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63
Wandertage Schwierigkeit Karte Webcam Montreux
40 T1-T3
Kulturweg der Alpen - die einzelnen Etappen
Wegtafel Kulturweg der Alpen

Die Etappen Etappe
Nr.
h höchster
Punktm
aufwärts 
m
abwärts 
m
Schwierigkeit
T1 - T3
St-Gingolph - Villeneuve - Montreux 1 4.30 570 200 200 T1
Montreux - Les Avants - Col de Jaman - Montbovon 2 5.45 1512 1280 880 T2
Montbovon - Château-d'Oex 3a 4.20 1057 580 410 T2
Château-d'Oex - Rougemont - Saanen 3b 3.40 1035 320 280 T1/T2
Saanen - Schönried (- Rellerligrat) - Bire - Abländschen 4 4.30 1789 830 540 T2
Abländschen - Alp Grat - Jaun 5a 2.40 1642 360 640 T2
Jaun - Reidigenpass - Boltigen 5b 4.20 1616 620 820 T1/T2
Boltigen - Oberwil - Erlenbach 6 4.45 1046 390 500 T1
Erlenbach - Spiez - (Schiff) - Merligen 7a 4.50 950 450 320 T1
Merligen - Sichle - Innereriz 7b 5.30 1679 1110 640 T3
Innnereriz - Honegg - Schangnau - Wachthubel - Marbach 8 6.40 1414 1050 1110 T2
Marbach - Hilferenpass - Flühli 9 4.20 1320 500 490 T2
Flühli - Sörenberg 10a 2.45 1159 370 20 T2
Sörenberg - Giswil 10b 5.00 1611 530 1120 T2
Giswil - Sachseln - Flüeli Ranft - Melchtal 11 4.30 890 680 260 T2
Melchtal - Storeggpass - Engelberg 12 5.50 1742 1050 950 T2
Engelberg - Blackenalp  13a 1778 780 0 T2
Blackenalp - Surenenpass - Brüsti - Altdorf
13b 6.05 2291 590 1900 T2
Altdorf - Amsteg - Gurtnellen Dorf - Gurtnellen Wiler 14 6 935 660 280 T1
Gurtnellen Wiler - Göschenen - Andermatt 15 4.40 1436 870 170 T2
Andermatt - Gotthardpass - Airolo 16 6.35 2091 730 1020 T2
Airolo - Deggio - Osco 17 5.35 1390 580 570 T2
Osco - Anzonico - Sobrio 18 5.50 1155 730 750 T2
Sobrio - Capanna Pian d'Alpe - Leontica 19 5.50 1764 630 1090 T2
Leontica - Olivone - Campo Blenio 20 6 1216 910 570 T2
Campo Blenio - Lago di Luzzone - Motterasciohütte 21 4.15 2172 1030 70 T2
Capanna Motterascio - Greina - Pass Diesrut - Vrin 22 5.20 2428 430 1150 T2
Vrin - Vella - Ilanz 23 6.40 1448 750 1500 T2
Ilanz - Laax 24a 3 1244 540 220 T2
Laax - Tamins 24b 5.20 1020 490 850 T2
Tamins - Chur 24c 3.20 662 250 330 T1
Chur - Tschiertschen 25a 4 1343 850 90 T2
Tschiertschen - Langwies 25b 4 1377 540 690 T2
Langwies - Strassberg - Durannapass - Klosters  26 6.40 2125 900 1020 T2
Klosters Platz - Berghaus Vereina 27a 4.30 1943 820 60 T2
Berghaus Vereina -Vereinapass - Lavin 27b 5 2585 680 1200 T3
Lavin - Ardez - Ftan - Scuol 28 5.45 1633 580 730 T2
Scuol - Clemgia-Schlucht - S-charl 29 4.25 1810 630 120 T2
S-charl - Pass da Costainas - Lü 30a 4.30 2251 500 380 T2
Lü - Müstair 30b 3 2020 110 800 T2
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Etappe 1: St-Gingolph - Montreux:
4h30 (davon 2h30 Hartbelag), je 200 m auf- und abwärts
Route: St-Gingolph 386m - Vignoles 470m (10min) - Grande Forêt 570m - Bouveret (55min) - Rhonebrücke (30min) - Les Grangettes - Villeneuve (1h30) - Schloss Chillon (35min) - Montreux 396m (50min)

Le
            Bouveret
In St-Gingolph folgen wir den Wegweisern Richtung "Bouveret" bergauf; sie führen über die Geleise, an der Post vorbei zu den obersten Quartieren des Dorfes (die Abzweigung "Novel" ignorieren!). Nach dem Brunnen bei Vignoles gehts noch fünf Minuten der Strasse entlang zu einem zweiten Brunnen, wo halbrechts etwas unscheinbar ein schöner Waldweg abzweigt. Beim Wegweiser Grand Forêt mündet der Weg in die Strasse, der wir nach links folgen. Nach 200 m zweigt rechts wieder ein Waldweg ab, der uns hoch über dem Genfersee zu den obersten Häusern von Bouveret führt. Bei der "Ecole de Mission" überqueren wir Strasse und Geleise und gehen nach rechts, dem Geleise entlang, zur Bahnstation Le Bouveret.

Nach der Pause in einem der hübschen Gartenrestaurants mit Seesicht überqueren wir das Geleise und folgen dem Strässchen, das links am Parc Vapeur (eine grosse Modell-Eisenbahnanlage) und rechts am monumentalen Aquaparc vorbei führt. Wo wir auf das Rhoneufer treffen, gehen wir zehn Minuten auf dem geteerten Dammweg nach rechts zur Rhonebrücke, die wir überqueren und in das Natur- und Vogelschutzgebiet von "Les Grangettes" eintauchen. Gleichzeitig wechseln wir die Kantonsgrenze: Wallis - Waadt.

Nach der Brücke kurz nach links Richtung See. Rechts zweigt ein schöner Pfad ab, der durch Wald, Moorlandschaft und an kleinen Seelein vorbei führt. Auf geteertem Weg erreichen wir den Canal du Rhône. Interessante Hinweistafeln über das Naturschutzgebiet Les Grangettes. Hier über die Brücke und nach links, dem Kanal entlang bis zum Seeufer.

Der schmale Pfad führt zum Campingplatz und, nun leider etwas abseits vom Ufer, durch dichten Wald. Wieder auf dem Fahrweg, marschieren wir Villeneuve zu. Beim Ortseingang können wir entweder ganz am Seeufer entlang oder durch die hübsche Fussgängerzone der Altstadt hindurch ins Zentrum gelangen. Bus- und Bahnverbindung mit Montreux.

Richtung "Montreux" gehen wir ab Zentrum Villeneuve dem Seeufer entlang, gehen am Seeschwimmbad vorbei und geniessen die schönen, blumengeschmückten Uferwege (Hartbelag) abseits vom Strassenlärm. Wir kommen am berühmten Schloss Chillon vorbei, das einen Besuch lohnt (Busverbindung mit Montreux). Immer üppiger wird der Blumenschmuck den Quaianlagen entlang. Über Territet erreichen wir schliesslich die Parkanlagen von Montreux, wo sich das Tourismusbüro direkt neben dem Hafen befindet.
Aug.2006

Rückmeldung Stefan Pfister, Aug.06:

Aug.06: Am Freitag habe ich mit dem Kulturweg der Alpen begonnen und bin in St-Gingolph gestartet. Die Anfahrt führte mich mit der Bahn nach Vevey und mit dem Schiff nach St.-Gingolph. Von da aus bin ich dem beschriebenen Weg bis Territet (vor Montreux) gefolgt. Die Unwetterschäden sind weitgehend geräumt und der Weg beim Rhonekanal und durch das Moorgebiet ist wieder begehbar und signalisiert. Von Territet bin ich mit der Funiculaire nach Glion gefahren (nächste Etappe).
Info


Wanderkarte und Literatur

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Etappe 2: Montreux - Col de Jaman - Montbovon
6.45 h,(davon 1h40 Hartbelag), aufwärts 1280m, abwärts 890m
Route: Montreux 396m - Pont (20min) - Gorge du Chauderon 590m (40min) - Les Avants 970 m (1 h) - Col de Jaman 1512m (1h40) - Les Cases 1113m (1 h) - Les Allières 1006m (40min) - Pont Pontet 915m (30min) - Montbovon 797m (55min)

Variante über Caux (wenig Hartbelag): Gorge du Chauderon 590m - Glion 707m (20min) - Caux 1050m (1 h) - Paccot 1430m - Col de Jaman 1512m (1h50)

Les Avants und Genfersee
Hinweis: Die heutige Route kann man mit Vorteil anders zusammenstellen, z.B.
    • auf dem Kulturweg in Les Avants oder auf dem Col de Jaman übernachten
    • auf dem Variantenweg am Vorabend noch nach Glion aufsteigen: Schluchtenweg (1h20), Treppenweg oder Funiculaire ab Territet (Fahrplan).
    Bahnhaltestellen: Les Avants, Les Cases, Allières (Montreux-Zweisimmen); Glion, Caux, Paccot (Rochers-de-Naye)
Buvette de Jaman

Oberhalb von Gleis 5 des Bahnhofes von Montreux (Unterführung benützen) befindet sich der Wegweiser Richtung "Chauderon/Glion" (wer nicht den Umweg über den Bahnhof nehmen will, folgt ab Ortsmitte einfach dem Montreux-Bach). Bei der Bushaltestelle Pont (Bus Nr.5) treffen die Wege zusammen. Nach der Überquerung der Brücke sind links an der Treppe gelbe Markierungen zu entdecken. Oben dem Pfeil nach links folgen und die Geleise des Rochers-de-Naye-Bähnchens unterqueren

Wir aber folgen dem ebenen Pfad in die Schlucht hinein, wo wir den Montreux-Bach direkt unter der hoch oben verlaufenden Autobahn überqueren. Romantischer Weg der Chauderon-Schlucht entlang talaufwärts. Hunderte von Metern Stahlseile sind zur Sicherung angebracht, denn unser Weg verläuft oft hart am Abgrund. Wilde Felswände, alte Mooslandschaften und der rauschende Bach im engen Bett machen den Aufstieg zu einem kurzweiligen Abenteuer.

Rechts vom grossen Wegweiser Gorge du Chauderon befindet sich ein Picknickplatz mit Feuerstelle und Schutzhütte (wer den schöneren Aufstieg über Glion/Caux wählt, wandert an ihr vorbei - siehe Variante).
Die Kulturweg-Wanderer folgen weiter dem Schluchtenweg, überqueren eine alte Brücke und kommen auf dem breiten Waldweg an einer weiteren Schutzhütte vorbei. Die nächste halbe Stunde ist sehr anstrengend - im Zickzack geht es durch den Wald bergauf. In Les Avants gibt es verschiedene Restaurants zum Auftanken.

Links vom Gleis führt ein Teersträsschen zum "Col de Jaman" - ihm folgen wir während der nächsten halben Stunde - zunächst durch den Wald, dann durch offenes Gelände. Beim nächsten Waldeintritt verlassen wir das Strässchen nach rechts und wandern den weiss/rot/weissen Markierungen entlang leicht bergab ins Tobel (-30 Hm). Der folgende Aufstieg im meist feuchten Wald ist grausam steil und holprig und im Abstieg nicht zu empfehlen. Wir kreuzen ein Teersträsschen und folgen weiter dem steilen Pfad. Beim zweiten Teersträsschen können wir die Kurve auswandern oder nochmals die Abkürzung wählen - oben sind wir am Col de Jaman angelangt. Die schöne Aussicht, die nahen Berge und das gemütliche Restaurant sind auch das Ziel zahlreicher Autofahrer.

Der Abstieg vom Col de Jaman ist reiner Wandergenuss. Wir wechseln jetzt in den Kanton Fribourg. Ein breites, gut angelegtes Natursträsschen führt regelmässig bergab; Moorlandschaften und die wilden Hänge des Dent de Jaman sind uns Kulisse. Kurz nach der Haltestelle Les Cases gut auf den Wegweiser achten - weicher Wiesenpfad durch die Weiden! Nach einer guten Viertelstunde treffen wir auf ein Teersträsschen, dem wir bis Montbovon folgen könnten. Abzweigungen nicht beachten!

Nach der Bahnstation Les Allières ("Montbovon 1 h" gilt für die Strassenvariante und nicht via "Pont du Pontet") kommen wir an einer Kapelle vorbei, die zu besuchen sich lohnt. 10 Minuten später verlassen wir die Strasse: rechts zweigt im Wald ein schmaler Pfad zur alten Brücke Pont du Pontet ab - wir sind nun auf dem "Sentier historique" mit interessanten Schautafeln. Wo wir auf der andern Seite des Taleinschnitts zu einer Wegkreuzung aufgestiegen sind, könnten die müden Wanderer die Richtung halten und leicht abwärts wieder in die Strasse einmünden.

Der Kulturweg steigt weiter bergan, dem Waldrand entlang und um den Hang herum. Beim Aussichtsbänklein auf 1030m (oberhalb "Vers les Jordan") streifen wir ein Teersträsschen - dort scharf nach links bergab. Der schöne Hohlweg kreuzt bei Plan au lièvre die Strasse* und führt direkt hinunter zur Haltestelle Montbovon.

(*halblinks ginge es zum nahen B&B La Combaz-d'Amont)
Aug.2006

Rückmeldung Stefan Pfister, Aug.06 - Herzlichen Dank!

Von Territet bin ich mit der Funiculaire nach Glion gefahren und habe den Weg zur Chauderon-Schlucht hinunter genommen (1’15). Der obere Teil des Abstiegs ist neu instand gestellt mit Schotter ausgelegt. Im unteren Teil sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen und es war teilweise nass, aber gut begehbar. Bei der Kreuzung der Wanderwege in der Schlucht wurde ein Rasthäuschen errichtet.
Im Aufstieg nach Les Avants ist im oberen Teil nicht immer eindeutig signalisiert, man muss sich manchmal zweimal umschauen, damit man die Markierung sieht.
Übernachtung in Sonloup. Am zweiten Tag habe ich den Weg über Cergnaule zum Col de Jaman gewählt. Es geht zwar die erst halbe Stunde schweisstreibend die Strasse hoch. Dafür sind dann die Höhenmeter schon geschafft und der Weg in die hinterste Ecke des Tales und auf der anderen Seite zurück ist ein grosser Wandergenuss.
Die Infos auf den Wegbeschreibungen sind hilfreich und stimmen sehr gut.
Info


Wanderkarte


Etappe 3a: Montbovon - Chateau d'Oex
4h20 (davon 2h20 Hartbelag), aufwärts 580m, abwärts 410m
Route: Montbovon 797m - La Chia 850m (35min) - Petit Chia 1057m (35min) - La Tine 850 m (40min) - Rossinière 891m (55min) - P.Lièvre 1144m (55min) - Château d'Oex 968 n (40min)

Links vom Bahnhof Montbovon queren wir die Geleise, wandern an der Kirche und dem schönen alten Chalet vorbei zum Elektrizitätswerk, wo rechts unser Wanderweg abzweigt. Als breiter Waldweg führt er uns dem sturmgeschädigten Waldhang entlang - unter uns liegt der Bahnhof von Montbovon. Beim Wegweiser Petit Chia beginnt links der Pfad stark anzusteigen - zunächst im Zickzack durch eine Lichtung, dann sehr steil, aber gut markiert durch den Wald. Bei der Waldlichtung Petit Chia haben wir den Aufstieg hinter uns - zugleich sind wir wieder auf Waadtländer Boden.
 


Wir folgen also der Routenwahl des Kulturwegs und wandern von Petit Chia bergab ins Dorf und zur Bahnstation La Tine. Das Strässchen führt nun dem Geleise entlang, streift den Lac du Vernex und mündet ins hübsche Dörfchen Rossinière.

Gegenüber vom "Hotel de Ville" zeigt der Wegweiser bergauf zum oberen Dorfteil, an der alten Kirche vorbei. Unser Weg wird auch als "La Corniche" bezeichnet. Eine Viertelstunde später zweigt nach einem Brücklein links ein schmalen Pfad ab. Nach einer weiteren Viertelstunde lässt uns der Wegweiser die Wahl: Strasse oder Wanderweg. Wir folgen dem Pfad nochmals kurz aufwärts; nach zwei Minuten zweigt unsere Route rechts ab. Schöner Weg parallel zum Strässchen, das wir später nochmals kreuzen. Nach einem Stück auf der Weide treffen wir zum letzten Mal auf das Strässchen, dem wir für zehn Minuten nach rechts bis zur scharfen Linkskurve folgen. Die Richtung haltend, queren wir den Pfosten entlang wir einen Hang voller Farnkräuter, überqueren ein Tobel und geniessen bei P.Lièvre die Aussicht ins Tal (Trinkbrunnen).

Naturwege führen durch Wiesen und Wald zum Dorfeingang von Château d'Oex. Nochmals kurz aufwärts, dann den gelben Markierungen entlang um ein Haus herum zum Wäldchen, in welchem ein Zickzackpfad zum Dorfschulhaus führt. Den Geleisen entlang erreichen wir den Bahnhof von Château d'Oex. Schöne Gartenrestaurants und viele kleine Läden laden zu einem Besuch.

Info


Wanderkarte

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Etappe 3b: Château d'Oex - Saanen
3h40, aufwärts 320 m, abwärts 280m
Route: Château-d'Oex 968m - Pont Turrian 908m (20min) - Gérignoz 959m (45min) - Rougemont 992m (1h20) - Saanen 1010m (1h15)

Vom Bahnhof Château-d'Oex gehts über die Treppe zur Hauptstrasse hinunter, die wir überqueren. Links von der Seilbahn-Talstation verzweigt sich die Route - wir gehen bergab Richtung "Pont Turrian". Unten vor einem Brücklein (in Sichtweite die Jugendherberge) zweig links bei der Fahrverbotstafel der gelb markierte Weg ab. Er führt kurz bergauf, verengt sich zu einer Wegspur und senkt sich im Zickzack zur wackligen Hängebrücke hinunter. Unter uns fliesst die Sarine (weiter oben heisst sie Saane).

Kurz nach der Brücke führt links der markierte schmaler Pfad dem Ufer der Sarine entlang, dem wir folgen - bei schlechtem Wetter können wir auch zum bequemen Waldsträsschen aufsteigen und dort nach links gehen. Vom Uferweg her gibt es im Verlauf der 2 km langen Wanderung mehrere Aufstiegsmöglichkeiten zum Waldsträsschen. 10 Minuten vor Gérignoz schliesslich folgt der Wanderweg dem Teersträsschen zum Weiler Gérignoz - im Winter ein Ski- und Langlaufparadies. Ausgangs Dorf müssen wir uns entscheiden:
 

Der Wanderführer empfiehlt den Weg über Les Combes: Wo das Strässchen zu steigen beginnt, verzweigt sich die Route (Wegweiser an der Mauer). Wir gehen nach links Richtung "Les Combes/Flendruz". Der Weg senkt sich nach den letzten Häusern zur Sarine hinunter. Die rostige Brücke, mit einem Handlauf nur auf der einen Seite, ist für einige wohl eine Mutprobe. Der Pfad führt am Gegenhang entlang zum Geleise der Montreux-Oberland-Bahn bei Les Combes, dann wieder zur Sarine hinunter, um dann erneut aufzusteigen. Wir überqueren Hauptstrasse und Schienengeleise und benützen ab Le Crêt die Fahrstrasse (1 km) zum Bahnhof von Rougemont.

Links von der Bahnstation gehts rechts zur Saanebrücke hinunter, wo wir beim Parkplatz Les Revers auf die "schnelle Variante" treffen. Wir folgen dem Strässchen links bergauf für ca. 600m, wo links ein Wanderweg abzweigt. Der Pfad führt bergab zur Sarine und dieser entlang über Kantons- und Sprachgrenze zur ARA (Abwasserreiningungsanlage). Bequemer Uferweg entweder dem linken oder dem rechten Saaneufer entlang nach Saanen.

Info

Wanderkarte
--Webcam Saanenmöser
Etappe 4: Saanen - Bire - Abländschen
4h30, aufwärts 830 m, abwärts 540m
Route: Saanen 1010 m - Schönried 1230m (1h10) - Sumeli/Bergmatten 1383m (30min h) - Bire 1789m (1h30) - Abländschen 1296m (1h20)


Vom Bahnhof Saanen wandern wir parallel zu den Geleisen kurz talaufwärts. Beim ersten Haus gehts halblinks über die Hauptstrasse und rechts über die Kreuzung; nun geradeaus - auch bei der Abzweigung zum Spital. Am Ende des Strässchens folgen wir den Wegweisern zur Farb (1038m). Nun führt uns der Weg links über den Bach und führt uns recht steil eine Geländerippe hinauf. Wir wandern dem Waldrand entlang und zweigen dann nach rechts ab auf ein Gütersträsschen. Kurz vor Schönried mündet unsere Route in die Hauptstrasse ein folgt dem Trottoir rechts zum Bahnhof Schönried.
 


Oberhalb vom BahnhofgebäudeSchönried queren wir die Hauptstrasse und steigen die Treppe zum Parallel-Strässchen hinauf. Es führt in einer S-Kurve den Hang hinauf - bei einem Bächlein benützen wir die Abkürzung. Unser Wegweiser-Ziel ist "Bire". In leichtem Anstieg quert das Strässchen den Sonnenhang zwischen Schönried und Saanenmöser, am Mountain Lodge und Ferienhäusern vorbei. Ab und zu ein Blick zurück auf die Schneeberge lohnt sich. Bei den beiden Wegweisern Sumeli die Richtung halten! 10 Minuten nach Sumeli wechselt der Teer- in Kiesbelag; links in der Baumgruppe entdecken wir einen schönen Picknickplatz mit Holz, Feuerstelle, Tisch und Bänken.

Ebenaus gehts durch ein Waldstück, wo 2 Variante nach "Bire" angezeigt sind - wir bleiben auf dem Kiessträsschen. 5 Minuten später verzweigt es sich; unsere Route überquert den Bach und folgt seinem Lauf bergauf, einem weiteren komfortablen Picknickplatz vorbei. Nach einem Schopf führt der Kiesweg über ein flaches Bächlein und beginnt dann - nun rot/weiss markiert - ziemlich steil anzusteigen. Der teilweise gepflästerte, holprige Karrenweg schlängelt sich ungefähr der Starkstromleitung entlang bergauf bis zur Passhöhe Bire, wo unsere Route mit dem Höhenweg vom Rellerligrat her zusammentrifft.

Beim Wegweiser auf der Bire sind wiederum 2 Varianten nach "Abländschen" angegeben - leichter zu finden ist der Weg Richtung "Jaunpass" halbrechts bergab bis zur Gruebe, einem grossen, weithin sichtbaren Bauernhaus. Hier verlassen wir die Jaunpass-Route und steigen links wieder ca. 40 Höhenmeter bergauf zur Wegweiserstange. Der Weg führt nun rechts durch ein Gatter in den Wald, um den Hang herum und ziemlich steil nach Abländschen hinab.

Info


Wanderkarte

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Etappe 5a): Abländschen - Jaun
2h40, aufwärts 360 m, abwärts 642m
Route: Abländschen 1296m - Alp Grat 1642m - Jaun Post 1014m

Info


Wanderkarte und Links


Webcam Jaunpass
Etappe 5b): Jaun - Boltigen
4h20, aufwärts 620 m, abwärts 820m
Route: Jaun Post 1014m - Kappelboden - Weibelsried - Selti - Rieneschli - Reidigenpass 1616m - Chlus - Schwarzenmatt (Richtung Tubental) - Boltigen 818m

Info


Wanderkarte


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Etappe 6): Boltigen - Erlenbach
4h45, aufwärts 390 m, abwärts 500m
Route: Boltigen 818m - Tubental 964m (25min) - Adlemsried 1046m (20min) - Eichstalden 930 m (30min) - Wüestenbach 839m (20min) - Oberwil 844m (25min) - Buusche 860m (30min) - Weissenburg 742m (20min) - Därstetten Chloster 740m (25min) - defekte Holzbrücke (25min) - Steinibrücke (50min) - Erlenbach 707m (15min) Gegenüber vom Rest.Bären im Dorfzentrum von Boltigen folgen wir dem "Simmentaler Hausweg" Richtung "Tubental", an schönen alten Häusern vorbei. Am oberen Dorfrand führt der Treppenweg überraschend um ein Haus herum und durch ein Waldstück. Weiter oben, nun dem Waldrand entlang, treffen wir auf den Kulturweg, den wir hier gestern verlassen haben. Parallel zum Bachtobel gehts auf Kieswegen bergauf in den schön gelegenen Weiler Tubental, dort nach rechts.

Ein aussichtsreiches Teersträsschen führt bergauf zum Weiler Adlemsried. Wiederum blumengeschmückte, alte Häuser, Aussicht! Eine Viertelstunde später zweigt unsere Route rechts ab Richtung "Eichstalden". Bergab durch eine Kuhweide, links vom Zaun, steuern wir auf das Gatter am Waldrand zu (Tipp: Gatterpfosten zuerst unten lösen). Ein holpriger Weg senkt sich durch den Wald und mündet oberhalb Eichstalden in ein Teersträsschen. Nach dem schönen Simmentaler Haus gehts durch ein kurzes Waldstück.  In der Kurve gut auf den etwas versteckten Wegweiser achten!

Der Wanderweg Richtung "Oberwil" zweigt scharf links ab und führt durch landwirtschaftliches Gebiet nach Wüestenbach. Die Richtung haltend, marschieren wir auf dem folgenden Teersträsschen am Wegweiser Kreuzgasse vorbei nach Oberwil. Wir gehen nicht zur Bahnstation, sondern halten die Richtung und folgen dem Simmentaler Hausweg Richtung "Weissenburg", am Weiler Buusche vorbei. Das Nebensträsschen (Fahrverbot) schlängelt sich der Bahnlinie entlang, an einer Ruine vorbei, und quert in Weissenburg Hauptstrasse und Simme  (Postautohaltestelle, schöne Häuser, gedeckte Schindelbrücke).
 
Aus dem Wanderprospekt von Lenk-Simmental Tourismus:
Die weltbekannte Weissenburger Thermalquelle genoss im 19. Jahrhundert Weltruhm. Im gleichnamigen Kurhaus erholte sich bis zum 2. Weltkrieg Europas Adel und verhalf damit Weissenburg zum Renommée eines bekannten Thermal- und Luftkurortes. Heute zeugen nur noch Ruinen vom grossen Stellenwert, den die Gemeinde damals hatte. Ein Besuch der historischen Stätte und der bekannten Thermalquelle lohnt sich! Noch heute füllen Einheimische und Passanten beim Bahnhof Weissenburg ihre Krüge mit Kurwasser.

Unser nächstes Ziel ist "Erlenbach". Am Campingplatz vorbei folgt unsere Route dem Veloweg Nr.9 durch landwirtschaftliches Gebiet, ein altes Haus mit zauberhaftem Garten ist zu bewundern. In Därstetten Chloster - nach einem Schwenker nach rechts - gehts in gleicher Richtung weiter. Bei einer uralten, defekten gedeckten Holzbrücke müssen wir uns entscheiden:
 


Schöner Ufer-Kiesweg bis zur Steinibrücke. Dort werden wir zwischen verschiedenen Schreinereien und Sägereien hindurchgelotst und erreichen die Bahnstation von Erlenbach. Das Dorfzentrum befindet sich 5 Minuten oberhalb der Station.

Info


Wanderkarte


romantisches Tubental

Panoramaweg bei Adlemsried
2010
Erlenbach im Simmental
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Etappe 7a): Erlenbach - Spiez
4h50, aufwärts 320 m, abwärts 390m
Route: Erlenbach 707m - Oey-Diemtigen (40min) - Oey 669m (45min) - Salbezen 800m - Zünegg (30min) - Chessel 895m (35min) - Spissi 769m (35min) - Wimmis Oberdorf 670m (25min) - Eifeld 625m (25min) - Kanderviadukt 662m - Lattigen 627m (15min) - Spiezmoos 625m (15min) - Spiez 634m (25min)
  Simmentalerhaus ob OeyKurz vor dem Bahnhofgebäude von Erlenbach benützen wir bei "Reinhardt Holz" der Bahnübergang (Simmentaler Hausweg) Richtung "Oey-Diemtigen". Das Strässchen führt durch den Wald und Feld talauswärts.Kurz vor Oey treffen die Hauswege Simmental und Diemtigtal zusammen - dort nach links bergab ins Dorfzentrum von Oey. Wir queren zwei Querstrassen, immer die Richtung haltend (Autowegweiser "Chessel" nicht beachten!), und kommen, etwas erhöht, rechts an der Bahnstation Oey-Diemtigen vorbei.

Der Hausweg, dem wir folgen, dreht nach rechts bergauf Richtung "Zünegg". Wieder auf Natursträsschen, wandern wir an einem reich verziertes Haus rechts vorbei. Nach dem Weiler Hasli kreuzen wir die Fahrsrasse und folgen dem Kies- und Wiesenpfad bergauf. Bei Sälbezen treffen wir auf ein breites Kiessträsschen, dem wir nach links zum Weiler Zünegg folgen. Dort rechts an den Häusern vorbei und aufwärts bis zum Wegweiser am oberen Rand der Hochebene 864m. Nach links, Richtung "Wimmis", dem Simmentaler Hausweg entlang.

Schloss Wimmis; Bild: Fotogalerien.chDer aussichtsreiche Pfad führt der Höhenkurve entlang und trifft nach 10 Minuten auf das Zufahrtsträsschen zum "Chessel". Nach weiteren 10 Minuten haben wir das einladende Bergrestaurant Chessel erreicht und gönnen uns eine Pause. Weiter Richtung "Wimmis"; schöner Kiespfad durch ein Tobel. Im Wald weitet sich der Pfad zu einem Teersträsschen (Veloweg). Vorbei an den Wegweisern Zünigwald und Spissi am Fuss der Burgflue, wandern wir bergab nach Wimmis Oberdorf, am Schloss vorbei (Wimmis Bahnstation wäre in 10 Minuten erreichbar).

In Wimmis endet der Simmentaler Hausweg, und hier gibt es besonders viele der schönen alten Häuser zu bewundern. Es lohnt sich deshalb, nicht den gelben, sondern den braunen Wegweisern rechts durch das Dorf zu folgen. Sie führen rechts vom Rest.Kreuz über die Hauptstrasse und durch die Schreinergasse zum Simmentalerhaus Nr.2, wo wir wieder auf die gelb markierte Route treffen. Nun nach rechts, am Spielplatz vorbei zur Autobahn und dieser entlang Richtung "Spiez".

Der Lärm der Autobahn ist bald verebbt, da der Weg etwas tiefer verläuft. Bei Eifeld gibt es eine Abzweigung zur Bahnstation, die wir ignorieren. Unter der Autobahn unterqueren wir die Kander (Kanderviadukt), und gelangen nach der Kompostieranlage über einen Treppen/Waldweg nach Lattigen, wo wir weiter die Richtung halten. Unsere Route folgt rechts der Bahnlinie, einem schönen Wiesenpfad entlang; vor uns thront das Niederhorn.

Auf der linken Seite sehen wir die Haltestelle Spieznmoos Süd und wandern dann zwischen Geleise und einem Naturschutzgebiet mit See Richtung "Spiez". Bei den Ruhebänklein die Richtung halten - auf dem lauschigen Uferdamm gelangen wir zum Stadtrand von Spiez, folgen dem Quartiersträsschen zur Hauptstrasse, die wir überqueren. 100 m nach rechts, dann über die Treppe zum Fussweg, der sich durch ruhige Quartiere schlängelt. Immer gut auf die Markierungen achten - sie führen uns zuverlässig direkt zum Bahnhof von Spiez.

Info
Wanderkarte

Webcam Thunersee


Thunersee und Justistal


Du Lac, Merligen

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Etappe 7b): Merligen - Innereriz
5h30, aufwärts 1110m, abwärts 640m
Route: Merligen 568m - Grönhütte im Justistal 1124m (1h45) - Grosser Mittelberg 1309m - Hinterstberg 1370m (1h15) - Alp Oberhofner 1450m - Sichle (1679m (1 h) - Ober Schöriz 1356m - Unter Schöriz 1219m - Innereriz/Säge 1040m (1.30 h)

Passwanderung vom Thunersee durchs Justistal über die Sichle ins Tal der Zulg nach Innereriz.

Gegenüber vom Hotel-Solbad Beatus in Merligen folgen wir dem Wegweiser Richtung "Sichle/Innereriz" dorfaufwärts. Nach knappen 5 Minuten haben wir den Höhenweg erreicht und drehen nach rechts (Jakobsweg). Bei den letzten Häusern zweigt unsere Route Richtung "Sichle" halblinks bergauf ins Justistal. Majestätisch steht der Niesen auf der andern Seite des Thunersees!

Nach dem Waldeingang oberhalb vom Reservoir teilen sich die Wege.


Nach dem Zusammentreffen der Varianten wird der Weg zu einem Teersträsschen; sie führt aus dem Wald zur Grönhütte an der Fahrstrasse Beatenberg - Sigriswil. Steinbrocken auf den Wiesen zeugen von einem früheren Felssturz; kleine Bächlein mäandrieren durch die Naturwiesen; rechts türmt sich die Nordwand des Niederhorns auf - eine eindrückliche Landschaft! Nur schade, dass die Route bis zur Alp Hinterstberg geteert ist. Kurz nach der Grönhütte kommen wir an den Käsespeichern vorbei. Sanft bergauf gehts von Alp zu Alp.

Sichle;
            Bild: Simon WüthrichAb der Alp Hinterstberg führt dann ein Bergweg zur Passhöhe der Sichle; ausgesetzte Stellen sind mit Geländern gesichert. Von der Sichle geniesst man eine phantastische Aussicht: Im Süden der Niesen, im Norden die Wälder des Eriztals.

Der Abstieg ist ziemlich ruppig; einige ausgesetzte Stellen über Geröll verlangen volle Aufmerksamkeit.Bei der Alp Ober Schöriz gibts frische Alpenmilch. Mehrheitlich wilde, teils ausgewaschene Pfade nach Innereriz hinunter.
 
 
Ausführliche Wegbeschreibungen: Steinböcke auf der
                    Sichle; Bild: Simon Wüthrich
Info


Wanderkarte und Literatur


Niesen, Aussicht von Merligen

hier teilen sich die Wege

Grönhütte, rechts das Niederhorn
Blick zurück ins Justistal und zum Thunersee;
                  Bild Peter Burn
Justistal und Thunersee
Blick von Innereriz über den Sulzgrabe zur
                  Sichle
Innereriz; Blick zur Sichle



Etappe 8): Innereriz - Schangnau - Marbach
6h20, aufwärts 1110m, abwärts 640m
Route: Innereriz, Säge 1045m - Rotmoos - Unter Scheidzun (55min) - Bürkeliahorn 1378 m (20min) - Sattel  (Honegg-Grat) 1400m (15min) - Stäldeli 1192 m (40min) - Vorder Steinmösli 965m (40min) - Räbloch 863 m (15min) - Schafschwand 967m (20min) - Scheidbach ob Schangnau 1030 m (30min) - Wachthubel 1415m (1h15) - Büschelachen - Marbach 871 m (1h10)

Nach einer langen Postautofahrt könenn wir uns im Gasthaus Säge in Innereriz für den Aufstieg stärken. Der Weg Richtung Schangnau beginnt 100 m vor der Endstation, wo ein Teersträsschen in 10 Minuten zu einem Bauernhaus aufsteigt. Weiter auf Feldwegen zum Wald hinauf; schöner Blick ins Justistal. Auf weichen Wiesenpfaden queren wir ein Hochmoor; wir befinden uns im Naturschutzgebiet Rotmoos. Nach einem Steg über den Chaltbach teilt sich der Weg:
 


Wir folgen dem "Kulturweg der Alpen" Richtung "Bürkeliahorn", der einen längeren, aber empfehlenswerten Umweg vorschlägt. Der schmale Pfad schlängelt sich bergauf durch ein Waldstück, quert eine sumpfige Wiese und steigt nach einem Holzsteg bergauf zum Unteren Scheidzun. Steiler, wegloser Aufstieg den gelben Pfosten Richtung "Bürkeliahorn". Nach 5 Minuten gehts auf einem Feldweg (nach rechts) weiter, der zum Bauernhaus Oberer Scheidzun hinauf führt. Über ein zweites wegloses Wiesenstück mit gelben Pfosten steigen wir zum höchsten Punkt am Waldrand hinauf. Es ist der Aussichtspunkt Bürkeliahorn (Tafel fehlt), von wo man eine traumhafte Aussicht geniesst: Unter uns liegt Innereriz mit dem Justistal, gegenüber die Sichle und die sieben Hengste; links davon der Hohgant und die Schrattenflue.

Hinter dem Stacheldrahtzaun führt ein schmaler Pfad durch das Waldstück; 5 Minuten später treffen wir auf ein Kiessträsschen mit Wegkreuzung.
 


Der Kulturweg folgt dem Pfeil "Sattelteuffi" nach links. Achtung, 1 Minute später teilt sich der Weg erneut, unsere Route ist der obere Wiesenweg. Es folgt ein aussichtsreiches Wegstück dem Hang entlang zu einem Sattel. Über dem Justistal stehen nun majestätisch Jungfrau und Mönch! Wir verlassen den schönen Wiesenweg (er führt weiter zur "Honegg") und tauchen ab in den schattigen, feuchten Wald.

Der schmale, steile Wurzelpfad ist voller Tannzapfen, später quert er den Hang und mündet nach 10 Minuten in einen Kiesweg: 30 m nach rechts, Spitzkehre nach links. Auf dem breiten Kiesweg verlieren wir gleichmässig an Höhe und kommen nach einer halben Stunde bei einer Barriere zu einem wichtigen Wegweiser. Wir verlassen die Route "Sattelteuffi" - unser Weg Richtung "Schangnau" macht eine Spitzkehre nach rechts, der Höhenkurve entlang.

Beim Wegweiser Stäldeli gibts wiederum zwei Varianten nach "Schangnau" - wir wählen die Route über das "Räbloch" (Pfeil verdreht), halten die Richtung und treten aus dem Wald. Ein Teersträsschen kurvt durch die Waldlichtung mit dem Bauernhof Stäldeli und wechselt im Wald wieder auf Naturbelag. Bequem gehts abwärts durch das nasse, rutschgefährdete Gebiet.

Beim Waldaustritt marschiert man fünf Minuten auf Teersträsschen zum Weiler "Steinmösli", wo der Wanderweg links abzweigt. Nach 100 m teilt sich der Wiesenpfad - wir gehen rechts über die Weide zur Hauptstrasse (Wegweiser Vorder Steinmösli), die man überquert und bereits wieder auf schönem Feldweg weiterwandert, am schönen Hochmoor Steinmösli vorbei. Es lohnt sich, die Aussichtsplattform zu besteigen: Im Moor versteckt sich ein idyllisches Seelein.

Beim steilen Abstieg durch den Wald, an Nagelfluefelsen vorbei, ist wegen der runden Steine am Boden etwas rutschig. Ansonsten ist der steile Hang gut gesichert, sodass auch Kinder mitgenommen werden können. Unten im Räbloch überquert man die wilde Schlucht auf einer Natursteinbrücke. Der steile Aufstieg im Gegenhang ist mit vielen Zaunübergängen versehen, die man auf einer Art Bockleiter überwindet.

Oben beim Wegweiser Sarschwand trifft man auf die Route, die von Eggiwil her kommt. Die nahe private Schutzhütte eignet sich gut fürs Picknick; wer die Feuerstelle benützen will, bezahlt einen freiwilligen Obulus. Nach dem Bauernhaus gut auf die gelben Pfeile achten: Der Wanderweg zweigt halbrechts ab und quert den Hang, abwechselnd durch Weiden und Waldstücke. Schöner Blick auf Hohgant, Schrattenflue und hinter dem Kemmeriboden das Brienzer Rothorn.

Aussicht vom Wachthubel; Bild Ruedi AnnelerBeim Scheidbach treffen wir auf ein Teersträsschen mit Verzweigung (nach Schangnau wären es noch 15 Minuten). Zum "Wachthubel" sind 1h15 angegeben. Ab Wachthubel steiler Abstieg zur Buschachenegg (Vorsicht bei Nässe). Beim Bauernhaus auf dem Grat folgen wir kurz der Fahrstrasse bis zur ersten Linkskurve. Der Wanderweg zweigt rechts ab; Abstieg dem Waldrand entlang und später über Fahrwege zum oberen Dorfteil von Marbach.
Gewandert: Mitte Oktober 2006

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Wanderkarten



Etappe 9): Marbach - Flühli
4h20, aufwärts 500 m, abwärts 490m
Route: Marbach 871 m - Ey (20min) - Camping Rothus (30min) - Alpenrösli (35min h) - Torbach 1090m (25min) - Naturfreundehaus - unt.Mueshütten 1212m (30min) - ob.Mueshütten 1320m (25min) - Hilferenpass 1291m (15min) - Schwändiegg 1168m (45min) - Thorbachbrücke 895m (25min) - Flühli 883 m (10min)

Vom Dorfzentrum Marbach benützen wir für fünf Minuten das Trottoir Richtung "Wiggen". Beim Schulhaus führt der Wegweiser durch die Sportanlagen und links über das Brücklein. Nach je 100 m links und rechts abzweigen; leicht bergauf zum Bauernhaus, wo das Teersträsschen endet. Auf Wiesen- und Kieswegen queren wir die Ebene zur Bushaltestelle Ey (oder Ei). Hinter dem Haus auf der andern Seite der Strasse führt ein Feldweg zum Campingplatz; schöner Pfad einem Bach entlang. Nach dem Campingplatz wieder rechts zur Hauptstrasse, die wir beim Rest.Sternen (Wegweiser Neugaden) überqueren.

Der Hilferenpass liegt nun vor uns. Auf Feldwegen zu einem Weiler mit Wegkapelle. Links auf dem Teersträsschen den Hang queren; es mündet in die Passstrasse, der wir für rund 1 1/2 Stunden folgen werden. Zum Glück ist sie weiter oben für den Autoverkehr gesperrt und deshalb wenig befahren. Allmählich gewinnen wir an Höhe; die Gegend ist einsam und abwechslungsreich. Nach einer Damhirschfarm kommen wir am Restaurant Alpenrösli vorbei, wo man sich ein letztes Mal stärken kann. Brunnen hat es genügend unterwegs. Wo sich nach dem Wesgweiser Torbach (Haus mit Glockenturm) das Strässchen teilt, ist das Linke bergauf das Richtige.

Neben dem (unbewarteten) Naturfreundehaus entdecken wir einen Picknickplatz mit Brunnen. Bei den Unt.Mushütten schliesslich zweigt links ein separater, rot/weiss markierter Wanderweg ab - es ist wohl der alte Passweg. Auf der andern Seite des Tals ragt immer wuchtiger die Schrattenflue in die Höhe. Nach den schön gelegenen oberen Mueshütten gehts auf dem Fahrverbots-Strässchen nochmals 5 Minuten bergauf - wir sind am höchsten Punkt angelangt.
 


Vom höchsten Punkt zweigt rechts ein schmaler Wiesenpfad ab und kurvt ins waldige Bachtobel hinab; steile Wurzel- und Steintritte sind zu bewältigen. Nach dem Brücklein den markierten Pfosten folgen; der Weg, teils mit Prügeln verstärkt, führt durch sumpfige Wiesen dem Hang entlang. Ganz arg wird es in der Höhe eines Alpgebäudes, wo die Kühe den Weg zusätzlich strapazieren. Am besten tanzt man von Grasbüschel zu Grasbüschel, von Stein zu Stein, oder umgeht wo möglich die Sumpfstellen hangaufwärts. Nach einem kurzen Abstieg vom Alpgebäude durch eine Weide erreichen wir den Hilferenpass.

Achtung: Es gibt am Hilferenpass zwei versetzte Wegweiserstangen - die Route Richtung "Flühli" ist beim unteren Wegweiser angezeigt. Nach 10 m zweigt links etwas unscheinbar unser Weg ab, dem Zaun entlang bergab. Wir befinden uns auf dem Moorlandschaftspfad und könnten für 10 Minuten barfuss gehen - der Boden ist federnd und weich. Weiter unten schlängelt sich der Pfad durch ein Waldstück, das sturmgeschädigt ist, wie übrigens viele Wälder der Umgebung.Es riecht wunderbar, eine reiche Flora konnte sich aufbauen. Zäune weden auf kurzen Leitern überklettert.

Wieder aus dem Wald, wandern wir durch eine Wiese zum Alpsträsschen hinunter, dem wir nach links folgen. Es mündet bei Schwändiegg in die Passstrasse ein.  Eine Viertelstunde später gut auf die Markierung achten: Hinter einem Haus zweigt rechts der Wanderweg ab und führt als schmaler, holpriger Pfad dem Rande eines Tobels entlang hangabwärts. Noch einmal queren wir die Passstrasse und wandern in der Falllinie auf Wiesen- und Feldwegen bergab.

Unten in der Ebene nach links zur Thorbach-Brücke! Das Dorfzentrum von Flühli erreicht man auf dem schönen linken oder rechten Uferweg der Emme entlang.
Gewandert: Oktober 2006

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Wanderkarte und Literatur


Etappe 10a): Flühli - Sörenberg
2h45, aufwärts 370m, abwärts 20m
Route: Flühli 883m - Hüttlenen 915m (20min) - Hirseggbrücke 958m (45min) - Sörenbergli 1100m (35min) - Sägerei 1096m (40min) - Sörenberg 1159m (25min)

Ab Flühli Post wandern wir auf dem orographisch rechtsufrigen Emmenuferweg zurück zur Thorbach-Brücke und weiter zur Rothbach-Brücke bei Hüttlenen, wo wir auf der Fahrstrasse nach rechts abbiegen (das breite Flussbett ist der Rothbach). Ein separater Wanderpfad führt kurz der Strasse entlang und taucht dann bei Churzenhütten in den schattigen Uferwald. Schöner Picknickplatz mit Weiher.

Bei der Hirseggbrücke (Bushaltestelle) kreuzen wir die Fahrstrasse. Nach einem ebenen Wiesenstück steigt der Weg im Wald steil auf einen Moränenhügel. Oben geniessen wir eine schöne Aussicht und wandern durch traumhafte Moorlandschaft zum Sörenbergli. Im Hoflädeli des Birkenhofs kann man sich mit Produkten der Region eindecken - eine Spezialität ist z.B. der Erdbeerwein. Nach dem Birkenhof gut auf die Markierung achten (die lila Pfeile gelten für den Winter)! Unsere Route dreht rechtwinklig nach rechts ab; ein schmaler Pfad führt bergab durch die Wiese zum Waldrand, von wo es mit Hilfe eines Handlaufs steil zum Emmeufer hinunter geht.

Romantischer Pfad direkt dem Bachlauf entlang. Er endet bei der Sägerei, von wo man auf Hartbelag direkt nach Sörenberg marschieren könnte. Wir aber folgen weiter dem Emmeuferweg, überqueren den Bach und die Strasse und finden neben dem Restaurant Ochsenweid die Fortsetzung des Wanderwegs. Nach der kleinen Holzbrücke führt unser Pfad (Vita-Parcours) im Uferwald Richtung "Sörenberg" und kommt bei der Wildbachbrücke an einem gedeckten Picknickplatz mit Feuerstelle vorbei. Bei der Brücke unterhalb der Dorfkirche überqueren wir die Emme und steigen ins Dorfzentrum von Sörenberg hinauf.

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Wanderkarte und Literatur


Etappe 10b): Sörenberg - Glaubenbielen - Giswil
5 h, aufwärts 530m, abwärts 1210m, 16 km, davon 5 km Hartbelag
Sörenberg 1159 m - Flüehütten 1220m (25min) - Schwendeli 1500m (50min) - Glaubenbielen-Passhöhe 1611m (40min) - Alp Alpoglen 1567m (30min) - Chlischwand 1020m (50min) - Pörterwald 998m (20min) - Rüttiwil/Kleinteil 554m (40min) - Geri 516m (10min) - Giswil 481m (35min)

Bei der Post Sörenberg wandern wir Richtung "Glaubenbielen". Nach 30 m gehts links auf einem Quartiersträsschen bergauf, am Hallenbad vorbei und zum oberen Dorfrand. Nach einem Stück Waldweg kommen wir an den Flüehütten vorbei, wo zuerst eine Betonpiste, dann schöne Alpwege sanft bergauf führen. Sumpfige Stellen werden oft auf Holzbalken überbrückt. Bei der Alp Schwendeli gehts rechts um das Gebäude herum, dort ist etwas versteckt der Wegweiser zu finden.  Kurz vor der Anhöhe gut auf die ausgebleichten Markierungspfosten achten!

Oben auf dem Alpsträsschen steht rechts ein verwirrender Wegweiser: links und rechts weist je ein Pfeil nach Glaubenbielen! Links aber ist die Alp Glaubenbielen (mit der Ribihütte) gemeint, rechts der Glaubenbielen-Pass (und Parrkplatz), wohin wir uns wenden. Vom nahen Parkplatz aus gehts nun ohne Trottoir der Panoramastrasse (Ausflugsverkehr!) entlang über die Glaubenbielen-Passhöhe. Nach einer Viertelstunde ist die unangenehme Strecke vorbei; ein schöner Wanderweg (nun immer Richtung "Giswil") führt fast ebenaus, mit wunderschöner Aussicht, zum Fuss des wuchtigen Giswilerstocks bei Alpoglen.

Hier beginnt der lange Abstieg. Nach einigen Kehren verlassen wir den Kiesweg und folgen dem Wiesen-Trampelpfad nach rechts zum Wald, wo der Weg links oder rechts oder sogar mittendrin eines (meist) ausgetrockneten Bachbetts bergab führt.

Der direkte Weg geht weiter dem Bachbett entlang bergab und wird zwischendurch etwas zahmer. Wo er das Alpsträsschen zum nahen Sandboden kreuzt, behalten wir die Richtung und gelangen wenig später zur Panoramastrasse. Wir folgen ihr kurz bergauf und finden dort unsere Fortsetzung. Noch mehrere Male wird die Strasse gekreuzt.

Bei Chlischwand folgen wir für 5 Minuten der Strasse; rechts biegt dann ein breiter Wanderweg ab. Wir kommen an einer offenen Schutzhütte vorbei, passieren den Pörterwald und sind eine Viertelstunde später am Ende des Naturbelags und auch am Ende der Markierungen. Auf der alten Giswilerstrasse bewältigen wir den halbstündigen steilen Abstieg nach Kleinteil (Bushaltestelle "Rüttimatt", Läden). Im Rest. Alpenrösli haben wir ein Bier verdient.

Bis Geri gehts nochmals kurz der Strasse entlang; dann beginnt ein erholsamer Waldweg. Nach 5 Minuten, beim verdrehten Wegweiser "Giswil Bahnhof", halten wir die Richtung. Wir kommen aus dem Wald und steigen auf den Damm des Laui-Bachs. Ein letzter schöner Wegabschnitt führt uns dem Bach entlang, an einem Spielplatz vorbei bis zur Brücke, wo das Hotel Bahnhof und der Bahnhof Giswil in Sichtweite sind.

Variante Glaubenbielen - Sattelpass - Giswil, 5h25:


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Etappe 11: Giswil - Melchtal
4h30, aufwärts 680 m, abwärts 260m
Giswil 481m - Sachseln 472m (1h20 - Flüeli Ranft 728m (1h10) - Ranft Einsiedelei 650m - Melchtal Post 890m (2 h)

Vom Bahnhof Giswil gehen wir links am Hotel Bahnhof vorbei zum schönen Uferweg. Bis Flüeli Ranft folgen wir dem Trans Swiss Trail 1. Fünf Minuten später, beim Wegweiser „Rietli“, verlassen wir den Uferweg bereits wieder, überqueren den Kanal und folgen dem Wegweiser „Sachseln“ (wer diese Abzweigung verpasst, folgt später der Strasse nach rechts).

Vis à vis vom Restaurant Zollhaus beginnt der schöne Wanderweg dem See entlang. Wir folgen ihm bis zum Bahnhof Sachseln (alle Abzweigungen ignorieren! Der Jakobsweg z.B. führt die Pilger an einer Kirche vorbei und dann der Hauptstrasse entlang). Wir kommen an lauschigen Plätzen, am Strandbad und vielen Bänklein vorbei und überqueren beim Bahnhof Sachseln die Geleise. Wer im Gasthaus Bahnhof einer Einkehr in der schönen Gartenwirtschaft unter Kastanienbäumen widerstehen kann, geht direkt zur grossen Pilgerkirche hinauf. Ein Besuch lohnt sich! (Bruder-Klausen-Museum nebenan).

Oberhalb der Kirche folgen wir nun nicht dem durchwegs asphaltierten „alten Pilgerweg“ nach Flüeli, sondern dem „Visionenweg“. Wir steigen halbrechts bergan, wo bald ein schöner Feldweg über „Endi“ und „Leh“ direkt zum Pilgerort Flüeli Ranft führt. Wer hier oben an diesem ruhigen Ort übernachten will, findet viele Möglichkeiten. Es lohnt sich die Besichtigung des Wohnhauses von Bruder Klaus, bevor man den Spazierweg in die Einsiedelei Ranft in Angriff nimmt, wo Bruder Klaus als Einsiedler gelebt hat.

Zurück auf Flüeli-Ranft, folgen wir dem "alten Melchtalerweg" über Unterholz der Melchaa entlang nach Melchtal.

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Etappe 12: Melchtal - Engelberg
6 h, aufwärts 1050m, abwärts 950m
Melchtal Post 890m - Weidli - Riedgarten (40min) - Hinter Stalden 1406m (50min) - Laui 1560m (30min) - Denalp (30min) - Storeggpass 1742m (10min) - Lutersee 1740m (35min) - Alp Zingel 1516m (45min) - Engelberg Bahnhof 1000m (2 h)

Ein alter Passübergang vom Melchtal ins Engelbergertal; anstrengende, aussichtsreiche Bergwanderung.

Ab Melchtal gibt es zwei Wege nach Hinter Stalden:

a) Aufstieg via Rütialp, 1h40, (knapp die Hälfte auf Hartbelag)
Melchtal 890m - Rütialp 1338m (1h15) - Hinter Stalden 1406m (25min)
Beim Platz bei der Kirche im Melchtal führt der Weg gleich aufwärts am Hotel Nünalp vorbei zum Walsli und der Eischmatt. Der Wanderweg führt auf der Strasse weiter zur Rütialp. Wir benützen das Alpsträsschen bis Vorder Stalden, wo die beiden Routen zusammentreffen.

b) Aufstieg via Riedgarten, 1h30
Melchtal 890m - Weidli - Riedgarten 1050m (40min) - Blegi - Hinter Stalden (50min)
Der Kulturweg schlägt diese Variante vor; teilweis steil und weglos von Pfosten zu Pfosten durch Kuhweiden; Kartenausdruck mitnehmen!
Von Melchtal Post gehts 300m strassabwärts zum Quartier Weidli, dort auf der Quartierstrasse aufwärts zur Brücke über den Diesselbach (Tageswanderer können im "Melchtal Weidli" aussteigen und dem Diesselbach entlang aufwärts wandern).
Schopf oberhalb WeidliAb der Brücke dem weiss/rot/weissen Pfeil bachaufwärts folgen - im Prinzip könnte man bis zum "Riedgarten" dem Strässchen folgen. Markierungen führen aber halblinks dem Waldrand entlang und dann über die Wiese steil zu diesem Holzschopf hinauf. Von dort wiesenaufwärts zum Strässchen, das noch für 10 Minuten geteert ist. Dann auf dem Kiessträsschen zum schön gelegenen Bauernhof Riedgarten.

Nun wieder durch die Wiese von Pfosten zu Pfosten bergauf, bis uns bei der Alphütte Blegi ein Kiessträsschen aufnimmt, auf dem wir rechts vorbeikurven. Beim Wegweiser Blegi oberhalb der Alphütte folgen wir dem Wegweiser "Hinter Stalden". Halblinks durch das Waldstück gelangen wir auf eine Weide, die wir schräg aufwärts queren. Auf der Anhöhe gehts geradeaus zur Alp Hinter Stalden, wo wir das Strässchen, das von der Rütialp herkommt, kreuzen.

Ab Hinter Stalden wandern wir in der Falllinie steil durch die Weiden hinauf, an mächtigen Wettertannen vorbei. Beim Zaun rechts herum und wiesenaufwärts zum WegweiserLaui.
Das Strässchen (das bis zur Denalp führt), verlassen wir hangaufwärts. In der Falllinie gehts steil hinauf, an mächtigen Wettertannen vorbei.

Ab Laui der Höhenkurve entlang um den Hügel herum zur Gummlihütte und zur Alpkäserei Denalp. Wenn das Vieh oben ist gibt es sogar ein Älplerzmorge oder Milch und Bratkäse. Machen Sie einmal Gebrauch davon - es schmeckt herrlich!

Nach 10-minütigem Aufstieg erreicht man den Storeggpass. Dieser Übergang wurde schon zur Zeit der Gründung der Eidgenossenschaft als Fluchtweg vom jungen Arnold Anderhalden benützt. In früheren Zeiten benützten die Nidwaldner den Storeggpass als Pilgerweg in das Melchtal zur Muttergottes. Die Aussicht da oben ist unbeschreiblich schön und beeindruckend.

Leicht abwärts erreicht man dann Lutersee, ein idyllisches kleines Bergseelein. Weiter unter liegt die Alp Zingel. Am Fusse hoher Felswände vom Storchen und dem Scheideggstock kommt man über die Alp Arniwang durch das Arnitobel nach Engelberg. Wenn man von Engelberg zurückschaut, hält man kaum für möglich, dass durch diese gigantische Berg- und Felsenwelt ein so angenehmer Bergwanderweg führt.

Gaststätten


Info


Wanderkarte


Riedgarten

Hinter Stalden in Sicht

Denalp

Storeggpass - Lutersee
Engelberg; Blick Richtung
                  Zingel
Engelberg, Blick zum Zingel


Etappe 13a): Engelberg - Blackenalp
4 h, aufwärts 790 m
Engelberg Bahnhof 1000m - Fürenalp-Talstation 1084m - Herrenrüti 1165m - Alpenrösli 1258m - Stäfeli 1393m - Stalden/Stäubern 1630m - Blackenalp 1773m

Bahnhof Engelberg - Friedhof Kloster Engelberg - Herrenrüti - nach rechts über die Brücke - Wanderweg zum Alpenrösli - Fahrweg nach Stäfeli - Wanderweg über Stäubern zur Blackenalp.
Gratis-Shuttle-Bus Engelberg Bahnhof - Fürenalplift-Talstation

Die (umgekehrte) Wegbeschreibung finden Sie unter:


Gaststätten


Wanderkarte und Bücher

  • 1:50'000 Blatt 245T, bei http://www.wandern.ch oder https://shop.swisstopo.admin.ch/
  • Online-Karten mit eingezeichneter Route:
  • http://www.mapplus.ch
  • https://map.wanderland.ch (Via Alpina)
  • Surenenpass: "Die schönsten Passwanderungen in den Schweizer Alpen" AT-Verlag, bei Amazon.de


  • Etappe 13b): Blackenalp - Altdorf
    6h05, aufwärts 590 m, abwärts 1900m
    Blackenalp 1773m - Surenenpass 2291m - Nussfruttli 1953m - Brüsti 1525m (Seilbahn-Bergstation) - Attinghausen 469m - Altdorf 447m
    "Achtung: Auf der Nordoststeite des Surenenpasses kann bis im Juli Schnee liegen!
    Abstieg zunächste dem Hang entlang über Geröllfelder. Gegenanstieg auf den Grat - auf diesem Richtung "Brüsti" absteigen. Vor Brüsti kurze, ausgesetzte Stelle.
    Ab Bergstation der Luftseilbahn Brüsti Richtung Höchiberg. Durch Wald und offenes Gelände auf altem Alpweg nach Attinghausen absteigen.... Über die Reuss nach Altdorf." aus "Kulturweg der Alpen"

    Die (umgekehrte) Wegbeschreibung finden Sie unter:


    Gaststätten


    Info


    Wanderkarten

  • 1:50'000 Blatt 246T, bei http://www.wandern.ch oder https://shop.swisstopo.admin.ch/
  • Online-Karten mit eingezeichneter Route:
  • Mapplus.ch
  • https://map.wanderland.ch (Via Alpina)

  • Etappe 14: Altdorf - Gurtnellen Wiler
    6 h, aufwärts 680 m, abwärts 260m
    Altdorf 447m - Attinghausen - Erstfeld - Amsteg 526m (3h30) - Eligiuskapelle Ried - Meitschligen-Brücke 648m - Gurtnellen Dorf 935m - Gurtnellen-Wiler 730m (2h30)
    Ab Attinghausen (Restaurant, Bushaltestelle, Laden am Weg) wird der Weg abwechslungsreicher; schöne Kiesstrände! Schwärme von Maikäfern fressen die Nussbäume kahl. Wo der Weg in die Felsen gehauen ist, sehen wir auf die Autobahnraststätte Uri. 10 Minuten nach Ripshusen wechseln wir zum andern Ufer (Schiebetüre im Wildzaun), unterqueren nach weiteren 5 Minuten die Autobahn und gelangen zur Erstfelder Brücke.


    Dem Reussdamm entlang wandern wir von der Erstfelder Brücke zur Eisenbahnbrücke. Hier teilen sich die Wege: entweder (wie im Führer beschrieben) 250 m entlang der Gotthardstrasse und dann weiter auf dem ruhigeren linken Reussdamm - oder auf der Eisenbahnbrücke die Reuss überqueren und auf verschlungenen Pfaden, mit Picknickplatz, bis zur Silenen-Brücke. Hier treffen die beiden Varianten wieder zusammen.

    Nach 10 Minuten Hartbelag verläuft unsere Route wieder auf dem Naturweg am Reussdamm und kommen an der Talstation der Arnisee-Luftseilbahn vorbei.


    Der Trans Swiss Trail unterquert die Autobahn, führt rechts über die zweite Brücke und folgt dem Reussufer bis zur Kirche im Dorfzentrum von Amsteg. Für uns beginnt beim Kraftwerk ein recht anstrengender Aufstieg nach Ried (Eligius-Kapelle). Danach folgt eine erholsame Etappe mit interessantem Blick auf die Bahn- und Strassenviadukte. Nach Unterquerung eines Lawinenhangs in einem Tunnel wählen wir bei der Verzweigung den Weg Richtung "Gurtnellen Dorf".

    Wir wechseln die Talseite, steigen rechts ab zur nahen Meitschigenbrücke und folgen dem alten Saumpfad bergauf. Der Autobahnlärm verstummt, Grillen und das Murmeln von Bächlein sind Balsam für das geplagte Ohr. Und noch etwas: der von Unwetter verschüttete Wanderweg ist kürzlich vorbildlich mit Naturbelag erneuert worden; die Wanderer wissen das zu schätzen!  Kurz vor dem Dorf führt rechts durch die Wiese ein schmaler Pfad direkt zu den Gasthäusern neben der Kirche von Gurtnellen Dorf.

    Für den Abstieg von Gurtnellen Dorf nach Gurtnellen-Wiler SBB benützen wir teils die Fahrstrasse, teils die Abkürzungen.

    Gaststätten


    Info


    Wanderkarten



    Etappe 15: Gurtnellen - Andermatt
    5h, aufwärts 980 m, abwärts 280m, 14km
    Gurtnellen-Wiler 730m - Hägrigen 827m - Pfaffensprung 807m (50min) - Diedenbrücke 840m - Wassen 916m (40min) - Wattingen 910m (40min) - Naxtalbach 976m (30min) - Göschenen 1102m (1 h) - Häderlisbrücke (20min) - Teufelsbrücke 1405m (40min) - Andermatt 1436m (20min)
    Gotthardroute
    Zur 125-Jahr-Jubiläum der Gotthardbahn wurden 2007 neue Markierungen und Wege gebaut. insbesondere gibt es jetzt den attraktiven Bahnwanderweg der Reuss entlang, mit Brücklein und schönen Waldwegen. Man braucht also nicht mehr nach Gurtnellen Dorf auszuweichen. Siehe:
    https://map.wanderland.ch

    Wer in Gurtnellen Dorf übernachtet hat, benützt für den Abstieg nach Gurtnellen-Wiler teils die Fahrstrasse, teils die Abkürzungen.

    Wanderweg teilweise auch im Winter begehbar:

    Der Gottardo-Wanderweg Nord
    zwischen Wassen und Göschenen wird jeweils für die Wintermonate gesperrt. Auf diesem Teilstück befinden sich zwei Brücken, die in den Wintermonaten demontiert werden, um diese vor Lawinenniedergängen zu schützen. Aus diesem Grund ist die Via Gottardo im Winter nur zwischen Erstfeld und Wassen begehbar (falls kein Schnee liegt).

    Beschreibung der oberen Route über Gurtnellen-Wiler:
    Ab Gurtnellen-Wiler folgen wir der "Gotthardroute"; zunächst der Reuss entlang, dann unter den Geleisen hindurch und auf dem Kiessträsschen talaufwärts (via "Hägrigen"). Kurz nach dem Kraftwerkgebäude geht man beim Wegweiser links auf der schmalen Treppe bergab zur Strassse, dort links zum nahen Pfaffensprung, eine imposante Schlucht am Rande des Stausees.

    Nun dem Stausee entlang zur Diedenbrücke (Hängebrücke). Nach Überquerung der Fahrstrasse führt ein Fussweg einem schattigen Hang entlang nach Wassen hinauf - die 10 Minuten durch das Dorf auf dem Trottoir. Unmittelbar vor dem alten Bahnhofgebäude steigt unsere Route in den Wald hinauf (ein schwer beladener Weitwanderer beklagte sich, dass es sich um einen Umweg handle - einfacher wäre er der Strasse gefolgt.)Tatsache ist, dass man den Wanderern etwas Attraktives bieten will: Oberhalb vom Bahnhofgebäude befindet sich nämlich ein alter Stolleneingang mit Kranen und Schienen, und im Wald gibt es Schautafeln, das Bahnmuseum, und daneben einen Picknickplatz. Ein schmaler Pfad führt dann ebenaus durch den Wald und wieder hinunter zur Strasse, die Geleise unterquerend (den Pfeil zum "Wärterhaus Eggwald ignorieren).

    Auf Seitenstreifen folgen wir kurz der Strasse und bieten dann ab zur Rohrbachbrücke, wo bei Schneeschmelze ein mächtiger Wasserfall zu bewundern ist. An der Kapelle vorbei zum Weiler Wattingen, wo wir das Bahngeleise wiederum unterqueren. Bequemer Wanderweg flussaufwärts Richtung "Göschenen", mit Blick auf die elegante Autobahnbrücke. Treppaufwärts gehts zur Brücke über den Neiselenbach, den Felsen entlang; dort liegt ein Hang voller Felsblöcke, welche beim Bau des Gotthardtunnels, im "Zwischenangriff Naxtal", aus dem Berg herausgesprengt wurde.

    Wir überqueren das Tunnel der Autobahn, kommen treppauf-treppab durch eine Waldpartie und folgen der Autobahn ein Stück, wo sie wieder ans Tageslicht kommt. Bald dreht unser Weg aufwärts zum Geleise, das

    Der Hauptwegweiser befindet sich gegenüber vom Bahnhof Göschenen beim Bergkristall-Laden (Alpenrosen-Honig). Über eine Treppe geht es zur alten Gotthardstrasse hinauf und Richtung Gotthardpass. In der Kurve Ferchencher zweigt rechts der Wanderweg ab - zunächst auf einem neuen Geländer unter der Bahn hindurch und angehängt an der Fahrstrasse, dann rechts über die gebogene Häderlisbrücke.

    Begleitet vom Rauschen der Reuss, meist abseits vom Verkehr, gewinnen wir auf dem Saumpfad rasch an Höhe. Neu führt das Wandertrassee wieder über der Galerie; die Arbeiten für den kombinierten Wander/Bikeweg sind in der Endphase, Wanderer werden freundlich durchgewunken. Ein Bravo den Wegbauern, welche die Spuren halb Hart-, halb Naturbelag gestalten. Weiter oben gibt es für uns sogar ein neues Tunnel unter der Fahrstrasse hindurch, sodass der Langsamverkehr sie nicht mehr kreuzen muss. Nach dem Platz vor den Felsen, wo zur Zeit die Baumaschinen lagern, beginnt die imposante Schöllenenschlucht. Über die gekieste alte Gotthardstrasse kommen wir zur berühmten Teufelsbrücke. Nicht weniger als 3 Brücken gibt es hier auf engstem Raum.
    Unsere Gotthardroute überquert die Teufelsbrücke und kommt am Suworow-Denkmal vorbei - auch er überquerte einst mit seinen Soldaten den Gotthardpass. Einkehrmöglichkeit im Restaurant Teufelsbrücke. Bis zum Urnerloch, wo Bahn und Strasse in einem Tunnel verschwinden, benützen wir kurz den Strassenrand, um dann unvermittelt vor der Türe zu stehen, welche für Wanderer bestimmt ist.

    Hinter der Türe steigen wir auf der Wendeltreppe auf das begrünte Galerie-Dach (im Winter geschlossen). Abseits vom Verkehr und mit Blick ins Urserental und zu den Sawiris-Bauten führt der Weg zum Dorfeingang von Andermatt. An der Kaserne vorbei geht's zum Tourismusbüro, wo sich die Hauptwegweiser befinden.

    Der direkte Weg folgt dem Wegweiser "Gotthardroute/Hospental" nach rechts zum Bahnhof Andermatt.


    Häderlisbrücke Göschenen
    Saumweg Göschenen - Andermatt,
    Saumweg Schöllenen


    Teufelsbrücke

    Über der Galerie vor Andermatt

    Andermatt
    Gaststätten Info


    Wanderkarten und Bücher

    Etappe 16: Andermatt - Airolo
    6h35, aufwärts 730 m, abwärts 1020m
    Route: Andermatt 1436m - Reussen (25min) - Hospental 1452m (50min) - Gamssteg 1616m (1 h) - Mätteli 1765m (40min) - Brüggloch 1903m (35min) - Gotthardpass 2091m (1h05) - Ponte inferiore 1684m (1 h) - Motto Bartola 1527m (25min) - Fondo del Bosco 1312m - Airolo 1141m (1 h)

    Gotthardroute / Trans Swiss Trail 1:

    Vom Bahnhof Andermatt gehen wir rechts, parallel zu den Geleisen, durch eine Quartierstrasse. Beim nächsten Wegweiser rechts unter den Bahngeleisen hindurch! Auf der andern Seite der Unterführung treffen wir auf den Reussuferweg, dem wir Richtung "Hospental" folgen. Bei der Rüssen-Brücke mündet die Route vom Dorf her in unsern Weg ein.

    Bei der nächsten Brücke 200m weiter vorn folgt unsere Route dem Strässchen rechts um den kleinen Hügel herum zum Wegweiser Tennlen, wo der Wanderweg links abzweigt. Bald wandern wir wieder dem Ufer der Reuss entlang, kommen an der Bahnstation Hospental vorbei und gehen weiter ebenaus zur hübschen Bogenbrücke . Nun links hinauf ins Dorf Hospental.

    In Hospental lohnt es sich, durch das historische Dorf zu schlendern, an Läden und Gasthäusern vorbei zur schönen, neu renovierten Kapelle. Beim Kreisel nebenan folgt man dem gelben Wegweiser halblinks. Nach 200m bei der Haarnadelkurve trifft man mit der steilen Gotthardroute zusammen, welche vom Dorf über die Passerelle direkt hierher führt.

    Wir folgen dem Wiesenpfad bergauf, unterqueren die Gotthardstrasse und wandern während der nächsten halben Stunde immer oberhalb der Strasse - am Schluss verläuft der Weg auf einem Mäuerchen. Kurz vor dem Gamssteg überqueren wir die Strasse und wandern zwischen Reuss und Strasse bergauf.

    Schöne alte Saumpfade! Beim Belüftungsgebäude nicht zum Strässchen aufsteigen, sondern weiter der wilden Reuss entlang wandern. Beim Wegweiser der Mätteli (das gleichnamige Restaurant und die Bushaltestelle befinden sich 200m strassaufwärts) streifen wir kurz den Strassenrand, folgen aber weiter dem schönen Saumweg bis zum Brüggliloch. Dort überqueren wir die Strasse und folgen für 100m der alten gepflästerten Gotthardstrasse. Auch hier gibt es einen markierten separaten Bergweg.
    Es folgt ein Wegstück durch hochmoorähnliches Gebiet mit viel Wollgras; die Bächlein fliessen alle in die Gotthardreuss, deren Lauf wir folgen.

    Der Wanderweg führt nach dem Wegweiser San Carlo (wo der Vier-Quellen-Weg zum Lucendro-Pass abzweigt - der Lucendro-Staudamm ist gut sichtbar) aufwärts durch geschliffene Gletscherfelsen zum höchsten Punkt Gotthardpass 2102m.
    Auf der gepflästerten Strasse dem See entlang erreichen wir das Gotthard-Hospiz.

    Der markierte Weg führt rund um die Gartenwirtschaft des Gotthard-Hospizes herum und senkt sich rechts wiesenabwärts zur historischen, gepflästerten Tremolastrasse. Immer wieder können wir wählen, ob wir die Haarnadelkurven "auswandern" oder auf den Bergwegen abkürzen wollen. Wir unterqueren zweimal die Fahrstrassen und kommen zur Busstation Motto Bartola. 3min der Strasse entlang zum Festungsareal Motto Bartola. Achtung, Pfeilrichtung beachten. Durch den Viehzaun gehts unterhalb der Strasse am Bunker vorbei und dreht dann in einen schönen Wiesenweg. Bereits sehen wir Airolo unten im Tal. Wir unterqueren zwei riesige Wasserrohre des Wasserkraftwerks und streifen die Passstrasse.

    Unsere Route kurvt als Natursträsschen abwärts in den Wald, wo wir immer der rot-weiss-roten Markierung folgen (die weissen Pfeile gelten für Nordic Walking). Bei den obersten Häusern von Airolo kommen wir aus dem Wald, zickzacken beim Wegweiser Faura di Airolo zur Natursteinmauer hinunter, welche das Dorf vor Lawinen schützt. Zwischen alten Steinhäusern gehts treppabwärts, an der Kirche vorbei zur Bahnstation Airolo.

    Kapelle von Andermatt

    Bogenbrücke Hospental
    Saumweg Via Gottardo,
                  Aug.2017
    Saumweg über den Gotthard
    Tremola am Gotthard, steile
                    Wegabkürzungen, 2017
    steile Wege durch die Tremola
    Kirche von
                        Airolo, 2017
    Airolo

    Gaststätten

    Info

    Wanderkarten



    Etappe 17: Ariolo - Osco
    5h35 (Wegweiser 5 h), aufwärts 580m, abwärts 570m, 17 km, davon 7,5 km asphaltiert
    Airolo 1141m - Valle (15min) - Madrano 1156m (15min) - Brugnasco 1385m (45min) - Altanca 1390m (50min) - Ronco 1368m (20min) - Deggio 1205m (30min) - Lurengo 1330m (50min) - Bosco d'Öss 1346m (20min) - Freggio 1037m (50min) - Osco 1156m (40min)

    Strada alta:

    Vom Bahnhof Airolo geht es an der Post vorbei zur Gotthardstrasse hinauf und beim Friedhof "Airolo Cimitero" halblinks. Durch Quartierstrassen wandern wir nach Valle, wo die Strada alta abzweigt und als schmaler Pfad zum Bach hinunter führt. Dort zur oberen Brücke und auf Wiesenpfaden hinauf nach Madrano. Hier den Weg links durch die Häuser hindurch nicht verpassen! Das Strässchen kreuzen und auf schönsten Wiesen- und Saumpfaden ansteigen.

    Bei Strada dei Morti kommen wir zur Fahrstrasse; 10 Minuten später sind wir in Brugnasco (Siesta-Kiosk und Café-Bar). Auf dem Teersträsschen nach Altanca marschieren wir nochmals 20 Minuten, bis wir rechts eine Tafel mit einer Fussweg-Variante entdecken: Vor der Tafel führt ein unscheinbares, romantisches, zur Zeit etwas wildes und ungepflegtes  (Juni 2003) Weglein kurz bergab und dann ebenaus, an verschiedenen Hangrutschen vorbei, durch hohes Gras, Stauden und Brennesseln, unterquert die steile Ritomsee-Standseilbahnund steigt dann bei der Kirche von Altanca wieder zum Teersträsschen hinauf. Beim nächsten Wegweiser "Altanca Foss" den Pfeil zum Ritomsee-Restaurant (liegt auf 1850 m) nicht beachten!

    Kurz nach Ronco zweigt rechts ein schmaler Wiesenpfad ab, auf dem wir bis kurz vor Deggio bleiben können. Ab Deggio folgt eine halbe Stunde Hartbelag - zuerst auf der Fahrstrasse, nach 10 Minuten bei einer Wegstation halblinks auf einem Alpsträsschen. Bei den obersten Häusern am Waldrand beginnt ein schöner Wanderweg zwischen Naturwiesen voller Schmetterlinge und Grillen.

    Nach Lurengo wandern wir im Wald. Ein bequemer Weg zum Bosco d'Öss, dann steigen wir auf einem ruppigen, steilen Zickzackweg voller Wurzeln und Steine bergab. Stolpergefahr; gut auf die Markierungen achten!

    In Freggio auf dem Aussichtsbänklein geniessen wir unsere Pause mit Blick auf die Kehrtunnels der Gotthardbahn. Wer anschliessend die Kirche besichtigen möchte, folge dem Wegweiser "Strada alta" (Spitzkehre auf der Strasse). Die andern kürzen den Weg ab und steigen links durch die Häuser zum Strässchen hinauf. Weiter gehts dem Teersträsschen entlang bis zum obersten Bauernhaus. Die folgende Strecke durch Weiden und lichten Wald sind ein Genuss. Bald ist Osco zu sehen, wo wir übernachten können.

    Gaststätten


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    Wanderkarte


    Etappe 18: Osco - Sobrio
    5h50, aufwärts 730m, abwärts 750m, 17 km, davon 4 km asphaltiert
    Route: Osco 1156m - Calpiogna 1140m (1 h) - Figgione 1040m (30min) - Rossura 1060m (10min) - Tengia 1103m (25min) - Calonico 970m (50min) - Grotto Pro Bell 898m (15min) - Anzonico 979m (50min) - Segno 1090m (40min) - Cavagnago 1020m (10min) - Ronzano 1105m (50min) - Sobrio 1130m (10min)

    Strada alta:

    Heute gilt es, sich beim Frühstück ausgiebig zu stärken - es ist die letzte Einkehrmöglichkeit für die nächsten 3 Stunden! 5 Minuten nach Osco, bei der 1. Haarnadelkurve, betreten wir wieder Wald. Schmale, idyllische Pfade. Vor dem 2. Bachübergang den oberen markierten Weg benützen. Nach der Brücke steiler Aufstieg nach Calpiogna. Nicht verpassen: Kurz nach der Gartenwirtschaft "La Baita" rechts in den schmalen Wiesenpfad einbiegen. Im anschliessenden Waldstück sämtliche Abzweigungen ausser "Strada alta" ignorieren! Wir gelangen nach Figgino und Rossura, wo wir auf den Pfad hinter den Häusern geführt werden.

    Vor Tengia marschieren wir 10 Minuten auf der Strasse. Beim schönen Doppelbrunnen am oberen Dorfrand gibt es zwei Varianten nach Anzonico: Die "Strada alta" via Sorsello und Monti di Cò 1388m (zusätzliche 30 Minuten Wanderzeit, schöne Fernsicht) oder den Wanderweg unten durch, dem wir folgen.

    Bequemer Feldweg an einem Wasserfall vorbei, hinauf zur Feriensiedlung (dort halblinks). Im Wald beginnt der Abstieg, vorbei an einem weiteren  Wasserfall, bis wir in einer Spitzkehre auf die Strasse gelangen. Eine Viertelstunde später sind wir in Calonico und wandern auf einem Nebensträsschen weiter bergab, vorbei an einem Bauernhof und ebenaus zum Grotto Bel, das idyllisch unter hohen Kastanienbäumen im Wald steht. Wer zu müde ist für weitere steile Wege, kann in der Nähe den Bus besteigen.

    Der neu angelegte Wanderweg führt am Rande des grossen, originellen Spielplatzes ebenaus in den Wald; wir verlieren an Höhe und wandern auf ein paar Kehren bergab. Nach 10 Minuten geht der Weg steil bergauf, kreuzt die Strasse und führt über viele Wurzeln durch einen schönen Föhrenwald hoch über der Strasse. Zum Schluss wandern wir auf schönsten Wiesenpfaden dem Waldrand entlang nach Anzonico.

    Am Südrand von Anzonico, bei der Kappelle Sant’ Antonio, setzt sich die "Strada alta" fort. Aussichtsreicher Weg über Wiesenhänge und aufwärts in den Wald. Durch einen Hag zu zwei Ferienhäusern und weiter ebenaus. Im Zickzack gehts später bergab nach Segno mit der mittelalterliche Kirche Sant’ Ambrogio. Über Wiesengelände senkt sich der Weg zum grossen Dorf Cavagnago hinunter und kreuzt bei der Kirche die Strasse. Steilen Wiesenhängen entlang, dann im Kastanienwald ansteigend, überquert der Höhenweg mehrere Gräben und tritt dann auf die Heuwiesen unterhalb das Dörfchens Ronzano hinaus. Plötzlich erblicken wir den Glockenturm des Kirchleins von Sobrio. Diese sonnige vordeste Ortschaft an der "Strada alta" wird gerne als zusätzlichen Etappenort gewählt.
     

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    Etappe 19: Sobrio - Leontica
    5h50, aufwärts 630 m, abwärts 1090m
    Route: Sobrio 1130 m - Püscett di Sopra 1070m - Sentiero Alto Val Blenio - Radura della Cresta 1580m - Capanna Pian d'Alpe 1764m - Sosto 1580m - Püscett 1509m - Corzoneso 838m - Leontica 869 m

    Ab Sobrio wandern wir auf einem Teersträsschen wandern zum Aussichtspunkt Valecc (Spielplatz). Dort führt ein Pfad an Ginsterhängen vorbei in die imposante Schlucht Vallone. Nach einer Steintreppe geniessen wir hart am Abhang die imposante Sicht ins Tal.  "Die Überraschung folgt aber erst noch: Granitsteintreppen am Abgrund wären ja noch kein Grund zur Beunruhigung - doch hier sind die Stufen mit Algen überwachsen und an diesem Herbstmorgen unangenehm rutschig. Da wird es uns schon etwas mulmig... Noch die eine oder andere heikle Passagen ohne oder nur mit notdürftiger Wegsicherung sind zu überstehen, bis wir dann bei Bidrè die Schlucht verlassen. Andere, weniger heikle Passagen der Strada Alta sind weit besser gesichert..." H.+ C.S., 2008.

    Bei Püscett di Sopra zweigen wir links ab auf den "Sentiero Alto Val Blenio". Über die Alp von Tenciaréu bis Radura della Cresta. Ab hier über einen Bergrücken zur Capanna Pian d'Alpe.

    Nun weiter über die Alp Sosto zur teilweise bewarteten Skihütte Püscett. Auf Abkürzungen steil bergab nach Corzoneso. Ebenaus auf der Fahrstrasse in einer Viertelstunde nach Leontica.
    -
    Alp Sosto
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    Etappe 20: Leontica - Campo Blenio
    6 h, aufwärts 910 m, abwärts 570m
    Route: Leontica 875m - San Negrentino - Prugiasco - Acquarossa - Lottigna - Torre - Dangio - Acquila - Olivone 890m - Campo Blenio 1216 m

    "Ab Pfarrkirche Leontica Richtung "San Negrentino". Von der Kirche auf Fussweg über Prugiasco nach Acquarossa absteigen. Vom ehemaligen Bahnhof Acquarossa auf dem "Sentiero Basso" nach Lottigna und über Torre - Dangio - Acquila bis Olivone", aus "Kulturweg der Alpen".

    Die Kirche Sant'Ambrogio oberhalb Prugiasco gilt als die schönste Kirche im Tessin.
    Olivone ist der Hauptort des Bleniotals mit Läden (letzte Gelegenheit bis Vrin) und Restaurants.
     


    Ab Olivone folgt man der alten Kiesstrasse "Sentiero Greina" nach "Campo" - sie ist teilweise aus dem Felsen herausgehauen und für den Verkehr gesperrt. Vor Campo auf Fussweg, die Talstrasse meidend, ins Dorf.

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    Wanderkarte



    Etappe 21: Campo Blenio - Cap.Motterascio
    4h15, aufwärts 1030m, abwärts 70m
    Route: Campo Blenio 1216m - Lago di Luzzone 1603m - Garzott - Capanna Motterascio SAC 2172m

    "In Campo bei der Trattoria "Genziana" Talstrasse überqueren ("Sentiero Luzzone"). Auf Fahr- und später Fussweg zur Strasse, die zum Lago di Luzzone führt. Auf Wanderweg bis zur Staumauer. Durch einen Strassentunnel, über die Mauerkrone und durch zweiten Tunnel dem linken Seeufer entlang bis Garzott. Auf zum Teil schmalem Weg durch eine Schlucht, die bei starken Niederschlägen unpassierbar sein kann. Den Bach auf Brücke überqueren und auf anderer Talseite hoch zur Capanna Motterascio", aus "Kulturweg der Alpen"
     


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    Wanderkarte und Bücher



    Etappe 22: Cap.Motterascio - Vrin
    5h20, aufwärts 430 m, abwärts 1150m
    Route: Capanna Motterascio 2172m - Crap da Crusch - Pass Diesrut 2428m - Puzzatsch - San Giusep - Vrin Post 1448m

    "Ab Cap.Motterascio Richtung "Crap la Crusch". Wenig oberhalb der Hütte kleine Holzleiter. Auf gutem Weg bis Crap la Crusch. Zum Rein da Sumvitg hinunter, nach rechts, dem Fluss entlang Richtung Pass Diesrut - Vrin", aus "Kulturweg der Alpen"
     


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    Wanderkarte


    Etappe 23: Vrin - Ilanz
    6h40, aufwärts 750m, abwärts 1500m
    Route: Vrin Post 1448m - Surin - Lumbrein - Vignogn - Degen - Vella 1244m - Pleiv - Cumbel - Scansins "Senda Lumnezia" - Luven - Sogn Martin - Ilanz 598m
     


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    Wanderkarte



    Etappe 24a): Ilanz - Laax
    3 h, aufwärts 540 m, abwärts 230m
    Route:  Ilanz 598m - Schluein - Falera - Senda Sursilvana - Laax 1020m

    "Vom Bahnhof Ilanz auf Bahnhofstasse zur Rheinbrücke. Rhein überqueren und rechts zur Abzweigung ins Industriequartier. Durch dieses zum Kieswerk und bis zur Brücke, die den Rhein zur Hälfte überspannt. Hier links Richtung "Schluein". Vor dem Dorf rechts haltend zur Pfarrkirche. Auf der Rückseite des der Kirche vorerst steiler Aufstieg Richtung "Falera". Nach Erreichen der Fahrstrasse hoch zur ersten Kurve. Hier nach rechts und leicht absteigend in wenigen Schritten auf den Weg, der durch Wald direkt zur St.-Remigius-Kirche führt. Bei der Kirche Faleranach rechts und auf der "Senda Sursilvana" Richtung Laax"; aus "Kulturweg der Alpen".
     


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    Wanderkarte



    Etappe 24b): Laax - Tamins
    5h20, aufwärts 490m, abwärts 850m
    Route:  Laax 1020m - Sagogn - Versam-Safien - Trin Digg - Tamins  662m


    Gaststätten und Info


    Wanderkarte

    Etappe 24c): Tamins - Chur
    7. Tag: Tamins - Chur
    3h50, aufwärts 110m, abwärts 120m
    Tamins Schloss 600m - Tamins Dorf 662m (15min) - 710m - Weiher 590m (1h05) - Spielplatz (30min) - Felsberg Rheinbrücke 570m (20min) - Waffenplatz (20min) - Campingplatz Au (40min) - Chur Bahnhof 595m (40min)
     


    Wieder zurück im Dorfzentrum von Tamins, gehts neben dem Volg-Laden in die Gasse "am Bach" - beim Brunnen nach rechts - von der Rüefa hinauf in die Caldera-Strasse, die uns in den Wald führt. Dort finden wir den Anfang eines alten Hohlweges. Wo er sich auf der Kuppe teilt, gehts geradeaus weiter (wer den breiteren Weg halblinks erwischt, kommt zu einem Brücklein, wo es dem Bach entlang bergab in die markierte Route geht).  Schöner Wald mit uralten Buchen und unzähligen Eichen - er heisst darum auch Eichwald. Spannende Schautafeln erzählen Wissenswertes über die Natur. Der Weg führt bequem dem Hang entlang. Am sonnenexponierten Waldsaum leben seltene Schmetterlinge, der gepflegte Eichenhain ist geschützt.

    Gegenüber vom Emser Stauwehr teilt sich der Weg nach einer Kurve - unsere Route zweigt links ab, dem Waldrand entlang. Der schöne Pfad führt kurz bergauf, wieder in den Wald, der hier ein ganz anderes Aussehen hat: Wilde Stauden ranken sich um die Bäume, Fallholz vermodert am Boden, fast wähnt man sich im Urwald. Als Kontrast wirkt der Blick auf das Emser Chemiewerk. Das idyllische Wegstück endet bei einem hübschen Teich, wo sich die Wanderer entscheiden müssen:
     


    Rheinuferweg
    Diesem Wegweiser (geradeaus) sind wir gefolgt und können ihn weiter empfehlen - allerdings verpassen wir dabei das hübsche Dorf Alt Felsberg, dafür geniesst man alles Naturwege. Wenige Schritte nach dem Teich zweigt der Wanderweg rechts ab, bergab durch den Wald, kreuzt ein Strässchen und führt zum Rheinufer hinunter. Die Autobahn auf der andern Seite ist unüberhörbar, doch der schmale Pfad ist weich und fussfreundlich, kann bei Nässe jedoch glitschig sein. Wo Felsberg sichtbar wird, treffen wir auf einen schönen Spielplatz mit Feuerstelle. Wir folgen dem "Wuhrweg nach Chur", dem Rhein entlang bis zur Rheinbrücke.

    Bei der Rheinbrücke führt eine Treppe zur Uferpromenade hinunter. Der Naturpfad folgt dem linken Rheindamm; direkt über uns befindet sich das imposante Bergsturzgebiet. Nach dem Restaurant Calanda und dem Tennisplatz gelangen wir zum Eingang des Waffenplatzes Rheinsand (Betreten verboten). Nach Überqueren der Waffenplatzbrücke gibt es je nach Angaben auf der Infotafel wiederum zwei Varianten:
     


    Wanderung zum Churer Bahnhof (ab Campingplatz Hartbelag):
    Falls das Areal Rossboden offen ist (die Infotafel befindet sich beim Eingang des Waffenplatzes), folgen wir nach Überquerung der Brücke weiter dem Rheinufer, nun auf der rechten Seite. An zwei geschlossenen Panzerbrücken vorbei wandern wir auf Naturwegen rheinabwärts. Die Übungsplätze der Armee sind verlassen; die Autobahn weit weg. Bald nimmt uns der Uferwald auf, ein Wasserfall und attraktive Kiesbänke sind zu sehen. So gehen wir auf dem schönen Uferweg weiter bis zum Campingplatz Au, wo der Rhein mit einem Sandstrand überrascht.

    Vor der Einmündung der Plessur in den Rhein zweigen wir nach rechts ab; der Weg zum Bahnhof ist leider nicht markiert. Bei den Restaurants des Campingplatzes und des Tennisplatzes gehen wir über das Tennisbrüggli und marschieren auf der andern Seite der Plessur (untere Plessurstrasse) bachaufwärts. Spazierweg durch ruhiges, verkehrsarmes Quartier. Nach Überquerung der Ringstrasse folgen wir nochmals 10 Minuten der unteren Plessurstrasse bis zur Segantinibrücke - die angrenzenden Geleise sind Abstellplätze des Bahnhofs.

    Nun nach links durch die SegantinistrassezurRheinstrasse, 3 Minuten nach rechts, dann nach links in die Gartenstrasse, die direkt zum überdeckten Postautoperron führt. Hier entweder über die Treppe zum Perron hinauf (mit Rolltreppe zu den Bahngeleisen) oder den Geleisen entlang zur Bahnunterführung vom Bahnhof Chur.
     


    Gasthäuser


    Infos


    Wanderkarten

    Etappe 25a): Chur - Tschiertschen
    4h10,  aufwärts 860m, abwärts 100m, davon 1 h Hartbelag
    Route: Chur 585m - Meiersboden/Rabiusabrücke 636m (45min) - Passugg altes Kurhaus 770m (25min) - Ober Grida 982 m (40min) - 1146m (20min) - Usser Praden 1160m (1 h) - Höhi 1280 m (40min) - Tschiertschen 1343m (20min)

    Gegenüber vom Bahnhof Chur, zwischen Globus und Café Maron, schlendern wir durch die Bahnhofstrasse und Poststrasse, beim Kreisel die Richtung haltend, in die hübsche Altstadt (Fussgängerzone). Beim Martinsplatz halbrechts durch das Metzgertor zum Plessurquai, dem wir bachaufwärts folgen.
     


    Auf dem Trottoir zwischen Plessur und Geleise der Chur-Arosabahn wandern wir talaufwärts. Nach dem Parkplatz des Kraftwerks gehts über den Fussgängersteg zur waldigen Uferseite; schmaler Pfad bachaufwärts (Pfeil fehlt). Bei der nächsten Brücke treffen wir wieder auf die Strasse und folgen wir ihr Richtung "Meiersboden". Nach dem Druckstollen bei der Bushaltestelle "Rabiusabrücke" steigt der Wanderweg direkt zum ehemaligen Kurhaus Passugg auf. Auf der Fahrstrasse 150 m Richtung "Churwalden" und rechts zum Schulhaus abzweigen.

    Wir folgen nun dem Wanderweg "Churwalden/Grida". Nach einem Waldstück folgt ein steiler Wiesenpfad dem sonnigen Waldrand entlang bis hinauf zum Weiler Grida. Tolle Sicht auf Chur! Oben am Waldrand, 50 m nach dem Wegweiser Ober Grida, verlassen wir die Churwalden-Route und wandern nun Richtung "Usser Praden", in den Wald hinein. Nach einer langgezogenen Linkskurve wechseln wir auf die Schattenseite.

    Der breite Weg steigt regelmässig hangaufwärts. Nach 20 Minuten zweigt links unsere Route ab, ebenaus in eine Waldlichtung, wo sich der Weg oberhalb des Hauses verengt. Wieder im Wald, führt der gut angelegte Pfad über der Schlucht der Höhenkurve entlang talaufwärts ins Steinbachtobel. Einige hoche Tritte sind zu bewältigen. Der Bachübergang ist bei Trockenheit problemlos; bei Hochwasser ist der Wildbach wohl unpassierbar.

    Am Gegenhang führt der Weg über ein paar Treppen aufwärts, dann schräg den Waldhang hinunter. Kurz vor dem Waldausgang macht die Route einen giftigen Schwenker bergauf - der bequemere Weg zum Waldrand quert später einen Wiesenhang und sollte deshalb nur in der vegetationslosen Zeit benützt werden. Oberhalb der Bushaltestelle "Krone Ausserpraden" treffen die beiden Wege wieder zusammen. Parallel zur Strasse führt der Pfad nach Usser Praden auf die Strasse.

    Am "Rest.Tobelmatte" vorbei marschieren wir 7 Minuten auf der Fahrstrasse. Nach dem Tobel führt rechts ein steiler, schmaler Pfad durch den Wald, der weiter oben in den breiteren Weg von "Inner Praden" her einmündet. Weiter Tobelrand entlang bergauf, den weiss/roten Markierungen folgend. Nach einer Spitzkehre haben wir die Höhe bald erreicht.

    Nähe Waldrand beginnt der schönste Teil der Wanderung. Der schmale Pfad folgt der Höhenkurve und führt im Waldsaum durch lichten Lärchenwald, mit Blick ins Calfreisental (Schanfigg). Oberhalb der Bushaltestelle "Höhi" führt der parallele Wiesenweg an einem komfortablen Picknickplatz mit Feuerstelle vorbei und mündet 10 Minuten später bei der "Willkommen in Tschiertschen"-Tafel in die Strasse. Der Strasse entlang erreichen wir in weiteren 10 Minuten die Postautohaltestelle in Tschiertschen.

    Gaststätten und Info


    Wanderkarte und Wanderbücher


    Etappe 25b): Tschiertschen - Langwies
    4h15, aufwärts 590m, abwärts 620m, davon 45min Hartbelag
    Route: Tschiertschen 1343m - Rüttenen 1278m (25min) - Uf Wald 1107m (20min) - Gross Bach 1050m - Usser Zana 1130m (45min) - Molinis 1041m (20min) - Prätschwald 1448m (1h30) - Bahnstation Langwies 1317m (45min) - Langwies Dorf 1373 m (10min)

    Von Tschiertschen bis Rüttenen, an der alten Säge vorbei, marschieren wir auf der Strasse Tschiertschen - Molinis. Bei der Verzweigung folgen wir mit Vorteil dem rot/weiss markierten Bergweg links bergab, auch wenn er etwa eine Viertelstunde länger ist. Wurzelpfade führen abwärts zur Lichtung Uf Wald. Blick ins Schanfigg Richtung Hochwang und Mattjischhorn. Dort rechts ebenaus auf abwechlungsreichen Wegen durch dunklen Wald, Weiden und Sumpflandschaften zur Brücke über den Gross Bach. Wiederaufstieg auf schmalen Pfaden durch Wald, zwischen Himbeerstauden und Farngräsern, bis wir bei Usser Zana wieder auf die Fahrstrasse treffen.

    100 m weiter vorn zweigt der schöne Bergweg rechts ab. Nach einer kurzen Steigung auf die Alp queren wir sie und wandern auf gut markierten Wiesen- und Waldpfaden erneut zur Strasse hinunter. Ihr folgen wir letzten Minuten bis zur Plessurbrücke bei Molinis. Wer einkehren will, findet rechts von der Kirche das blumengeschmückte Restaurant Brüggli, wo ein betagtes gastfreundliches Ehepaar die Gäste betreut und dringend einen Nachfolger sucht...

    Es folgt eine meditative Wanderzeit, alles dem Natursträsschen entlang Richtung "Langwies/Litzirüti/Arosa" - Abzweigungen nicht beachten. Oben im Prätschwald gehts ein Stück auf und ab, bevor sich der Weg dann verzweigt. Wir verlassen das Litzirüti-Strässchen und folgen dem zunächst steilen Weg nach "Langwies". Bei der Holzerhütte beginnt ein angenehmer Waldpfad um den Hang herum zu einem kleinen Aussichtsturm (Waldlernpfad), von wo man eine tolle Sicht auf Langwies und ins Sapüntal geniesst.

    Ein Zickzackweg führt zum Langwieser Viadukt und weiter abwärts zur Plaessur. Unten beim Spiel- und Picknickplatz haben wir einen eindrückliche Sicht auf das filigrane Viadukt. Nach Überqueren der beiden Bäche gehts wieder aufwärts zum andern Ende des Viadukts und den Geleisen entlang zur Bahnstation Langwies. Das Dorfzentrum mit den beiden Gasthäusern befindet sich knapp 10 Minuten oberhalb der Bahnstation.

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    Etappe 26): Langwies - Klosters

    6h40, aufwärts 900m, abwärts 1020m
    Route: Langwies Station 1317m - Langwies Dorf 1377m - Jäger Beizli und Parkplatz 1420m - Sapüner Brücke 1425m - Stutz 1745m - Gasthaus Strassberg 1919m - Sattel - Durannapass 2117m - Fideriser Duranna - Conterser Schwendi - Serneuser Schwendi - Clavadürli - Klosters Platz 1191m
     


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    Etappe 27a): Klosters - Berghaus Vereina
    4h30, aufwärts 820m, abwärts 60m
    Route: Klosters Platz 1191m - Schwimmbad Klosters - Surzegg - Stutzalp 1838m - Berghaus Vereina 1943m

    Vom Bahnhof Klosters gehts rechts hinunter zur Hauptstrasse, diese überqueren und am Schwimmbad vorbei dem Uferweg des Bachs folgen. Wo links über dem Tal das Ausflugsrestaurant Novai sichtbar wird, beginnt der Aufstieg zum Berghaus Vereina - entweder auf dem Kiessträsschen oder schöner auf dem wildromantischen, aber etwas beschwerlicheren Fussweg.

    Dieser führt über die Sturzegg (dort das Strässlein kreuzend) zur Stutzalp, vorbei an einem verwunschenen Seelein. Über Moorgebiete und Weiden gelangen wir zum Berghaus Vereina.
     


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    Etappe 27b): Berghaus Vereina - Lavin5h30, aufwärts 680m, abwärts 1200m
    Route: Berghaus Vereina 1943m - Süser Bach - Abzweigung Jagdhütte - Vereinapass 2585m - Lavin 1432m

    Vom Berghaus Vereina zur ersten Rechtskurve absteigen und Richtung "Vereinapass" abzweigen. Erst auf rechter und später linker Seite des Süser Baches das gleichnamige Tal hinauf. Oberhalb der Jagdhütte Abzweigung zum Vereinepass nicht verpassen (Vorsicht bei Nebel). Nach der Passhöhe vorerst eher links haltend zum Talgrund des Val Sagliains absteigen. Auf einem mit Steinen durchsetzten Pfad stets auf rechter Seite des Baches über verschiedene Steilstufen zu einem Fahrweg absteigen. Hier nach links und auf Fahrstrasse bis Lavin"; aus "Kulturweg der Alpen".

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    Etappe 28): Lavin - Scuol
    5h45, aufwärts 580m, abwärts 730m
    Route: Lavin 1432m - Guarda 1650m (1h10) - Bos-cha 1664m (20min) - Ardez 1432m (1 h) - Ftan 1633m (1 h) - Scuol Bahnhof 1286m (2h15)

    Wir beginnen unseren "Senda culturale" in Lavin; Kirche aus dem 15.Jahrhundert. In der Café-Conditorei Giacometti können wir uns für die Tour stärken oder vielleicht auch noch eines seiner guten Birnbrote erstehen. An den Ruinen von Gonda vorbei wandern wir nach Guarda, der Heimat des Schellen-Ursli. Schöne Engadinerhäuser mit Ornamenten, Erkern, stattlichen Eingangstüren, Reliefwappenschildern und Dorfbrunnen. Einkehrmöglichkeit.

    Nach der Mittagspause führt unser Weg Richtung Bos-cha, wo wir einen prachtvollen Blick auf die Berge des Nationalparks ins Tal geniessen. Ab hier gibt es einen schönen Waldpfad über Pradasura 1797 m. Die Senda culturale hingegen folgt mehrheitlich dem Teersträsschen, zweigt vor Ardez links ab und trifft sich dort wieder mit dem oberen Weg.

    Oberhalb vom Dorf Ardez folgen wir dem Wanderweg ins Val Tasna und weiter Richtung Ftan. Ein idyllischer Wanderpfad führt uns durch lichten Wald und blumenreiche Alpenwiesen bei Muglin zur letzte noch von Wasser angetriebene Mühle des Engadins. Schon erreichen wir unser Ziel Ftan mit dem schlankem, hohem Kirchturm mit der Aussicht hinunter ins Tal, auf Scuol, hinüber auf die Terrasse von Tarasp  und weiter zu den Unterengadiner Dolomiten.

    Ab Pitschen ausgangs Ftan wandern wir dem Hangweg entlang auf dem "Senda Culturala" zum Bahnhof von Scuol hinunter.
    Gewandert Juli 2006
     
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    Dorfkern von Scuol

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    Etappe 29: Scuol - S-charl
    4h25, aufwärts 630m, abwärts 120m
    Route: Scuol 1287m - Scuol Post 1236m (10min) - Punt Ota / Curlaina 1197m (15min) - Punt Clüsa - Clemgia-Schlucht - Plan da Funtanas 1497m (1h30) - Abzw.Wanderweg 1632m (1 h) - Schmelzra 1760 (1h10) - S-charl 1810m (20min)
    An einem heissen Wochenende im Juli entschieden wir, die letzten drei Etappen des Kulturwegs auszuwählen. Ab Scuol werden zwei Varianten angegeben:
  • Variante a): Scuol - Tarasp1414 m (1h30) - Sur il Foss 2317m - S-charl (7 h), anstrengende, aber lohnende Bergtour durch den Nationalpark (Hunde nicht erlaubt)
  • Variante b): Scuol - Clemgia-Schlucht - S-charl, die der "Via Alpina" folgt und nachfolgend beschrieben ist.
  • Clemgia-Schlucht

    Beim Bahnhof Scuol überqueren wir die Bushaltestelle nach links und folgen dem braunen Wegweiser "centrum" der Strasse entlang, am Hotel Garni vorbei. Direkt nach der Strassenunterführung dem etwas versteckten gelben Wegweiser nach rechts folgen: Der Wanderweg führt bergab zur Hauptstrasse. (Zur nahen Post, den Läden und ins Thermalbad ginge es nach links) - unsere Route Richtung "S-charl" überquert die Strasse und senkt sich auf dem gepflästerten Quartiersträsschen weiter bergab, am Hotel Filli (mit einladender Gartenterrasse) vorbei zur Punt Ota, die das Tal hoch über dem Inn überquert.

    Auf der andern Seite der Brücke, beim Wegweiser Curlaina, drehen wir nach rechts, an der Eishalle vorbei (oder schöner auf dem parallelen Waldweg) zum Eingang der Clemgia-Schlucht. Hier verlassen wir die "Tarasp"-Variante und gehen nach links in die imposante Schlucht hinein. Hoch ragen die Felsen auf beiden Seiten in die Höhe und geben kühlen Schatten. Der romantische Weg wechselt mehrere Male die Uferseite, ist teilweise in die Felsen gehauen und überwindet die zahlreichen Rutschgebiete mit Stegen und Brücken. Übermütige Kinder sollten zu vorsichtigem Gehen gemahnt werden. Nach einer guten Stunde haben wir die wildesten Stellen hinter uns (Rundwanderer könnten via "Avrona" nach Scuol zurückkehren, Tageswanderung Nr.540).

    Wir aber haben die Richtung und wandern durch ein lichtes Uferwäldchen von ausserordentlicher Schönheit, mit kleinen Bächlein, Mooslandschaften und seltenen Blumen. Die nächste Geländestufe wird weit nach links ausholend überwunden. Oben treffen wir auf die Fahrstrasse mit der Haltestelle Plan da Funtanas.
     


    Nun folgt eine eher langweilige Stunde mehr oder weniger der Fahrstrasse entlang, welche nach 20 Minuten aber in Naturbelag übergeht. Verkehr je nach Ausflugswetter - die Strasse führt nur bis S-charl. Es gibt aber ein paar unmarkierte Fusswege. Wer nicht zur Haltestelle aufsteigt, kann 4 m vor Plan da Funtanas noch eine Weile auf dem schmalen Weg bleiben. Später gibt es 2 m oberhalb der Strasse, den Strommasten entlang, einen unscheinbaren Pfad. Rechts öffnet sich eine canyonartige Schlucht mit eindrücklichen ausgewaschenen Felsformationen. Ein Feldweg führt nach rechts durch ein Wäldchen. Wo er wieder auf die Strasse trifft, gibt es Sitzbänke und Tische.Vor einem Tunnel werden die Wanderer und Biker aussen herum geführt. Riesige Mengen von Geröll sammeln sich im Tal an der Grenze zum  Nationalparks, dem wir entlang gehen.

    Eine Viertelstunde vor "Mingèr" (Ausgangspunkt für Nationalpark-Wanderungen) zweigt der Wanderweg links ab. Schöner Weg im lichten Wald Pradatsch, etwa 50 Höhenmeter oberhalb der Strasse. Bei einem tiefen, ausgetrockneten Bachbett wurde beim letzten Unwetter der Pfad abgerissen. Unterdessen ist der Weg neu in Stand gestellt und ausreichend gesichert worden.

    Wo der Weg nach einer halben Stunde die Fahrstrasse kurz streift, befinden wir uns bereits im Val S-charl. Nach wenigen Schritten steigt der Wanderweg wieder an - er ist zwar abwechslungsreich, jedoch nur trittfesten Wanderern zu empfehlen. Neben kurzen steilen Auf- und Abstiegen auf steinigen Wurzelpfaden quert man ausgewaschene Geröllhalden, bevor der Pfad 5 Minuten vor dem Bergbaumuseum Schmelzra wieder auf die Naturstrasse trifft. Das letzte Stück wandern wir dem Strässchen entlang ins hübsche Dörfchen S-charl.
     

    Gewandert Juli 2006

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    Etappe 30a: S-charl - Lü
    1. Tag: 4h30, aufwärts 500m, abwärts 380m
    Route: S-charl 1810m - Plan d'Immez 1980m (55min) - Clemgia-Brücke Abzw.Tamangur 2018 m (20min) - Alp Tamangur Dadora 2088m (15min) - Alp Astras 2135m (1 h) - Pass da Costainas 2251m (50min) - Abzw.Campatsch 2093m (30min) - Lü 1935m (40min)

    Die heutige Wanderung ist ganz ohne Hartbelag! Hinter dem Spielplatz des Hotels Crusch Alba in S-charl verzweigt sich der Weg:

    Romantischer ist der "Senda dal Muglin" auf der andern Seite der Clemgia, wie der Bach heisst. Abwechslungsreich windet sich der Pfad dem Ufer entlang bergauf: Feuchtgebiete überwindet er über Stege und Brücklein. Nach einer knappen halben Stunde queren wir nach links über das Brücklein zum Normalweg (Arbeiten sind im Gange, um den Pfad bis Plan d'Immez zu verlängern). Auf dem Kiessträsschen wandern wir talaufwärts und kommen kurz vor Plan d'Immez an einem eingezäunten Picknickplatz mit Feuerstelle vorbei. Kühe weiden auf der breiten Hochebene, der wir nun entlang gehen. Abzweigungen "Tablasot" und "Cruschetta" (Via Alpina) nicht beachten!

    Bei der Clemgia-Brücke gibt es zwei Varianten:

    Wiederum wählen wir die interessantere Route via "Tamangur Dadora". Links bergauf wandern wir auf schönen Wiesenpfaden zur verfallenen Alp Tamangur, gegenüber vom Piz Amalia, der 2003 nach der Niederländischen Prinzessin benannt wurde.

    Wer bei der folgenden Bachüberquerung auf wackligen Brettern Mühe hat, findet 10 m unterhalb (moorigen Wiese) einen festen Holzsteg. Wir betreten nun den "höchstgelegenen geschlossenen Arvenwald Europas", eine traumhafte Etappe, die uns an den Aletschwald erinnert. Der abwechslungsreiche steinige Wurzelpfad schlängelt sich im Auf und Ab zwischen Bäumen, Alpenrosen- und Beerenbüschen hindurch. Idyllisches Picknickplätzchen beim Waldausgang. Leicht abwärts geht es dem Hang entlang über die Ebene Tamangur Dadaint und kurz aufwärts zur Alp Astras.

    Rechts um das Alpgebäude herum folgen wir dem bequemen Hangweg Richtung "Pass da Costainas". Der schöne Weg führt zwischen Legföhren talaufwärts. Das Bett der Clemgia mäandriert schlangenhaft seiner Quelle zu. Für den Schlussaufstieg zum Pass da Costainas teilt sich der Weg: Während die Biker nach links ausholen, führt der rot/weiss markierte Bergweg gerade hinauf, um auf der andern Seite sehr steil und steinig wieder auf das Strässchen zu treffen.

    Wieder auf dem breiten Weg, gehts weiter steil zum Alpboden hinunter. Nach der Brücke Schwenker nach links und abwärts zur Verzweigung zur "Alp Campatsch" (Einkehrmöglichkeit, 10 Min.Fussweg), die wir ignorieren. Wir halten die Richtung und folgen dem bequemen Kiessträsschen durch durftenden Lärchenwald gleichmässig bergab. Auch beim Waldausgang die Richtung halten! Nach einem Sitzplatz gehts ebenaus, an schönen Blumenwiesen vorbei, ins kleine Dörfchen . Es liegt auf einer aussichtsreichen Sonnenterrasse und nennt sich stolz "höchstgelegene politische Gemeinde Europas". Nicht minder stolz ist die Wirtin vom Hirschen auf die Blumenpracht um ihr Haus - Grund für viele Gäste für ihren Besuch.
    Gewandert Juli 2006
     

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    Etappe 30b: Lü - Müstair
    2. Tag: 3 h, aufwärts 110m, abwärts 800m
    Route: Lü 1935 m - Urschai 2007m (20min) - Craistas 1877m (50min) - Pütschai 1521 m (50min) - Brücklein 1450m (10min) - Müstair 1247m (50min)


    Beim Hauptwegweiser neben der Kapelle von gehen wir dem Kiessträsschen entlang bergauf in den Wald bis Urschai. Dort beginnt der eigentliche Panoramaweg mit schöner Sicht auf gegenüber liegenden Berge. Der Höhenkurve entlang gehts abwechslungsweise durch lichte Lärchenwälder und Waldlichtungen. Nach 10 Minuten zweigt rechts ein Weg Richtung "Valchava" ab, den wir nicht beachten (es sei denn, wir wollten Hartbelag vermeiden und unten herum über "Valpaschun" und "Buglias" nach Pütschai wandern - gemäss Karte eine lohnenswerte Alternative).

    Wir aber folgen heute dem "Senda Val Müstair" und halten die Richtung. Um weitere Hangrutsche zu vermeiden, sind Entwässerungskanäle gebaut worden. Der Weg senkt sich nun langsam, durchquert Weiden und teilt sich oberhalb "Craistas", wo zwei Varianten nach Müstair angegeben sind. Wir bleiben auf dem "Senda Val Müstair", durchqueren den Weiler Craistas und drehen beim Wegweiser unterhalb der Siedlung nach links. Mehr oder weniger verlaufen die nächsten 40 Minuten auf Teerbelag. Am Sonnenhang oberhalb Sta Maria kurvt das Strässchen talabwärts. Schöne Blumenwiesen wechseln ab mit kurzen Waldstücken. Wir treffen auf die Routen von  "Buglias" und der "Alp Terza" her, durchqueren nochmals ein Waldstück und verlassen beim nächsten Wegweiser das Teersträsschen.

    Ebenaus gehts am Hof Pütschai vorbei in den Wald. Der Senda Val Müstair dreht nach rechts und führt als schmaler Pfad dem Bach und später dem Waldrand entlang bergab. 10 Minuten nach Pütschai dreht der Weg scharf nach links über das Brücklein.

    Es folgt ein traumhafter schmaler Hangweg etwas erhöht über dem Talboden (der Weg war früher eine Wasserleitung). Seltene Schmetterlinge, Blumen, Grillen, Heuschrecken, dazwischen alte Lärchen! Nach 20 Minuten treffen wir auf ein Teersträsschen: hier links und nach 100 m nach rechts durch ein Waldstück. Wo wir das berühmte Kloster von Müstair sehen, ist die Fortsetzung der Route unklar, wahrscheinlich ist der Wegweiser verdreht. Einer der Müstair-Wegweiser weist bergab, dem Bächlein und später dem Skilift entlang. Beim Antennenmastendie Richtung halten und auf dem Wiesenweg bergab zum Dorfrand von Müstair. Wer auf's Postauto eilen muss, erreicht in gleicher Richtung nach 2 Minuten die Haltestelle "Müstair Somvih".

    Gaststätten



    Info und Tipps zum Weiterwandern


    Wanderkarten


    Weitere Kulturwege durch die Schweiz: http://www.viastoria.ch