Historischer Wanderweg ViaEngiadina
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Via Engiadina - Engadiner Höhenweg

Die Via Engiadina  in seiner ganzen Länge von Ost nach West zu wandern, war für uns ein lange gehegter Wunsch, der 2005 in Erfüllung ging. Wer glaubt, die Route führe auf bequemen Höhenwegen von Dorf zu Dorf, liegt falsch.  Neben traumhaften Panoramastrecken auf aussichtsreichen, leichten Wegen warten auch ruppige Pfade, steile Auf- und Abstiege, Umwege durch Schluchten und Seitentäler. Die Route ist ausserordentlich abwechslungsreich und kann beliebig unterbrochen oder abgeändert werden. Sie ist durchgehend markiert, entweder mit "Panorama Engiadina Bassa" oder "Via Engiadina". 

Ideal ist die Route auch für gemischt marschtüchige Gruppen - sämtliche Dörfer haben Postauto- oder Zugverbindung - jederzeit kann ein Ruhetag eingeschaltet werden, z.B. verbunden mit einem Thermalbadbesuch in Scuol. 

Das Wandern von Ort zu Ort ist ein ideales Mittel zum Abschalten und Kräfte tanken; die verschiedenen Übernachtungsorte bieten jedesmal ein spannendes Erlebnis. Die Vielfalt an Übernachtungsgelegenheiten von Budget bis Komfort erlaubt ein individuelles Planen.

Tipps zum Gepäck:


Wandern ohne Gepäck: Wer lieber nur mit Tagesrucksack wandert, kann z.B. im ersten Teil in Scuol und im zweiten Teil in Samedan wohnen und täglich an die Ausgangs- und Endpunkte pendeln. Bereits gibt es auch Pauschalangebote:


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Die Etappen


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Die Wege im Unterengadin

August 2005
Für das Unterengadin (West - Ost) hat B. Biert die Panorama Engiadina Bassa beschrieben, die grösstenteils der Via Engiadina entspricht. Die Broschüre ist 2004 neu aufgelegt worden und bei.http://www.engadin.com.erhältlich - empfehlenswert! Teile davon sind mit seiner Erlaubnis unten abgedruckt. Vielen Dank!

B.Biert: Die klassische Höhenwanderung, hoch oben längs der Sonnenseite des Unterengadins, bietet wohl eines der höchsten Wandererlebnisse überhaupt. Der Wechsel von ebenen, in weiter, offener Gegend dahin ziehenden Wegen zu steilen, in tiefe Schluchten einbiegenden Pfaden verleiht dieser Wanderung einen ganz besoneren Reiz. Dazu kommen noch:
 
  • die bekanntlich sehr geringe Niederschlagsmenge des Unterengadins
  • die überdurchschnittlich hohe Anzahl sonniger Tage
  • der für diese Höhenlage verhältnismässig früh einsetzende Frühling
  • der lange und milde Herbst und
  • die 85% windstillen Tage

Wer die 60 km-Wanderung mit offenen Augen durchlaufen hat und das Unterengadin sozusagen aus der Vogelschau genoss, nimmt ein Wandererlebnis nach Hause, das er so schnell nicht vergessen wird!


Routenskizze Via Engiadina im Unterengadin
Quelle: B.Biert


Anreise: Bahn nach Scuol, Bus Scuol - Martina i.E. - Vinadi an der Grenze zu Österreich (Fahrplan).
 

Übernachtungsmöglichkeiten bei Anreise am Vorabend (am besten schon verpflegt):



 
 
1. Tag: 5 h, aufwärts 750 m, abwärts 210 m
Route: Vinadi 1074m - Val Zipla 1425 m - Val Mundin - Pra d'Arsüra 1561m -  La Vota - Vadrain 1718 m (3.20 h) - Prà Grond 1672m - Tschlin 1533m (1.40)
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http://map.wanderland.ch
Keine Einkehrmöglichkeit unterwegs!
Zwischen Vinadi und Vadrain gibt es ein paar heikle Stellen, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern (siehe Erlebnisbericht). Wer sich das nicht zutraut, steigt besser ab Martina zum Höhenweg auf. Wegen starken Regenfällen am Vortag haben wir im Chasa Engiadina in Martina übernachtet und sind dann direkt nach Valdrain aufgestiegen.


Eingesandt:
"Von Vinadi aus stechen wir nach 50 m auf der Hauptstrasse (Richtung Schuls) rechts in den Wald hinein. Nun geht es etwa zwei Stunden lang stetig bergauf. Vorbei an der Waldlichtung Pra da la Zipla führt der Weg durch ein schönes Birkenwäldchen. Nun wird es steiler. Auf einem schmalen, wilden, aber deutlich erkennbarem Fussweglein queren wir die Lawinenhänge des Val Mundin. Zwischendurch gibt es auch einige wenige heikle Stellen - da geht es links steil abfallend hinunter, das Weglein ist schmal und man muss ein bis zwei "Klettertritte" nehmen. An einigen Stellen hat es ein Seil, an dem man sich halten kann. Nach einem letzten steilen Aufstieg erreichen wir Pra d'Arsüra. Der Höhenkurve entlang schlängelt sich der Pfad über La Vota zur Alp Vadrain, wo ein Weg von Martina her einmündet.

Schlechtwetter-Variante Martina - Vadrain, 2 h
Rechts bei der Kirche von Martina (1035 m) zweigt das Teersträsschen nach "Vadrain" ab. Es schraubt sich in regelmässigen Kehren mühelos den steilen Wald hinauf. Nach 1.40 h auf 1610 m, kurz vor Vadrain, teilen sich die Wege. Nach links führt der direkte Weg leicht bergauf, dem Kiessträsschen entlang Richtung "Tschlin"; geradeaus, rechts um die Aussichtskuppe herum, kommt man in einem kleinen, lohnenswerten Umweg zur "Via Engiadina" hinauf.
In Vadrain führt die "Via Engiadina", als schöner Wiesenpfad rechts an einer der Aussichtskuppe vorbei und trifft eine Viertelstunde später auf den beschriebenen breiten Kiesweg. Achtung: Fünf Minuten später zweigt links überraschend ein schmaler Waldweg ab! Der Pfad führt bequem der Höhenkurve entlang durch den Wald.

Bei den Wiesen von Mundaditsch gelangen wir in offenes Gebiet und geniessen die eindrucksvolle Aussicht. Der alte Feldweg endet bei Prà Grond; Tschlin ist in Sichtweite. Im Zickzack führt uns ein Kiessträsschen zur Brücke Puntsot hinab. Kurzer Gegenanstieg zum alten Kirchlein San Plasch. Auf gepflästertem Strässchen schlendern wir bergab durch das hübsche Dorf mit den vielen Brunnen, den verzierten Häusern und geschmückten Erkern. Das Hotel Macun befindet sich neben der Postautohaltestelle von Tschlin.
 
 
Talverbindung:
  • Tschlin: Bus via Strada i.E. nach Scuol  (Fahrplan)

Übernachtung:
  • Tschlin: Hotel Macun, Tel. 081 866 32 70,  4 Doppelzimmer, Touristenlager für 8 Personen. Fantasievolle internationale Küche
  • Tschlin: Ute Börner, Chasa 69, 1 Doppelzimmer mit Frühstück, Tel. 081 860 10 42
  • Strada und Scuol (Busverbindung): siehe Unterkunftsliste http://www.engadin.com, Tel. 081 861 22 22

Links


Tschlin

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2. Tag: 5 h, 410 m aufwärts, 310 m abwärts
Route: Tschlin 1533m - Val da Ruinas 1630m - Chilcheras - 1800 - Chant Dadaint - Vnà 1630m (2.20 h) - Kurhaus Val Sinestra 1473m (1 h) - Chavriz Pitschen 1543m (0.30 h) - Sent 1430m (1.10 h)
 
Tschlin gegen Osten
Wandern in der
                  Schweiz: Engadin bei Tschlin
Beim unteren Dorfausgang von Tschlin zweigt rechts die Via Engiadina ab. Dem Hang entlang steigt der aussichtsreiche Feldweg sanft in die Höhe. Im Wald bei der Feuerstelle die Richtung halten! Ebenaus führt ein schmaler Pfad in die wilde Schlucht von Ruinains hinein. Auf der andern Seite der Schlucht führt ein gut gesicherter Pfad rund 100 Höhenmeter aufwärts. Oben wandern wir 10 Minuten lang talauswärts. Achtung: rechts zweigt dann unscheinbar unsere Route ab.

Es folgt ein schöner Höhenpfad im lichten Waldsaum, immer wieder mit Sicht ins Tal. Bevor sich der Hang ins Val Sinestra dreht, lohnt sich eine Rast bei der Feuerstelle. Eine Viertelstunde später gelangen wir ins unverfälschten, idyllisch gelegenen Dörfchen Vnà. Es ist 2008 bekannt geworden durch die Berghilfe-Aktion "Zu Gast bei den Einwohnern von Vnà - unser Dorf wird ein Hotel."

Am Rest.Arina ebenaus vorbei führt das Kiessträsschen aus dem Dorf Richtung "Zuort". Schon nach 5 Minuten zweigt links der Wanderweg ab Richtung "Kurhaus Val Sinestra".


Wir wählen den direkten Weg zum Kurhaus und wandern den schönen Wiesenpfad bergab; Heuschrecken, Grillen und reiche Flora! Beim Wegweiser nach 10 Minuten folgen wir dem "Panorama Engiadina Bassa", kurz bergauf. Auf schmalem Pfad (mit einem hohen Felstritt dazwischen) gehts der Höhenkurve entlang durch den Wald - das ehemalige Kurhaus steht wie ein Märchenschloss im Talgrund, zu dem wir nun absteigen und über der Brücke zum Kurhaus-Restaurant Val Sinestra gelangen.

Auf der Naturstrasse wandern wir nun eine Stunde lang durch den Wald talauswärts Richtung "Sent", an eindrücklichen Rutschgebieten vorbei. Wo der Vita-Parcours beginnt, könnte man das parallele Weglein oberhalb der Strasse benützen - später zweigt dann unsere Route ohnehin nach rechts ab. Über die Wiesen, mit schöner Aussicht auf die Berge, wandern wir unserem Tagesziel zu. Der schöne Kirchturm von Sent ist von weitem zu sehen. Wer weiter wandert, folgt der Via Engiadina rechts über dem Dorf; die andern steigen auf dem Strässchen ins Dorfzentrum von Sent hinunter.

Talverbindungen:


Gasthäuser:


Links



 
3. Tag: 3.20 h, 780 m aufwärts, 60 m abwärts
Route: Sent 1430m - Vastur 1702 m (1 h) - Salez 1950m (0.40 h) - Jonvrai 2158m (1 h) - Motta Naluns (Bergstation) 2142m (0.40 h)
Seilbahn nach Scuol, Zeit für den Besuch des Thermalbads
Webcam Scuol

Vom Dorfplatz Sent gehts aufwärts, am Tourismusbüro vorbei und rechts in einer Schlaufe zur Via Engiadina hinauf (0.10 h). Oben folgen wir dem ansteigenden Kiesweg, der neustens auch als Nordic Walking Trail benützt wird, Richtung "Motta Naluns". Nach einem Steilstück passieren wir den Wegweiser Vastur und kommen 5 Minuten später zu einer wichtigen Abzweigung. Unsere Route folgt links der Hanglinie, an einem Aussichtsbänklein vorbei.

Durch Naturwiesen und Waldstücke gewinnen wir weiter an Höhe, halten bei Salez die Richtung und kommen an einem Distelfeld vorbei, wo sich die Wege verzweigen (Wegweiser fehlt). Richtig ist der obere Weg; wir befinden uns nun auf dem (umgekehrten) Flurina-Weg, der von Familien rege benützt wird (und nicht Kinderwagen-geeignet ist!). Der schmale Pfad führt dem steilen Hang entlang bergauf, bei einer Geröllhalde sollten Kinder geführt werden. Über einen Steg führt der Weg auf die andere Talseite und steigt nochmals steil an; er ist ruppig und voller Steine, Kinderwagen-tragende Eltern keuchen an uns vorbei.

Oben bei der Skilift-Talstation Jonvrai verzweigen sich die Wege.

Die Via Engiadina kurvt hangaufwärts auf 2300 m hinauf; oben gehts auf dem breiten Kiessträsschen nach Motta Naluns hinunter.
Flurina-Weg: Neu gibt es einen schönen Pfad links der Höhenkurve entlang, durch Alpenrosen- und Heidelbeerbüsche, Hochmoore und Bergblumen. Der Pfad ist schmal, an einigen Stellen moorig und schlängelt sich im Auf und Ab dem Hang entlang. Kurz vor Motta Naluns mündet er in das Kiessträsschen ein.

Talverbindung:

Gasthäuser:
  • Motta Naluns: Rest. Motta, Tel. 081 861 14 41 (Bergstation, keine Übernachtungsmöglichkeit)
  • Scuol: Hotel Altana***, Tel. 081 861 11 11 (beim Bahnhof), grosse komfortable Zimmer, Hotelwanderwochen
  • Scuol: Hotel Bellaval, Nähe Bahnhof und Gondelbahn, Tel. 081 864 14 81 
  • Scuol: Jugendherberge, Prà da Faira (Nähe Bahnhof), Tel. 081 862 31 31
  • Scuol: Hotel Engiadina***, Tel. 081 864 14 21
  • Scuol: Romantikhotel Guardaval, Tel. 081 861 09 09, Hotelwanderwochen
  • Scuol: Hotel Conrad, Tel. 081 864 17 17, Hotelwanderwochen
  • Scuol: Wellness Inclusive - Hotels mit Gratiseintritt ins Thermalbad
  • Scuol: Chasa Sofia***, Tel. 081 86 48 707 (Kleinhotel)
  • Scuol: Hotel Filli***, Tel. 081 864 99 27, Doppelzimmer mit Halbpension
  • Scuol: Hotel Quellenhof, Tel. 081 864 12 15 (preisgünstige Zwei- und Mehrbettenzimmer)

Links

Dorfkern von Scuol
image by 360.hikr.org
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4. Tag: 5 h, aufwärts 180 m, abwärts 860 m
Route: Motta Naluns (Bergstation Gondelbahn) 2142m - Prui (0.30 h) - A.Laret 2206m (1.10 h) - Alp Valmala 1979m (1 h) - Alp Tasna (0.40 h) - Chamuera 1808m (0.50 h) - Brunnen 1600m (0.35 h) - Ardez 1464m (0.15 h)

Nach der Fahrt von Scuol nach Motta Naluns beginnt der Tag mit einem bequemen, leicht absteigenden Höhenweg nach Prui, wo man sich stärken kann. Unser nächstes Ziel, die Alp Laret, ist schon von Prui aus sehen. Der Weg führt halbrechts zur nahen Bergstation Prui der Sesselbahn, wo die Via Engiadina abzweigt.


Die Via Engiadina folgt dem oberen Weg und schlängelt sich in die Höhe. Nach der Einmündung in ein Kiessträsschen gut auf die Markierung achten - die Richtung ändert mehrmals innert kurzer Zeit. Wir queren eine breite Talmulde und wandern auf aussichtsreichem Pfad dem Hang entlang. Er führt durch ein blumenreiches Felssturzgebiet zur Alp Laret. Hier lohnt sich eine Einkehr, schon wegen der sagenhaften Linzertorte!

Kurz nach der Alp Laret zweigt halbrechts wieder ein schmaler Hangweg ab. Es folgt ein traumhaft schönes Wegstück bequem der Höhenkurve entlang ins Val Tasna. 
Nach der Alp Russonch dann ein ziemlich steiler Abstieg, teils über Steintreppen und stur den Markierungen entlang, zur Ziegenalp Valmala, wo in Selbstbedienung Getränke, frisch produzierter Ziegenkäse, Ziegenmilch und Brot erhältlich sind. In einem Bogen wird man um das Areal herumgelotst.

Talabwärts gehts nun auf der rechten Talseite. Nach 10 Minuten sind zwei verschiedene Routen Richtung "Ardez" angegeben. Die Via Engiadina folgt dem oberen Pfad, der kurz vor der Alp Tasna ein eindrückliches Geröll-Tobel durchquert. Abwechslungsreicher Pfad durch lichten Lärchenwald, der bei Chamuera unvermittelt zu einer Waldlichtung mit traumhafter Aussicht führt. Ein idealer Rastplatz!

Nach einem kurzen Abstieg durch ein Waldstück teilen sich die Wege erneut. Die Via Engiadina dreht nach rechts. Steile Waldwege wechseln ab mit weichen Wiesenpfaden. Oberhalb von Ardez bei einem Brunnen trifft der Pfad auf das Kiessträsschen, wo die Via Engiadina morgen ihre Fortsetzung finden wird. Wir folgen dem Kiessträsschen 5 Minuten nach links und finden einen schönen Wiesenpfad direkt zur Kirche von Ardez hinab. Reich verzierte Häuser! Das Hotel Alvatern befindet sich rechts am Dorfrand.

Talverbindung:

  • Prui: Seilbahn nach Ftan (Betriebszeiten unter.http://www.engadin.com, Info Tel.081 861 14 00)
  • Gasthäuser

    Links


    Wanderung in der Gegend


    5. Tag: 6 h, aufwärts 760 m, abwärts 810 m
    Route: Ardez 1464m - Brunnen 1600m (0.25 h) - Munt 1850m (1.10 h) - Murtera-Dadoura 2142 m (0.50 h) - A.Sura 2122m (0.30 h) - Marangun 2160m (0.20 h) - A. Suot im Val Tuoi 2018m (0.30 h) -  Ruinas da Gonda/Snauas 1878m (0.40 h) - Salön 1798m (0.20 h) - Resgia 1561m (0.30 h) - Lavin 1420 m (0.45 h)

    Von der Kirche Ardez steigen wir wieder hinauf zum eingezäunten Brunnen, wo wir die Via Engiadina gestern verlassen haben, und folgen dem Kiessträsschen bergauf. Nach 5 Minuten zweigt links der obere Weg nach Bos-cha ab (siehe leichte Variante); wir bleiben auf dem Strässchen bis Munt, ein schön gelegener Weiler mit Sicht über das ganze Tal. Auf einer Höhe von 1890 m zweigt etwas unscheinbar der Pfad rechts ab - wer ihn verpasst, wandert die Schlaufe auf dem Strässchen weiter. Oben treffen die Wege wieder zusammen. Nach weiteren 5 Minuten verlassen wir den breiten Kiesweg und zweigen links ab, bergauf zur Alp Murtera-Dadoura, wo wir die Höhe erreicht haben.

    Auf schönen Hangwegen, immer der Via Engiadina entlang, wandern wir zur Alp Sura - hier gibts frische Kuhmilch und eine bequeme Abstiegsmöglichkeit nach Guarda. Wir aber bleiben oben und folgen dem Kiesweg zur Alp Marangun. Die Wegspuren führen links am Stall vorbei in die Wiese, den Pfosten entlang über einen Brettersteg und links haltend zum Hangweg. Dort ist der Weg wieder deutlicher; er folgt noch 10 Minuten der Höhenkurve ins Val Tuoi hinein und senkt sich dann steil dem Bach entlang bergab. Beim Kiessträsschen rechts und über die Weiden zur Alp Suot hinunter.
     
     
    Talabwärts gibt es links und rechts vom Bach Wege mit mehreren Brücken zum Wechseln:
    • Bequem: Links vom Bach führt das Kiessträsschen (Veloweg) Richtung "Guarda" - eingangsGuarda zweigt unsere Route nach Lavin ab.
    • Romantisch: Rechts dem Ufer entlang schlängelt sich der holprige, aber abwechslungsreiche Pfad, dem wir folgen. Es ist gleichzeitig der "Schellenursli-Weg" und bietet auf Schautafeln Blumenkunde.






    Val Tuoi

    Zusatzvariante: Bei der Verzweigung Ruinas da Gonda könnten wir heute oder morgen noch die lohnende, aber anspruchsvolle Etappe über Chamanna dal Beschèr anhängen, die wir aber auslassen.
    Bei Ruinas da Gonda verlassen wir die Via Engiadina (sie würde eine Schleife über Belvair - Chamanna dal Beschèr und Val Lavinuoz anhängen, was uns viel zu weit scheint  - besser wäre, in Guarda zu übernachten und dafür einen Zusatztag anzuhängen - siehe unten). Wir gehen also dem Pfad entlang talabwärts Richtung "Guarda". 20 Minuten später bei Salön könnte man zum letzten Mal auf das Guarda-Kiessträsschen wechseln. Wir bleiben rechts vom Bach und folgen dem steilen Abstieg Richtung "Resgia". Der rot/weiss markierte Pfad ist ziemlich wild und scheint wenig begangen; nebenan rauscht der mächtige Wasserfall.

    Im weiteren Abstieg quert der romantische Weg den Bach und mündet bei der Resgia-Brücke in die Naturstrasse Guarda - Ardez ein. Nach rechts über die Brücke. Das Kiessträsschen ist Teil der "Senda culturale" sowie der Veloroute St.Moritz - Insbruck; schwer bepackte Velos kommen uns entgegen. Naturwiesen mit vielen Schmetterlingen sind zu bewundern. Immer leicht bergab, der Sonne ausgesetzt, erreichen wir zügig unser Ziel Ardez.

     
    Zusatzvariante (nicht getestet), ca. 6 h: Guarda - Beschèr - Alp d'Immez - Ardez
    Trittfeste und schwindelfreie Wanderer können in Guarda übernachten und am nächsten Tag folgende Via Engiadina-Etappe anhängen:

    Ab Guarda also wieder bis zur 1. Brücke (ab hier direkter steiler Aufstieg) oder zur 2.Brücke bei Ruinas da Gonda aufsteigen:

    Route: Guarda 1653m - Ruinas da Gonda 1878m (1.30 h) - Belvair - Chamanna dal Beschèr 2158m (1 h) - A.d'Immez im Val Lavinuoz 1952m (2 h) - A.Dadoura 1779 m - Alp Charnadüras - Lavin 1412m (1.30 h)

    Bei Ruinas da Gonda zweigt die Via Engiadina ab, folgt leicht steigend dem Hang entlang talauswärts bis zur Chamanna dal Beschèr. Der schmale, ziemlich ausgesetzte Pfad führt horizontal auf etwa 2000 Metern Höhe über dem Talgrund dahin; grossartige Aussicht! Das Gebiet ist berühmt für seine reiche Flora. Leicht senkend gehts ins wildromantischer Val Lavinuozhinein, wo ein steiler Abstieg in die Talsenke zur Alp d'Immez überwunden wird. Über die Alp Dadoura gelangt man zur Alp Charnadüras, wo im Juni/Juli traumhafte Naturwiesen zu bewundern sind. Sie werden Ende gemäht und von der Firma Biokosma zu Heublumenextraxt verarbeitet. Abstieg dem Bach entlang nach Lavin.

    Rückmeldung eines Wanderers, der die beiden Etappen zusammenhängen wollte:
    "Ich hatte die lange Variante über Suot - Belvair - Alp d'Immez - Lavin gewählt. Soweit ich gegangen bin, war der Weg für mich, der ich eigentlich nicht schwindelfrei bin, gut zu laufen und hatte keine ausgesetzten oder gefährliche Stellen.
    Da meine Kondition nach 5 Stunden doch nachließ, habe ich mich auf eine ausgeschilderte Abkürzung, ca. 2 km nach Belvair, eingelassen. Ein Weg ist steil hinunter nach "Lavin" ausgeschildert. Hier wurde aber mit zunehmendem Abstieg die Orientierung immer schwieriger, weil die Wegmarkierungen auf weiten Strecken fehlten und der Pfad teilweise kaum erkennbar war. Mehrfach habe ich zurücksteigen müssen, um mich neu zu orientieren, den Pfad oder Wegzeichen zu suchen. Dies hat an dem sehr steilen Hang zu unnötig gefährlichen Situationen geführt, da ich alleine unterwegs war. Weiter über die Alp d'Immez wäre wahrscheinlich einfacher und schneller gewesen. Im Moment kann man nur jedem Wanderer davon abraten, diese vermeintliche Abkürzung zu benutzen. Ich habe auch der Gemeinde Lavin geschrieben, doch die Wegmarkierungen hier zu erneuern. Den Wandervorschlag, wie Sie ihn im Internet haben, scheint mir viel besser." Bernd S., Aug.2007
     

    Leichte Variante von Dorf zu Dorf: Ardez - Guarda - Lavin, 2.40 h
    Route: Ardez 1464m - Brunnen 1600m (0.25 h) - Pradasura 1797m - Bos-cha 1664m (0.35 h) - Guarda 1650 m (0.30 h, Dorfbild unter Heimatschutz) - Resgia 1561m - Lavin 1412 m (1.10 h)
    Panorama-Höhenweg, sehr sonnig, schöne Wiesen- und Waldwege zwischen Ardez und Bos-cha.
    Guarda ist unbedingt sehenswert,  "ein Prunkstück unter den Engadiner Dörfern".

    Gasthäuser


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    6. Tag: 3.10 h, aufwärts 130 m, abwärts 60 m
    Innweg (Talweg): Lavin 1420m - Valplan - Susch 1426m (1 h) - Fuorcha (1 h, Feuerstelle) - Chasout - Zernez Staziun 1471m (1.10 h)

    Hinweis: Die Via Engiadina zwischen Lavin und Zernez folgt mehrheitlich der Talsohle und hat mit einem Höhenweg nichts gemeinsam. Trotzdem ist die Strecke erholsam und abwechslungsreich. Zernez mit seinen vielen Hotels und Läden eignet sich gut als Unterkunftsort, und es bleibt genügend Zeit für den Besuch des Nationalpark-Museums.


    Vom Dorfplatz Lavin folgen wir der Via Engiadina über die Brücke auf die andere Seite des Inns und folgen dem breiten Uferweg dem schattigen Waldrand entlang nach Susch.

    Tipp: Wer der stark befahrenen Strasse ausweichen will, folgt in Susch kurz vor der Brücke links dem Veloweg aufwärts über die Burgruine; auf der andern Seite mündet es in das Teersträsschen ein.
    Die Via Engadina überquert den Inn, folgt 100 m der Hauptstrasse und kehrt links über die gedeckte Holzbrücke wieder ans andere Ufer zurück. Unsere Route folgt dem Teersträsschen, das zur Veloroute gehört. Nach 500 m beginnt rechts ein schöner Wiesenpfad dem Inn entlang - empfehlenswert ist es, ihm zu folgen (Wegweiser fehlt). Bei der komfortablen Feuerstelle Fuorcha treffen die Wege wieder zusammen.

    Nun als schattiger Kiesweg, führt die Via Engiadina dem Ufer entlang Richtung "Zernez". Bald kommen wir aus dem Wald und sehen Zernez vor uns. Wir haben die Wahl, über die alte Kirche (schöne Fresken) oder direkt ins Dorfzentrum zu wandern. Die meisten Hotels befinden sich entweder im Dorfzentrum oder rechts auf dem Weg zur Staziun Zernez.
     
    Gasthäuser oberhalb Zernez
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    Die Etappen - im Oberengadin
    August 2005
    SchweizMobil Plus
    http://map.wanderland.ch

    7. Tag, 6.15 h, aufwärts 820 m, abwärts 570 m
    Zernez Staziun 1471 m - Ertas 1532m (0.40 h) - Prazet 1600m (0.50 h) - Brail 1640m (0.45 h) - Val Punt Ota 1840m - La Resgia 1690m - Ospiz Chapella 1660m (1.50 h) - Ouna God 1721m (0.20 h, Via Engiadina) - Acla Laret 2006m (1.10 h) - Zuoz 1716m (0.40 h)

    Vor der Bahnstation Zernez bleiben auf der Strasse bis zur Brücke, dort rechts über die Geleise Richtung Campingplatz, wo wir nach der Inn-Brücke den nächsten Wanderweg finden. Unsere Route folgt wiederum der Veloroute und ist bis Ertas geteert.

    Sonniger Kiesweg, immer leicht ansteigend, nach Prazet (Schafmilch erhältlich). Wir drehen nach rechts und wandern durch gemähte Wiesen an den Dorfrand von Brail.

    Variante: Wer in Brail übernachtet, verlässt hier die Via Engiadina und geht 5 Minuten links bergab zur Bushaltestelle Brail (Rufbus). Rechts davon befindet sich das Hotel Post.
    Via Engiadina folgt dem Pfeil "Dros Bunom" bergauf. Der Pfad überquert die Ova da Punt Ota und senkt sich durch den schöne Arven- und Lärchenwald hangauswärts. Breiter werdend, trifft er auf den Weg, der von der Bahnstation Cinuos-chel heraufkommt, und senkt sich nach La Resgia und weiter nach Ospiz Chapella.

    Auf der Strasse gehts an einer grossen Schreinerei vorbei zur Hauptstrasse. Auf dem Seitenstreifen folgen wir ihr 100 m, zweigen dann rechts ab in den Wald. Nun folgt eine eher langweilige Strecke. Auf der breiten Waldstrasse (Kiesbelag) wandern wir in grossem Zickzack bergauf durch den dichten Wald, immer der Via Engiadina entlang (bei Ouna God Abzweigungen nach S-chanf und Val Susauna nicht beachten). Bei Acla Laret endlich geniessen wir die Sicht auf die Berge des Nationalparks gegenüber.

    Schöne Höhenwege und Wiesenpfade führen uns in den oberen Dorfteil von Zuoz und führen uns durch gepflästerte Gassen zum schönen Dorfplatz. Wir geniessen die Ruhe in einem der einladenden Restaurants.

    Gasthäuser

  • Brail: Hotel Post, Tel. 081 851 22 66, Gartenwirtschaft, schöne Innenräume
  • Brail: Privatzimmer Frau Godly, Tel. 081 854 15 03, DZ ohne Frühstück
  • Zuoz: Hotel Belvair***, Tel. 081 854 20 23, reichhaltiges Frühstücksbuffert, 5 Minuten unterhalb Bahnstation
  • Zuoz: Crusch Alva, Tel. 081 854 13 19 (historisches Hotel)
  • Zuoz Unterkunftsliste: http://www.zuoz.ch, Tel. 084 898 69 46

  • Links

  • Fahrplan  Bahn/Bus
  • Reservation Rufbus Zernez - Brail: Tel. 079 488 87 08

  • 8. Tag, 4.45 h, aufwärts 440 m, abwärts 450 m
    Zuoz 1716m - Pizzet 1870m (0.30 h) - Via Segantini - Plaun Grand 1955m (1 h) - Albulastrasse 1938m (0.30 h) - Bever 1711m (1.15 h) - Acla 1741m - Muntarütsch 1779m (1.10 h) - Samedan 1708m (0.20 h)

    Vom Dorfplatz Zuoz steigen wir steil auf, gehen am oberen Dorfrand nach links, unterqueren Skilifte kommen am Rest.Pizzet (Winterbetrieb) vorbei, wo der Hartbelag in Naturwege übergeht.

    Weiter auf der Via Engiadina Richtung "La Punt". Achtung: Nach einem Brücklein (neuer Zaun) gehts ebenaus in den lichten Wald. Wir gelangen zu einem Bachtobel, das wir weiter oben überqueren. Auf der andern Seite des Tobels ist die Route auch als "Via Segantini" angeschrieben. Er führt der Höhenkurve entlang zu einem schön gelegenen Aussichtspunkt mit Ruhebank. Unter uns liegt Madulain. Nach einem weiteren Brücklein gehts links an der Wildschutztafel vorbei zur Wiese Plaun Grand (Abstiegsmöglichkeiten ins Tal).

    Wir bleiben auf gleicher Höhe und folgen dem schmalen Pfad dem steilen Hang entlang Richtung Albulapass. Zweimal fliesst ein breites Rinnsal über den Weg, was bei Minus-Temparaturen gefährlich sein könnte. Wir geniessen den schönen Höhenweg, der in die viel befahrene Albulastrasse einmündet . Ihr folgen wir 5 Minuten bergab bis zur Kurve, wo die Wanderwege abzweigen (Abstiegsmöglichkeit nach La Punt). Die Via Engiadina steigt kurz bergauf überquert die Ova d'Alvra und führt auf der andern Hangseite talabwärts. Auf der Höhe von 1800 m zweigt links ein bequemer Weg nach La Punt ab. Wir aber folgen weiter dem nun leicht ansteigenden Hangweg. Schmaler Wurzelpfad mit Sicht auf den Flugplatz von Samedan.

    Beim Taleingang zum Val Bever (Abstiegsmöglichkeit beidseits des Tals nach Bever: 0.10 h) folgen wir dem schönen Waldweg Richtung "Spinas". Wo er in ein Kiessträsschen mündet, macht die Via Engiadina einen Zickzack. Wir folgen dem Weg abwärts, überqueren den Bach, dann wieder taleinwärts bis über die Geleise bis zum Wegweiser und dreht scharf nach links in den Wald hinein. Schöner Hangweg auf der andern Seite des Val Bever, ein Stück weit dem Vita Parcours entlang. Gut auf die Markierungen achten! Nach einer Feuerstelle gelangen wir beim Wegweiser Muntarütsch zu den obersten Häusern von Samedan. Hier verlassen wir die Via Engiadina und wandern auf Quartierstrassen nach Samedan hinunter.

    Talverbindung:

  • Albulastrasse 1938m - La Punt 1687 m Bahnstation (eher unbequeme Abkürzungen), 0.30 h
  • Taleingang und -ausgang Val Bever: Abstieg nach Bever, 0.10 h

  • Gasthäuser

    Link

     

    9. Tag, 4.50 h, aufwärts 1110 m, abwärts 520 m
    Route: Samedan 1708 m - Muntarütsch 1779m (0.30 h) - Alp Muntatsch 2186m (0.45 h) - Alp Munt 2234m (0.15 h) - Alp Clavadatsch 2300m - Punkt 2431 (0.50 h) - Munt de la Bes-cha 2489m (0.20 h) - Marguns Bergstation 2273m (0.45 h) - Corviglia 2486m (0.40 h) - Abzweigung Signalbahn 2260m (0.25 h) - Signalbahn 2130 m (0.20 h)
     

  • Direktvariante: Bahnhof Samedan bis Kirche St.Peter durch Quartierstrassen, dann steiler, aber schöner Aufstieg durch den Wald zur Alp Munt

  • Vom Bahnhof Samedan steigen wir wieder auf nach Muntarütsch (Hartbelag). Links an der Jägerhütte vorbei führt ein breiter Kiesweg waldaufwärts. In weiten Kehren wandern wir zur Alp Muntatsch. Kleine imbisse, Milch und selbstgebackene Kuchen sind erhältlich. Der Höhenkurve entlang queren wir nun steile Gras- und Geröllhänge - hier sollten die Wege unbedingt schneefrei sein!

    Beim Brunnen der Alp Munt können wir unsere Trinkflaschen auffüllen. Weiter der Höhenkurve entlang Richtung Alp Clavadatsch, dann in einer S-Kurve bergauf zu Punkt 2471.
    Aussichtsreicher Höhenweg mit schöner Flora und traumhaftem Panorama zum Munt de la Bes-cha. Es lohnt sich, hier eine längere Pause einzuschalten und sich an der Aussicht sattzusehen: Vom Corvatsch über die Berninagruppe bis zum Piz Muragl breitet sich das ganze Bergpanorama aus. Weit unter uns der St.Mortizersee und Pontresina! Engadiner Höhenweg
                    ob Celerina
    Wo sich weiter vorn die Wege treffen, beginnt der Pfad steil abzusteigen und führt links an der Alphütte Marguns vorbei zur Bergstation Marguns (Talfahrt mit Gondelbahn nach Celerina möglich). Hier können wir uns nochmals stärken, bevor wir den letzten Anstieg des Tages unter die Füsse nehmen. Links vom Bergrestaurant Marguns schraubt sich der Pfad im Zickzack in die Höhe und führt dann leicht links haltend zur Bergstation Corviglia hinauf.

    Auf breitem Kiessträsschen gehen wir bergab Richtung "Signalbahn"; 10 Minuten später zweigt der "Bergwanderweg" rechts ab, macht eine Schlaufe und führt nach einer Hangquerung wieder zum Strässchen hinunter. Bei der Abzweigung "Signalbahn Bergstation" verlassen wir die Via Engiadina und kurven bergab zur Bergstation der Signalbahn.

    Zur Übernachtung: Fahrt mit Signalbahn nach St.Moritz-Bad.

    Talverbindung:

  • Marguns: Gondelbahn nach Celerina (1/2-Tax nicht gültig)
  • Bergbahnen Corviglia/Marguns/Suvretta  mit Panoramakarte

  • Gasthäuser

  • Alp Muntatsch: Alpwirtschaft, Tel. 079 228 09 06
  • Marguns: Bergrestaurant/Pizzeria Chadafö, Tel. 081 839 80 20
  • Marguns: Alphütte Marguns neben Bergstation, "Jausestation"
  • Celerina: Wanderhotel Chesa Rosatsch, Tel. 081 837 01 01
  • Celerina: Hotel zur alten Brauerei, Tel. 081 832 18 77, Zimmer und Touristenlager, 2 Min.ab Talstation
  • Celerina: Inn Lodge, Via Nuova 3, Tel. 081 834 47 95, Doppel- und Mehrbettzimmer
  • Celerina Tourismus: Unterkunftsliste, Tel. 081 830 00 11
  • Corviglia Bergstation: Selbstbedienungsrestaurant, Tel. 081 833 63 55
  • Chantarella ob St.Moritz: Hotel Salastrains***, Tel.081 833 38 67, Nähe Heidihütte (am nächsten Tag Anschluss an Höhenweg Richtung Signalbahn)
  • St.Moritz: Hotel Languard***, Tel. 081 833 31 37 ("charmantes, familiäres Haus im Herzen von St.Moritz")
  • St.Moritz: Badrutt’s Palace Hotel*****, Via Serlas 27, Tel. 081 837 10 00
  • St.Moritz: Hotel Bellaval**, Tel. 081 833 32 45 (beim Bahnhof)
  • St.Moritz: Jugendherberge Hotel Stille, (Gruppenhaus) Via Surpunt 60, Tel. 081 833 39 69
  • St.Moritz, Unterkunftsliste St.Moritz: http://www.stmoritz.ch
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    Webcam Silsersee
    10. Tag, 5.40 h, aufwärts 480 m, abwärts 810 m
    Route: Signalbahn Bergstation 2130m - Stn Suvretta 2214m (0.30 h) - A.Suvretta 2190m (0.25 h) - Abzweigung Pass dal Güglia 2140m (1 h) - Passstrasse 2020m (0.30 h) - Plaz - Grevasalvas 1941m (2.15 h) - Blaunca 2088m (0.20 h) - Pian di Zoch 1945m - Pila 1835m - Maloja 1803m (0.40 h)

    Von der Bergstation der Signalbahn führt ein bequemes Kiessträsschen in leichtem Ab und Auf zur Station Suvretta. Nach weiteren 5 Minuten passieren wir das schön gelegene Terrassenrestaurant El Paradiso (einzige Einkehrmöglichkeit unterwegs) und gelangen an der Alp Suvretta vorbei in einen Taleinschnitt, wo wir den Suvretta-Bach überqueren.

    Auf der andern Talseite gehts 10 Minuten dem Bach entlang talabwärts (unmarkierte Pfade nicht beachten!), dann um den Hang herum wieder leicht aufwärts. Nun beginnt das schönste Teilstück des Tages: schmale Pfade durch Heidelbeerbüsche, immer die schneebedeckten Berge des Berninamassivs und die fantastische Seenlandschaft vor Augen. Nach 100 Höhenmeter Aufstieg haben wir die Anhöhe erreicht.

    10 Minuten später, mitten im Abstieg, heisst es gut auf die Bodenmarkierung aufpassen. Der Weg teilt sich, und rechts unter den Ästen eines Baumes steht versteckt der Wegweiser. Die "Via Engiadina" zweigt rechts ab Richtung "Pass dal Güglia" (Julierpass). Der Weg wird nun ziemlich ruppig mit Auf- und Abstiegen im Felsgestein. Auf der Kuppe der Albanatscha, bei den Schützengräben aus dem 1. Weltkrieg eröffnet sich uns das volle Panorama, und sanfte Wiesenhänge laden zum Rasten ein. Im Abstieg durch die Kuhweiden folgen wir weiter der "Via Engiadina", die nach einem kurzen Aufstieg zur Julier-Passstrasse führt.

    Auf der andern Seite der Strasse folgen wir dem Wanderweg kurz aufwärts bis zum Brücklein, wo wir leicht aufwärts die Natur-Ruhezone Fratta betreten. Die Abzweigung zum "Lej da la Tscheppa" ignorierend, wandern wir im schattigen Wald kurz abwärts und dann ebenaus um den Hang herum, immer den Pfeilen "Maloja/Via Engiadina" folgend.
    Silvaplana sowie der Silvaplanasee, wo sich Dutzende von Windsurfern tummeln, liegt nun direkt unter uns. Wir befinden uns auf historischem Boden - schon die Römer nutzten den Übergang zwischen Malojapass und Julierpass (siehe "Veia Surmirana: Römerwege zwischen Engadin und Thusis").

    Die Via Engiadina senkt sich nun zum Silser Talboden hin, verbleibt dort aber nur kurz und steigt im Zickzack bergan zum Plaz, ein schöner Aussichtspunkt; gegenüber liegt das berühmte Val Fex.

    GrevasalvasIm Auf und Ab wandern wir auf dem Höhenweg zum hübschen Weiler Grevasalvas, das bereits zum Bergell gehört - hier wurde der Heidi-Film gedreht, weshalb es auch Heidi-Dörfchen genannt wird. Ein Kiessträsschen führt leicht aufwärts durch die Wiesen nach Blaunca, eine weitere Alpsiedlung. Auf aussichtsreichen Wiesenpfaden dem Hang entlang nach Plan di Zoch, immer die Bergeller Gipfel in Sicht.

    Hier zweigt der Lunghin-Passweg nach Juf und Bivio ab (Via Alpina). Für uns beginnt der steile Abstieg durch felsdurchsetzte Wiesenhänge; teilweise müssen hohe Steintritte überwunden werden. Unten gehts über ein Brücklein zum Weiler Pila, von wo das Fahrsträsschen in die Hauptstrasse und rechts zur Postautohaltestelle Maloja führt.
     
    Silvaplana in der Mitte des Bildes
    oberhalb Champfèr

    Lej da Champfèr

    Blick zurück Richtung Silvaplana
    Bild: www.gipfelstuermerin.de
    Blaunca über dem Silsersee

    Maloja und Bergell

    Talverbindung:

  • Signalbahn: Seilbahn nach St.Moritz Bad
  • Stn.Suvretta: Sesselbahn nach Suvretta
  • Bergbahnen Corviglia/Marguns/Suvretta  mit Panoramakarte
  • Alp Suvretta: Abstieg nach Champfèr 1820m (0.40 h)
  • Passstrasse: Abstieg nach Silvaplana 1816m (0.35 h)
  • Plaz: Abstieg nach Sils i.E. (0.10 h)

  • Gasthäuser und Links

  • Suvretta Bergstation: Bergrestaurant Trutz, Tel. 081 833 70 30 (im Sommer offen Mitte Juni - Mitte September)
  • Alp Suvretta:  Rest. El Paradiso, Tel. 081 833 40 02
  • Silvaplana: Hotel Julier Palace, Tel. 081 828 96 44, an der Hauptstrasse, günstige Zimmer
  • Silvaplana: Hotel Chesa Silva***, Tel. 081 838 61 00
  • Silvaplana/Champfèr: http://www.silvaplana.ch
  • Sils i.E, Tourismusbüro: http://www.engadin.stmoritz.ch/sils/
  • Sils-Baselgia: Hotel Chesa Randolina, Tel. 081 838 54 54
  • Maloja: Hotel Schweizerhaus***, Tel. 081 838 28 28
  • Maloja: Gästehaus Soldanella, Tel. 081 838 28 28
  • Maloja, Unterkunftsliste Tourismusbüro: http://www.engadin.stmoritz.ch/region/maloja
  • Via Engiadina Silvaplana - Maloja, mit Online-Karte und GPS: http://www.touren.topin.travel
  • Via Alpina: Maloja - P.Lunghin 2645m - Septimerpass 2310m - Juf 2126m: http://www.via-alpina.org
  • http://map.wanderland.ch, Wanderwegnetz der Schweiz, mit nationalen und regionalen Wanderrouten und ÖV-Haltestellen

  • Rückreise-(Fahrplan):

  • Bus Maloja - St.Moritz Bahnhof oder
  • Bus Maloja - Silvaplana - Julierpass - Chur

  • Wer noch nicht genug hat:

  • Rundwanderung Maloja - Cavlocciasee 1908m - Pass dal Caval 2136m - Bitaberghsee 1854m - Maloja, 4.30 h: http://www.engadinerpost.ch/
  • Sentiero Panoramico Val Bregaglia: Casaccia - Soglio, 4.30 h; siehe: Trekking Oberengadin - Bergell: Poschiavo - Berninapass - Maloja - Soglio, 7 Tage
  • Maloja 1803m - Lunghinpass 2645m - Septimerpass 2340m - Bivio 1769m: http://www.wanderungen.ch/de/tourentipps/detail-tour.281.html?tour=271
  • Bernina-Trek, eine Hüttentour im Oberengadin, 7 Tage
  • Rund um die Bernina, 8 Tage
  • Bergeller Höhenweg Maloja - Chiavenna: http://www.viabregaglia.ch
  • Zwischen Maloja und Chiavenna, geführte Wandertour im Bergell, 5 Tage: http://www.wl-reisen.ch/
  • Veia Surmirana: Römerwege zwischen Engadin und Thusis: Aufstieg zum Julierpass 2233 m ab Passstrasse 2140m (Tag 10, 1.30 h) oder Silvaplana 1816m (6 km, ca.2.30 h), wo die "Veia Surmirana" beginnt.
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    Rückmeldungen:

    Erlebnisbericht Unterengadin

    Christine Aegerter, Basel, Juli 2005:

    Zu viert sind wir eine wunderbare Woche im Engadin unterwegs und erleben Höhen und Tiefen in jeder Beziehung, die Höhen überwiegen jedoch eindeutig, so oder so!

    Am Samstag 9.7. kommen wir mit dem Auto in Bever an. Wir werden in der Touristenpension Kosonek freundlich empfangen und geniessen unser erstes Abendessen im Gruppenraum. Es gibt ein feines Süppchen, dann Spaghetti al dente mit diversen hervorragenden Saucen, Salat und ein Dessert. Schon jetzt habe ich eine wenig Angst um meine Linie!

  • Bever: Touristenpension Kosonek, Via Maistra 18, Tel. 081 852 44 28

  • 1.Tag: Vinadi - Tschlin
    Mit Bahn und Bus fahren wir am frühen Morgen nach Vinadi, wo unsere Wanderung starten soll.
    Dieser Tag soll gerade unser anstrengendster sein (zum Glück wissen wir das nicht!). Es regnet und geht zwei Stunden lang steil bergauf. Zum Glück haben wir alle gute Schuhe an und sind einigermassen schwindelfrei. Es geht links steil abfallend hinunter, das Weglein ist schmal und man muss ein bis zwei "Klettertritte" nehmen. Eine Bekannte von uns hätte die heiklen Stellen nie geschafft. Per Zufall haben wir sogar noch etwas Wurst und Käse dabei, beides verschmausen wir nach  dem Aufstieg mit Heisshunger. Einkehrmöglichkeiten gibt es nämlich auf der ganzen Route keine. Nachher geht noch etwa 2 ½ Stunden auf schönen Waldwegen leicht bergauf, aber von nun an können wir die Wanderung geniessen! Plötzlich taucht die Kirche von Tschlin aus dem Nebel aus, toll! Das Hotel Macun, wo wir übernachten, ist ein echter Geheimtipp! Das Restaurant ist bis ins letzte Detail liebevoll eingerichtet mit stark orientalischem Touch! Der Chef und Koch verwöhnt uns mit einem einmaligen Gousgous, der Tisch ist wunderbar gedeckt mit Kerzen und Blütenblättern. Nachdem wir satt sind, werden wir schnell unheimlich müde und fallen bald ins Bett, die Schuhe zum Trocknen über der Heizung!


    2.Tag: Tschlin - Sent
    Auch das Frühstück am nächsten Morgen mit frischen Gipfeli ist perfekt! Am liebsten blieben wir noch einige Tage faul hier, doch der Wanderweg ruft!
    Bevor es los geht, schauen wir uns noch die kleine Brauerei an, in der das immer bekanntere und ausgezeichnete Tschliner Bier hergestellt wird, spannend!
    Wir wandern auf gemütlichen Wegen durch saftig grüne Wälder und Ebenen bis nach Vna, brauchen jedoch fast 3 Stunden statt wie angegeben 2. Ob das wohl an uns liegt? In Vna gibt es diverse Einkehrmöglichkeiten und wir haben auch schon wieder ein „kleines Hüngerli“, so dass uns das gelegen kommt. Es verkehrt hier auch ein Bus, den wir aber links liegen lassen, denn wir sind ja nun frisch gestärkt. Wir wandern leicht bergab ins Val Sinestra (45 Min./ Einkehrmöglichkeit) und haben unterwegs eine herrliche Aussicht auf die andere Talseite. Unsere Wanderung führt uns nicht wie geplant über Zuort, das wäre uns zu lang geworden und wir sind ja schliesslich flexibel!
    Nach weiteren 1 ½ h kommen wir in Sent an. Das Backpaper-Hotel überzeugt uns nicht. Die Leute sind freundlich, alles ist sauber, aber Preis - Leistung stehen in einem ungünstigen Verhältnis: Nicht einmal ein kleines Handtuch ist im Preis inbegriffen, trocknen wir unsere frisch gewaschenen Füsse eben mit WC Papier! Unser Zimmer ist kalt, die Betten klein und das Frühstück ist spartanisch.

  • Sent: Backpacker-Hotel Swissroof, Tel. 081 864 17 22,  CHF 45 pro Person im Vierbettzimmer mit Frühstück  + 6.-- Schlafsack

  • 3. Tag: Sent - Scuol
    Heute sind wir froh, aufbrechen zu können ......  Wir weichen von unserer geplanten Route ab und  nehmen den direkten Weg nach Schuls (1 ½ h). Das Thermalbad in Schuls ist zu verlockend und dafür wollen wir genug Zeit haben! Nach dem Zimmerbezug im Touristenlager des Hotels Filli, welches einfach aber sauber ist, lassen wir uns im römisch-irischen Bad verwöhnen und geniessen jede Minute!

  • Scuol: Hotel Filli***, Tel. 081 864 99 27, Doppelzimmer mit Halbpension (5-Gänger)  50.-- + 35.-- p.P.

  • 4. Tag: Scuol - Ardez
    Nach einem reichhaltigen und abwechslungsreichen Frühstücksbüfett mit viel Hausgemachtem kann unsere Wanderung weitergehen! Frisch gestärkt besteigen wir das Bähnli auf den Motta Naluns ........
    Von dort führt ein schmales Alpweglein leicht bergauf nach Prui. Dort gäbe es eine Einkehrmöglichkeit, aber nach knapp 30 Minuten Marsch ist das sogar für uns noch zu früh. Nach weiteren 95 Minuten erreichen wir die Alp Valmala. Dort lohnt sich ein Halt. Es gibt wunderbare Gerstensuppe, selbstgebackene Linzerschnitten und vieles mehr!

    Nach weiteren 50 Minuten erreichen wir die Alp Tasna (keine Einkehrmöglichkeit) und anschliessend geht es knapp 2 Stunden leicht bergab über sonnige Wiesen nach Ardez.
    Wir übernachten privat bei Frau Barbüda und sind begeistert, dass wir für eine Nacht eine ganze Wohnung bekommen! Für Feinschmecker auch hier nochmals ein Geheimtipp fürs Nachtessen: Im Restaurant Alvetern essen wir ausgezeichnet, Preis - Leistung stimmen. Das Restaurant ist modern und stilvoll eingerichtet, es ist viel günstiger als es aussieht!

  • Ardez: Privatzimmer Frau Barbüda, Tel. 081 862 23 79,  DZ mit Frühstück CHF 38 pro Person

  • 5. Tag: Ardez - Lavin/Susch
    Frau Barbüda verwöhnt uns in ihrem wunderschönen Engadinerhaus mit einem herrlichen Frühstück bevor wir weiterziehen. Ich habe schlecht geschlafen und starke Nackenschmerzen (vom schweren Rucksack?) und so wandern Peter und ich auf direktem Weg nach Guarda (90 Minuten, gemütlich, nicht besonders schön) und dann etwa weitere 60 Minuten bis nach Lavin. In Lavin kann ich meinen Kopf kaum noch bewegen, so dass wir den Zug nach Susch nehmen. In Susch gibt es keinen Arzt, aber im benachbarten Zernez finde ich einen, der mir eine Spritze, einen Halskragen und Medikamente gibt. Was wünscht man sich mehr in den Wanderferien?

    Sabine und Serge sind fit und wandern 1 Stunde lang steil bergauf nach Munt und anschliessend leicht bergauf eine weitere Stunde bis zur Alp Sura. Dort gibt es eine Sennenhütte mit feinem Holundersirup. Nachher wandern sie 1 Stunde lang geradeaus über Wiesen bis zur Alp Suot. Nun folgt 2 Stunden lang ein anstrengender und steiler Abstieg bis nach Resgia und dann nach Lavin. Das Val Lavinuoz lassen die beiden aus, das wäre auch für sie zuviel des Guten gewesen. Und in Lavin nehmen auch sie den Zug nach Susch.

    Die Uebernachtung im Hotel Schweizerhof in Susch ist in Ordnung. Die Zimmer sind sauber und der Besitzer ist sehr freundlich. Allerdings wirkt das Hotel auf uns etwas ausgestorben, der Besitzer ist nur per Handy erreichbar und auch nicht immer dort. Um es uns gemütlich zu machen, nehmen wir Weisswein, Stühle und Tischchen auf die kleine Terrasse, wo wir bis in den späten Abend Sonne haben. Es macht nichts, dass uns das Tischtuch davon weht, auf nimmer Wiedersehen!

  • Susch: Hotel Schweizerhof, Tel. 081 862 29 43, DZ mit Frühstück CHF 40 pro Person

  • 6. Tag: Susch - Brail
    Gemütlich dem Inn entlang wandern wir 4 ½ h nach Brail, am Anfang geht es geradeaus, später ist der Weg leicht steigend. Unterwegs finden wir eine Feuerstelle und braten endlich unsere Würste, die wir schon seit 3 Tagen herumtragen und nie braten konnten. Ueber der Baumgrenze ist es bekanntlich schwierig, Holz zu finden.....
    Bei Frau Godly übernachten wir privat. Ohne Frühstück, aber günstig!

  • Brail: Privatzimmer Frau Godly, Tel. 081 854 15 03, DZ ohne Frühstück CHF 20 pro Person

  • 7. Tag: Brail - Bever
    Nun geht es zurück nach Bever, wo unser Auto und nochmals die Touristenpension Kosonek auf uns wartet.

    Fazit: Wir sind von dieser Wanderwoche absolut begeistert! Wir haben viel Abwechslung erlebt, manchmal war es anstrengend - manchmal gemütlich.
    Wir haben uns auf alle Fälle wunderbar erholt und können diese Tour wärmstens empfehlen!

    Christine Aegerter, Basel, Juli 2005
    Herzlichen Dank! wandersite.ch

    Wegbeschreibung Unterengadin (West - Ost)

    aus der Broschüre B.Biert:
    "60 km Via Engiadina: Lavin - Vinadi", B.Biert, Broschüre mit Wegbeschreibung und Höhenkurven, bei http://www.engadin.com

    Tschlin - Valdrain - Vinadi
    Vom Kirchlein San Plasch in Tschlin senkt sich der Weg in das Tobel hinein bis zur Brücke Puntsot (Pt.1558), um dann auf der linken Talseite mit drei Kehren steil aufwärts nach Pt.1672 zu führen. Bitte Wegweiser mit Ziel "Vadrain-Vinadi" beachten! ... Bei Pt.1672 halten wir nach rechts und wandern auf dem alten Feldweg weiter durch die Wiesen von Mundaditsch, Pt.1718, in den Wald "Urezzas" hinein, erreichen beim Waldausgang die von Martinaherauf führende breite Kiesstrasse, folgen dieser rund 150 m und erreichen kurz darauf die Anhöhe Vadrain unterhalb von Pt.1718. Es lohnt sich, den Weg um einige Meter nach rechts zu verlassen, um bei der kleinen Baumgruppe die eindrucksvolle Aussicht zu geniessen...

    Auf unseren Feldweg zurückgekehrt, wandern wir bis zur Hütte der Waldarbeiter in La Vota weiter (Wegweiser "Pra d'Arsüra-Vinadi"), treten durch das Gatter in den Wald hinein und zum Tobel des Val Tiatsch hinunter (Pt.1659). Der Weg verengt sich ab La Vota zusehends zu einem Pfad, der, praktisch immer auf gleicher Höhe verlaufend, die märchenhafte Waldlichtung Pra d'Arsüra erreicht. Die Wanderung ab Vadrain bis hierher ist sehr abwechslungsreich: wir überspringen lustige Gebirgsbächlein, dringen bald in düstere, bald in lichtere Wälder ein, durchqueren eine Anzahl steiler Lawinenhänge und werfen ab und zu einen Blick nach dem österreichischen Dorf Nauders hinüber.

    Ab Pra d'Arsüra wird die Gegend immer wilder. Der an einigen Stellen recht steil abfallende Pfad ist aber ungefährlich. (siehe Erlebnisbericht "Eine Bekannte von uns hätte die heiklen Stellen nie geschafft."). Wir überqueren bei Pt.1595 das von den niederstürzenden Lawinen stark zerschundene Val Mundin und erreichen kurz darauf nochmals einen eindrucksvollen Aussichtspunkt mit Blick in die rund 600 m tiefer liegende, wilde Vinadi-Schlucht. Nach diesem Aussichtspunkt steigen wir sehr steil nach links hinunter, schwenken in den God Mundin ein und erreichen bei Pt.1425 die Val Zipla.

    Was jetzt folgt, ist nur noch "normales Wandern": nach kurzem Abstieg durchstreifen wir ein für Unterengadiner Verhältnisse sehr seltenes Birkenwäldchen, erreichen die kleine Wiese Pra da la Zipla und anschliessend Vinadi.

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