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| Kulturweg der Alpen - die einzelnen Etappen | ![]() |
Wegtafel Kulturweg der Alpen |
In St-Gingolph folgen
wir den Wegweisern Richtung "Bouveret" bergauf; sie führen über
die Geleise, an der Post vorbei zu den obersten Quartieren des Dorfes (die
Abzweigung "Novel" ignorieren!). Nach dem Brunnen bei Vignoles gehts
noch fünf Minuten der Strasse entlang zu einem zweiten Brunnen, wo
halbrechts etwas unscheinbar ein schöner Waldweg abzweigt. Beim Wegweiser
Grand
Forêt mündet der Weg in die Strasse, der wir nach links
folgen. Nach 200 m zweigt rechts wieder ein Waldweg ab, der uns hoch über
dem Genfersee zu den obersten Häusern von Bouveret führt.
Bei der "Ecole de Mission" überqueren wir Strasse und Geleise und
gehen nach rechts, dem Geleise entlang, zur Bahnstation Le Bouveret.
Nach der Pause in einem der hübschen Gartenrestaurants mit Seesicht überqueren wir das Geleise und folgen dem Strässchen, das links am Parc Vapeur (eine grosse Modell-Eisenbahnanlage) und rechts am monumentalen Aquaparc vorbei führt. Wo wir auf das Rhoneufer treffen, gehen wir zehn Minuten auf dem geteerten Dammweg nach rechts zur Rhonebrücke, die wir überqueren und in das Natur- und Vogelschutzgebiet von "Les Grangettes" eintauchen. Gleichzeitig wechseln wir die Kantonsgrenze: Wallis - Waadt.
Nach der Brücke kurz nach links Richtung See. Rechts zweigt ein schöner Pfad ab, der durch Wald, Moorlandschaft und an kleinen Seelein vorbei führt. Auf geteertem Weg erreichen wir den Canal du Rhône. Interessante Hinweistafeln über das Naturschutzgebiet Les Grangettes. Hier über die Brücke und nach links, dem Kanal entlang bis zum Seeufer.
Der schmale Pfad führt zum Campingplatz und, nun leider etwas abseits vom Ufer, durch dichten Wald. Wieder auf dem Fahrweg, marschieren wir Villeneuve zu. Beim Ortseingang können wir entweder ganz am Seeufer entlang oder durch die hübsche Fussgängerzone der Altstadt hindurch ins Zentrum gelangen. Bus- und Bahnverbindung mit Montreux.
Richtung "Montreux" gehen
wir ab Zentrum Villeneuve dem Seeufer entlang, gehen am Seeschwimmbad vorbei
und geniessen die schönen, blumengeschmückten Uferwege (Hartbelag)
abseits vom Strassenlärm. Wir kommen am berühmten Schloss
Chillon vorbei, das einen Besuch lohnt (Busverbindung mit Montreux).
Immer üppiger wird der Blumenschmuck den Quaianlagen entlang. Über
Territet
erreichen wir schliesslich die Parkanlagen von
Montreux, wo sich
das Tourismusbüro direkt neben dem Hafen befindet.
Aug.2006
Rückmeldung Stefan Pfister, Aug.06:
Aug.06: Am Freitag habe ich mit dem Kulturweg der Alpen begonnen und bin in St-Gingolph gestartet. Die Anfahrt führte mich mit der Bahn nach Vevey und mit dem Schiff nach St.-Gingolph. Von da aus bin ich dem beschriebenen Weg bis Territet (vor Montreux) gefolgt. Die Unwetterschäden sind weitgehend geräumt und der Weg beim Rhonekanal und durch das Moorgebiet ist wieder begehbar und signalisiert. Von Territet bin ich mit der Funiculaire nach Glion gefahren (nächste Etappe).Info
| Etappe
2: Montreux - Col de Jaman - Montbovon
6.45 h,(davon 1.40 h Hartbelag), aufwärts 1280 m, abwärts 890 m Route: Montreux 396 m - Pont (0.20 h) - Gorge du Chauderon 590m (0.40 h) - Les Avants 970 m (1 h) - Col de Jaman 1512m (1.40 h) - Les Cases 1113m (1 h) - Les Allières 1006m (0.40 h) - Pont Pontet 915m (0.30 h) - Montbovon 797m (0.55 h) Variante über Caux (wenig Hartbelag): Gorge du Chauderon 590m - Glion 707m (0.20 h) - Caux 1050m (1 h) - Paccot 1430m - Col de Jaman 1512m (1.50 h) |
|
Hinweis: Die heutige Route kann man mit Vorteil anders zusammenstellen, z.B.
|
Oberhalb von Gleis 5 des Bahnhofes von Montreux (Unterführung benützen) befindet sich der Wegweiser Richtung "Chauderon/Glion" (wer nicht den Umweg über den Bahnhof nehmen will, folgt ab Ortsmitte einfach dem Montreux-Bach). Bei der Bushaltestelle Pont (Bus Nr.5) treffen die Wege zusammen. Nach der Überquerung der Brücke sind links an der Treppe gelbe Markierungen zu entdecken. Oben dem Pfeil nach links folgen und die Geleise des Rochers-de-Naye-Bähnchens unterqueren
Rechts vom grossen Wegweiser
Gorge
du Chauderon befindet sich ein Picknickplatz mit Feuerstelle und Schutzhütte
(wer den schöneren Aufstieg über Glion/Caux wählt, wandert
an ihr vorbei - siehe Variante).
Die Kulturweg-Wanderer folgen
weiter dem Schluchtenweg, überqueren eine alte Brücke und kommen
auf dem breiten Waldweg an einer weiteren Schutzhütte vorbei. Die
nächste halbe Stunde ist sehr anstrengend - im Zickzack geht es durch
den Wald bergauf. In Les Avants gibt es verschiedene Restaurants
zum Auftanken.
Links vom Gleis führt ein Teersträsschen zum "Col de Jaman" - ihm folgen wir während der nächsten halben Stunde - zunächst durch den Wald, dann durch offenes Gelände. Beim nächsten Waldeintritt verlassen wir das Strässchen nach rechts und wandern den weiss/rot/weissen Markierungen entlang leicht bergab ins Tobel (-30 Hm). Der folgende Aufstieg im meist feuchten Wald ist grausam steil und holprig und im Abstieg nicht zu empfehlen. Wir kreuzen ein Teersträsschen und folgen weiter dem steilen Pfad. Beim zweiten Teersträsschen können wir die Kurve auswandern oder nochmals die Abkürzung wählen - oben sind wir am Col de Jaman angelangt. Die schöne Aussicht, die nahen Berge und das gemütliche Restaurant sind auch das Ziel zahlreicher Autofahrer.
Der Abstieg vom Col de Jaman ist reiner Wandergenuss. Wir wechseln jetzt in den Kanton Fribourg. Ein breites, gut angelegtes Natursträsschen führt regelmässig bergab; Moorlandschaften und die wilden Hänge des Dent de Jaman sind uns Kulisse. Kurz nach der Haltestelle Les Cases gut auf den Wegweiser achten - weicher Wiesenpfad durch die Weiden! Nach einer guten Viertelstunde treffen wir auf ein Teersträsschen, dem wir bis Montbovon folgen könnten. Abzweigungen nicht beachten!
Nach der Bahnstation Les Allières ("Montbovon 1 h" gilt für die Strassenvariante und nicht via "Pont du Pontet") kommen wir an einer Kapelle vorbei, die zu besuchen sich lohnt. 10 Minuten später verlassen wir die Strasse: rechts zweigt im Wald ein schmaler Pfad zur alten Brücke Pont du Pontet ab - wir sind nun auf dem "Sentier historique" mit interessanten Schautafeln. Wo wir auf der andern Seite des Taleinschnitts zu einer Wegkreuzung aufgestiegen sind, könnten die müden Wanderer die Richtung halten und leicht abwärts wieder in die Strasse einmünden.
Der Kulturweg steigt weiter bergan, dem Waldrand entlang und um den Hang herum. Beim Aussichtsbänklein auf 1030m (oberhalb "Vers les Jordan") streifen wir ein Teersträsschen - dort scharf nach links bergab. Der schöne Hohlweg kreuzt bei Plan au lièvre die Strasse* und führt direkt hinunter zur Haltestelle Montbovon.
(*halblinks ginge es zum
nahen B&B La Combaz-d'Amont)
Aug.2006
Rückmeldung Stefan Pfister, Aug.06 - Herzlichen Dank!
Von Territet bin ich mit der Funiculaire nach Glion gefahren und habe den Weg zur Chauderon-Schlucht hinunter genommen (1’15). Der obere Teil des Abstiegs ist neu instand gestellt mit Schotter ausgelegt. Im unteren Teil sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen und es war teilweise nass, aber gut begehbar. Bei der Kreuzung der Wanderwege in der Schlucht wurde ein Rasthäuschen errichtet.Info
Im Aufstieg nach Les Avants ist im oberen Teil nicht immer eindeutig signalisiert, man muss sich manchmal zweimal umschauen, damit man die Markierung sieht.
Übernachtung in Sonloup. Am zweiten Tag habe ich den Weg über Cergnaule zum Col de Jaman gewählt. Es geht zwar die erst halbe Stunde schweisstreibend die Strasse hoch. Dafür sind dann die Höhenmeter schon geschafft und der Weg in die hinterste Ecke des Tales und auf der anderen Seite zurück ist ein grosser Wandergenuss.
Die Infos auf den Wegbeschreibungen sind hilfreich und stimmen sehr gut.
Etappe
3a: Montbovon - Chateau d'Oex
4.20 h (davon 2.20 h
Hartbelag), aufwärts 580 m, abwärts 410 m
Route: Montbovon 797
m - La Chia 850m (0.35 h) - Petit Chia 1057m (0.35 h) - La Tine 850 m (0.40
h) - Rossinière 891m (0.55 h) - P.Lièvre 1144m (0.55 h) -
Château d'Oex 968 n (0.40 h)
Links vom Bahnhof Montbovon queren wir die Geleise, wandern an der Kirche und dem schönen alten Chalet vorbei zum Elektrizitätswerk, wo rechts unser Wanderweg abzweigt. Als breiter Waldweg führt er uns dem sturmgeschädigten Waldhang entlang - unter uns liegt der Bahnhof von Montbovon. Beim Wegweiser Petit Chia beginnt links der Pfad stark anzusteigen - zunächst im Zickzack durch eine Lichtung, dann sehr steil, aber gut markiert durch den Wald. Bei der Waldlichtung Petit Chia haben wir den Aufstieg hinter uns - zugleich sind wir wieder auf Waadtländer Boden.
Gegenüber vom "Hotel de Ville" zeigt der Wegweiser bergauf zum oberen Dorfteil, an der alten Kirche vorbei. Unser Weg wird auch als "La Corniche" bezeichnet. Eine Viertelstunde später zweigt nach einem Brücklein links ein schmalen Pfad ab. Nach einer weiteren Viertelstunde lässt uns der Wegweiser die Wahl: Strasse oder Wanderweg. Wir folgen dem Pfad nochmals kurz aufwärts; nach zwei Minuten zweigt unsere Route rechts ab. Schöner Weg parallel zum Strässchen, das wir später nochmals kreuzen. Nach einem Stück auf der Weide treffen wir zum letzten Mal auf das Strässchen, dem wir für zehn Minuten nach rechts bis zur scharfen Linkskurve folgen. Die Richtung haltend, queren wir den Pfosten entlang wir einen Hang voller Farnkräuter, überqueren ein Tobel und geniessen bei P.Lièvre die Aussicht ins Tal (Trinkbrunnen).
Naturwege führen durch Wiesen und Wald zum Dorfeingang von Château d'Oex. Nochmals kurz aufwärts, dann den gelben Markierungen entlang um ein Haus herum zum Wäldchen, in welchem ein Zickzackpfad zum Dorfschulhaus führt. Den Geleisen entlang erreichen wir den Bahnhof von Château d'Oex. Schöne Gartenrestaurants und viele kleine Läden laden zu einem Besuch.
Info
Vom Bahnhof Château-d'Oex gehts über die Treppe zur Hauptstrasse hinunter, die wir überqueren. Links von der Seilbahn-Talstation verzweigt sich die Route - wir gehen bergab Richtung "Pont Turrian". Unten vor einem Brücklein (in Sichtweite die Jugendherberge) zweig links bei der Fahrverbotstafel der gelb markierte Weg ab. Er führt kurz bergauf, verengt sich zu einer Wegspur und senkt sich im Zickzack zur wackligen Hängebrücke hinunter. Unter uns fliesst die Sarine (weiter oben heisst sie Saane).
Kurz nach der Brücke führt links der markierte schmaler Pfad dem Ufer der Sarine entlang, dem wir folgen - bei schlechtem Wetter können wir auch zum bequemen Waldsträsschen aufsteigen und dort nach links gehen. Vom Uferweg her gibt es im Verlauf der 2 km langen Wanderung mehrere Aufstiegsmöglichkeiten zum Waldsträsschen. 10 Minuten vor Gérignoz schliesslich folgt der Wanderweg dem Teersträsschen zum Weiler Gérignoz - im Winter ein Ski- und Langlaufparadies. Ausgangs Dorf müssen wir uns entscheiden:
Der
Wanderführer empfiehlt den Weg über Les Combes: Wo das Strässchen
zu steigen beginnt, verzweigt sich die Route (Wegweiser an der Mauer).
Wir gehen nach links Richtung "Les Combes/Flendruz". Der Weg senkt sich
nach den letzten Häusern zur Sarine hinunter. Die rostige Brücke,
mit einem Handlauf nur auf der einen Seite, ist für einige wohl eine
Mutprobe. Der Pfad führt am Gegenhang entlang zum Geleise der Montreux-Oberland-Bahn
bei Les Combes, dann wieder zur Sarine hinunter, um dann erneut aufzusteigen.
Wir überqueren Hauptstrasse und Schienengeleise und benützen
ab Le Crêt die Fahrstrasse (1 km) zum Bahnhof von Rougemont.
Links von der Bahnstation gehts rechts zur Saanebrücke hinunter, wo wir beim Parkplatz Les Revers auf die "schnelle Variante" treffen. Wir folgen dem Strässchen links bergauf für ca. 600 m, wo links ein Wanderweg abzweigt. Der Pfad führt bergab zur Sarine und dieser entlang über Kantons- und Sprachgrenze zur ARA (Abwasserreiningungsanlage). Bequemer Uferweg entweder dem linken oder dem rechten Saaneufer entlang nach Saanen.
Info
Ab
Saanen
könnten wir über Grüebli/Gspan/Rittmal zum
Rellerligrat1831
m wandern und von dort dem Höhenweg zur Bire folgen (Saanen
- Rellerli - Bire - Abländschen 5.10 h). Bei unsicherem Wetter ist
es hingegen ratsam, die Variante über "Schönried" zu wählen,
was wir auch tun.Ebenaus gehts durch ein Waldstück, wo 2 Variante nach "Bire" angezeigt sind - wir bleiben auf dem Kiessträsschen. 5 Minuten später verzweigt es sich; unsere Route überquert den Bach und folgt seinem Lauf bergauf, einem weiteren komfortablen Picknickplatz vorbei. Nach einem Schopf führt der Kiesweg über ein flaches Bächlein und beginnt dann - nun rot/weiss markiert - ziemlich steil anzusteigen. Der teilweise gepflästerte, holprige Karrenweg schlängelt sich ungefähr der Starkstromleitung entlang bergauf bis zur Passhöhe Bire, wo unsere Route mit dem Höhenweg vom Rellerligrat her zusammentrifft.
Beim Wegweiser auf der Bire sind wiederum 2 Varianten nach "Abländschen" angegeben - leichter zu finden ist der Weg Richtung "Jaunpass" halbrechts bergab bis zur Gruebe, einem grossen, weithin sichtbaren Bauernhaus. Hier verlassen wir die Jaunpass-Route und steigen links wieder ca. 40 Höhenmeter bergauf zur Wegweiserstange. Der Weg führt nun rechts durch ein Gatter in den Wald, um den Hang herum und ziemlich steil nach Abländschen hinab.
Info
Info
Ein aussichtsreiches Teersträsschen
führt bergauf zum Weiler Adlemsried. Wiederum blumengeschmückte,
alte Häuser, Aussicht! Eine Viertelstunde später zweigt unsere
Route rechts ab Richtung "Eichstalden". Bergab durch eine Kuhweide, links
vom Zaun, steuern wir auf das Gatter am Waldrand zu (Tipp: Gatterpfosten
zuerst unten lösen). Ein holpriger Weg senkt sich durch den Wald und
mündet oberhalb Eichstalden in ein Teersträsschen. Nach
dem schönen Simmentaler Haus gehts durch ein kurzes Waldstück.
In der Kurve gut auf den etwas versteckten Wegweiser achten!
Der Wanderweg Richtung "Oberwil"
zweigt scharf links ab und führt durch landwirtschaftliches Gebiet
nach Wüestenbach. Die Richtung haltend, marschieren wir auf
dem folgenden Teersträsschen am Wegweiser Kreuzgasse vorbei nach Oberwil.
Wir gehen nicht zur Bahnstation, sondern halten die Richtung und folgen
dem Simmentaler Hausweg Richtung "Weissenburg", am Weiler Buusche
vorbei. Das Nebensträsschen (Fahrverbot) schlängelt sich der
Bahnlinie entlang, an einer Ruine vorbei, und quert in Weissenburg Hauptstrasse
und Simme (Postautohaltestelle, schöne Häuser, gedeckte
Schindelbrücke).
| Aus dem Wanderprospekt von
Lenk-Simmental
Tourismus:
Die weltbekannte Weissenburger Thermalquelle genoss im 19. Jahrhundert Weltruhm. Im gleichnamigen Kurhaus erholte sich bis zum 2. Weltkrieg Europas Adel und verhalf damit Weissenburg zum Renommée eines bekannten Thermal- und Luftkurortes. Heute zeugen nur noch Ruinen vom grossen Stellenwert, den die Gemeinde damals hatte. Ein Besuch der historischen Stätte und der bekannten Thermalquelle lohnt sich! Noch heute füllen Einheimische und Passanten beim Bahnhof Weissenburg ihre Krüge mit Kurwasser. |
Unser nächstes Ziel ist "Erlenbach". Am Campingplatz vorbei folgt unsere Route dem Veloweg Nr.9 durch landwirtschaftliches Gebiet, ein altes Haus mit zauberhaftem Garten ist zu bewundern. In Därstetten Chloster - nach einem Schwenker nach rechts - gehts in gleicher Richtung weiter. Bei einer uralten, defekten gedeckten Holzbrücke müssen wir uns entscheiden:
romantisches Tubental |
Panoramaweg bei Adlemsried |
Erlenbach im Simmental |
Kurz
vor dem Bahnhofgebäude von Erlenbach benützen wir bei "Reinhardt
Holz" der Bahnübergang (Simmentaler Hausweg) Richtung "Oey-Diemtigen".
Das Strässchen führt durch den Wald und Feld talauswärts.Kurz
vor Oey treffen die Hauswege Simmental und Diemtigtal zusammen - dort nach
links bergab ins Dorfzentrum von Oey. Wir queren zwei Querstrassen,
immer die Richtung haltend (Autowegweiser "Chessel" nicht beachten!), und
kommen, etwas erhöht, rechts an der Bahnstation Oey-Diemtigen
vorbei.
Der Hausweg, dem wir folgen, dreht nach rechts bergauf Richtung "Zünegg". Wieder auf Natursträsschen, wandern wir an einem reich verziertes Haus rechts vorbei. Nach dem Weiler Hasli kreuzen wir die Fahrsrasse und folgen dem Kies- und Wiesenpfad bergauf. Bei Sälbezen treffen wir auf ein breites Kiessträsschen, dem wir nach links zum Weiler Zünegg folgen. Dort rechts an den Häusern vorbei und aufwärts bis zum Wegweiser am oberen Rand der Hochebene 864 m. Nach links, Richtung "Wimmis", dem Simmentaler Hausweg entlang.
Der
aussichtsreiche Pfad führt der Höhenkurve entlang und trifft
nach 10 Minuten auf das Zufahrtsträsschen zum "Chessel". Nach weiteren
10 Minuten haben wir das einladende Bergrestaurant Chessel erreicht
und gönnen uns eine Pause. Weiter Richtung "Wimmis"; schöner
Kiespfad durch ein Tobel. Im Wald weitet sich der Pfad zu einem Teersträsschen
(Veloweg). Vorbei an den Wegweisern Zünigwald und Spissi am Fuss der
Burgflue, wandern wir bergab nach Wimmis Oberdorf, am Schloss
vorbei (Wimmis Bahnstation wäre in 10 Minuten erreichbar).
In Wimmis endet der Simmentaler Hausweg, und hier gibt es besonders viele der schönen alten Häuser zu bewundern. Es lohnt sich deshalb, nicht den gelben, sondern den braunen Wegweisern rechts durch das Dorf zu folgen. Sie führen rechts vom Rest.Kreuz über die Hauptstrasse und durch die Schreinergasse zum Simmentalerhaus Nr.2, wo wir wieder auf die gelb markierte Route treffen. Nun nach rechts, am Spielplatz vorbei zur Autobahn und dieser entlang Richtung "Spiez".
Der Lärm der Autobahn ist bald verebbt, da der Weg etwas tiefer verläuft. Bei Eifeld gibt es eine Abzweigung zur Bahnstation, die wir ignorieren. Unter der Autobahn unterqueren wir die Kander (Kanderviadukt), und gelangen nach der Kompostieranlage über einen Treppen/Waldweg nach Lattigen, wo wir weiter die Richtung halten. Unsere Route folgt rechts der Bahnlinie, einem schönen Wiesenpfad entlang; vor uns thront das Niederhorn.
Auf der linken Seite sehen wir die Haltestelle Spieznmoos Süd und wandern dann zwischen Geleise und einem Naturschutzgebiet mit See Richtung "Spiez". Bei den Ruhebänklein die Richtung halten - auf dem lauschigen Uferdamm gelangen wir zum Stadtrand von Spiez, folgen dem Quartiersträsschen zur Hauptstrasse, die wir überqueren. 100 m nach rechts, dann über die Treppe zum Fussweg, der sich durch ruhige Quartiere schlängelt. Immer gut auf die Markierungen achten - sie führen uns zuverlässig direkt zum Bahnhof von Spiez.
Info
|
Webcam Thunersee |
Etappe
7b): Merligen - Innereriz
5.30 h, aufwärts
1110 m, abwärts 640 m
Route: Merligen 568m
- Grönhütte im Justistal 1124m (1.45 h) - Grosser Mittelberg
1309m - Hinterstberg 1370m (1.15 h) - Alp Oberhofner 1450m - Sichle (1679m
(1 h) - Ober Schöriz 1356m - Unter Schöriz 1219m - Innereriz/Säge
1040m (1.30 h)
Passwanderung vom Thunersee durchs Justistal über die Sichle ins Tal der Zulg nach Innereriz.
Gegenüber vom Hotel-Solbad Beatus in Merligen folgen wir dem Wegweiser Richtung "Sichle/Innereriz" dorfaufwärts. Nach knappen 5 Minuten haben wir den Höhenweg erreicht und drehen nach rechts (Jakobsweg). Bei den letzten Häusern zweigt unsere Route Richtung "Sichle" halblinks bergauf ins Justistal. Majestätisch steht der Niesen auf der andern Seite des Thunersees!
Nach dem Waldeingang oberhalb vom Reservoir teilen sich die Wege.
Variante a)
Variante b)
Ab
der Alp Hinterstberg führt dann ein Bergweg zur Passhöhe
der Sichle; ausgesetzte Stellen sind mit Geländern gesichert.
Von der Sichle geniesst man eine phantastische Aussicht: Im Süden
der Niesen, im Norden die Wälder des Eriztals.
Der Abstieg ist ziemlich
ruppig; einige ausgesetzte Stellen über Geröll verlangen volle
Aufmerksamkeit.Bei der Alp Ober Schöriz gibts frische Alpenmilch.
Mehrheitlich wilde, teils ausgewaschene Pfade nach Innereriz hinunter.
| Ausführliche Wegbeschreibungen (umgekehrt): | ![]() |
Niesen, Aussicht von Merligen |
hier teilen sich die Wege |
Grönhütte, rechts das Niederhorn |
Justistal Innereriz; Blick zur Sichle |
Nach einer langen Postautofahrt könenn wir uns im Gasthaus Säge in Innereriz für den Aufstieg stärken. Der Weg Richtung Schangnau beginnt 100 m vor der Endstation, wo ein Teersträsschen in 10 Minuten zu einem Bauernhaus aufsteigt. Weiter auf Feldwegen zum Wald hinauf; schöner Blick ins Justistal. Auf weichen Wiesenpfaden queren wir ein Hochmoor; wir befinden uns im Naturschutzgebiet Rotmoos. Nach einem Steg über den Chaltbach teilt sich der Weg:
Hinter dem Stacheldrahtzaun führt ein schmaler Pfad durch das Waldstück; 5 Minuten später treffen wir auf ein Kiessträsschen mit Wegkreuzung.
Der schmale, steile Wurzelpfad ist voller Tannzapfen, später quert er den Hang und mündet nach 10 Minuten in einen Kiesweg: 30 m nach rechts, Spitzkehre nach links. Auf dem breiten Kiesweg verlieren wir gleichmässig an Höhe und kommen nach einer halben Stunde bei einer Barriere zu einem wichtigen Wegweiser. Wir verlassen die Route "Sattelteuffi" - unser Weg Richtung "Schangnau" macht eine Spitzkehre nach rechts, der Höhenkurve entlang.
Beim Wegweiser Stäldeli gibts wiederum zwei Varianten nach "Schangnau" - wir wählen die Route über das "Räbloch" (Pfeil verdreht), halten die Richtung und treten aus dem Wald. Ein Teersträsschen kurvt durch die Waldlichtung mit dem Bauernhof Stäldeli und wechselt im Wald wieder auf Naturbelag. Bequem gehts abwärts durch das nasse, rutschgefährdete Gebiet.
Beim Waldaustritt marschiert man fünf Minuten auf Teersträsschen zum Weiler "Steinmösli", wo der Wanderweg links abzweigt. Nach 100 m teilt sich der Wiesenpfad - wir gehen rechts über die Weide zur Hauptstrasse (Wegweiser Vorder Steinmösli), die man überquert und bereits wieder auf schönem Feldweg weiterwandert, am schönen Hochmoor Steinmösli vorbei. Es lohnt sich, die Aussichtsplattform zu besteigen: Im Moor versteckt sich ein idyllisches Seelein.
Beim steilen Abstieg durch den Wald, an Nagelfluefelsen vorbei, ist wegen der runden Steine am Boden etwas rutschig. Ansonsten ist der steile Hang gut gesichert, sodass auch Kinder mitgenommen werden können. Unten im Räbloch überquert man die wilde Schlucht auf einer Natursteinbrücke. Der steile Aufstieg im Gegenhang ist mit vielen Zaunübergängen versehen, die man auf einer Art Bockleiter überwindet.
Oben beim Wegweiser Sarschwand trifft man auf die Route, die von Eggiwil her kommt. Die nahe private Schutzhütte eignet sich gut fürs Picknick; wer die Feuerstelle benützen will, bezahlt einen freiwilligen Obulus. Nach dem Bauernhaus gut auf die gelben Pfeile achten: Der Wanderweg zweigt halbrechts ab und quert den Hang, abwechselnd durch Weiden und Waldstücke. Schöner Blick auf Hohgant, Schrattenflue und hinter dem Kemmeriboden das Brienzer Rothorn.
Beim
Scheidbach
treffen wir auf ein Teersträsschen mit Verzweigung (nach Schangnau
wären es noch 15 Minuten). Zum "Wachthubel" sind 1.15 h angegeben.
Ab Wachthubel steiler Abstieg zur Buschachenegg (Vorsicht
bei Nässe). Beim Bauernhaus auf dem Grat folgen wir kurz der Fahrstrasse
bis zur ersten Linkskurve. Der Wanderweg zweigt rechts ab; Abstieg dem
Waldrand entlang und später über Fahrwege zum oberen Dorfteil
von Marbach.
Gewandert: Mitte Oktober
2006
Info
Vom Dorfzentrum Marbach benützen wir für fünf Minuten das Trottoir Richtung "Wiggen". Beim Schulhaus führt der Wegweiser durch die Sportanlagen und links über das Brücklein. Nach je 100 m links und rechts abzweigen; leicht bergauf zum Bauernhaus, wo das Teersträsschen endet. Auf Wiesen- und Kieswegen queren wir die Ebene zur Bushaltestelle Ey (oder Ei). Hinter dem Haus auf der andern Seite der Strasse führt ein Feldweg zum Campingplatz; schöner Pfad einem Bach entlang. Nach dem Campingplatz wieder rechts zur Hauptstrasse, die wir beim Rest.Sternen (Wegweiser Neugaden) überqueren.
Der Hilferenpass liegt nun vor uns. Auf Feldwegen zu einem Weiler mit Wegkapelle. Links auf dem Teersträsschen den Hang queren; es mündet in die Passstrasse, der wir für rund 1 1/2 Stunden folgen werden. Zum Glück ist sie weiter oben für den Autoverkehr gesperrt und deshalb wenig befahren. Allmählich gewinnen wir an Höhe; die Gegend ist einsam und abwechslungsreich. Nach einer Damhirschfarm kommen wir am Restaurant Alpenrösli vorbei, wo man sich ein letztes Mal stärken kann. Brunnen hat es genügend unterwegs. Wo sich nach dem Wesgweiser Torbach (Haus mit Glockenturm) das Strässchen teilt, ist das Linke bergauf das Richtige.
Neben dem (unbewarteten) Naturfreundehaus entdecken wir einen Picknickplatz mit Brunnen. Bei den Unt.Mushütten schliesslich zweigt links ein separater, rot/weiss markierter Wanderweg ab - es ist wohl der alte Passweg. Auf der andern Seite des Tals ragt immer wuchtiger die Schrattenflue in die Höhe. Nach den schön gelegenen oberen Mueshütten gehts auf dem Fahrverbots-Strässchen nochmals 5 Minuten bergauf - wir sind am höchsten Punkt angelangt.
Achtung: Es gibt am Hilferenpass zwei versetzte Wegweiserstangen
- die Route Richtung "Flühli" ist beim unteren Wegweiser angezeigt.
Nach 10 m zweigt links etwas unscheinbar unser Weg ab, dem Zaun entlang
bergab. Wir befinden uns auf dem Moorlandschaftspfad
und könnten für 10 Minuten barfuss gehen - der Boden ist federnd
und weich. Weiter unten schlängelt sich der Pfad durch ein Waldstück,
das sturmgeschädigt ist, wie übrigens viele Wälder der Umgebung.Es
riecht wunderbar, eine reiche Flora konnte sich aufbauen. Zäune weden
auf kurzen Leitern überklettert.
Wieder aus dem Wald, wandern
wir durch eine Wiese zum Alpsträsschen hinunter, dem wir nach links
folgen. Es mündet bei Schwändiegg in die Passstrasse ein.
Eine Viertelstunde später gut auf die Markierung achten: Hinter einem
Haus zweigt rechts der Wanderweg ab und führt als schmaler, holpriger
Pfad dem Rande eines Tobels entlang hangabwärts. Noch einmal queren
wir die Passstrasse und wandern in der Falllinie auf Wiesen- und Feldwegen
bergab.
Unten in der Ebene nach links
zur Thorbach-Brücke! Das Dorfzentrum von Flühli
erreicht man auf dem schönen linken oder rechten Uferweg der Emme
entlang.
Gewandert: Oktober 2006
Etappe
10a): Flühli - Sörenberg
2.45 h, aufwärts
370 m, abwärts 20 m
Route: Flühli 883
m - Hüttlenen 915m (0.20 h) - Hirseggbrücke 958m (0.45 h) - Sörenbergli
1100m (0.35 h) - Sägerei 1096m (0.40 h) - Sörenberg 1159m (0.25
h)
Ab Flühli Post wandern wir auf dem orographisch rechtsufrigen Emmenuferweg zurück zur Thorbach-Brücke und weiter zur Rothbach-Brücke bei Hüttlenen, wo wir auf der Fahrstrasse nach rechts abbiegen (das breite Flussbett ist der Rothbach). Ein separater Wanderpfad führt kurz der Strasse entlang und taucht dann bei Churzenhütten in den schattigen Uferwald. Schöner Picknickplatz mit Weiher.
Bei der Hirseggbrücke (Bushaltestelle) kreuzen wir die Fahrstrasse. Nach einem ebenen Wiesenstück steigt der Weg im Wald steil auf einen Moränenhügel. Oben geniessen wir eine schöne Aussicht und wandern durch traumhafte Moorlandschaft zum Sörenbergli. Im Hoflädeli des Birkenhofs kann man sich mit Produkten der Region eindecken - eine Spezialität ist z.B. der Erdbeerwein. Nach dem Birkenhof gut auf die Markierung achten (die lila Pfeile gelten für den Winter)! Unsere Route dreht rechtwinklig nach rechts ab; ein schmaler Pfad führt bergab durch die Wiese zum Waldrand, von wo es mit Hilfe eines Handlaufs steil zum Emmeufer hinunter geht.
Romantischer Pfad direkt dem Bachlauf entlang. Er endet bei der Sägerei, von wo man auf Hartbelag direkt nach Sörenberg marschieren könnte. Wir aber folgen weiter dem Emmeuferweg, überqueren den Bach und die Strasse und finden neben dem Restaurant Ochsenweid die Fortsetzung des Wanderwegs. Nach der kleinen Holzbrücke führt unser Pfad (Vita-Parcours) im Uferwald Richtung "Sörenberg" und kommt bei der Wildbachbrücke an einem gedeckten Picknickplatz mit Feuerstelle vorbei. Bei der Brücke unterhalb der Dorfkirche überqueren wir die Emme und steigen ins Dorfzentrum von Sörenberg hinauf.
Info
Etappe
10b): Sörenberg - Glaubenbielen - Giswil
5 h, aufwärts 530
m, abwärts 1210 m, 16 km, davon 5 km Hartbelag
Sörenberg 1159 m
- Flüehütten 1220m (0.25 h) - Schwendeli 1500m (0.50 h) - Glaubenbielen-Passhöhe
1611m (0.40 h) - Alp Alpoglen 1567m (0.30 h) - Chlischwand 1020m (0.50
h) - Pörterwald 998m (0.20 h) - Rüttiwil/Kleinteil 554m (0.40
h) - Geri 516m (0.10 h) - Giswil 481m (0.35 h)
Diese Etappe kann erst nach
der Schneeschmelze (ca. Mitte Mai) begangen werden; Schatten- und Lawinenhänge
im Bereich Glaubenbielen Passhöhe/Chrätzeren auf 1600 m. Auskunft
im Tourismusbüro Sörenberg,
Tel. 041 488 11 85. Schöner Aufstieg auf Alpwegen, teilweise etwas
sumpfig. Oben Panoramaweg mit toller Sicht auf Sarnersee, Stanserhorn und
Pilatus. Langer Abstieg; zuerst im Wald: meist ruppige Bergwege, nachher
Hartbelag und zum Abschluss ein schöner Dammweg. Abkürzungsmöglichkeit:
Postautostrecke im Sommer (ca. Anfang Juli bis Mitte Oktober).
Gewandert: Ende Mai 2003
Oben auf dem Alpsträsschen steht rechts ein verwirrender Wegweiser: links und rechts weist je ein Pfeil nach Glaubenbielen! Links aber ist die Alp Glaubenbielen (mit der Ribihütte) gemeint, rechts der Glaubenbielen-Pass (und Parrkplatz), wohin wir uns wenden. Vom nahen Parkplatz aus gehts nun ohne Trottoir der Panoramastrasse (Ausflugsverkehr!) entlang über die Glaubenbielen-Passhöhe. Nach einer Viertelstunde ist die unangenehme Strecke vorbei; ein schöner Wanderweg (nun immer Richtung "Giswil") führt fast ebenaus, mit wunderschöner Aussicht, zum Fuss des wuchtigen Giswilerstocks bei Alpoglen.
Hier beginnt der lange Abstieg. Nach einigen Kehren verlassen wir den Kiesweg und folgen dem Wiesen-Trampelpfad nach rechts zum Wald, wo der Weg links oder rechts oder sogar mittendrin eines (meist) ausgetrockneten Bachbetts bergab führt.
Bei Chlischwand folgen wir für 5 Minuten der Strasse; rechts biegt dann ein breiter Wanderweg ab. Wir kommen an einer offenen Schutzhütte vorbei, passieren den Pörterwald und sind eine Viertelstunde später am Ende des Naturbelags und auch am Ende der Markierungen. Auf der alten Giswilerstrasse bewältigen wir den halbstündigen steilen Abstieg nach Kleinteil (Bushaltestelle "Rüttimatt", Läden). Im Rest. Alpenrösli haben wir ein Bier verdient.
Bis Geri gehts nochmals kurz der Strasse entlang; dann beginnt ein erholsamer Waldweg. Nach 5 Minuten, beim verdrehten Wegweiser "Giswil Bahnhof", halten wir die Richtung. Wir kommen aus dem Wald und steigen auf den Damm des Laui-Bachs. Ein letzter schöner Wegabschnitt führt uns dem Bach entlang, an einem Spielplatz vorbei bis zur Brücke, wo das Hotel Bahnhof und der Bahnhof Giswil in Sichtweite sind.
Variante Glaubenbielen - Sattelpass - Giswil, 5.25 h:
Vom Bahnhof Giswil gehen wir links am Hotel Bahnhof vorbei zum schönen Uferweg. Bis Flüeli Ranft folgen wir dem Trans Swiss Trail 1. Fünf Minuten später, beim Wegweiser „Rietli“, verlassen wir den Uferweg bereits wieder, überqueren den Kanal und folgen dem Wegweiser „Sachseln“ (wer diese Abzweigung verpasst, folgt später der Strasse nach rechts).
Vis à vis vom Restaurant Zollhaus beginnt der schöne Wanderweg dem See entlang. Wir folgen ihm bis zum Bahnhof Sachseln (alle Abzweigungen ignorieren! Der Jakobsweg z.B. führt die Pilger an einer Kirche vorbei und dann der Hauptstrasse entlang). Wir kommen an lauschigen Plätzen, am Strandbad und vielen Bänklein vorbei und überqueren beim Bahnhof Sachseln die Geleise. Wer im Gasthaus Bahnhof einer Einkehr in der schönen Gartenwirtschaft unter Kastanienbäumen widerstehen kann, geht direkt zur grossen Pilgerkirche hinauf. Ein Besuch lohnt sich! (Bruder-Klausen-Museum nebenan).
Oberhalb der Kirche folgen wir nun nicht dem durchwegs asphaltierten „alten Pilgerweg“ nach Flüeli, sondern dem „Visionenweg“. Wir steigen halbrechts bergan, wo bald ein schöner Feldweg über „Endi“ und „Leh“ direkt zum Pilgerort Flüeli Ranft führt. Wer hier oben an diesem ruhigen Ort übernachten will, findet viele Möglichkeiten. Es lohnt sich die Besichtigung des Wohnhauses von Bruder Klaus, bevor man den Spazierweg in die Einsiedelei Ranft in Angriff nimmt, wo Bruder Klaus als Einsiedler gelebt hat.
Zurück auf Flüeli-Ranft, folgen wir dem "alten Melchtalerweg" über Unterholz der Melchaa entlang nach Melchtal.
Gaststätten
Etappe
12: Melchtal - Engelberg
6 h, aufwärts 1050
m, abwärts 950 m
Melchtal Post 890m -
Weidli - Riedgarten (0.40 h) - Hinter Stalden 1406m (0.50 h) - Laui 1560m
(0.30 h) - Denalp (0.30 h) - Storeggpass 1742m (0.10 h) - Lutersee 1740m
(0.35 h) - Alp Zingel 1516m (0.45 h) - Engelberg Bahnhof 1000m (2 h)
Ein alter Passübergang vom Melchtal ins Engelbergertal; anstrengende, aussichtsreiche Bergwanderung.
Ab Melchtal gibt es zwei Wege nach Hinter Stalden:
a) Aufstieg via Rütialp, 1.40 h, (knapp die Hälfte auf Hartbelag)Ab Hinter Stalden wandern wir in der Falllinie steil durch die Weiden hinauf, an mächtigen Wettertannen vorbei. Beim Zaun rechts herum und wiesenaufwärts zum WegweiserLaui.
Melchtal 890m - Rütialp 1338m (1.15 h) - Hinter Stalden 1406m (0.25 h)
Beim Platz bei der Kirche im Melchtal führt der Weg gleich aufwärts am Hotel Nünalp vorbei zum Walsli und der Eischmatt. Der Wanderweg führt auf der Strasse weiter zur Rütialp. Wir benützen das Alpsträsschen bis Vorder Stalden, wo die beiden Routen zusammentreffen.b) Aufstieg via Riedgarten, 1.30 h
Melchtal 890m - Weidli - Riedgarten 1050m (0.40 h) - Blegi - Hinter Stalden (0.50 h)
Der Kulturweg schlägt diese Variante vor; teilweis steil und weglos von Pfosten zu Pfosten durch Kuhweiden; Kartenausdruck mitnehmen!
Von Melchtal Post gehts 300m strassabwärts zum Quartier Weidli, dort auf der Quartierstrasse aufwärts zur Brücke über den Diesselbach (Tageswanderer können im "Melchtal Weidli" aussteigen und dem Diesselbach entlang aufwärts wandern).Ab der Brücke dem weiss/rot/weissen Pfeil bachaufwärts folgen - im Prinzip könnte man bis zum "Riedgarten" dem Strässchen folgen. Markierungen führen aber halblinks dem Waldrand entlang und dann über die Wiese steil zu diesem Holzschopf hinauf. Von dort wiesenaufwärts zum Strässchen, das noch für 10 Minuten geteert ist. Dann auf dem Kiessträsschen zum schön gelegenen Bauernhof Riedgarten.
Nun wieder durch die Wiese von Pfosten zu Pfosten bergauf, bis uns bei der Alphütte Blegi ein Kiessträsschen aufnimmt, auf dem wir rechts vorbeikurven. Beim Wegweiser Blegi oberhalb der Alphütte folgen wir dem Wegweiser "Hinter Stalden". Halblinks durch das Waldstück gelangen wir auf eine Weide, die wir schräg aufwärts queren. Auf der Anhöhe gehts geradeaus zur Alp Hinter Stalden, wo wir das Strässchen, das von der Rütialp herkommt, kreuzen.
Ab Laui der Höhenkurve entlang um den Hügel herum zur Gummlihütte und zur Alpkäserei Denalp. Wenn das Vieh oben ist gibt es sogar ein Älplerzmorge oder Milch und Bratkäse. Machen Sie einmal Gebrauch davon - es schmeckt herrlich!
Nach 10-minütigem Aufstieg erreicht man den Storeggpass. Dieser Übergang wurde schon zur Zeit der Gründung der Eidgenossenschaft als Fluchtweg vom jungen Arnold Anderhalden benützt. In früheren Zeiten benützten die Nidwaldner den Storeggpass als Pilgerweg in das Melchtal zur Muttergottes. Die Aussicht da oben ist unbeschreiblich schön und beeindruckend.
Leicht abwärts erreicht man dann Lutersee, ein idyllisches kleines Bergseelein. Weiter unter liegt die Alp Zingel. Am Fusse hoher Felswände vom Storchen und dem Scheideggstock kommt man über die Alp Arniwang durch das Arnitobel nach Engelberg. Wenn man von Engelberg zurückschaut, hält man kaum für möglich, dass durch diese gigantische Berg- und Felsenwelt ein so angenehmer Bergwanderweg führt.
Gaststätten
Riedgarten |
Hinter Stalden in Sicht |
Denalp |
Storeggpass - Lutersee |
Engelberg, Blick zum Zingel |
Bahnhof Engelberg - Friedhof
Kloster Engelberg - Herrenrüti - nach rechts über die Brücke
- Wanderweg zum Alpenrösli - Fahrweg nach Stäfeli - Wanderweg
über Stäubern zur Blackenalp.
Gratis-Shuttle-Bus
Engelberg Bahnhof - Fürenalplift-Talstation
Die (umgekehrte) Wegbeschreibung finden Sie unter:
Gaststätten
Die (umgekehrte) Wegbeschreibung finden Sie unter:
Nach 10 Minuten Hartbelag verläuft unsere Route wieder auf dem Naturweg am Reussdamm und kommen an der Talstation der Arnisee-Luftseilbahn vorbei.
Wir wechseln die Talseite, steigen rechts ab zur nahen Meitschigenbrücke und folgen dem alten Saumpfad bergauf. Der Autobahnlärm verstummt, Grillen und das Murmeln von Bächlein sind Balsam für das geplagte Ohr. Und noch etwas: der von Unwetter verschüttete Wanderweg ist kürzlich vorbildlich mit Naturbelag erneuert worden; die Wanderer wissen das zu schätzen! Kurz vor dem Dorf führt rechts durch die Wiese ein schmaler Pfad direkt zu den Gasthäusern neben der Kirche von Gurtnellen Dorf.
Für den Abstieg von Gurtnellen Dorf nach Gurtnellen-Wiler SBB benützen wir teils die Fahrstrasse, teils die Abkürzungen.
2007:
Zum Jubiläum "125 Jahre Gotthardbahn" gibt es neu einen Bahnwanderweg
mit Schautafeln und einer neuen Hängebrücke; der direkte Weg
Meitschigen
- Gurtnellen-Wiler kann nun (abgesehen vom Lärm) empfohlen werden;
mit Ausnahme der ersten 10 Minuten alles Naturbelag; längere Treppenwege
(150 m auf- und abwärts).
Gaststätten
Gotthardroute
Achtung:
Zur 125-Jahr-Jubiläum der Gotthardbahn wurden 2007 neue Markierungen
und Wege gebaut. Die nachstehende Beschreibung ist eventuell nicht mehr
aktuell.
Für den Abstieg von Gurtnellen Dorf nach Gurtnellen-Wiler benützen wir teils die Fahrstrasse, teils die Abkürzungen. Nach Unterquerung der Geleise am Bahnhof Gurtnellen-Wiler folgen wir der "Gotthardroute" nach rechts, unterqueren die Geleise erneut und wandern auf dem Kiessträsschen talaufwärts (via "Hägrigen").
Achtung: Die folgende Strecke ist mangelhaft markiert. Kurz nach dem Kraftwerkgebäude verlassen wir die Gotthardroute (sie folgt der Strasse nach Wassen) und gehen beim Wegweiser links auf der schmalen Treppe bergab zur Strassse, dort links zum nahen Pfaffensprung, eine imposante Schlucht am Rande des Stausees.
Nach der Brücke rechts bergauf zur Autobahn; unter uns liegt der Stausee. Nun kurz der lärmigen Galerie entlang und unter der Autobahn hindurch zu einem lärmgeplagten Haus, wo unsere Route rechts abzweigt (die Wegweiser sind hinter einer Holzbeige versteckt). Bei der nächsten Verzweigung 10 Minuten später geht's auf dem Strässchen leicht bergab, unter der Autobahn hindurch zur Diedenbrücke (Hängebrücke).
Bis zur "Wattinger Brücke" gibt es zwei etwas gleich lange markierte Routen beidseits des Tals:
Der Wegweiser "Gotthardroute" befindet sich gegenüber vom Bahnhof Göschenen beim Bergkristall-Laden. Über eine Treppe geht es zur alten Gotthardstrasse hinauf und Richtung Gotthardpass. Nach 20 Minuten auf dem Trottoir beginnt rechts der alte Saumweg über die schön restaurierte Häderlisbrücke. Begleitet vom Rauschen der Reuss, meist abseits vom Verkehr, gewinnen wir an Höhe und gelangen auf gut markierten Pfaden zur der berühmten Teufelsbrücke mit dem Suworow-Denkmal. Wild rauscht das Wasser in der Schöllenenschlucht.
Oberhalb des Restaurants Teufelsbrücke, direkt beim Tunneleingang, führt eine Wendeltreppe auf das Galerie-Dach (im Winter geschlossen). Abseits vom Verkehr und mit Blick ins Urserental führt der neue Weg bis zum Dorfeingang von Andermatt. Am Hotel Altkirch und der Kaserne vorbei gehts geradeaus zum Tourismusbüro, wo sich die Hauptwegweiser befinden.
Der direkte Weg folgt dem Wegweiser "Gotthardroute/Hospental" nach rechts zum Bahnhof Andermatt.
Häderlisbrücke Göschenen |
Galerie-Weg Schöllenen |
Teufelsbrücke |
Über der Galerie vor Andermatt |
Andermatt |
Variante
über den Oberalp-Pass:
|
Webcam Oberalppass |
Gotthardroute / Trans Swiss Trail 1:
Vom Bahnhof Andermatt gehen wir rechts, parallel zu den Geleisen, durch eine Quartierstrasse. Beim nächsten Wegweiser rechts unter den Bahngeleisen hindurch! Auf der andern Seite der Unterführung treffen wir auf den Reussuferweg, dem wir Richtung "Hospental" folgen. Bei der Rüssen-Brücke mündet die Route vom Dorf her in unsern Weg ein.
Bei der nächsten Brücke 200 m weiter vorn müssen wir uns entscheiden:
Wir folgen nun diesem (schlecht markierten) Wiesenpfad bergauf, unterqueren die Gotthardstrasse und wandern während der nächsten halben Stunde immer oberhalb der Strasse - am Schluss verläuft der Weg auf einem Mäuerchen. Kurz vor dem Gamssteg überqueren wir die Strasse und wandern zwischen Reuss und Strasse bergauf; ab hier ist der Weg perfekt markiert.
Schöne alte Saumpfade! Beim Belüftungsgebäude nicht zum Strässchen aufsteigen, sondern weiter der wilden Reuss entlang wandern. Beim Mätteli (zum Restaurant Strasse überqueren) streifen wir kurz den Strassenrand, folgen aber weiter dem alten Saumweg bis zum Brüggliloch. Dort überqueren wir die Strasse und folgen für 100 m der alten gepflästerten Gotthardstrasse. Wir überqueren eine Brücke nach links und wandern auf schönen Pfaden zwischen Reuss und Gotthardstrasse gemächlich aufwärts. Viele Bächlein sind zu überspringen, Froschteiche, Alpenblumen und die nahen Berge zu bewundern, und ab und zu ist ein Schneefeld zu überqueren. Nach einer Wanderstunde treffen wir auf die alte Pflasterstrasse und unterqueren die Gotthardstrasse nach links; nachher nicht Richtung "Lucendro/Laghi" abzweigen! Die letzte Viertelstunde bis zum Gotthardpass wandern wir abwechselnd auf der alten Gotthardstrasse und auf Abkürzungen.
Der markierte Weg führt rund um die Gartenwirtschaft des Gotthard-Hospizes herum und senkt sich zur historischen, gepflästerten Tremolastrasse. Immer wieder können wir wählen, ob wir die Haarnadelkurven "auswandern" oder auf den Bergwegen abkürzen wollen.
Nach Motto Bartola verläuft der Bergweg rechts oberhalb der Tremolastrasse. 10 Minuten später, wieder auf der Tremolastrasse, heisst es aufpassen: der unscheinbare Wiesenweg hinter der Scheiterbeige (der Wegweiser ist nur von der richtigen Seite her lesbar) ist richtig. Er unterquert Tremola- und Gotthardstrasse und mündet in ein Teersträsschen ein, das wir aber bald wieder verlassen. Auf blumenreichen Wiesenpfaden erreichen wir den Dorfeingang von Airolo.
Kapelle von Andermatt |
Blick zurück nach Andermatt |
Gotthardkutsche vor St.Annawald |
Uferweg nach Hospental |
Bogenbrücke Hospental |
Gaststätten
Vom Bahnhof Airologeht es an der Post vorbei zur Gotthardstrasse hinauf und beim Friedhof "Airolo Cimitero" halblinks. Durch Quartierstrassen wandern wir nach Valle, wo die Strada alta abzweigt und als schmaler Pfad zum Bach hinunter führt. Dort zur oberen Brücke und auf Wiesenpfaden hinauf nach Madrano. Hier den Weg links durch die Häuser hindurch nicht verpassen! Das Strässchen kreuzen und auf schönsten Wiesen- und Saumpfaden ansteigen.
Bei Strada dei Morti kommen wir zur Fahrstrasse; 10 Minuten später sind wir in Brugnasco (Siesta-Kiosk und Café-Bar). Auf dem Teersträsschen nach Altanca marschieren wir nochmals 20 Minuten, bis wir rechts eine Tafel mit einer Fussweg-Variante entdecken: Vor der Tafel führt ein unscheinbares, romantisches, zur Zeit etwas wildes und ungepflegtes (Juni 2003) Weglein kurz bergab und dann ebenaus, an verschiedenen Hangrutschen vorbei, durch hohes Gras, Stauden und Brennesseln, unterquert die steile Ritomsee-Standseilbahnund steigt dann bei der Kirche von Altanca wieder zum Teersträsschen hinauf. Beim nächsten Wegweiser "Altanca Foss" den Pfeil zum Ritomsee-Restaurant (liegt auf 1850 m) nicht beachten!
Kurz nach Ronco zweigt rechts ein schmaler Wiesenpfad ab, auf dem wir bis kurz vor Deggio bleiben können. Ab Deggio folgt eine halbe Stunde Hartbelag - zuerst auf der Fahrstrasse, nach 10 Minuten bei einer Wegstation halblinks auf einem Alpsträsschen. Bei den obersten Häusern am Waldrand beginnt ein schöner Wanderweg zwischen Naturwiesen voller Schmetterlinge und Grillen.
Nach Lurengo wandern wir im Wald. Ein bequemer Weg zum Bosco d'Öss, dann steigen wir auf einem ruppigen, steilen Zickzackweg voller Wurzeln und Steine bergab. Stolpergefahr; gut auf die Markierungen achten!
In Freggio auf dem Aussichtsbänklein geniessen wir unsere Pause mit Blick auf die Kehrtunnels der Gotthardbahn. Wer anschliessend die Kirche besichtigen möchte, folge dem Wegweiser "Strada alta" (Spitzkehre auf der Strasse). Die andern kürzen den Weg ab und steigen links durch die Häuser zum Strässchen hinauf. Weiter gehts dem Teersträsschen entlang bis zum obersten Bauernhaus. Die folgende Strecke durch Weiden und lichten Wald sind ein Genuss. Bald ist Osco zu sehen, wo wir übernachten können.
Gaststätten
Heute gilt es, sich beim Frühstück ausgiebig zu stärken - es ist die letzte Einkehrmöglichkeit für die nächsten 3 Stunden! 5 Minuten nach Osco, bei der 1. Haarnadelkurve, betreten wir wieder Wald. Schmale, idyllische Pfade. Vor dem 2. Bachübergang den oberen markierten Weg benützen. Nach der Brücke steiler Aufstieg nach Calpiogna. Nicht verpassen: Kurz nach der Gartenwirtschaft "La Baita" rechts in den schmalen Wiesenpfad einbiegen. Im anschliessenden Waldstück sämtliche Abzweigungen ausser "Strada alta" ignorieren! Wir gelangen nach Figgino und Rossura, wo wir auf den Pfad hinter den Häusern geführt werden.
Vor Tengia marschieren wir 10 Minuten auf der Strasse. Beim schönen Doppelbrunnen am oberen Dorfrand gibt es zwei Varianten nach Anzonico: Die "Strada alta" via Sorsello und Monti di Cò 1388m (zusätzliche 30 Minuten Wanderzeit, schöne Fernsicht) oder den Wanderweg unten durch, dem wir folgen.
Bequemer Feldweg an einem Wasserfall vorbei, hinauf zur Feriensiedlung (dort halblinks). Im Wald beginnt der Abstieg, vorbei an einem weiteren Wasserfall, bis wir in einer Spitzkehre auf die Strasse gelangen. Eine Viertelstunde später sind wir in Calonico und wandern auf einem Nebensträsschen weiter bergab, vorbei an einem Bauernhof und ebenaus zum Grotto Bel, das idyllisch unter hohen Kastanienbäumen im Wald steht. Wer zu müde ist für weitere steile Wege, kann in der Nähe den Bus besteigen.
Der neu angelegte Wanderweg führt am Rande des grossen, originellen Spielplatzes ebenaus in den Wald; wir verlieren an Höhe und wandern auf ein paar Kehren bergab. Nach 10 Minuten geht der Weg steil bergauf, kreuzt die Strasse und führt über viele Wurzeln durch einen schönen Föhrenwald hoch über der Strasse. Zum Schluss wandern wir auf schönsten Wiesenpfaden dem Waldrand entlang nach Anzonico.
Am Südrand von Anzonico, bei der Kappelle Sant’ Antonio, setzt sich die "Strada alta" fort. Aussichtsreicher Weg über Wiesenhänge und aufwärts in den Wald. Durch einen Hag zu zwei Ferienhäusern und weiter ebenaus. Im Zickzack gehts später bergab nach Segno mit der mittelalterliche Kirche Sant’ Ambrogio. Über Wiesengelände senkt sich der Weg zum grossen Dorf Cavagnago hinunter und kreuzt bei der Kirche die Strasse. Steilen Wiesenhängen entlang, dann im Kastanienwald ansteigend, überquert der Höhenweg mehrere Gräben und tritt dann auf die Heuwiesen unterhalb das Dörfchens Ronzano hinaus. Plötzlich erblicken wir den Glockenturm des Kirchleins von Sobrio. Diese sonnige vordeste Ortschaft an der "Strada alta" wird gerne als zusätzlichen Etappenort gewählt.
Ab Sobrio wandern wir auf einem Teersträsschen wandern zum Aussichtspunkt Valecc (Spielplatz). Dort führt ein Pfad an Ginsterhängen vorbei in die imposante Schlucht Vallone. Nach einer Steintreppe geniessen wir hart am Abhang die imposante Sicht ins Tal. "Die Überraschung folgt aber erst noch: Granitsteintreppen am Abgrund wären ja noch kein Grund zur Beunruhigung - doch hier sind die Stufen mit Algen überwachsen und an diesem Herbstmorgen unangenehm rutschig. Da wird es uns schon etwas mulmig... Noch die eine oder andere heikle Passagen ohne oder nur mit notdürftiger Wegsicherung sind zu überstehen, bis wir dann bei Bidrè die Schlucht verlassen. Andere, weniger heikle Passagen der Strada Alta sind weit besser gesichert..." H.+ C.S., 2008.
Bei Püscett di Sopra zweigen wir links ab auf den "Sentiero Alto Val Blenio". Über die Alp von Tenciaréu bis Radura della Cresta. Ab hier über einen Bergrücken zur Capanna Pian d'Alpe.
Nun weiter über die
Alp
Sosto zur teilweise bewarteten Skihütte
Püscett. Auf
Abkürzungen steil bergab nach Corzoneso. Ebenaus auf der Fahrstrasse
in einer Viertelstunde nach
Leontica.
-
Gaststätten
"Ab Pfarrkirche Leontica Richtung "San Negrentino". Von der Kirche auf Fussweg über Prugiasco nach Acquarossa absteigen. Vom ehemaligen Bahnhof Acquarossa auf dem "Sentiero Basso" nach Lottigna und über Torre - Dangio - Acquila bis Olivone", aus "Kulturweg der Alpen".
Die Kirche Sant'Ambrogio
oberhalb Prugiasco gilt als die schönste Kirche im Tessin.
Olivone ist der Hauptort
des Bleniotals mit Läden (letzte Gelegenheit bis Vrin) und Restaurants.
Gaststätten und Info
"In Campo bei der Trattoria "Genziana" Talstrasse überqueren ("Sentiero Luzzone"). Auf Fahr- und später Fussweg zur Strasse, die zum Lago di Luzzone führt. Auf Wanderweg bis zur Staumauer. Durch einen Strassentunnel, über die Mauerkrone und durch zweiten Tunnel dem linken Seeufer entlang bis Garzott. Auf zum Teil schmalem Weg durch eine Schlucht, die bei starken Niederschlägen unpassierbar sein kann. Den Bach auf Brücke überqueren und auf anderer Talseite hoch zur Capanna Motterascio", aus "Kulturweg der Alpen"
Gaststätten und
Info
"Ab Cap.Motterascio Richtung "Crap la Crusch". Wenig oberhalb der Hütte kleine Holzleiter. Auf gutem Weg bis Crap la Crusch. Zum Rein da Sumvitg hinunter, nach rechts, dem Fluss entlang Richtung Pass Diesrut - Vrin", aus "Kulturweg der Alpen"
Gaststätten und
Info
Etappe
23: Vrin - Ilanz
6.40 h, aufwärts
750 m, abwärts 1500 m
Route: Vrin Post 1448
m - Surin - Lumbrein - Vignogn - Degen - Vella 1244m - Pleiv - Cumbel -
Scansins "Senda Lumnezia" - Luven - Sogn Martin - Ilanz 598 m
Gaststätten und
Info
"Vom Bahnhof Ilanz auf Bahnhofstasse zur Rheinbrücke. Rhein überqueren und rechts zur Abzweigung ins Industriequartier. Durch dieses zum Kieswerk und bis zur Brücke, die den Rhein zur Hälfte überspannt. Hier links Richtung "Schluein". Vor dem Dorf rechts haltend zur Pfarrkirche. Auf der Rückseite des der Kirche vorerst steiler Aufstieg Richtung "Falera". Nach Erreichen der Fahrstrasse hoch zur ersten Kurve. Hier nach rechts und leicht absteigend in wenigen Schritten auf den Weg, der durch Wald direkt zur St.-Remigius-Kirche führt. Bei der Kirche Faleranach rechts und auf der "Senda Sursilvana" Richtung Laax"; aus "Kulturweg der Alpen".
Gaststätten und
Info
Gegenüber vom Emser
Stauwehr teilt sich der Weg nach einer Kurve - unsere Route zweigt links
ab, dem Waldrand entlang. Der schöne Pfad führt kurz bergauf,
wieder in den Wald, der hier ein ganz anderes Aussehen hat: Wilde Stauden
ranken sich um die Bäume, Fallholz vermodert am Boden, fast wähnt
man sich im Urwald. Als Kontrast wirkt der Blick auf das Emser Chemiewerk.
Das idyllische Wegstück endet bei einem hübschen Teich,
wo sich die Wanderer entscheiden müssen:
|
Rheinuferweg
Diesem Wegweiser (geradeaus)
sind wir gefolgt und können ihn weiter empfehlen - allerdings verpassen
wir dabei das hübsche Dorf Alt Felsberg, dafür geniesst man alles
Naturwege. Wenige Schritte nach dem Teich zweigt der Wanderweg rechts
ab, bergab durch den Wald, kreuzt ein Strässchen und führt zum
Rheinufer
hinunter.
Die Autobahn auf der andern Seite ist unüberhörbar, doch der
schmale Pfad ist weich und fussfreundlich, kann bei Nässe jedoch glitschig
sein. Wo Felsberg sichtbar wird, treffen wir auf einen schönen Spielplatz
mit Feuerstelle. Wir folgen dem "Wuhrweg nach Chur", dem Rhein entlang
bis zur Rheinbrücke.
Bei der Rheinbrücke
führt eine Treppe zur Uferpromenade hinunter. Der Naturpfad folgt
dem linken Rheindamm; direkt über uns befindet sich das imposante
Bergsturzgebiet. Nach dem Restaurant Calanda und dem Tennisplatz
gelangen wir zum
Eingang des Waffenplatzes Rheinsand (Betreten verboten).
Nach Überqueren der Waffenplatzbrücke gibt es je nach Angaben
auf der Infotafel wiederum zwei Varianten:
|
Entweder der Waffenplatzstrasse entlang durch den Rossboden und nach links zur Bushaltestelle Obere Au, oder bei geöffnetem Tor weitere 500 m flussabwärts dem rechten Ufer entlang und nach rechts zur Sportanlage Obere Au (= je 0.45 h ab Felsberg Rheinbrücke). Bus Linie 2 "Obere Au" - "Chur Bahnhofplatz". Fahrplan Churer Bus mit Stadtplan: http://www.buschur.ch Tipp: Reizvoll ist der Bummel durch die autofreie Altstadt von Chur - in diesem Fall mit dem Bus eine Haltestelle weiter bis "Postplatz" fahren. |
Wanderung zum Churer
Bahnhof
(ab Campingplatz Hartbelag):
Falls das Areal Rossboden
offen ist (die Infotafel befindet sich beim Eingang des Waffenplatzes),
folgen wir nach Überquerung der Brücke weiter dem Rheinufer,
nun auf der rechten Seite. An zwei geschlossenen Panzerbrücken vorbei
wandern wir auf Naturwegen rheinabwärts. Die Übungsplätze
der Armee sind verlassen; die Autobahn weit weg. Bald nimmt uns der Uferwald
auf, ein Wasserfall und attraktive Kiesbänke sind zu sehen. So gehen
wir auf dem schönen Uferweg weiter bis zum Campingplatz Au,
wo der Rhein mit einem Sandstrand überrascht.
Vor der Einmündung der Plessur in den Rhein zweigen wir nach rechts ab; der Weg zum Bahnhof ist leider nicht markiert. Bei den Restaurants des Campingplatzes und des Tennisplatzes gehen wir über das Tennisbrüggli und marschieren auf der andern Seite der Plessur (untere Plessurstrasse) bachaufwärts. Spazierweg durch ruhiges, verkehrsarmes Quartier. Nach Überquerung der Ringstrasse folgen wir nochmals 10 Minuten der unteren Plessurstrasse bis zur Segantinibrücke - die angrenzenden Geleise sind Abstellplätze des Bahnhofs.
Nun nach links durch die
SegantinistrassezurRheinstrasse,
3 Minuten nach rechts, dann nach links in die
Gartenstrasse, die
direkt zum überdeckten
Postautoperron führt. Hier entweder
über die Treppe zum Perron hinauf (mit Rolltreppe zu den Bahngeleisen)
oder den Geleisen entlang zur Bahnunterführung vom Bahnhof
Chur.
Gasthäuser
Webcam
ChurGegenüber vom Bahnhof Chur, zwischen Globus und Café Maron, schlendern wir durch die Bahnhofstrasse und Poststrasse, beim Kreisel die Richtung haltend, in die hübsche Altstadt (Fussgängerzone). Beim Martinsplatz halbrechts durch das Metzgertor zum Plessurquai, dem wir bachaufwärts folgen.
Wir folgen nun dem Wanderweg "Churwalden/Grida". Nach einem Waldstück folgt ein steiler Wiesenpfad dem sonnigen Waldrand entlang bis hinauf zum Weiler Grida. Tolle Sicht auf Chur! Oben am Waldrand, 50 m nach dem Wegweiser Ober Grida, verlassen wir die Churwalden-Route und wandern nun Richtung "Usser Praden", in den Wald hinein. Nach einer langgezogenen Linkskurve wechseln wir auf die Schattenseite.
Der breite Weg steigt regelmässig hangaufwärts. Nach 20 Minuten zweigt links unsere Route ab, ebenaus in eine Waldlichtung, wo sich der Weg oberhalb des Hauses verengt. Wieder im Wald, führt der gut angelegte Pfad über der Schlucht der Höhenkurve entlang talaufwärts ins Steinbachtobel. Einige hoche Tritte sind zu bewältigen. Der Bachübergang ist bei Trockenheit problemlos; bei Hochwasser ist der Wildbach wohl unpassierbar.
Am Gegenhang führt der Weg über ein paar Treppen aufwärts, dann schräg den Waldhang hinunter. Kurz vor dem Waldausgang macht die Route einen giftigen Schwenker bergauf - der bequemere Weg zum Waldrand quert später einen Wiesenhang und sollte deshalb nur in der vegetationslosen Zeit benützt werden. Oberhalb der Bushaltestelle "Krone Ausserpraden" treffen die beiden Wege wieder zusammen. Parallel zur Strasse führt der Pfad nach Usser Praden auf die Strasse.
Am "Rest.Tobelmatte" vorbei marschieren wir 7 Minuten auf der Fahrstrasse. Nach dem Tobel führt rechts ein steiler, schmaler Pfad durch den Wald, der weiter oben in den breiteren Weg von "Inner Praden" her einmündet. Weiter Tobelrand entlang bergauf, den weiss/roten Markierungen folgend. Nach einer Spitzkehre haben wir die Höhe bald erreicht.
Nähe Waldrand beginnt der schönste Teil der Wanderung. Der schmale Pfad folgt der Höhenkurve und führt im Waldsaum durch lichten Lärchenwald, mit Blick ins Calfreisental (Schanfigg). Oberhalb der Bushaltestelle "Höhi" führt der parallele Wiesenweg an einem komfortablen Picknickplatz mit Feuerstelle vorbei und mündet 10 Minuten später bei der "Willkommen in Tschiertschen"-Tafel in die Strasse. Der Strasse entlang erreichen wir in weiteren 10 Minuten die Postautohaltestelle in Tschiertschen.
Gaststätten und Info
Von Tschiertschen bis Rüttenen, an der alten Säge vorbei, marschieren wir auf der Strasse Tschiertschen - Molinis. Bei der Verzweigung folgen wir mit Vorteil dem rot/weiss markierten Bergweg links bergab, auch wenn er etwa eine Viertelstunde länger ist. Wurzelpfade führen abwärts zur Lichtung Uf Wald. Blick ins Schanfigg Richtung Hochwang und Mattjischhorn. Dort rechts ebenaus auf abwechlungsreichen Wegen durch dunklen Wald, Weiden und Sumpflandschaften zur Brücke über den Gross Bach. Wiederaufstieg auf schmalen Pfaden durch Wald, zwischen Himbeerstauden und Farngräsern, bis wir bei Usser Zana wieder auf die Fahrstrasse treffen.
100 m weiter vorn zweigt der schöne Bergweg rechts ab. Nach einer kurzen Steigung auf die Alp queren wir sie und wandern auf gut markierten Wiesen- und Waldpfaden erneut zur Strasse hinunter. Ihr folgen wir letzten Minuten bis zur Plessurbrücke bei Molinis. Wer einkehren will, findet rechts von der Kirche das blumengeschmückte Restaurant Brüggli, wo ein betagtes gastfreundliches Ehepaar die Gäste betreut und dringend einen Nachfolger sucht...
Es
folgt eine meditative Wanderzeit, alles dem Natursträsschen entlang
Richtung "Langwies/Litzirüti/Arosa" - Abzweigungen nicht beachten.
Oben im Prätschwald gehts ein Stück auf und ab, bevor
sich der Weg dann verzweigt. Wir verlassen das Litzirüti-Strässchen
und folgen dem zunächst steilen Weg nach "Langwies". Bei der Holzerhütte
beginnt ein angenehmer Waldpfad um den Hang herum zu einem kleinen Aussichtsturm
(Waldlernpfad), von wo man eine tolle Sicht auf Langwies und ins Sapüntal
geniesst.
Ein Zickzackweg führt zum Langwieser Viadukt und weiter abwärts zur Plaessur. Unten beim Spiel- und Picknickplatz haben wir einen eindrückliche Sicht auf das filigrane Viadukt. Nach Überqueren der beiden Bäche gehts wieder aufwärts zum andern Ende des Viadukts und den Geleisen entlang zur Bahnstation Langwies. Das Dorfzentrum mit den beiden Gasthäusern befindet sich knapp 10 Minuten oberhalb der Bahnstation.
Gaststätten und Info
Vom Bahnhof Klosters gehts rechts hinunter zur Hauptstrasse, diese überqueren und am Schwimmbad vorbei dem Uferweg des Bachs folgen. Wo links über dem Tal das Ausflugsrestaurant Novai sichtbar wird, beginnt der Aufstieg zum Berghaus Vereina - entweder auf dem Kiessträsschen oder schöner auf dem wildromantischen, aber etwas beschwerlicheren Fussweg.
Dieser führt über die Sturzegg (dort das Strässlein kreuzend) zur Stutzalp, vorbei an einem verwunschenen Seelein. Über Moorgebiete und Weiden gelangen wir zum Berghaus Vereina.
Gaststätten und
Info
Vom Berghaus Vereina zur ersten Rechtskurve absteigen und Richtung "Vereinapass" abzweigen. Erst auf rechter und später linker Seite des Süser Baches das gleichnamige Tal hinauf. Oberhalb der Jagdhütte Abzweigung zum Vereinepass nicht verpassen (Vorsicht bei Nebel). Nach der Passhöhe vorerst eher links haltend zum Talgrund des Val Sagliains absteigen. Auf einem mit Steinen durchsetzten Pfad stets auf rechter Seite des Baches über verschiedene Steilstufen zu einem Fahrweg absteigen. Hier nach links und auf Fahrstrasse bis Lavin"; aus "Kulturweg der Alpen".
Gaststätten und Info
Wir beginnen unseren "Senda culturale" in Lavin; Kirche aus dem 15.Jahrhundert. In der Café-Conditorei Giacometti können wir uns für die Tour stärken oder vielleicht auch noch eines seiner guten Birnbrote erstehen. An den Ruinen von Gonda vorbei wandern wir nach Guarda, der Heimat des Schellen-Ursli. Schöne Engadinerhäuser mit Ornamenten, Erkern, stattlichen Eingangstüren, Reliefwappenschildern und Dorfbrunnen. Einkehrmöglichkeit.
Nach der Mittagspause führt unser Weg Richtung Bos-cha, wo wir einen prachtvollen Blick auf die Berge des Nationalparks ins Tal geniessen. Ab hier gibt es einen schönen Waldpfad über Pradasura 1797 m. Die Senda culturale hingegen folgt mehrheitlich dem Teersträsschen, zweigt vor Ardez links ab und trifft sich dort wieder mit dem oberen Weg.
Oberhalb vom Dorf Ardez folgen wir dem Wanderweg ins Val Tasna und weiter Richtung Ftan. Ein idyllischer Wanderpfad führt uns durch lichten Wald und blumenreiche Alpenwiesen bei Muglin zur letzte noch von Wasser angetriebene Mühle des Engadins. Schon erreichen wir unser Ziel Ftan mit dem schlankem, hohem Kirchturm mit der Aussicht hinunter ins Tal, auf Scuol, hinüber auf die Terrasse von Tarasp und weiter zu den Unterengadiner Dolomiten.
Ab Pitschen ausgangs
Ftan
wandern wir dem Hangweg entlang auf dem "Senda Culturala" zum Bahnhof von
Scuol
hinunter.
Gewandert Juli 2006
Gaststätten
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Dorfkern von Scuol |
Info
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Etappe 29: Scuol - S-charl 4.25 h, aufwärts 630 m, abwärts 120 m Route: Scuol 1287m - Scuol Post 1236m (0.10 h) - Punt Ota / Curlaina 1197m (0.15 h) - Punt Clüsa - Clemgia-Schlucht - Plan da Funtanas 1497m (1.30 h) - Abzw.Wanderweg 1632m (1 h) - Schmelzra 1760 (1.10 h) - S-charl 1810m (0.20 h) An einem heissen Wochenende im Juli entschieden wir, die letzten drei Etappen des Kulturwegs auszuwählen. Ab Scuol werden zwei Varianten angegeben:
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Beim Bahnhof Scuol überqueren wir die Bushaltestelle nach links und folgen dem braunen Wegweiser "centrum" der Strasse entlang, am Hotel Garni vorbei. Direkt nach der Strassenunterführung dem etwas versteckten gelben Wegweiser nach rechts folgen: Der Wanderweg führt bergab zur Hauptstrasse. (Zur nahen Post, den Läden und ins Thermalbad ginge es nach links) - unsere Route Richtung "S-charl" überquert die Strasse und senkt sich auf dem gepflästerten Quartiersträsschen weiter bergab, am Hotel Filli (mit einladender Gartenterrasse) vorbei zur Punt Ota, die das Tal hoch über dem Inn überquert.
Auf der andern Seite der Brücke, beim Wegweiser Curlaina, drehen wir nach rechts, an der Eishalle vorbei (oder schöner auf dem parallelen Waldweg) zum Eingang der Clemgia-Schlucht. Hier verlassen wir die "Tarasp"-Variante und gehen nach links in die imposante Schlucht hinein. Hoch ragen die Felsen auf beiden Seiten in die Höhe und geben kühlen Schatten. Der romantische Weg wechselt mehrere Male die Uferseite, ist teilweise in die Felsen gehauen und überwindet die zahlreichen Rutschgebiete mit Stegen und Brücken. Übermütige Kinder sollten zu vorsichtigem Gehen gemahnt werden. Nach einer guten Stunde haben wir die wildesten Stellen hinter uns (Rundwanderer könnten via "Avrona" nach Scuol zurückkehren, Tageswanderung Nr.540).
Wir aber haben die Richtung und wandern durch ein lichtes Uferwäldchen von ausserordentlicher Schönheit, mit kleinen Bächlein, Mooslandschaften und seltenen Blumen. Die nächste Geländestufe wird weit nach links ausholend überwunden. Oben treffen wir auf die Fahrstrasse mit der Haltestelle Plan da Funtanas.
Eine Viertelstunde vor "Mingèr" (Ausgangspunkt für Nationalpark-Wanderungen) zweigt der Wanderweg links ab. Schöner Weg im lichten Wald Pradatsch, etwa 50 Höhenmeter oberhalb der Strasse. Bei einem tiefen, ausgetrockneten Bachbett wurde beim letzten Unwetter der Pfad abgerissen. Unterdessen ist der Weg neu in Stand gestellt und ausreichend gesichert worden.
Wo der Weg nach einer halben Stunde die Fahrstrasse kurz streift, befinden wir uns bereits im Val S-charl. Nach wenigen Schritten steigt der Wanderweg wieder an - er ist zwar abwechslungsreich, jedoch nur trittfesten Wanderern zu empfehlen. Neben kurzen steilen Auf- und Abstiegen auf steinigen Wurzelpfaden quert man ausgewaschene Geröllhalden, bevor der Pfad 5 Minuten vor dem Bergbaumuseum Schmelzra wieder auf die Naturstrasse trifft. Das letzte Stück wandern wir dem Strässchen entlang ins hübsche Dörfchen S-charl.
Gaststätten
Die heutige Wanderung ist ganz ohne Hartbelag! Hinter dem Spielplatz des Hotels Crusch Alba in S-charl verzweigt sich der Weg:
Bei der Clemgia-Brücke gibt es zwei Varianten:
Wer bei der folgenden Bachüberquerung auf wackligen Brettern Mühe hat, findet 10 m unterhalb (moorigen Wiese) einen festen Holzsteg. Wir betreten nun den "höchstgelegenen geschlossenen Arvenwald Europas", eine traumhafte Etappe, die uns an den Aletschwald erinnert. Der abwechslungsreiche steinige Wurzelpfad schlängelt sich im Auf und Ab zwischen Bäumen, Alpenrosen- und Beerenbüschen hindurch. Idyllisches Picknickplätzchen beim Waldausgang. Leicht abwärts geht es dem Hang entlang über die Ebene Tamangur Dadaint und kurz aufwärts zur Alp Astras (Einkehrmöglichkeit).
Rechts um das Alpgebäude herum folgen wir dem bequemen Hangweg Richtung "Pass da Costainas". Der schöne Weg führt zwischen Legföhren talaufwärts. Das Bett der Clemgia mäandriert schlangenhaft seiner Quelle zu. Für den Schlussaufstieg zum Pass da Costainas teilt sich der Weg: Während die Biker nach links ausholen, führt der rot/weiss markierte Bergweg gerade hinauf, um auf der andern Seite sehr steil und steinig wieder auf das Strässchen zu treffen.
Wieder auf dem breiten Weg,
gehts weiter steil zum Alpboden hinunter. Nach der Brücke Schwenker
nach links und abwärts zur Verzweigung zur "Alp Campatsch"
(Einkehrmöglichkeit, 10 Min.Fussweg), die wir ignorieren. Wir halten
die Richtung und folgen dem bequemen Kiessträsschen durch durftenden
Lärchenwald gleichmässig bergab. Auch beim Waldausgang die Richtung
halten! Nach einem Sitzplatz gehts ebenaus, an schönen Blumenwiesen
vorbei, ins kleine Dörfchen
Lü. Es liegt auf einer aussichtsreichen
Sonnenterrasse und nennt sich stolz "höchstgelegene politische Gemeinde
Europas". Nicht minder stolz ist die Wirtin vom Hirschen auf die
Blumenpracht um ihr Haus - Grund für viele Gäste für ihren
Besuch.
Gewandert Juli 2006
Gaststätten
Wir aber folgen heute dem "Senda Val Müstair" und halten die Richtung. Um weitere Hangrutsche zu vermeiden, sind Entwässerungskanäle gebaut worden. Der Weg senkt sich nun langsam, durchquert Weiden und teilt sich oberhalb "Craistas", wo zwei Varianten nach Müstair angegeben sind. Wir bleiben auf dem "Senda Val Müstair", durchqueren den Weiler Craistas und drehen beim Wegweiser unterhalb der Siedlung nach links. Mehr oder weniger verlaufen die nächsten 40 Minuten auf Teerbelag. Am Sonnenhang oberhalb Sta Maria kurvt das Strässchen talabwärts. Schöne Blumenwiesen wechseln ab mit kurzen Waldstücken. Wir treffen auf die Routen von "Buglias" und der "Alp Terza" her, durchqueren nochmals ein Waldstück und verlassen beim nächsten Wegweiser das Teersträsschen.
Ebenaus gehts am Hof Pütschaivorbei in den Wald. Der Senda Val Müstair dreht nach rechts und führt als schmaler Pfad dem Bach und später dem Waldrand entlang bergab. 10 Minuten nach Pütschai dreht der Weg scharf nach links über das Brücklein.
Es folgt ein traumhafter schmaler Hangweg etwas erhöht über dem Talboden (der Weg war früher eine Wasserleitung). Seltene Schmetterlinge, Blumen, Grillen, Heuschrecken, dazwischen alte Lärchen! Nach 20 Minuten treffen wir auf ein Teersträsschen: hier links und nach 100 m nach rechts durch ein Waldstück. Wo wir das berühmte Kloster von Müstair sehen, ist die Fortsetzung der Route unklar, wahrscheinlich ist der Wegweiser verdreht. Einer der Müstair-Wegweiser weist bergab, dem Bächlein und später dem Skilift entlang. Beim Antennenmastendie Richtung halten und auf dem Wiesenweg bergab zum Dorfrand von Müstair. Wer auf's Postauto eilen muss, erreicht in gleicher Richtung nach 2 Minuten die Haltestelle "Müstair Somvih".
Kloster Müstair |
Wir aber wollen
uns die Besichtigung des Klosters nicht entgehen lassen, und folgen dem
"Senda Val Müstair" nach links durch die Via Pravender ins
Dorfzentrum zur Haltestelle
Müstair Post. Das Kloster erreichen
wir nach einem fünfminütigen Fussmarsch durch die verkehrsgeplagte
Hauptgasse.
Die Klosterkirche
mit dem grössten frühmittelalterlichen Wandmalereizyklus aus
dem 9. Jahrhundert ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und kann frei besichtigt
werden; Klosterbesichtigungen finden jeweils um 14.30 Uhr statt.
Und im Klosterladen kann man sich mit einem Mitbringsel eindecken.
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Info und Tipps zum Weiterwandern
Wanderkarten
Weitere
Kulturwege durch die Schweiz: http://www.viastoria.ch
| Jakobsweg | Bodensee - Genf (- Santiago de Compostela) | |
| Sbrinz-Route | Innerschweiz - Engelberg - Engstlenalp - Grimselpass - Griespass - Fondovalle - Domodossola | |
| Stockalperweg | Brig - Simplonpass - Gondo | |
| Via Cook | First Tour of Switzerland: Genf - Genf - Chamonix - Martigny - Sion - Gemmipass - Kandersteg - Lauterbrunnen - Grindelwald - Interlaken - Brienz - Stans - Luzern - Rigi - Olten - Neuchâtel - Pontarlier; "ViaCook" Historische Kulturwege Schweiz, Verlag Fink | |
| Via Francigena |
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| Via Gottardo | Basel - Luzern (oder Schaffhausen - Zürich - Zug) - Flüelen - Gotthardpass - Lugano - Como | |
| Via Romana | Augst - Hauenstein - Solothurn - Avenches - Yverdon - Orbe - Lausanne - Nyon - Genf | |
| Via Salina | Salins-les-Bain - Pontarlier - Yverdon - Neuchâtel - Sugiez - Murten - Bern; auf den Spuren des weissen Goldes | |
| Via Spluga | Thusis - Splügen - Chiavenna | |
| Via Valtellina | Schruns - Klosters - Davos - S-chanf - Pontresina - Poschiavo - Tirano |