alpwiesen geht es hoch. Nach rund einem Kilometer erreichen wir den Kanonensattel.

Wir folgen dem Wegweiser „Fuorcla digl Leget“, steigen hoch, teilweise über sumpfiges Gebiet, über Alpwiesen und erreichen dann zum Schluss einen steilen, steinigen, aber ungefährlichen Aufstieg bis zur Fuorcla digl Leget. Nach diesem atemraubenden Aufstieg haben wir eine Pause auf der Fuorcla mit Sicht auf den See verdient.

Nun geht es runter, zuerst etwas steinig, aber gut machbar und schon bald sehen wir ins Tal, hinunter auf  Alpwiesen, wo wir P. 2530m erreichen. Hier treffen wir auf den Wegweiser: links geht es zur „Chamanna Jenatsch“ hinauf und  rechts geht es zu unserem Tagesziel. Nach etwas mehr als einer halben Stunde – auf gutem Weg und über Alpwiesen – sehen wir von weit oben La Veduta, Ospzio Julierpass.

Gasthäuser und Links


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5. Tag: 5h  -  aufwärts 800m, abwärts 400m, T3
Route: Ospizio Julierpass 2238m - Val d’Agnel - P. 2530m - Fuorcla d’Agnel 2986m - Chamanna Jenatsch 2621m

Am nächsten Morgen, 1.September war der Julierpass weiss. Unser vorgesehener Weg hätte uns uns auf nahezu 3000m geführt. Wir wollten kein Risiko eingehen, haben unsere Übernachtung in der Jenatsch-Hütte telefonisch annulliert und sind um 10h mit dem Postauto ins Engadin gefahren und sind anschliessend nach Spinas gewandert (T1). Demzufolge kann ich die ursprüngliche Tagestour nur kurz schildern.

Vom Julierpass den gleichen Weg zurück, wie wir gestern gekommen sind, bis P. 2530m. In gleicher Richtung weiter, das Val d’Agnel hinauf. Das letzte Stück vor der Fuorcla d’Agnel ist steil und steinig. Beim Abstieg ist ebenfalls Vorsicht geboten, deshalb auch die Bezeichnung „T3“. Nach rund 1 ½ Std. (ab der Fuorcla d’Agnel) erreichen wir die Chamanna Jenatsch.

Chamanna Jenatsch;
              Bild Tanja PfammatterGasthäuser und Links



6. Tag: 4h  -  aufwärts 100m, abwärts 850m, T2
Route: Chamanna Jenatsch 2621m - Val Bever - Zembres da Suvretta 2145m - Alp Spinas 1816m

Wie vorhin erwähnt, haben wir diese Route nicht durchwandert, demzufolge lediglich einen Kurzbeschrieb.

Von der Chamanna Jenatsch wandern wir das Val Bever hinunter. Zembres da Suvretta ist eine grosse Alp. Von hier aus führt eine Alpstrasse das ganze wunderschöne und romantische Tal hinunter, auf der rechten Seite der Fluss Beverin, bis zur Alp Spinas. Hier befindet sich unser Tagesziel. Nur 200m neben dem Gasthaus befindet sich der Bahnhof Spinas (Halt auf Verlangen), der Tunneleingang des Albula-Tunnels und auch der Werkplatz für die neue Röhre des Tunnels.

Gasthäuser und Links
Gasthaus Spinas im
                  Val Bever
Spinas im Val Bever
Gasthaus
                  Spinas; Bild Ruedi Flueler
Gasthaus Spinas


7. Tag: 6 ½ h  -  aufwärts 950m, abwärts 300m, T2
Route: Alp Spinas 1816m, Val Bever - Fuorcla Crap Alv 2466m - Crap Alv Laiets 2289m - Albula-Pass 2312m - P2251m - Fuorcla Gualdauna 2494m - Chamanna d’Es-cha 2594m

Heute und morgen durchwandern wir den grössten Naturpark der Schweiz, den „Parc-Ela“. Die wunderschönen Dörfer, die einsamen und ursprünglichen Naturgebiete, sowie die vielen Wildschutzgebiete – bezeichnet durch die gelb-roten Markierungen – sind augenscheinliche Merkmale dieses schönen, aber auch kargen Naturparkes.

Von Spinas wandern wir rund 3km zurück, ins Tal hinein, wo wir gestern von der Chamanna Jenatsch hergekommen sind. Wir geniessen noch den leisen Anstieg, dem schäumenden Bach „Beverin“ entlang.

Beim Punkt 2018m steht neben einem grossen Felsen der Wegweiser, rechts hinauf zur Fuorcla Crap Alv. Im Zickzack geht es steil hinauf, wir gewinnen rasch an Höhe und unser Atem geht ebenfalls schnell. Die Sicht ins Val Bever hinunter ist einzigartig und schon bald haben wir das 450m hohe Teilstück überwunden. Auf gutem Weg geht es gemächlich hinunter, über Alpwiesen, bis zum herrlichen Crap Alv Laiets, einem wunderschönen, romantischen Bergsee.

Weiter hinunter geht es bis zur Albula-Autostrasse. Wir überqueren die Strasse, steigen nochmals 50 Höhemeter hinunter, wo wir auf einen Wegweiser treffen. Richtung „Albula-Pass“ auf breitem Weg wandern wir hoch. Vom Albula-Pass (Restaurant, keine Übernachtungsmöglichkeit) wandern wir in gleicher Richtung weiter, rund 2km flach über Alpweiden. Nur ein kurzes Stück geht es auf die Autostrasse, wir überqueren auf einer Brücke den Bach „Ova d’Alvra“. Hier, beim Wegweiser,  P. 2251m, geht es links weg, gemächlich dem Hang entlang, stetig steigend erreichen wir Fuorcla Gualdauna.

Praktisch auf der Höhenkurve laufen wir dem Hang entlang, wir sehen bereits die Hütte, überqueren einen Bach. Vor uns liegt noch das Schlussbouquet, 100 Höhenmeter hinauf zur Chamanna d’Es-cha.

Gasthäuser und Links
Blick
                  ins Val Bever; Bild Ruedi Flueler, 2014
Blick ins Val Bever
Crap Alv
                  Laiets; Bild Ruedi Flueler
Crap Alv Laiets
gemeines Wollkraut; Bild Ruedi Flueler
gemeines Wollkraut
Hüttenweg Fuorcla gualdauna - Es-cha-Hütte
Höhenweg F.Gualdauna - Ch.Es-cha
Chamanna d'Es-cha; Bild Ruedi Flueler, 2014
Chamanna d'Es-cha




8. Tag:
3 h  -  aufwärts 0, abwärts 900m, T2
Route: Chamanna d’Es-cha 2594m - Alp Es-cha Dadour 2063m - P. 2120m - Pizzet 1879m - Zuoz 1692m

Heute geht es nur noch runter. Gleich bei der Es-cha-Hütte steigen wir über Alpwiesen hinunter den gut sichtbaren Weg bis zur Alp Es-cha Dadour.

Beim P. 2120m nehmen wir den mittleren Weg, der Wegweiser zeigt nach Bos-chetta und Zuoz. Wir wandern auf breiter Alpstrasse hinunter nach Pizzet, die Strasse hat nun einen Hartbelag. Wir folgen den Wegweisern durch das schöne Engadiner-Dorf Zuoz zum Bahnhof.

Die Heimreise mit der RhB führt uns durch den Vereina-Tunnel nach Landquart und weiter ins Unterland.

Gasthäuser und Links
Wegweiser vor der Chamanna d'Es-cha
Wegweiser Chamanna d'Es-cha
Chamanna d'Es-cha
Brunnen vor der Hütte
Chamanna d'Es-cha mit Piz Kesch und Piz
                  Es-cha; Bild Ruedi Flueler
Es-cha-Hütte, Piz Kesch
Bernina, Piz Palü; Bild Ruedi Flueler
Blick auf Bernina und Piz Palü
Murmeltiere
                  beim Abstieg nach Zuoz; Bild Ruedi Flueler
Murmeltiere beim Abstieg nach Zuoz
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Dokumentation


Trekkingtouren in der Graubünden



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